: ; & und Ei I I I I MaöcnvnDra i i" ^Hk* tsslinGfcn & • lürKhcr AUGUST SCHMITT i.jOYCREST DR. NORTHPORT, N. Y. 11768 Smithsonian Institution Libraries DIE EXOTISCHEN KÄFER IN WORT und BILD. 1 573 DIE •• EXOTISCHEN KAFE IN WORT und BILD. BEGONNEN VON ALEXANDER HEYNE. FORTGEFÜHRT und VOLLENDET VON Dr OTTO TASCHENBERG. ESSLINGEN UND MÜNCHEN VERLAG VON j.F. SCHREIBER 1908. 44V/C a .IW. ' Ho.tiipcrt. NX 1178S Alle Rechte, insonderheit das der Übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten. Druck von O. Reu sehe, Leipzig. DEM ANDENKEN SEINES VEREHRTEN KOLLEGEN UND FREUNDES DES AUSSERORDENTLICHEN PROFESSORS DER ZOOLOGIE IN LEIPZIG HERRN DR. WILLIAM MARSHALL GEWIDMET VON DR. OTTO TASCHEN BERG. VORWORT. Alle Bestrebungen die lernende Jugend mehr und mehr mit der Natur und ihrem geheimnisvollen Walten vertraut zu machen, sind jetzt mehr denn je von günstigen Erfolgen begleitet, und mit freudiger Genugtuung kann man beobachten, dass eine von Eltern, Lehrern und Erziehern nach Möglichkeit unterstützte erste Anregung zur Veranlassung wird, tiefer in die weiten Gefilde der Naturwissenschaften einzudringen, zum grössten Nutzen des körperlichen Befindens und geistigen Wohlbehagens der Lernenden. Sobald sich jemand für irgend einen Zweig der Naturkunde einmal erwärm! und b hat, wird sein Interesse nie wieder erlöschen, mögen ihn auch die umstände dazu zwingen, auf kürzere oder längere Zeit der Betätigung seiner Liebhaberei zu entsagen. Der Zweig der Naturwissenschaften, der besonders viele Anhänger und Liebhaber zählt, ist die Insektenkunde. Die oft wunderbare Farbenpracht und der ausserordentliche Formenreichtum mancher Insektengruppe gewinnen sehen dem Laien einen Ausruf der Bewunderung ab. Um wieviel mehr wird aber dadurch erst der Liebhaber und Forscher Es kommt hinzu; dass die Fang-, Präparations- und Aufbewahrungsweise durchschnittlich leicht, ist, so dass gar mancher verführt wird, sich eingehend mit dieser Tiergruppe zu beschäftigen. Von den verschiedenen Ordnungen der Insekten sind die Schmetterlinge und Käfer am weitesten bekannl und vorzugsweise beliebt. Es ist daher gar nicht zu verwundern, dass berufene Forscher sieh stets bemüht haben, und o immer bemüht sind, den reichen Schatz ihres Wissens Anfängern und Vorgeschrittenen zugänglich und nutzbar zu machen. Durch ihre Werke bewahren sie nicht nur manchen Liebhaber vor sinnlosem Sammeln und unnützem Anhäufen, sondern sie führen der Wissenschaft neue Anhänger zu und wissen ihr diese als dankbare Jünger für dauernd zu erhalten. Soweit sich derartige Bestrebungen auf die europäischen Arten erstrecken, ist im letzten Jahrzehnt ausserordentlich viel geschehen und auch inbetreff der Exoten ist für die Schmetterlingsammler durch Herrn Dr. 0. Staudinger etwas ganz Hervorragendes geschaffen worden. Dahingegen erfreuen sich die Käfersammler eines solchen Werkes mich nicht, vielmehr empfindet jeder Anfänger und Liebhaber diesen Alangel oftmals schmerzlich. Diese Lücke auszufüllen will ich nun versuchen Bei der Ausführung meines Planes bin ich von folgenden Gesichtspunkten ausgegangen: Zunächst beabsichtige ich durchaus nicht, ein gelehrtes, hochwissenschaftliches Werk zu schreiben, da ein solches für den Anfänger zu umfangreich und infolgedessen zu kostspielig sein dürfte, ich gedenke vielmehr von jeder Familie nur das Wichtigere zu behandeln. Ebenso wurde die Einleitung auf das Wenige beschränkt, das in andern Werken nicht zu finden ist oder doch nicht in so zusammenhängender und gedrängter Form. Hierbei habe ich vorausgesetzt, dass der Leser sich schon durch andere Werke und durch den Umgang mit befreundeten Sammlern so weit unterrichtet hat. dass ihm die Bezeichnung der einzelnen Käferteile, das Präparieren u. a. m. bekannt und geläutig sind. Neben den mehr oder weniger hervorragenden Vertretern aller Familien und vieler Gattungen (Genera) werden die Abbildungen auch eine reichhaltige Auswahl seltener und seltenster Arten darstellen. In einer dem entsprechenden Weise werde ich die vergleichenden Beschreibungen des Textes gestalten, indem ich hoffe, dass sieb hierdurch selbst weiter vorgeschrittene Sammler bewogen fühlen werden, dies Wert als Nachschlagebuch zu benützen. Darin würde ich eine Anerkennung meines Strebens, allen Freunden der Sache etwas Willkommenes zu bieten, erblicken. Eine scharfe Grenze zwischen wichtig und unwichtig, des Anfnehmens werl und nicht wert, kann selbstverständlich nicht gezogen werden. Ich Hess mich hier einzig und allein von den bisher gesammelten Erfahrungen leiten und glaube, wenn nicht überall, so doch in den meisten Fällen das Richtige getroffen zu haben. Auch sei gleich an dieser Stelle ausdrücklich hervorgehoben, dass die Familien, zu denen die grossen und prächtigen Arten gehören, weit ausführlicher bebandelt werden sollen als diejenigen, die nur unscheinbare Vertreter aufzuweisen haben. Desgleichen werde ich, um den Umfang des Werkes nicht zu weit auszudehnen, kleine oder schwer zu bestimmende Arten nur flüchtig berühren. Diese eingebend zu untersuchen und auf ihrem Gebiete Liebt zu schaffen, ist Sache der Spezialisten und Monographen. Es wird aber sämtlicher Familien — ohne Ausnahme — und vieler artenreicher Gattungen gedacht werden, damit jeder Liebhaber auch ohne die feuern Katalogwerke in der Lage sei, bei der Einrichtung seiner Sammlung die richtige Reibenfolge zu beobachten. Auf alle Fälle glaube ich nicht nur dem Anfänger, sondern überhaupt der Mehrzahl der Liebhaber voll- kommen senug darzubieten, sowohl in Beziehung auf die Reichhaltigkeit der berücksichtigten Arten als auch hinsichtlich der Ausführlichkeit der Beschreibungen, Benennungen, Heimatangaben u. s. w. Kurz, ich hoffe, dass der Besitzer dieses "Werkes der Notwendigkeit, sich eine umfangreiche Fachbibliothek anzuschaffen, überhoben sein werde, zum wenigsten so lange, als er nicht auf einzelne Gruppen ganz besonders nahe einzugeben beabsichtigt. Allen in den alten Sprachen nicht Bewanderten dürfte die nach Möglichkeit durchgeführte Übersetzung und Erklärung der Namen willkommen sein. Dass in manchen Fällen noch bessere Deutungen gefunden werden können, bedarf wohl kaum der Erwähnung. Ich muss noch bemerken, dass die Originale zu den Abbildungen zumeist der Naturalienhandlung meines Vaters, des Herrn Ernst Heyne in Leipzig, entstammen und dass die Beschreibungen nach den Exemplaren der Sammlung des Königlichen Museums für Naturkunde in Berlin an Ort und Stelle angefertigt wurden. Die Güte des Herrn Geheimen Hofrats Dr. Möbius. des Direktors jenes Museums, und das freundliche Entgegenkommen des Herrn H. J. Kolbe, des Kustoden der Coleopterensammlung, verschaffen mir die Möglichkeit, die Schätze dieser grössten und bedeutendsten deutschen Sammlung für meine Arbeit in der ergiebigsten Weise zu benützen. Den genannten Herren spreche ich für ihre Liebenswürdigkeit auch an dieser Stelle meinen ehrerbietigen, tiefgefühlten Dank aus. Das meinem Werke zu Grunde gelegte Material war, dank solch günstigen Verhältnissen, nicht nur sehr umfangreich, sondern, was die Hauptsache ist, auch vorzüglich bestimmt und wissenschaftlich durchgearbeitet Den Herren Karl Felsche in Leipzig-Reudnitz, W. Hörn in Berlin, A. F. Nonfried in Rakonitz und H. Platow in Hamburg sei auch hier für die Unterstützung, die sie mir bei der Ausführung meines Planes in der liebenswürdigsten Weise zumteil bereits erwiesen, zumteil noch in Aussicht gestellt haben, verbindlich gedankt. So möge denn dies Werk hinausgehen, um allen Sammlern das Ordnen und Bestimmen zu erleichtern und dem schönen Studium der exotischen Käfer neue Freunde und Gönner zuzuführen. Leipzig, im Dezember 1893. Alexander Heyne. Einige Bemerkungen nach Abschluss des Werkes. Wenn ich in die Notwendigkeit versetzt bin, für dieses Werk ein Nachwort an Stelle der Vorrede zu schreiben, so halte ich es für meine Pflicht, für die ungleichmässige Behandlung des Stoffes in den einzelnen Abschnitten des Buches, die dem Benutzer desselben nicht entgehen kann, eine Erklärung zu geben und eine Entschuldigung zu erbitten. Sie beruht vor allem darauf, dass der Verfasser gewechselt hat. Als Herr Alexander Heyne an die Herausgabe der Exotischen Käfer herantrat, waren es in erster Reihe praktische Gründe, die ihn leiteten. Dem laienhaften Sammler, der sich für schöne Formen und Faiben der Naturgegenstände interessiert und in ihrem Besitze eine Freude empfindet und zugleich vielleicht einen Ersatz für manches Trübe, was das Leben bringt, sollte ein Hilfsmittel zur Erleichterung seiner Bestrebungen in die Hand ben werden, wie es dem Sammler ausländischer Käfer bis dahin noch fehlte, wahrend der Schmetterlingssammler besser beraten war. Der Unternehmer dieses Werkes war zugleich Naturalienhändler und hatte keine Veranlassung, seine geschäftlichen Interessen bei dieser Gelegenheit hintanzustellen. Indem er auf gut ausgeführten farbigen Tafeln schöne Formen vor Augen führte, wie sie zahlreiche Reisen der neueren Zeit aus entlegenen Ländern zugänglich gemacht hatten, durfte er gleichzeitig darauf rechnen, bei den Liebhabern den Wunsch zu erwecken, diese für ihre Sammlung zu erwerben. So wurde das Werk bis zu einem gewissen Punkte fortgeführt, bis äussere Verhältnisse einen Stillstand geboten. Sie veranlassten Herrn Alexander Heyne von der weiteren Bearbeitung Abstand zu nehmen, und Herr Guido Reusche, welcher das Werk in seinen Verlag übernommen hatte, sah sich vor der Notwendigkeit, einen anderen Bearbeiter zu gewinnen. Die Hauptschwierigkeit zur Verwirklichung dieser Absicht war darin begründet, dass der Verfasser gleich- zeitig in der Lage sein musste, das Material für die Abbildungen zu liefern. Als an mich die Frage herantrat, ob ich geneigt wäre, die Fortsetzung des Heyne'schen Werkes zu übernehmen, wurde mir die Entscheidung keineswegs leicht; denn ich war mit der ganzen Anlage desselben, was die Textbearbeitung anlangte, von meinem Standpunkte aus nicht einverstanden. Für mich wäre die Charakterisierung der Familien und der ihnen zunächst untergeordneten Gruppen, die Festlegung der Gattungen die Hauptsache gewesen, und ich würde die Arten mehr als Beispiele im Rahmen der zugehörigen Genusdiagnose behandelt haben. Wenn ich mich schliesslich dazu bereit erklärte, das Werk zu Ende zu führen, geschah es nicht zum kleinsten Teile, um dem alten Herrn Reusche nicht die Enttäuschung zu bereiten, dass das ganze Unternehmen ein Torso bleiben musste, dass die grossen Kosten für die immerhin in anerkennenswerter Weise ausgeführten Tafeln verloren wären. Meine Stellung den Sammlungen des zoologischen Instituts in Halle gegenüber und die liebenswürdige Genehmigung von dessen Direktor, meines hochverehrten Freundes, des Herrn Geheimen Regierungsrats Professor Dr. H. Grenadier, dieselben zur Herstellung der fehlenden Tafeln zu benutzen, setzten mich in den Stand, an die nicht leichte Aufgabe, ein fremdes Werk fortzusetzen, heranzutreten. Dem genannten Herrn fühle ich mich verpflichtet, auch an dieser Stelle meinen Dank für sein freundliches Entgegenkommen zum Ausdruck zu bringen. In Folge dessen ist die weitaus grösste Zahl der von mir abgebildeten Käfer aus der Halleschen Sammlung entlehnt, deren eigenartiger, vielfach einseitiger Charakter darum auch in den gewählten Vorlagen zum Ausdruck kommt. Ausserdem verdanke ich Herrn Karl Felsche in Leipzig und vor allem Herrn Willy Schlüter in Halle eine Reihe von Vorlagen, für deren bereitwillige Überlassung ich auch diesen Herren meinen verbindlichsten Dank an dieser Stelle wiederhole. Was nun die Behandlung des Textes anlangt, so sah ich mich von vornherein genötigt, meinem Vorgänger gegen- über eine Einschränkung eintreten zu lassen, denn er hatte, dem ursprünglichen Plane entgegen, keineswegs gleichen Schritt zwischen Tafeln und Text gehalten, sondern war mit dem letzteren weit hinter den ersteren zurückgeblieben. Ich ver- suchte einen Ausgleich dadurch anzustreben, dass ich nur den abgebildeten Arten eine Beschreibung gab und weitere Spezies derselben Gattung nur durch Namennennung berücksichtigte. Aber auch in dieser Form würde die Bearbeitung des Textes zu einem sehr viel grösseren umfange des Werkes geführt haben, als es im Plane vorgesehen war, und als die Lieferungen mit den beiden letzten programmäßigen Tafeln, auf denen übrigens auch das System der Küfer bis zum Knde vertreten ist, erschienen waren, war es aus Rücksicht auf die Abonnenten geboten, ihnen den Rest des Textes lieber in abgekürzter Form und möglichst bald zur Verfügung zu stellen, als sie noch auf Jahre hinaus auf den Abschluss des Werkes zu vertrösten. So bin ich also von vornherein zu einer sehr ungleichen Behandlung in der Bearbeitung der Exotischen Käfer gezwungen gewesen. Gleichzeitig habe ich aber den äusseren Anlass benutzt, dem Werke einen mehr wissenschaftlichen Charaktei zu verleihen; ich habe es in die oben angedeutete Richtung hineinzulenken versucht und eine Kennzeichnung der grösseren Gruppen in den Vordergrund gestellt, deren Unterabteilungen, wo es anging, mit ihren Hauptmerkmalen kurz charakterisier! und stets das System in seiner Totalität berücksichtigt. So ist es vielleicht gelungen, dass nicht nur der laienhafte Liebhaber und Sammler das Werk mit Vorteil benutzen kann, sondern dass auch diejenigen Entomologen einige Belehrung darin Finden, denen ein Überblick über das System dieser umfangreichsten aller Insekten-Ordnungen erwünscht ist. Meine Fachgenossen bitte ich um eine nachsichtige Beurteilung, wenn mein Ziel — was ich selbst am besten zu ermessen weiss — nicht nach allen Richtungen hin erreicht worden ist. Ich muss noch etwas zu meiner Entschuldigung, beziehungsweise zur Erklärung meiner Textbearbeitung beifügen. Da ich bei Übernahme Vied. (achtmal ausgezeichnet). Bcngaleu, Iudien. Fast noch einmal SO groß als aundenta, prächtig blau, grün und röt- lich gefärbt. Die Flecken sind wie bei aundenta angeordnet, aber ent- sprechend größer und mehr orangegelb. sexpnnctata F. (sechspunktig). (1.26). Ostindien (Darjeeliug, Bang- kok i 'eylon, Hongkonk, häufig. Kommt mit blauen, grünen oder zwei- farbigen Beineu rof, v. tripunetata Buq. (dreipunktig) , sexsignata Buq. (sechsmal be- zeichnet). Senegal. Größer, schöner gefärbt, lebhaft blau. WhithlHil Hp., Withilli Jfy. Bombay, Madras, selten. So groß wie sexpunetata, Flügeldecken dunkelgrün mit hellerer Umrandung; ungefähr in der Mitte der Flügeldecken steht als einzige Zeichnung ein sehr kleiner, gelblicher Punkt; Beine grün und blau. hicolor F. (zweifarbig), cyanea F. (kornblumenblau). Ostindien, selten.- Etwas stärker als Whithillii gebaut. Kopf und Halsschild grün, Flügeldecken bläulich-grün, gegen den Rand nur wenig heller werdend, ohne jede Zeichnung. deceniguttata F. (zehntropfig), cristovalensis Mtr. (1.27). Molukken und Sunda-Inseln (Buru, Amboiua, Ost-Celebes) , Neu-Guinea, Australien, häufig. Die mittleren 3 Punkte hängen manchmal zusammen. t. Durvillei Dej., Unillei F>ej. Neu-Guinea. Hier hängen alle Zeichnungen zusammen, mit Ausnahme des inmitten jeder Flügeldecke stehenden Punktes. didyma Dej. (gedoppelt, zwillingsartig, wegen der Anordnung der Flecken), aundenta D. Haan. Java, nicht selten. Etwas größer als decemguttata. Der bei dieser Art am unteren Rande der Flügel- decken vorhandene Fleck fehlt, dahingegen findet sich ein wenig höher ein getrennt stehender, kreisrunder Punkt, welcher wieder der anderen Art fehlt. Die übrigen Zeichnungen sind bei beiden Arten fast gleich. unipunetata F. (einpunktig), obsoleta Dej. (gemein, wertlos). Nord- Amerika (New-York, Pennsylvanien). Der dortige Vertreter unserer sylvatica (zum Wald gehörig), aber mit flacheren Flügeldecken und bis auf einen mitten am Aussenrande derselben stehenden feinen weißlichen Funkt ohne Zeichnung. Etwas feiner als sylvatica skulptiert und heller braun. japonica (»uer. (aus Japan), aeneocuprea CJid. (kupfererzfarben). Japan und gegenüberliegendes Festland. Der asiatische Vertreter der sylvatica, sehr dicht und fein punktiert. Längs der Naht läuft eine unregelmäßige Grübchenbinde hin, die sich oberwärts in 2 Äste teilt. Flügeldecken grünlich, bräunlich untermischt, meist weniger als sylvatica gezeichnet. Schenkel rötlich und grün, Beine sonst grün. v. acueopaea Mot. (dunkelerzfarben). Japan. Schwarze Varietät. Flügeldecken äußerst fein skulptiert, Grübchenbinde nur in ihrem unteren Teile zart angedeutet, ohne Vergrößerung kaum erkennbar. Nach Fleu- tinn.r synonym von japonica. vulgaris Say (gemein, gewöhnlich), obliquata Dej. (mit schrägen Zeichnungen), tranquebarica Hbst., scripta III. (besehrieben, bezeichnet). (1.28). Nord-Amerika (Ohio, Oregon, Pennsylvanien, Felsengebirgc), häufig. In Nord-Amerika kommen ziemlich viel ähnliche, auch mit unseren Europäern etwas übereinstimmende, teils stark variierende Arten vor, die oft nicht leicht zu bestimmen sind. formosa Say (schön, wohlgestaltet). (1.89). Nord-Amerika (Kansas, Arkansas, Felsengebirge). Beine einfarbig. v. grenerosa Dej. (edel), latecineta Lee. (breitgesäumt), obliquata Kirb. (schräg-, schief gerichtet). Nord-Amerika (Boston,- Mississippi, Colorado). Alles Rot der Stammart tritt bei generosa, welche 0. und /■/. als eigene Art anführen, bräunlichrot auf, Beine mehrfarbig. rugifrons Dej. (mit gerunzelter Stirn), denticulata Hut:, fein gezähnt). (1.S0). Nord-Amerika i Massachusetts, Missouri). Sehr varriierend fein skulptiert, ohne Schultermakeln. Beine grün. v. modesta Dej. (bescheiden, anspruchslos). G. und H. als Syno- nym von rugifrons. New Orleans, Nord-Amerika. Der ganze Käfer ist schwärzlich, mit Ausnahme der wie bei der Stammart angeordneten weißen Flecken. v. unicolor Dej. (einfarbig). G. und Ff. als Synonym von rugifrons Texas. Georgia, Mexico. Ganz einfarbig grün, blau oder schwarz, ohne jede Zeichnung. v. scutellaris Say (mit kleinem Schildchen). Rocky Mountains, Arkansas. Ebenfalls ohne Zeichnung. Kopf und Halsschild schön blau, Flügeldecken grünlichrot schimmernd. v. Lecontei Haldem. [John L. Lc Conte, Coleopterolog, geb. 1825 1. G. und Fl. als Synonym von rugifrons. Wisconsin, Buffalo. Kopf, Hals- schild und Flügeldecken kupferrot, Beine grün und purpurn. Flügel- decken mit Schaltermakel und 2 weiteren, weißen Randzeichnungen. sexgultata F. (sechstropfig), thalassina Dej. Texas, Alleghanny. Indiana, Nord-Amerika, häufig. Viel stärker skulptiert als rugifrons, hin und wieder mit einem kleinen Punkt an den Schultern. Die übrigen weißen Punkte befinden sich auf der hinteren Hälfte der Flügeldecken, sie verschwinden oft beinahe alle. Von oben betrachtet, erscheint sex- guttata meist grün, von der Seite meist blau. purpurea Ol. (purpurfarbig), marginalis F. (mit einem Rande versehen). (Lst). Buffalo, Pennsylvanien. Variiert ebenfalls sehr. v. limbalis Kl. (gesäumt). Nord-Amerika. Rand der Flügeldecken, lebhaft grün, Unterseite ebenso. quadriguttata Wied. (viertropfig), coerulescens Kl. (bläulich), rotun- dicollisDej. (mit abgerundetem Halsschilde), quadripunetata ScMnh. (vicr- punktig). Der Vertreter unserer campestris (das Feld bewohnend) am Kap der guten Hoffnung. Flügeldecken flach, Halsschild breit und kurz, zeitlich stark abgerundet. Schulterflecken groß, während sich die übrige Zeichnung auf 4, manchmal sogar nur 2 kleine Pünktchen beschränkt. Kommt grün und rotbraun vor. clarina Bat. (hell, glänzend). Mexiko. Der ismenia (am Ismenos inBöotieu wohnend) sehr ähnlich, aber viel kleiner. Die mittelste weiße Zeichnung ist nicht fleckenartig, sondern fast strichförmig. repanda Dej. (mit ausgeschweiften Zeichnungen), baltimorensis Lee. (von Baltimore, Maryland), Mrticollis Say (mit borstigem Halsschild 1 , Nord-Amerika. Der nächsten Art recht ähnlich, aber mit viel kürzeren Mandibeln. Der Schulterfleck hängt mit den übrigen Zeichnungen meist nicht zusammen. Kürzer, breiter und stärker gebaut als sumatrensis. sumatrensis Hbst. (vou Sumatra), arcuata Kall, (bogenförmig ge- wölbt), Boyeri Bl. (Boyer de Fonseolombe, französischer Entomolog), ea- tena Thbg. (mit kettenartiger Zeichnung). (1.32). Auf dem indischen Festland und der Inselwelt weit verbreitet (Ganges, Singapore, Sumatra, Celebes, Borneo), häufig. Flügeldecken bogig, in der Mitte plötzlich ver- breitert. angulata F. (eckig), designata Dej. (bezeichnet, angedeutet), lati- pennis Parr. (brcitflügelig), am Ganges, Ost-Indien, ziemlich häufig. Etwas größer als sumatrensis, aber ganz ähnlich gezeichnet. Flügeldecken ge- rade in der Mitte nicht verbreitert, dagegen nach unten zu sich all- mählich verbreiternd. Das 4. Fühlerglied des cf ist unterseits mit einem kleinen, dreieckigen Anhängsel (Haarbüschel) versehen, ganz ähnlich wie bei Cic. regalis (1.38). lougipes F. (langfüßig), leptopoda D. Haan, (dünnfüßig). (1.33). Ost-Indien, Java, Sumatra. Beine ganz grün. araneipes Schaum, (mit Füßen wie bei der Spinne). Borneo. Halsschild mit fast geradlinigen Seiten, hinterwärts bedeutend verbreitert. Flügeldecken weiß, mit starken, linienförmigen, grünlichen Zeichnungen. Beine grünlich, Schienen oberwärts blassgelb. teuuipes (Juer. (dünnfüßig). Cochin-China. Ebenso, aber nur mit schwach angedeuteten Zeichnungen der Flügeldecken. dorsalis Say (dorsum, Rücken, Buckel), signata Dej. (bezeichnet, angedeutet). (1.34). Nord-Amerika. Die Zeichnungen verschwinden oft bis auf wenige. Flügeldecken nur oberwärts mit Grübchen. Fühler schwach, Halsschild aber ziemlich stark behaart, Kopf kahl. Ypsilon Dej. (der V. ähnlichen Zeichnung wegen), Vpsihiu />./. (französisch'- Schreibweise). Australien. Fast so groß wie dorsalis, aber bedeutend schmaler. Kopf kahl. Halsschild nur seitlich hehaart. Zeich- nungen unregelmäßig, bis auf einen in der oberen Hälfte der Flügel- dei Ken stets vorhandenen grünlichen Fleck auf der Naht. nivea Kirb. (schneeweiß), nlhiiirunis Dej. (mit weißen Flügeldecken), Brasilien. So groß wie capensis. Kopf, Halsschild und die ersten vier Fühlerglieder stark zottig behaart, Grübchen au h längs der Naht vor- handen, Flügeldecken ganz weiß, zeichnungslos. capensis L. ivom Kaplaudei. il.3j). Kaplaud. Mandibeln sehr stark. Kopf teilweise, Fühler spärlich behaart, Halsschild und Beine sottig, weiß, Variiert in der Zeichnung, die, immer undeutlicher wer- dend, manchmal fast ganz verschwindet. ulbina Wied. (Albino-artig), aUnda Dej. (weiß, weißlich). Bengalen. Etwas größer, aber bedeutend schmäler, Mandibeln gewöhnlich, Behaarung wie bei nivea. Zeichnung ähnlich wie bei capensis, aber gerader und liuienförmigcr. Candida Dej. (glänzend weiß), caffra Kl. (im Kaffernlande beimisch). (1.36). Kapland, Zauzihar. Ähnelt der capensis, ist aber nur ganz spär- lich behaart. Grundfarbe der Flügeldecken gclbliehweiß, bei capensis reiner weiß. clathrata Dej. (mit Gitterwerk versehen, gitterartig gezeichnet), intermedia Kl. (in der Mitte stehend), connexa Sturm (verknüpft, zu- sammenhängend). (1.87). Kaji- und Kafferuland; senegalensis Dej. von Senegal). Senegal; neglecta Dej. i vernachlässigt, nicht beachtet), trifasciata Oliv. (dreimal gebändert). Senegal; cateuaF. (Kette, mit kettenförmigen Zeichnungen), capensis übst. (vom Kaplande). Ost-Indien, Ganges. Diese 4 häutigen Arten sind schwer von einander zu unterscheiden. coneinna Dej. (zierlich). Senegal, selten. Etwa 15 mm lang. Kopf und Halsschild runzelig, schwarz, bläulich und grünlich angelaufen; Halsschild an den Seiten glatt, lebhaft blauviolett. Flügeldecken mit Grübchen übersät, die nach hinten zu in Runzeln übergehen. Von oben gesehen sind die Flügeldecken in der Mitte dunkelviolett, seitlich grün- lich gefärbt, bei anderer Beleuchtung (flach darüber hingesehen) erscheint die Mitte mattschwarz, das Übrige violett. Auf der unteren Hälfte steht beiderseits ein feiner, weißer Punkt, kurz vor dem Ende ein größerer, gelblichweißer Fleck. Beine metallisch, Fühler schwärzlich. Nach iaux eine Euryoda Lac. regalia Dej. (königlich). (1.38). Senegal. Tette. Zauzibar. Natal. Bald kleiner, bald größer als das abgebildete Stück. Das 4. Fühlerglied trägt in der Mitte der oberen Hälfte ein nach unten gerichtetes, recht- winklig abstehendes, deutlich sichtbares Haarbüschelchen. aspemla Duf. (rauh). Senegal, selten. So groß wie regalis, Man- dibeln Behr groß. Fühler und Beine blassgelb, Kopf. Halsschild und Flügeldecken grünlich: Zeichnung weißlich, mit Ausnahme eines isolier- ten Punktes ganz zusammenhängend und sich am äußeren Rande der Flügeldecken hinziehend, von wo aus mehrere Abzweigungen nach innen 11 werden. vigintignttata Hbst. (mit 20 Punkten, Tropfen). Ost-Indien, Ben- galen, Java, selten. Ungefähr von Größe und Gestall der palaearktischen Ritchi, aber weitaus nicht so stark skulptiert. Flügeldecken ganz dunkelgrün, jede mit 10 Punkten, resp. Flecken, die anter einander verbunden sind. Sommeri Manu. M. C. Sommer. Käferschriftsteller), ferrugata Putz, eisenrostfarbig iSöpfn. (dunkel brannschwarz), Hopfneri Dej., (Hopfneri Dej.). (1.39). Mexiko. Nord-Amerika. Cherubim Chevr. Engel höherer Ordnung. (1.40). Montevideo. Variiert nur wenig in der Zeichnung. Kopf und Halsschild sind manch- mal grünlich gefärbt. argentata F. (mit Silber belegt , egaensis Th. (bei der Ortschaft Ega, jetzt Teffe, am Amazonenstrom vorkommend), miseUaChd. unglück- lich, elend), S littera Schönh. (der Buchstabe S), tenclla Dej. (sehr zart). Häufig, in Süd- und Mittel-Amerika weil reibreitet. Nur 8 nun i Kopf und Halsschild ganz dunkel kupferfarl [decken fast schwarz, mit länglichen Vertiefungen und je einem leinen, gelblichen Pünkf in der oberen Hälfte. Unterhalb der Mitte befindet sich eine schräge, wellenförmige Makel, die hin und wieder geteilt auftritt, etwas weiter unten steht wieder ein kleines Pünktchen und am unteren Rande ein ganz anbedeutendes, gelbliches Keilstrichelchen. Beine spärlich, Unter- seite des ganzen Kitfers noch spärlicher behaart . Oberseite kahl, Kopf und Halsschild nicht skulptiert. viridieollisDej. (mit blaugrünem Halsschild \ pallipes Sturm (gelb-, blassfüßig). Cuba, selten. Kopf und Halsschild glänzend blaugrün, gelblich, Flügeldecken wie bei argentata, mit welcher viridicollis auch die Größe gemeinsam hat. aplata Dej. (wie mit Eppichsamen getüpfelt), adspersa Kl. (be- spritzt, besprengt . (1.41). Buenos Aires, Argentina, nicht selten. Vasseleti Chevr. Mexiko. Ungefähr so groß wie Flügeldecken aber fast bis zum Ende gleichbreit. Von der Schulter läuft eine innen rötliehe, außen grünliche Binde quer nach der Spitze jeder Flügeldecke. Diese Binde ist ungefähr in der Mitte bedeutend ein- geschnürt. Kopf and Halsschild grünlich und rötlich, Flügeldecken ganz dunkel grünbraun. puiictulata Ol. (mit kleinen Punkten), obscura Melsh. (dunkel). Nord-Amerika, Mexiko, häufig. Der dortige Vertreter unserer germanica. Feiner gezeichnet und ein wenig größer, grünlich oder fast schwarz. abdominalis F. i mit'einem Schmerbauch). Carolina, Nord-Amerika. Kleiner als germanica, einfarbig schwarz, mattglänzend, am Ende der Flügeldecken mit einer weißen Makel als einzige Zeichnung. tubereulata F. (mit kleinen Höckern). Neu-Seeland. Noch stärker grünlich punktiert als die abgebildete v. latecineta, aber mit schwächerer weißer Zeichnung; Färbung mehr bronzebraun, nicht grünlich. v. latecineta Wh. breit gegürtet). (1.42). Neu-Seeland. l'arryi Wh. (Frederic J. S. Parry, schrieb über Käfer'. Neu- Seeland. Bedeutend kleiner als latecineta. HalBSchild stark abgerundet. Die weiße Zeichnung, der der latecineta ähnlich, ist mit brauneu, alle braune Zeichnung mit grünlichen Punkten übersät. niaririnella Dej. (mit einem schmalen, kleinen Rande), caffra Sturm (vom Kaffernlande). (1.«). Kapland. Kopf kahl, Halsschild grau be- haart. Der untere nach innen gesandte Ast der Randzeichnung steht manchmal isoliert. Auf der Unterseite nicht oder kaum behaart, aber ganz blau glänzend. Monteroi Bat. (Nach einer Dame, die in Süd-Afrika [De la Goa Bay] gesammelt hat, benannt). De la Goa Bay, Mozambique. Kopf etwas, Halsschild stark weiß behaart. Die weißliche Zeichnung nimmt hier auch den oberen Rand der Flügeldecken ein und läuft an der Naht noch ein kleines Stück abwärts. Kopf und Halsschild oben rotbraun, erst rei unten bläulich, letzteres seitlich rötlichviolett, unten stark weiß be- haart, ebenso der Leib an beiden Seiten, während die Mitte kahl ist und prächtig blau glänzt. Schenkel weiß behaart, Beine bläulich, griin- lieli und rötlich gefärbt, auch glänzt das 2. und 4. Fühlerglied metallisch. quadrilineata F. (mit 4 Strichen). Ost-Indien. Etwas größei und viel breiter gebaut als biramosa. Kopf, Halsschild und Flügeldecken dunkelgrün, letztere weißlich umrandet. Seitlich der Naht läuft eben- falls eine breite, weiße Linie. v. lauta N. (lt. Berl. Mus.) (prächtig, ansehnlich). Ceylon. Alle weißen Zeichnungen hängen zusammen, sodass ein dunkelgrüner Strich jederseits von ihnen eingerahmt wird, die dunkelgrüne Naht der Flügel- decken reicht nicht bis an das untere Ende derselben hinab. biramosa F. (zweimal mit Ästen versehen ntata Thbg. (drei- fach gezähnt*. 1 1.44). Pondichery, ' Ist-Indien, Ceylon, Andamanen. Variier: in der Größe. fatidica CucT. [Weissagerin). Port Natal. De- la Goa Bay. Nur wenig kleiner als cineta, in deren Nähe fatidica am besten gestellt werden kann. Kopf und llalsschild dunkel schwarzbraun. Flügeldecken etwas heller Bamtbraun mit einigen kleinen, weißgelben Punktpaaren neben der Naht. Von dei Schulter bis zur Naht läuft eine schräge weißgelbe, un- e Binde, die kurz vor dem Ende der Flügeldecken in die Nahl mündet. Das Ende der Flügeldecken ist bis zu ' ; des Lußenrandes Unterseite dunkel stahlblau, Leib seitwärts ziemlich Btark weißgrau behaart. Beine oben dunkelblau, unten rötlich und grünlich, pulchra Saj (schön), Missouri, Kansas, Texas. >clteu. Wohl mit die schönste aller echten < Lrten. 18—20 mm lang. Kopf und Halsschild blau und purpurn, mattglänzend, Flügeldecken lebhafter glänzend, purpurrot, ohne jede Zeichnung oder mit einer einzigen kl 8 keilförmigen, gelblichen Makel in der Mitte des Außenrandes; dieser letztere und die Naht schmal blau oder blaugrün. Flügeldecken nur auf der vorderen Hälfte deutlich skulptiert, auf der hinteren ganz undeutlich oder gar nicht. Unterseite matt, blaugrün oder grün, Beine ebenso ge- färbt, ziemlich stark und abstehend grau behaart. Thopeutica Chd. G. und H. unter Cicindela. exiniia Vand. (ausgezeichnet). Java, t'elebes. Die mittleren Ma- keln hängen zusammen, die Zeichnungen sind mehr gelb als weiß. v. Diana Th. (römischer Nanie der Göttin des Mondes, der freien Natur und der Jagd). (1.45). Oelebes. Die mittleren Makeln treten ge- trennt uud punktförmig auf. v. Latonia Schaum (Beiname tiir Diana als Tochter der Latone und des Zeus), Kenado (Oelebes). Die Zeichnungen, ausgesprochen gelb, fließen noch mein' zusammen als bei der Stammart und zwar entsteht aus der Schultermakel und dem obersten Punkt ein großer Fleck, eben- solche aus den beiden mittleren und den beiden unteren Punkten. Der Rand der Flügeldecken ist bräunlichgelb. t. fulvescens W. Hörn (fuchsrot). Tombugu (Ost-Uelebes). Der v. Diana sehr ähnlich; Gliedmaßen . besonders die Beine, blassgelb. Zeichnung wie bei v. Diana, doch ist der Schulterfleck etwas größer, während die mittleren Punkte gleichgroß sind. Die Flügeldecken sind in ihrem oberen Fünftel, an der Naht und an den Seiten braunrot, an der Spitze blass schmutziggelb, in der Mitte aber wie bei v. Diana (dunkel) gefärbt. gloriosa Schaum (ruhmvoll). Celebes, selten. Bedeutend größer als eximia, Beine, Kopf und Flügeldecken dunkel blaugrün, Halsschild ebenso, aber glänzend. Zeichnungen wie bei v. Diana angeordnet, doch fehlt die unterste Makel. Peridexia Chd. (Sehr gewandt). fulvipes Dej. (mit gelbem Fuß), mirabilis Cast. (bewundernswert). Madagascar, selten. Mit deutlichem Schulterfleck und gelblichen Beinen. hilaris Fairm. (heiter). (1.46). Madagascar , selten. Schultcr- fteck mehr oder weniger undeutlich, oft kaum bemerkbar, Beine schwarz. Fleutiaux führt hilaris als Synonym von fulvipes an. Cliilonyclia Lac. Cheilonycha Lac. G. und H. unter Cicindela. ventralis Dej. (mit bemerkenswertem Bauche). (1.47). Amazonas. Bahia, Brasilien. (Jayenne, Peru. Oben einfarbig matt schwarz, Flügel- decken auf der unteren Hälfte mit einem kleinen, gelblichweißen Fleck. Unterseite etwas glänzend blaugrün, Hinterleib rotbraun, Beine bläulich und irrünlich. Nach Fleutiaux eine Cicindela. v. tenebricosa Koll. (dunkel). Brasilien. Hier verschwindet der kleine weißliche Fleck fast ganz. auiipennis Luc. (goldflügelig). (1.48). Paraguay, Brasilien, selten. Unterseite stahlblau, etwas grünlich, Beine dunkelblau. chalybea Dej. i stahlfarbig), janthina Luc. (veilchenfarbig). Bra- silien. Ein klein wenig größer als auripennis, Flügeldecken ganz blau, wie Kopf und Halsschild, Beine schwarzblau. OdontOChila Cast. (Mit gezähnter Lippe). Odontocheila Cast., Plujllodroma Lac, Phchiocera Hp„ Tlierates Fisch. (Der Jäger). Ungefähr tiO meist süd- und einige mittelamerikanische Arten. bipunetata F. (zweipunktig), eayennensis F. (von Oayenne), pro- pinqua Dokht. i ähnlich, verwandt). (1.49). Cayenne. Unterseite schwärz- lich violett, etwas glänzend, Schenkel ebenso, Schenkelanfang nebst Schienen und Tarsen blassgelb. viridis Dej. (grün, grünlich), aeruginosa Schönh. (voll Kupferrost), smaragiMa Dej. (wie ein kleiner Smaragd). Brasilien. Etwas kleiner als Batest, smaragdgrün mit weißer Schultermakel und einem kleinen weißen Punkte am Bande der Flügeldecken, hinter der Mitte. v. immaculata Chd. (ungefleckt), concolor Germ, (gleichfarbig). Brasilien. Ganz smaragdgrün, ungefleekt. Batcsi Chd. (Henry William Bates, englischer Entomoloa;). (1.5o). Amazonas. Unterseite grünlichblau glänzend. Beine ganz metallisch ge- färbt, teils grünlich, teils dunkelblau. secedens Steinh. (sich entfernend), cinetnla Bat. (schmal umgürtet). Columbien. Etwas kleiuer als Batesi, nur die mittlere Makel ist vor- handen, aber ganz klein und undeutlich. Oberseite mehr kupferbraun, uur an den Seiten grünlich. Unterseite grünlich glänzend, Beine an ihrer Einlenkung nebst dem Schenkelanfang bräunlich, sonst bläulich, schwach metallisch. Heptadonta Hp. Aenictomorplia Chd. G. und H. unter Cicindela. — Wenige Arten im indo-austra- lischen Faunengebiet. analis F. (mit bemerkenswertem Hinterteile). (1.5i). Java, Sumatra, Borneo. Von der Seite besehen nimmt das Grün der Oberseite einen bläuliehgrünen bis blauen Schein an. Unterseite ebenfalls grünlich (bläu- lich), die 2 letzten Hinterleibsringe aber bräunlichgelb. Das letzte Drittel der Schenkel ist neben Schienen und Tarsen schwarz gefärbt. melanopyga Schaum (mit schwarzem Hinterteile). Luzon, sel- tener. Etwas kleiner und dunkler, seitlich besehen mit stärkerem, tief- blauem Schimmer. Unterseite tiefblau, die letzten Hinterleibsringe schwärzlich. Schienen und Tarsen bräunlich. Caledouica Chd. (Caledonisch, weil das Genus auf Neu-Caledonien beschränkt ist). 8 seltene Arten in Neu-Caledonien (1 auch auf denNeu-Hebriden). Mniszechi Th. (Graf Mniszcch , berühmter französischer Käfer- sammler), arrogans Mtr. (anmaßend). Neu-Caledonien. Etwas kleiner als tuberculata, Mittelfurche des Halsschildes noch undeutlicher, der Dorn des letzteren aber mehr zugespitzt. tuberculata Fauv. (mit kleinen Höckern), arrogans Mtr. (pr. p.), Mniszechi Fauv. (1.52). Neu-Caledonien. Unterseite metallisch (ziemlich belli grün glänzend, Hinterleib gegen die Spitze bräunlich werdend, der letzte Ring ganz braun. Schulterfleck etwa sichelförmig gestaltet. Die Beine sind oft noch eine Schattierung dunkler, immer aber zweifarbig (gelbbraun und braun bis schwarzbraun). lunigera Chd. (eine Mondsichel tragend), arrogans Mtr. (pr.p.), Deplanchei Fauv. Neu-Hebriden und Neu-Caledonien. Halb so groß als tuberculata, aber ebenso wie diese gezeichnet, Halsschild abgerundet. al'linis Mtr. (verwandt), fasciata Chd. (mit einer Binde versehen). Neu-Caledonien. Ebenso wie lunigera, aber mit viereckigem, nicht sichel- förmigem Schulterfleck. Ophryodera Chd. (Mit erhöhtem Halsschild). Nur wenige, sehr seltene Arten und Varietäten aus Afrika. rufomarginata Boh. (mit rotbraunem Rande versehen). Kaffern- land, Muckenge (östl. Inner-Afrika). So groß wie Caledonica tubercidata. aber stärker gebaut. Halsschild fast quadratisch, nebst Kopf und Schild- chen gelblich behaart, die dunkelblauen Beine und der Leib weißlich behaart. Flügeldecken dunkelbraun, unregelmäßig gelblich gezeichnet und mit schwärzlichen Punkten übersät. v. Poggei Har. (Paul Pogge, Afrikareisender). Lunda, Congo. Ebenso groß, Flügeldecken aber schwarz mit weißer Zeichnung. Kopf und Halsschild grau behaart, Schildchen, Beine und Leib sind nebst der Unterseite von Kopf und Halsschild weiß behaart. 9 BostrichophorUä Th. | Einen Haarringel tragend). Bostrychophoms TJi. Nur 3 Arten (von denen G. und H. 2 unter Cicindela anführen) aus Afrika. Bianconii Bert. (G. G. Bianconi, italienischer Naturforscher, geb. 1809), Bianconi Bert. (1.53). Mozambique, Natal, sehr selten. Die gelben Punkte der Flügeldecken treten manchmal starker auf, die in der Mitte dann doppelt. Die Fühler dieser und der nächsten Art (resp. Gattung) sind nicht fadenförmig wie bei den anderen OicindeUn, sondern zusammengedrückt, besonders breit sind die mittleren Glieder. Myrineeoptera Germ. (Mit Flügeln wie hei der Ameise). 13 seltene, afrikanische Arten. BertolouiiTh. (ff*««eppeBerfoJ*»»,italienisolierEntomoIog,geb.l804), = ? Jimodi I'er. [Henri A. Junod, Missionar und Sammler in Mozambique)! (1.5l). Mozambique. Abgebildet ist ein $!, das kleine bis höchstens mittelgroße Arten der südamerika- nischen Fauna, in ungefährer Form mancher Tricondyla- Arten. Hals- schild kurz und stark abgerundet, Flügeldecken meist bräunlich gefärbt, mit gelben Flecken. Carabidae (Familie der Laufkäfer). 10000 Arten oder mehr; schon G. und H. führen 8516 Arten auf; sie sind über die ganze Erde verbreitet und besonders in der paläarktischen Fauna reich vertreten. Sehr viele, selbst große Genera können hier ganz oder teilweise außer Betracht bleiben, da sie nur kleine, schwer zu unterscheidende oder unseren Formen allzu ähnliche Vertreter aufzuweisen .haben. Omophron Latr. (Wasserläufer. Grundkäfer)'. Scolytus F. (Stutzbauch i. Über 20 Arten, darunter 3 in Europa. tessellatns Say. (gewürfelt), flextwsus Lee. \ voll Krümmungen). Lecontei Dej. siehe Seite 6). Nord-Amerika, Mexiko. Unserem limbattts äußerst ähnlich, Halsschild aber mit deutlicherer Mittelfurche, der griiue Querstreif desselben nicht oder kaum punktiert. Opisthius Kirb. HichardsoniKirb. (Sir John Richardson, 1787 — 1865. amerikanischer Entomolog; bereiste das arktische Nord-Amerika). (2.i). Nord-Amerika, Washington- Territorium, Oregon. Arizona, AVest-Texas. Mit Elaphrus cupreus (kupferbrauner Raschkäfer) am ehesten zu vergleichen, aber flacher uud breiter gebaut. Caralms L. (Laufkäfer). Ungefähr 300 Arten (die meisten im paläarktischen Gebiet) mit unzähligen Varietäten. Der besseren Übersicht halber ist dieses Genus in eine Anzahl Unterabteilungen zerlegt worden, von denen hier nur Ceroglossus gesondert aufgeführt wird. serratus Say. (von serra, Säge), catenatus Knock, (unter sich ver- bunden), conmtenatus Kl. (mitunter sich verbundenen [Rippen]), fimbriattts Wor». (gefranst . lineatopunctatua Dej. (liniiert-punktiert). (2.8). Kanada. Vereinigte Staaten. Unregelmäßig unterbrochene Linien wechseln mit Punktreihen ab. vinetus Wb. (verbunden), gramUatus Melsh. (gekörnt), intemtptus Say. (unterbrochen). Georgia, Nord-Amerika. Etwas größer als mm schwärzlich. Deutlich siebtbare, erhabene und nicht unterbrochene Linien wechseln mit ebensolchen, aber unterbrochenen Linien ab. 10 sylvosug Say. (im Walde vorkommend), LhernUnieri $ Dej. (F&ix Louis L'Herminier. Entomolog, gest. 1833 in Paris), li mimt im Norv. (ge- säumt), Milberti Dej. (2j). Pennsylvania, Nord-Amerika. Entfernt mit unserem Mesocarabus catenulatus zu vergleichen, Flügeldecken aber viel feiner linüert. Forreri Bat. Mexiko, selten. Etwas kleiner als sylvosus, dem Tribun Calleyi ähnlich, aber etwas schmäler. Baisschild mit schwacher Mittelfarche, Flügeldecken bläulich gerandet, beim a 1 mit je 3 Reihen entfernt stehender Grübchen, beim inz glatt, mit nur bei Ver- größerung sichtbarer Punktierung. Lapilayi Cast. NoTd-Amerika. Etwas kleiner, aber breiter als unser granulatm; Kopf, Halsschild und Flügeldecken kupferrot bis bronzefarben, Riefen und Fleckenreihen wie dort angeordnet, jedoch starker und gröber. proccrulus Cbd. klein und schlank). (2.4). Japan. Unregelmäßig gerieft und punktiert. lidueiarius Th. < fiduciarius, zum einstweiligen Besitz überlassen). J. I. Nordchina, Japan. Flügeldecken zwischen den Längsriefen punktiert. insulloola Chd. (Inselbewohner). Japan. Wie fiduciarius, Fliige!- deckeu aber gleichmäßig grün, nach dem Rand zu nicht heller werdend. De llaaui Chd. (Willem De Haan, niederländischer Entomolog und Autor, gest. 1855), Kaempferi D. Haan (Engelbert Kampfer, deutscher Arzt und Asienreisender; lebte im 18. Jahrhundert). Japan. Ein wenig größer und breiter als fiduciarius, schwarz, Halsschild und Flügeldecken schwur/lieh blau, mit gleichfarbigem oder hellerem Rand. Flügeldecken zwischen den Längsriefen glatt. Albrechti Mor. (Johann Sebastian Albrecht, schrieb über Käfer; gest. 1774 in Koburg). Japan. Kleiner und zierlicher als fiduciarius. Halsschild mit sehr seichter Mittelfurche (bei De Haani und fiduciarius tiefer); Flügeldecken wie bei De Haani, aber fast schwarz. japonicus Mot. (japanesisch). Dem Albrechti sehr ähnlich, Flügel- decken alier hinten bogenförmig abgerundet (.bei Albrechti plötzlich ver- schmälert). Beine reichlieh mit Borstenhaaren besetzt (bei Albrechti nur spärlich). Tientei Th. (2.6$). Central- (Kiukiang) und Nordchina, selten, cf ohne jene auffallende Einbuchtung der Flügeldecken, Rand derselben schmal, im ganzen überhaupt bedeutend schmäler als das ?. Beine pechschwarz. prodiguus Er. (verschwenderisch). China. Bedeutend größer und breiter als Tientei, mit der gleichen Flügelbilduug beim $. Flügeldecken stark gerieft, jede 3. erhabene Linie ist unterbrochen. Flügeldecken dunkel gefärbt, mit verschiedenfarbig metallischem Glänze. Rand sehr breit, rötlich glänzend. Beekeni (»erst. (Baron Carl Clans von, der Decken, Afrikaforscher, der mehrmals den Kilimandscharo besuchte: in Bardcrali wurde er er- mordet. Seine Reisen fanden 1860—1865 statt). Kilimandscharo, Ost- afrika, sehr selten. Ungefähr so groß und so wie unser convexus ge- staltet, schwarz, Halsschild und Flügeldecken gelblich. Oroglossus Sol. G. und IL unter Carabus. Eine Anzahl prächtiger Arten, die fast nur in Chile (besonders anf der Insel Chiloe) vorkommen; einzelne geben nördlich bis Peru, andere südlich bis Patagonb in. melanopterns Kerst. (schwarzflügelig). Chile, selten. So groß wie Darwini. Kopf und Halsschild grünlich, letzteres und die dunkel- blauen Flügeldecken rötlich umrandet. Darwini Hp. (Charles Robert Darwin, Botaniker und Zoolog, Be- gründer der Descedenzlehre, ISOO— 1882), indiconotus Sol. (indigoblau ge- I liile, Peru. Kopf, Halsschild und Flügeldecken dunkel- blau, alles mit feinem, bläulichgrünem oder grüngoldenem Rand. £ kürzer und breiter als das abgebildete cf- insularis Hp. , Inselbewohner). Chiloe. Ein wenig größer und breiter als Darwini. Kopf und Halsschild grünlichschwarz, stark runzelig. Flügeldecken mit stark hervortretender Naht, stark gerieft, schwarz, schwärzlichgrün gerandet. Bnqueti Cast., chilcnsis Gucr. (chilenisch), chiloensis Hp. (von der Insel Chiloe). Chile. So groß wie Darwini, Kopf und Halsschild grün- lich- oder dunkelblau-schwarz; letzteres am Baude meist nur wenig heller. Flügeldecken gewöhnlich so lebhaft wie bei wMiviat gefärbt, manchmal aber auch dunkel, ohne Glanz; ferner sind sie regelmäßig gerieft, Flecken- reihen meist fehlend oder nur ganz schwach augedeutet. suturalis F. (mit bemerkenswerter Naht), Reichei Gucr. i /.. Reiche, Kiii isanimler und entomologischer Schriftsteller; lebte in Paris i. (2.8), Chile, Patagonien, Magellan-Straße. Außer dci abgebildeten grünlichen Form kommt auch noch eine solche mit kupferroter Oberseite vor. Die drei unterbrochenen Flcckenbinden sind dann deutlich schwarz, bei dl i grünen Form aber nur undeutlich dunkler. psittacus Geist. (Papagei). Chile, Chiloe, selten. So groß wie suturalis. Kopf und Halsschild blaugrün, Flügeldecken dunkelgrün, matt. mit 3 Reihen samtschwarzer Flecken, deren mittlere die kürzeste ist. Rand und Naht sind heller grün. valdiviae Hp. (aus Valdivia. chilenische Hafenstadt), chilenais Sol. (2.9). Valdivia, Chile. Flügeldecken stärker oder feiner, regelmäßig oder nicht ganz regelmäßig gerieft, bald weniger, bald stärker rot. besonders am Rande. Halsschild meist mit rotem Rande zu beiden Seiten, manch- mal aber auch ohne diesen, dann fast einfarbig grün. Hintcrleibringe stark punktiert. chilensis Esch., valdiviae Sol. Chile, Chiloe. Prächtige Art, so groß wie valdiviae. Kopf und Halsschild blau, letzteres beiderseits fein und undeutlich grün gerandet. Flügeldecken regelmäßig gerieft, feurig goldglänzend. Hinterleibringe fein punktiert. Coptolabrus Sol. (Mit verstümmelter Oberlippe.) Nur wenige seltene, meist sehr prächtige Arten, welche alle in Ostasien, an der äußersten Grenze des paläarktischen Ge- bietes, vorkommen, cf und $? haben an den Vorderfaßen gleichbreite Tarsen, die des q 71 sind also nicht verbreitert, wie bei Carah hs und Calosoma. pustuliferFairm. (Bläschen tragend). (2.io). Kiukiang, Central-China. Lafossei Feisth. (Dr. Lafosse, Entomolog). Nordchina. Größer als pustulifer, auch dunkelblau, aber etwas heller, besonders das Halsschild. Die in lange Spitzen ausgezogenen Flügeldecken tragen 3 Reihen be- deutend schwächerer Erhabenheiten , hingegen sind die dazwischen stehenden kleinen Höcker größer als bei pustulifer. v. coelestis Steuart (himmlisch). Shangai. Kopf und Halsschild glänzend rotgrün, Flügeldecken grün, rotgoldcu gerandet, in lange Spitzen ausgezogen. V. elysii Th. (Elysium, Wohnort der Seligen im Reiche der Toten'». Shangai. Halsschild breit, seitlich weniger zusammengeschnürt, Kopf und Halsschild rötlich, matter, Flügeldecken dunkelgrün, ohne abstechende Umrandung, nur in kurze Spitzen ausgezogen. principalis Bat. (der erste, hauptsächlichste). Kiukiang, Central- China. So groß wie pustulifer, Kopf grünlich, Halsschild nur flach aus- gerandet, rötlich. Flügeldecken wie bei pustulifer geformt, grüngolden umrandet; sie tragen 3 Reihen ziemlich großer, schwarzer Erhabenheiten, die Zwischenräume sind durch Reihen kleiner Punkte ausgefüllt. Damaster Koll. (Der Bändiger, Besieger). Ebenfalls nur wenige Arten, deren Verbreitungsbezirk sich in der Hauptsache auf Japan beschränkt. blaptoides Koll. (einem Blaps ähnlich). (2.1l). Japan. Größte Art, schwarz, mit einem Stich ins Grünliche oder Bläuliche; in letzterem Falle sind auch die Beine bläulich gefärbt. Halsschild sehr lang, ziemlich ge- rade, wie die Flügeldecken gefärbt. Letztere hinten lang ausgezogeu, allenthalben mit sehr feinen Höckerchen übersäet. v. Lcwisi Bye. (Lewis, englischer Entomolog). Kiusiu und Nippn (Japan). Kleine Varietät, deren Fliigeldeckeu nur wenig mehr als hei ptindurus ausgezogen sind. pandurus Bat. Fortunei Adams (Robert Fortune, schottischer Botaniker: ire.-t. 1880), o.ruroides Schaum. Formosa, Tokio (Japan). Durchschnittlich kleiner als blaptoides. Halsschild dunkelblau-schwarz, kurz, bogig, ziemlich eingeschnürt; Flügeldecken noch dunkler, in der Nähe der Schulter ein wenig blau gerandet, fein punktiert-liniiert, etwas ausgezogen, Höckerchen zahlreicher und größer als bei blaptoides. Beine dunkel bläulich. 11 rugripenuis Mot. (mit runzeligen Flügeldecken). Hakodade (Japan). Kopf uud Hakschild meist grünlich, seltener schwärzlich, letzteres kurz und bogig. Flügeldecken bläulichschwaTz oder schwarz, hinten fast Stumpf oder in kurze, scharfe Ecken ausgezogen. Flügeldecken in ähnlicher Weise wie bei pandnrus, aber stärker skulptiert. Unterseite schwarz, manch- mal mit schwachem grünlichem und am Ramie mit stärkerem violettem Schimmer. Haplothorax Wat. (Mit einfachem Thorax). Aplotkorax Wat. Burchelli Wat. 1 11'. /. Bwchell, Afrikareisender und Zoolog des vorigen Jahrhunderts). (2.iacP). St. Helena. Einzige, seltene Art. cf glänzend schwarz, Flügeldecken fein gerippt, zwischen den Hippen sind vertiefte Punkte dicht aneinander gereiht; etwas gröbere Funkte unter- brechen je 2—3 Rippen jeder Flügeldecke. § fast ganz matt, nur die Naht ist glänzend schwarz. Die Flügeldecken sind beiderseits der Naht noch mehr als beim o* eingesunken, Calosoina Wb. (Mit schönem Leib, Raupenjäger, Poppenr&uber). Cr. und H. führen 80 Arten, eine kleine Anzahl Abarten und 15, nieist von Motschoulsky aufgestellte Untergattungen an. CaJosoma- \iten kommen in allen 5 Erdteilen voce. aurocinetum Clid. (goldig umgürtet), sphndidum Verb, (glänzend, schimmernd). Mexiko, sehr selten. Fast so groß wie der abgebildete SCrutator (2.13). Kopf, Halsschild uud Flügeldecken glänzend grün, letztere mit rötlichem Rande. Unterseite grünlich goldadänzend, Schenkel bläulichgrün, Schienen und Tarsen schwärzlich. SCrutator F. (Untersucher, Visitierer), (i.ia). Texas, Penusylvanien, häutig. Kommt etwas größer, aber auch wesentlich kleiner vor. Von den mäßig erhabenen Längslinien jeder Flügeldecke sind je 3 mit schwa- chen, von eiuander mehr oder minder entfernt stehenden Punkteiudrücken versehen. Unterseite besonders interessant, prächtig grün und rot glän- zend. Beine unten bräunlichblau. Wilcoxi Lee. Nord-Amerika, nicht so häutig. Viel kleiner und dunkler als scrutator, beiderseits viel matter und dunkler gefärbt, Beine dunkelblau. Schily eri Er., Curtisi Hp. (John H. Ourtis, englischer Entomolog, 1761 — 1861). Tasmania (früher Vandiemensland), Adelaide (Süd-Australien). Ungefähr so groß wie mittelgroße sycophanta, aber breiter und kürzer ganz grün. Halsschild sehr kurz, aber breit, Flügeldecken gleichmäßig grün, stark punktiert-liniiert. Beine und Fühler schwarz oder bräunlich. Unterseite grünlich, Hinterleibsringe bräunlieh. splendidum Dej. (glänzend, schimmernd). Cuba, San Domingo. Etwas kleiner und schlanker als Schayeri. Halsschild nahezu quadratisch, Flügeldecken mehr bräunlichgrün, fein punktiert-liniiert. Schenkel und 1. FühJerglied grün, Beine und Fühler sonst schwarz. ruüpenue Dej. (mit rotbraunen Flügeldecken). Peru. So groß wie inquisitor, wie dieser in der Größe variierend, wie splendidum gestaltet. Kopf und Halsschild grünlich oder bläulich, Flügeldecken rotbraun, grünlich gerundet, sehr fein punktiert-liniiert, Grübchen sehr klein. Halsschild unten grünlich, Leih und Deine heller oder dunkler braun. vagans Dej. (flüchtig). Chile. So groß wie splendidum, aber noch schlanker, schwarz, Flügeldecken bräunlich bis schwarzbraun, ziemlich fein punktiert-liniiert, Grübchen meist klein, oft fast ganz verschwindend. imbricatum Kl. (nicht Brl.), Kap verte, Basutoland, Ambukol (Nubien). So groß wie große Inquisitor, etwas schlanker. Halsschild ein wenig länger uud schmäler, Flügeldecken dunkel olivengrün bis braun, stark punktiert-liniiert, mit 3 Reihen Grübchen besetzt. Ilclenae Hp. -von St. Helens . St. Helena. Ebenso groß, all- i noch schmäler. Halsschild ganz schmal, Flügeldecken dunkelbraun, ebenfalls mit 3 Reihen Grübchen besetzt, aber etwas feiner punktiert- liniiert. rugosuui D. <;. (runzelig, faltig), punetatum />■ Haan (punktiert), retusum Dej. (abgestumpft). (2.14). Hcrero-Missiou, Kap, Süd-Afrikanische Republik, häufig. Kopf, Halsschild und Flügeldecken bräunlich, l'unktc hellgrün oder rötlich. Flügeldecken ganz gleichmäßig gerieft, die ein- zelnen erhabenen Länglinien und deren Zwischenräume noch allenthalben dicht und fein quergerunzelt. v. Ohlorostietum Kl. (grünlich punktiert). Uongola, Abyssinien, Ambukol (Nubien). Dunkler, dunkelgrün bis schwärzlich, Punkte dunkelgrün. oeeanlcum Perr. (ozeanisch). Neu-Caledonien. Fenn und Grüße wie sycophanta. Kopf und Halsschild kupferfarben, etwas glänzend, Flügeldecken ebenso gefärbt oder ein wenig ins Grünliche spielend, wie scrutator gerieft, mit 3 nicht sehr deutlichen Puuktreihcn; Rand der Flügeldecken lebhafter, rötliehbraun. Unterseite kupferfarben, Schenkel dunkelgrün, Beine sonst schwärzlich. scuegalense Dej. (von Senegal). Senegal So groß oder wenig grüner als rugosum, schwarz. Flügeldecken sehr stark gewölbt, schwärz- lich oder bräunlich; stark erhabene Punktreihen wechseln mit schwächeren ab; auf jeder zweiten schwächeren Reihe stehen grünliche oder bronze- farbene Grübchen. procerum Har. (schlank). Taita, Zanzibar. Viel größer und stärker als senegatense, ganz schwarz. Die Grübchen fehlen gäuzlieh. Das Halsschild verschmälert sich von der Mitte ab nach hinten zu sehr schnell. untiqiium Dej. (alt). Tucuman, Argentina, seltener als bonariense. Fast so groß wie bonariense, sonst aber mehr an rugoswm erinnernd. Flügeldecken bräunlichrot, regelmäßig punktiert-liniiert; Grübchen häutig dichter, stets aber weniger deutlich als bei bonariense. bonariense Dej. (von Buenos Aires). (2.15). Buenos Aires (Argen- tina), häufig. Kommt bräunlich, grünlich und rötlich vor und ist etwas glänzender als die ähnlichen Arten antiquum und rugosum, die Flügel- decken sind jedoch unregelmäßiger als bei genannten Arten gerieft. Die Zwischenräume der erhabenen Längslinieu siud sehr dicht, und fein punktiert; die 3 Grübchenreiheu siud sehr deutlich. Sayl Dej. (Thomas Say, Professor der Naturgeschichte in Phila- delphia, 1787—1834). Carolina, Nord-Amerika. Bildet der äußeren Erscheinung nach einen Übergang von bonariense zu calidum. Etwas größer und noch länger gestreckt als bonariense, Skulptur wechselnd, bald wie bei der einen, bald wie bei der anderen Art. Kopf, Halsschild uud Flügeldecken dunkel, fast schwarz, Halsschild und Flügeldecken manchmal matt dunkelgrün gerandet. Grübchen grün oder rötlich, fast ganz wie bei calidum, aber meist nicht so dicht nebeneinanderstehend. calidum F. (feurig, bezl. der Grübchen; warm, heiß, bezl. des Vor- kommens, d. h. in den wärmeren Teilen Nord-Amerikas). (2.16). Nord- Amerika, häutig. Halsschild zu beiden Seiten der seichten Hittelfurche sehr fein, an den Rändern stärker gerunzelt. Flügeldecken deutlich der Länge nach punktiert -gestreift. Der ganze Käfer ist bis auf die roten oder grünlichen Metallgrnbchen schwarz. tepidnm Lee. (lau, erkaltet, bezl. des Vorkommens, d. h. in den nördlichen Teilen Nord-Amerikas). Britisch-Columbia, nördliches Nord- Amerika, seltener als calidum. Mit genannter Art sehr nahe verwandt, nur wenig kleiner, Kopf und Halsschild stärker gerunzelt. Flügeldecken schwarzbraun, nicht längs punktiert, sondern quer und längs gerunzelt, Metallgrübchcn wie bei calidum. productuiu Kl. (lang, gedehnt). Texas, nicht häufig. So groß wie bonariense, aber viel schmäler , schwarz, niattglänzend, HalsschihI und Flügeldecken an den Rändern bläulich. Erstcres nach hinten zu ver- breitert, letztere sehr lauggestreckt, mit sein' feinen Linien, obere Hälfte unregelmäßig und zerstreut punktiert. peregrinator Guer. (der Freuml des Iieisens). Texas, Nord- Amerika, selten. Wie produetum, aber ganz einfarbig schwarz. Hals- schild hinten schmal, dicht hinter der Mitte am breitesten. Flügeldecken mit noch schwächeren, nur ganz fein angedeuteten Längslinien; vordere Hälfte unregelmäßig dicht tief punktiert. externum Say (fremd), longipenne Dej. (mit laugen Flügehb Arkansas, Nord-Amerika, nicht häutig. Wie produetum gestaltet, Flügel- decken noch gestreckter, besonders hinten, wo sie sich plötzlich stark verschmälern, weit ausgezogen. Matter schwarz, Halsschild uud Flügel- decken lebhafter blau gerandet. Erstcres hinten sehr stark verbreitert ; letztere regelmäßig und dicht punktiert-liniiert, jede mit 3 Reihen schwacher Grübchen. angulatum C'hcvr. (eckig), expansum Kl. (ausgebreitet). Mexiko. So groß oder etwas kleiner als externum, schwarz, ganz matt. Flügel- decken ebenfalls sehr langgestreckt, schwach uud nur zum Teil grünlich gerandet, feiner punktiert-liniiert, Grübchen kaum kenntlich. Halsschild hinten ebenso breit als vom, hinten eckig. 12 niiine C'hd. (ähnlich), Mexiko, selten. In der Gestalt ungefähl wie auropunctatum Bbst. (goldpunktig) von Mittel-Europa oder besonders wie maderae F. (von Madeira) von Süd-Europa, aber ganz ohne Metall- grübchen. Sonst sind die liefschwarzen, mehr oder minder glänzenden Flügeldecken ebenso fein puuktiert-liniiert wie bei maderae. Kopf, Hals- schild und Unterseite einfarbig schwarz, ebenso wie bei maderae gestaltet. laeve Dej. (glatt). Mexiko, weniger selten. Etwas kleiner als affine, matt schwarz, Flügeldecken schmal, aber sehr gewölbt, bräunlich bis schwarz, ohne Glanz, ganz ohne Grübchen und fast ganz glatt, nur äul'.erst t'ein puuktiert-liniiert. Halsschild vorn und hinten von gleicher Breite, seitlich durch einen ganz regelmäliigeu Kreisbogen abgerundet. irlabratuui Dej. (glatt, kahl). Columbien. Nicht so flach und breit wie affine, aber auch nicht so schmal und stark gewölbt wie laeve, in der Gestalt also zwischen beiden Arten gerade die Mitte haltend; bedeutend kleiner als affine, ganz schwarz, matt glänzend. Halsschild vorn breiter als hinten; von der Mitte ab hinterwärts stark verengt. Flügeldecken äußerst fein puuktiert-liniiert. Grübchen nur ganz schwach angedeutet oder fehlend, innen nicht farbig. dimiuutuiu Bat. (verkleinert). (2.17). Mexiko, selten. Kleinste Vit. ganz schwarz, etwas glänzend. Flügeldecken äußerst fein punktiert-liniiert, fast glatt, jede mit 2 Reihen ganz seichter, kaum be- merkbarer Grübchen. tliibetanuin Fairni. (vom Hochlande Tibet). (2.18). Tibet, Central- China. oben und unten ganz einfarbig schwarz, nicht so grauschwarz, wie leider alle schwarzgefärbten Teile von Tafel 2 ausgefallen sind. Kopf- und Halsschild fein, Flügeldecken etwas stärker und unregel- mäßiger gerunzelt; letztere mit je 3 nur wenig mehr hervortretenden, erhabenen Längslinien, die in kurzen Abständen durch etwas vertiefte Grübchen (Punkte) unterbrochen werden. Callisthenes Fisch. (Kraftvoll, robust; am schönsten). Etwa 20 Alten, die zum größten Teile der paläarktischen Fauna angehören, nur wenige Arten kommen in Nord-Amerika vor. Callisthenes wird neuerdings als Untergattung zu Calosoma gestellt. discors Lee. (unähnlich, verschieden). (2.19). Kalifornien, ziemlich selten. Einfarbig schwarz, Kopf und Halsschild gerunzelt, Flügeldecken sehr dicht und ziemlieh fein puuktiert-liniiert. Gerstaeckeri Murr. (Dr. Karl Eduard Adolf Gerstäcker, geb. 1828 ; Professor der Zoologie in Greifswald, berühmter Entomologe). Kalifornien, selten. Etwas schlanker als die in Preußen vorkommende Axt reticu- latum (netzförmig, wegen der Skulptur); Halsschild weniger abgerundet. Flügeldecken mit 3 erhabenen, durch Grübchen unterbrochenen Linien, resp. Streifen besetzt. Sonst der genannten Art ähnlich. Cychrus F. (Schaufelläufer; Kychreus, Sohn des Poseidon und der Salamis). Brennus Mol.. Irichroa Newm., Pemphus Mol. Etwa 35 Arten, die auf das nordamerikanische und paläark- tische Faunengebiet beschränkt sind. ventricosus Dej. (mit bemerkenswertem Bauche), striatopundatus Clid. (gestreift, punktiert). (2,so). Kalifornien, Nord-Amerika. Es kommen sowohl etwas größere, als auch kleinere Stücke als das abgebildete vor. Die feinen Längslinien sind in ihrer ganzen Ausdehnung nicht unter- brochen, also durchlaufend; in deren Zwischenräumen sehr feine, nur wenig vertiefte Pünktchen. interruptus Men. (unterbrochen). Kalifornien. Durchschnittlich ein wenig kleiner als ventricosus. Längslinien stärker, häufig und un- regelmäßig durch Querrunzeln unterbrochen, besonders in der Nähe des Handes der Flügeldecken; sonst wie genannte Art. siibtilis Schaum (fein, dünn, zart). Kalifornien. So groß wie ventricosus, Bchwarz. Flügeldecken etwas kürzer und noch rundlicher, äußerst fein punktiert. tuberculatus Harr, mit kleinen Höckern). Oregon, Nord-Amerika. Ebenfalls so groß wie ventricosus, schwarz. Kopf, Halsschild und Flügel- decken stark skulpticrt. letztere mit vielen, verschieden großen Höckern besetzt. augrustieollis Fisch, (mit schmalem Halsschild), debilis Escli. (schwächlich). (2.2i). Unalaschka und Sitkha. westliches Nord-Amerika. Flügeldecken undeutlich schwärzlichgrün gcrandet, sehr dicht und schwach gerieft, die Querrunzeln der Zwischenräume äußerst fein. iuarg-iuatus Fisch, (gerandet). Unalaschka und Sitkha, nördliches Kalifornien. So groß wie der europäische atteniMtm verschmälert, ver- kürzt, schmucklos). Kopf und Halsschild schwarz oder bräunlich, Flügel decken gleichmäßig stark skulpticrt, purpurrot oder bräunlich, lebhaft grün umrandet. viduus Dej. (eiusam, einzeln, leer), unicolor Knoelt (einfarbig). Nord-Amerika. Doppelt so groß wie Scaphinohis mexicanus (2.23). Kopf schwarz oder dunkelbliiulich, Halsschild dunkelblau oder violett, wie bei genannter Art geformt, aber hinten abgerundet. Flügeldecken sehr ver- breitert, fast kreisrund, platt gedrückt, bläulich, bronzeartig. Sphaeroderus Dej. (Mit kugeligem Hals). Nur wenige, auf Nord-Amerika beschränkte Arten. Lecontei Dej. (siehe Seite 6), Breivorti Lee, granulosus Clid. (ge- körnt), niagarensis Cast. (vom Niagara). (2.22). Kanada, Nov. Eborac AViseonsin, Maine (Nord-Amerika). Kopf und Halsschild glänzend blau- violett, Flügeldecken schwarzblau, nur wenig beller gerandet, unregel- mäßig dicht gerieft; hinterwärts werden diese Längsriefen oft unter- brochen und erscheinen daher die Flügeldecken mehr gekörnt; einige Pusteln sind wesentlich stärker als die übrigen. stenostomus Wb. (mit schmalem Maul). Pennsylvanieu, Nord- Amerika. Fast ebenso groß und ebenso gestaltet und gefärbt, wie Lecontei, Flügeldecken aber gleichmäßiger und feiner skulptiert. ScaphillOtus Latr. (Mit kahnartigem Kücken). Nur eine mexikanische und o nordamerikanische Arten. Sca- phinotus wäre vielleicht besser unmittelbar hinter Cychrus einzu- reihen. elevatus F. (emporgehoben), flammeus Haldem. (feurig). Ohio, südliche Teile von Colorado, Texas i Nord-Amerika). So groß oder größer als die nächste Art. Halsschild seitlich bedeutend mehr aufgeworfen, hinterwärts weniger verengt, aber mehr zugespitzt, gleich dem Kopf dunkelblau oder schwarz. Flügeldecken breiter als bei mexicanus, stärker skulptiert, lebhaft rötlichviolett, etwas dunkler gcrandet. mexicanus Bat. (mexikanisch). (2.2:)). Durango (Mexiko), selten. Die Seitenränder des Halsschildcs sind stark aufgeworfen, die Vorder- ecken sind abgerundet, die hinteren dagegen sehr vorgezogen (eckig- spitzig). Halsschild blauviolett oder grünlichblau. Flügeldecken regel- mäßig und dicht punktiert-liniiert, dunkelblau, mehr oder minder bräun- lich untermischt und meist grünlichblau gerandet. Die Flügeldecken haben einen etwas aufgeworfenen Rand, was besonders in der Nähe der Schultern auffällig hervortritt. Geliiii führt mexicanus als Varietät von eleratus an. heros Harr. Indiana, Nord-Amerika, Doppelt so groß als mexi- canus. Halsschild wie bei elevatus, aber hinten abgerundet, gleich Kopf und Flügeldecken dunkelblau, letztere eirund, stark gewölbt. Painborus Latr. (Allesverschlinger). Callimosoma Hp. (mit schönem Körper). Nur 8 seltene, auf Australien beschränkte Arten. alteruans Latr. i abwechselnd). (3,5). Queensland, Australien. Halsschild bläulich oder grünlich. Von den starken Läugsleisten der Flügeldecken, deren Zwischenräume durch feine Punktreihen ausgefüllt sind, ist nur die vorletzte (nach dem Außenrande zu) in ihrer ganzen Länge kettenförmig, was auf dem Bild leider nicht zu sehen ist. Die übrigen Längsleisten sind nur ganz hinten einige Male kettenförmig durchbrochen. viridis Gor. (grün). Peak Down, Nord-Australien. Größer, Hals- schild breiter als bei alternans, bläulich, Läugsleisten nicht kettenförmig unterbrochen, aber flacher, matt gefärbt; die Zwischenräume sind alle grün ausgefüllt. 13 Guerini Gor. (Ghuerin-MenevMe, schrieb über Insekten i. Australien. Nur 15 mm lang, schwarz. Flügeldecken fein gerieft, doch treten einige kettenförmige Leisten deutlich hervor; Hand wie die Grundfarbe oder kupferrot. Ophionea Esch. Casnoidea t'ast. Nur wenige Arten in Indien, Australien und Afrika. cyanocephala F. iBlnukopf). (8.18). Bengalen, Ost-Indien. Kopf schwarzblau, ebenso sind Vorderrand und Schultern, sowie die breite Querbinde der Flügeldecken gefärbt. Diese Querbinde tragt auf jeder Flügeldecke in der Mitte des vorderen, wie des hinteren Randes ein sehr kleines, gelblichweißes Pünktchen. senesralensis Dej. (von Senegal). Senegal. Der vorigen Art ganz ähnlich, doch fehlt die schwarzblaue Färbung an den Schultern und am Vorderrand der Flügeldecken und die beiden Pünktchen an der Querbinde. Casnonia Latr. Apiodera Chd., Lachnothorax Mot. (mit behaarter Brust), Plagiorhijtis Chd. iquer, schief oder schräg gerunzelt). Etwa 70 Arten, von denen die meisten in Süd-Amerika zu Hause sind; einzelne Arten kommen auch im südlichen Nord-Amerika. Mittel-Amerika, Afrika, Asien und Australien vor. picta Chd. (gemalt). (2.24). Mexiko. Kopf sehr platt gedrückt, vorn breit, hinten schmal, nebst dem langen, schmalen Halsschild glän- zend schwarz. Flügeldecken zur vorderen Hälfte punktiert-liniiert, zur hinteren glatt. Beine bräunlichgelb, Schenkel zum Teil schwärzlich. pennsylvanica L. (aus Pennsylvanieu). Nord-Amerika. Fast so groll wie picta, aber etwas schmäler. Flügeldecken ungefähr wie bei genannter Art gezeichnet, doch steht auf der Naht kein Längswisch, sondern nur ein runder Punkt etwa in der Mitte derselben. Beine ein- farbig gelblich. rugicollis De.j. (mit runzeligein Halsschildi. Cayenne, Brasilien, Süd-Amerika. So groll wie picta, aber ganz schwarz, nur die Fühler und Beine sind blassgelb und schwarzbraun geteilt. Halsschild sehr lang, mit seichter Mittelfurche, fein (inergerunzelt, hinter der Mitte knotig verdickt. Flügeldecken sehr stark runzelig-bucklig, mit einem glänzendschwarzen Buckel in der Mitte. plieaticollis Reich, (mit zusammengefaltetem Halsschild), flavo- maculata Chd. (gelb gefleckt). Columhien. Wie rugicollis, aber noch "., mal so groß. Fühler bis auf die beiden ersten dunklen Glieder ganz gelb; Beine arelb und schwarz. Flügeldecken mit je zwei gelben Makeln. Drypta F. (Kerbrand). Ungefähr 25 — 80 Arten in allen Erdteilen, außer Amerika. lineola De.j. (kleiner Strich 1 . (2.85). Japan, Hongkong, Bengalen, Ost-Indien. Kopf und Halsschild kahl, runzelig-punktiert, letzteres mit deutlicher Mittelfurche. Flügeldecken punktiert-liniiert, kurz gelbgrau behaart. Fühler bräunlich, erstes und drittes Fühlerglied größtenteils graublau. Beine gelblich, an den Kniegelenken schwarzblau. plagiata Kl. (von plagiatum, betrügerisches Nachahmen, wegen der großen Ähnlichkeit mit der vorhergebenden Art). Abyssiuien. Kaffern- und Kapland. Wie linenla. Halsschild aber ziemlich lang behaart. Mittel- furche seichter. Auf den Flügeldecken tritt die blaue Zeichnung auf der Naht besonders stark auf und endet in einem runden Fleck auf der unteren Hälfte derselben. Heine fast einfarbig bräunlichgelb, Kniegelenke kaum verdunkelt. jueunda Boh. (erfreulich, ansprechend). Abyssiuien, Port Natal. Kaffernland. Der europäischen dentata (gezähnt) sehr ähnlich, aber der Kopf und besonders das Halsschild sind viel feiner runzelig-punktiert und die Mittelfurche des letzteren ist etwas seichter; alles übrige wie bei dentata. Iris Cast. (Iris, Göttin des Regenbogens), (8.8). Uadagascar. Kopf und Halsschild stark runzelig-punktiert, oliv- oder rötlich -bronzeartig, letzteres etwas behaart, mit ganz seichter Mittelfurche, Flügeldecken je nach der Beleuchtung rot, goldig oder grünlich schimmernd, hinten mit kleinem, aber deutlichem Eckzahn; die Zwischenräume der erhabenen Längslinien sehr dicht und regelmäßig punktiert. Beine prächtig stahl- blau, besonders die Schenkel. oyauea Cast. (kornblumenblau). Guinea, West-Afrika, Wie vorige Art, kaum kleiner, aber ganz blau oder violett gefärbt. eollaris Kl. (mit bemerkenswertem Halsscbild). Kaffern- und Kap- land. Wie cyanea, jedoch mehr grünlich blau. Halsschild wie bei Iris gefärbt, aber breiter angelegt. Calophaena Kl. (Schön erscheinen). Cordistes Lab:. Eutrachelus Schm, Goeb. (mit schönem Halsschild). Ungefähr 25 Arten, deren Vorkommen auf das heiße Sfid- Ainerika beschränkt ist. alboguttata Bat. (weißtropfig). (2.26). Ecuador. Kopf und Hals- scbild glänzend schwarz. Die Naht der Flügeldecken läuft in einen spitzen Dorn aus. Die vier weißlichgelben Flecken sind nicht so regel- mäßig kreisrund wie auf der Abbildung. Eine ganz ähnliche oder mit alboguttata übereinstimmende Art ist acuminata Ol. (zugespitzt! aus t'ayenne. Galerita F. (Bemützte. von galerus oder galerum, Mütze). Von den bis jetzt bekannten Arten kommen ungefähr 40 in Amerika, 10 in Afrika und einige wenige in Vorder- und Hinter- Indien vor. Leeontei Dej. (siehe Seite 6). (2.27). Indiana, Nord-Amerika. Ein Höcker genau in der Mitte des Kopfes ist undeutlich rotbraun. Erstes Fühlerglied braungelb, die übrigen schwarzbraun, alle beborstet. Hals- schild sehr fein gerunzelt, nach dem Vorderrand zu ziemlich plötzlich verschmälert. Flügeldecken sehr fein liniiert, mit ganz kurzen gelblichen Borstenhaaren dicht besetzt. Janas F. (römischer Kriegsgott), americana F. (amerikanisch). Indiana. Nord-Aroerika, häufig. Wie vorige Art, Halsschild etwas stärker ge- runzelt, nach dem Vorderrand zu nur ganz allmählich verengt. Flügel- decken ohne Borstenhaare, aber stellenweise ganz schwach tomentiert. Die Stammart hat schwärzliche Flügeldecken, die v. cyanipennis Dej. (mit blauen Flügeldecken) bläuliche. rulicollls Latr. (mit rotbraunem Halsscbild'. affine Dej. (ähnlich), eollaris Dej. (mit bemerkenswertem Halsschild). Buenos Aires, Süd- Amerika. Etwas kräftiger, aber nur weniu größer als Leeontei. Kopf und ilie ersten 4 Fühlerglieder einfarbig schwarz; die übrigen undeutlich rotbraun. Halsscbild rotbraun, wie bei Janus gestaltet. Flügeldecken schwarz oder bläulichschwarz, mit starken Längsleisten; zwischen je 2 von diesen liegen 2 feine Längsliuien. occidentalis Ol. (westlich, abendländisch). Cayenne, Columhien. Etwas größer und schlanker als ruficollis. Kopf und Halsschild rotbraun, letzteres sehr schmal, seitlich schwarz. Flügeldecken schwarz, stark gerieft. tristis Reich, (traurig), lugens Chd. trauernd), vicinaDup. (ähnlich. verwandt). Columhien, Cayenne, Brasilien. Etwas zierlicher, aber kaum kleiner als Leeontei, ganz einfarbig matt schwarz. Halsschild seitlich nur wenig gebogen, ziemlich gerade. Flügeldecken wie bei rvficciUis gerieft africana Dej. (afrikanisch), (äse). Senegal. Gambia. Kommt ganz einfarbig schwarz, manchmal aber auch mit einem Scheine ins Bläuliche vor. Die Zwischenräume der erhabenen Längsleisten der Flügeldecken werden nicht durch feine Linien (wie bei den südameri- kanischen Arten), sondern durch feine Körnclung oder Punktierung aus- gefüllt. feinoralis Murr, (mit bemerkenswerten Schcukcln). Chincho Alt-Calabar (Ober-Guinea), Gabun. Wie africana, jedoch ist das Ftthlerglied rotbraun und auch die Beine Bind ganz oder teilweise rotbraun, procerus Geist, (schlank). Jipe-See. Zanzibar. Bedeutend gTößet als africana, ganz schwarz. Halsscbild verhältnismäßig Beb] lang. I lUgeldecken unregelmäßig und stark liniiert. 14 Planetes M. L. (Umherirrend). Heteroglossa Nietn, (mit Mußergewöhnlicher Zunge). Selenidia Mot. (mit kleinen Monden). G. und H. führen 7 Arten an; die meisten kommen in Ceylon, die übrigen in Java, Malakka und Hongkong vor. bimaculatus M. L. (mit 2 Makelu). (2.29). Java, Kopf nur vorn (bis zu den Fühlern) rotbraun , sonst dunkelbraun. Beine und Fühler gelblichbraun, ebenso die beiden rundlichen Makeln der Flügel- decken. Letztere fein gerieft, die Zwischenräume mit 2 noch feineren Linien ausgefüllt. rufieeps Schaum (mit rotbraunem Kopf), bimaculatus Nietn. Ceylon. Voriger Art sranz ähnlich, ein wenig kleiner. Kopf ganz rotbraun, ebenso die Fühler: Makel der Flügeldecken völlig kreisrund. Aeiiigiiisi »will. (Rätselhafte, Rätsel). läema Th., Helluosoma Cast. (mit Jeinem Körper wie beilTeWwo). ungefähr 15 seltene, auf Australien undOceanien beschränkte Arten. longipenne Genn. (mit laugen Flügeldecken). Sidney, Australien. Wie Helluo costatus (3.2) gestaltet. Flügeldecken aber nur fein gerieft; di 3e nebst Kopf, Halsschild und den Beinen glänzend schwarz. Hals- schild kaum gerunzelt, mit deutlicher Mittelfurche. Iris Newm. .Iris, Göttin des Regenbogens). Queensland. Austra- lien. Etwa 17 min lang und 7 mm breit, ebenfalls mit Helluo costatus (3.2) in der Gestalt übereinstimmend. Das Halsschild ist aber kurz und ln.it. hinten nur wenig verengt, nebst dem Kopf grünlichblau. Flügel- decken eingestochen punktiert, mit nur wenig scharfen Längslinien, violett, matt grünlich Schimmernd, zeitlich und hinten sparsam tomeu- tiert. Unterseite metallisch, Beine glänzend schwarz. resplendens Cast. (wiederstrahlend). Port Deuisou, Australien. Mit Iris vielfach übereinstimmend, aber nur 10 mm lang. Kopf, Hals- schild und Beine grünlichblau oder grünlich. Flügeldecken blau, deren letztes Drittel ziemlich behaart. Helluo Bon. (Schweiger). Nur 3 auf Australien und Oceanien beschränkte Arten. costatus Bon. (gerippt), truncatus Latr. (abgestutzt). (3.2). Neu- Süd-Wales, Oceanien. Kopf nur stellenweise, Halsschild fast allenthalben eingestocheu punktiert, letzteres mit deutlicher Mittelfurche. Die Längs- linien (Rippen) der Flügeldecken sind sehr stark ausgeprägt, die breiten Zwischenräume dicht und fein punktiert. Es kommen kleinere und größere, hellere und dunklere Exemplare vor. Xu jiliinm Latr. (Tierchen). Ungefähr 35 Arten, die in allen Erdteilen, aber immer nur in den wärmeren Gegenden vorkommen. fu sc um Gor. (braun), humc.ralc Wältl. mit bemerkenswertem Ober- schenkel). Senegal, Abyssinien. Wie die südeuropäische Art olens (riechend), Kopf und Halsschild aber einfarbig rötlich: Flügeldecken fein gelblich gerandet. Omphra Reich. Nur wenige, auf Ost- Indien beschränkte Arten. hirta F. (rauh), tristis Leach (traurig). (3.7). Pondicheiy, Süd- Indien, häufig. Kopf und Halsschild glänzend schwarz, zerstreut ein- gestochen punktiert, letzteres mit undeutlicher Mittelfurche. Flügel- decken matt schwarz, gelblich behaart, besonders stark an den Außen- rändern; mit breiten Flippen, die ganz undeutlich punktiert sind. pilosa KL (haarig i. attdaboides F. (einem Attelabus [Gattung der Vurctdionidae] ähnlich). Ost-Indien, Ceylon, seltener. Bedeutend größer. bis 20 nun lang und entsprechend breiter: sonst aber wie hirta, die Flügeldecken sind jedoch spärlicher behaart. Helluoniorpha Cast. (Wie Helluo gestaltet). Ungefähr 20 Arten, die auf den amerikanischen Kontinent be- schränkt sind. Clairvillei Dej. (Jos. Phil, de Clairville, französischer Botaniker und Entomologe; geb. 1742, gest. 1830 zu Winterthur). (3.4). Georgia, Nord- Amerika. Kopf und Halsschild fast allenthalben ziemlich dicht punktiert, gleich den Flügeldecken dicht mit kurzen, gelblichen Borstenhärcheu be- setzt. Die Flügeldecken sind schwach gerieft: die breiten Zwischen- räume sind dicht punktiert. Clairvillei kommt häufig etwas dunkler ge- färbt vor, besonders am Kopf und Halsschild. ferrugiuea Lee. (eisenrostfarbig). Texas. Wie vorige Art. aber etwas kleiner und zarter; Halsschild wesentlich kürzer und schmäler. laticornis Dej. (breitgehörnt), bicolor Harr, (zweifarbig), pubescens (behaart). Nord-Amerika. Kleiner als Clairvillei, Flügeldecken mit Aus- nahme des schmalen Vorderrandes schwärzlichgrau gefärbt und tomen- tiert, Halsschild und Beine rotbraun, Kopf dunkler. Pheropsopkus Sol. (Geräuschmacher). 50 — 60 Arten, alle mit gleichem Habitus und daher schwer zu unterscheiden. Kommen in allen Erdteilen vor, fehlen jedoch in Nord-Amerika ganz und sind in Europa nur in einer, in Spanien heimischen Art vertreten. aequinoctialis L. (zur Tag- und Nachtgleiche gehörig!, eomplana- his F. (flach, eben gemacht), planus Ol. (eben, flach, platt). (2.30, auf der Tafel irrtümlich als obliquus bezeichnet). Cayenne, Brasilien, häufig. Das abgebildete Stück ist ein kleines. Ein kleiner Schulterfleck und die schmale, gelbe Umsäumung der Flügeldecken- Seitenränder sind auf der Abbildung nicht sichtbar. Alle Flecken hängen mit der äußeren Um- säumüng zusammen, auch der in der Flügelspitze, welcher meist groß und unregelmäßig viereckig ist. Die Mittelflecken variieren an Aus- dehnung und Gestalt außerordentlich und können sich bis zu einer breiten, gelben Querbinde erweitern. Unterseite einfarbig gelbbraun. obliquus Brl. (seitwärts, schräg, schief), maculatiis Chd. (gefleckt . (Das als obliquus abgebildete Stück ist aequinoctialis). Brasilien, Cor- rientes (Argentiua), häufig. Der vorigen Art sehr ähnlich, doch sind Kopf, Halsschild. Fühler, Beine und Unterseite rotbraun. Ebenso sind die Flecken und der äußerste Saum der Flügeldecken gefärbt und auch nächst den Schultern steht ein kleiner solcher Fleck. Die Mittelfiecken sind schräg nach unten gerichtet, die an der Flügelspitze variieren: sie treten kreisrund auf oder fehlen ganz, hängen aber mit der gelben Um- säumung nicht zusammen. marginalis Dej. (gerandet). (2.3i). Ost-Indien, Japan. Flügel- decken an den Seiten ziemlich breit, gelb gerandet (von oben nicht oder kaum sichtbar. Kniegelenke etwas braun gefleckt. Unterseite nicht ein- farbig gelb, sondern stellenweise auch bräunlich gefärbt, besonders an den Hinterleibsringen. ambignus Dej. (schwankend, undeutlich, wegen der Ähnlichkeit mit verwandten Arten). Philippinen. Etwas schlanker als marginalis, ganz ähnlich gezeichnet, Auf der Unterseite sind Vorder- und Mittel- brust zum Teil, die Hinterleibsringe aber ganz schwarz. Kniegelenke nicht verdunkelt. javauus Dej. (javanisch). Java. Mit voriger Art sehr nahe ver- wandt, aber noch mehr zum Melanismus (Schwarzwerdenl hinneigend. Es kommen Exemplare vor, deren Halsschild ganz schwarz ist (meist trägt es noch kleine gelbe Flecken. Die Flecken der nicht gelb ge- säumten Flügeldecken sind oft sehr klein. Unterseite, mit Ausnahme des Kopfes, einfarbig schwarz: höchstens die Mittelbrust trägt manchmal noch Spuren der gelben Färbung. Beine mit deutlich verdunkelten Kniegelenken. lirachiiius Wb. (Abgekürzt, wegen der Flügeldecken; Bombardierkäfer). Apha Hp. (einfach). Mehr als 150 Arten, die in allen Erdteilen, mit Ausnahme von Australien, vorkommen. rufieeps F. (mit rotbraunem Kopf). (2.32). Jarvis, Kapland. Fühler und Beine rotbraun, nicht schwarz ('wie auf der Abbildung), ebenso ist 15 der Kopf beiderseits rotbraun und manchmal wird auch das Halssohild oben rötlieh, wählend dessen beide Seiten stets schwarz siud. oblongus Dej. (länglich). Ägypten. Fast ebenso groß wie ruficeps, aber breiter. Halsschild oben und an den Seiten rötlicbgelb. cquestris Dej. (siehe Seite 6), undulatus Chd. (von undula, kleine Welle: mit kleinen, wellenförmigen Querstrichen). Senegal. Kleiner als rufieeps, hellgelb, die kreuzförmige Zeichnung auf den Flügeldecken grau, Fühlerenden bräunlich. Nach <•'. und //. ist undldatus eigene Art. nach dem Berl. Mus. aber nur Synonym von equestris. scotomedes Redt, (hinterlistig). Hongkong, Nord-< Ihina, Japan. Be- deutend größer und stärker als rufieeps. Kopf und Halsschild einfarbig bräunlichgelb, letzteres hinten nur wenig eingeschnürt. mexicauus Dej. (mexikanisch). Mexiko. Mit dem europäischen crepitans L. (knatternd) nahezu übereinstimmend, doch sind die Flügel- decken etwas breiter und mehr dunkelblau als grünlichblau. 1 >as erste und zweite Fühlerglied und die Hälfte des dritten siud rotbraun (letz- teres ist hei crepitans schwärzlich). aboreus Chevr. (zum Baum gehörig), Mexiko. Voriger Art und crepitans und durch die dunkel tonientierten Flügeldecken auch der harn- harda Dej. (Bombardier) ähnlich, von allen aber leicht durch die an den Seiten braungelb gerandeten Flügeldecken zu unterscheiden. Beine nicht einfarbig, wie bei den genannten Arten, sondern an den Kniegelenken bräunlich verdunkelt. Agra F. (Jagen, Jagd). Ungefähr 150 Arten, die zum allergrößten Teile in Süd- Amerika vorkommen; Mittel-Amerika besitzt mir einige wenige Arten. Der aus der Abbildung ersichtliche Habitus ist allen Arten gemein, die Bestimmung ist demzufolge schwierig. caneellata Dej. (gegittert), d" hypolasia Chd. (2.33). Brasilien. Sehr platt gedrückt. Halsschild mit mehreren Längsfurchen, deren drei mittlere nur undeutlich (nicht scharf) von einander getrennt sind: die Zwischenräume sind runzelig punktiert. Jede Flügeldecke mit drei Grübchen, resp. Kettenreihen, von denen jede beiderseits durch eine Reihe sehr dicht stehender , feiner Punkte begrenzt und durch schmale, flache Längsstreifen von der nächsten Ketteureihe getrennt wird. Kopf und Halsschild dunkel olivenbraun, Flügeldecken heller, rötlich und grün metallisch untermischt. eytherea Th. (die Cytherische, Beiname der Venus). Amazonas. Kopf, Halsscbild und Beine schwarz. Flügeldecken ein wenig breiter als bei caneellata, glänzend grün, ohne Grübchen, aber fein liniiert. tristis Dej. (traurig). Bio Janeiro, Brasilien. Etwas gröller als caneellata und eyfherea, fast einfarbig schwarz, nahezu ohne Grün. Flügel- decken stark punktiert-liniiert. nenea F. (erzfarbig), eayennensis Ol. (von Cayenne). Cayenne. Breiter und kräftiger als tristis, sonst wie diese, aber einfarbig oliv, hronzeartig glänzend. Lebia Latr. (Prunkläufer, Stutzhals). Echimutkus Leach, Lamprias Bon. (griechischer Männername), Lebida Mot, Lebidema Mot. (wie Lebia gestaltet), Lebistina Mol. In über 200 Arten in allen Erdteilen verbreitet. grandis Hentz (groß), doxodaetyla ZA/am. (2.S4). Kopf. Halsschild. Mittelbrust, Fühler und Beine rotgelb: Flügeldecken mehr blau als violett, längs gerieft, Hinterrand geschwungen: Hinterleib sehwarz. bifasciata Dej. (zweimal gebändert). Cayenne, Brasilien. Unserer eyanoeephala (blauköpfig) ähnlich; Flügeldecken von zwei gelblichen Quer- binden durchzogen: Leib rot. uielanura Dej. (mit schwarzem Schwanz). Senegal, Abyssinien. Der europäischen scapularis Foure. mil bemerkenswerten Schultern') ahn- lich, etwas größer. Der gelbliche Schulterfleck ist größer und reicht am Vorderrand bis zur Naht; die schwarze, nicht selten variierende Zeich- nung tritt keilförmig hinein. Unterseite rötlichgelb, nur der Kopf uml Hinterleib sind schwarz. IVtragonoderus Dej. (Mit viereckigem Halssohild). Fast 50 Arten in Amerika, Afrika und Indien. i|iiadruin Ol. (viereckig), semivittatus (zur Eälfte mit einer Binde versehen). Senegal. Der nächsten Art sehr ahnlich, die gelbe Zeichnung ist aber nicht unterbrochen. interruptus Dej. (unterbrochen). (8.14). Senegal. Wird vom Berl Mus. als Varietät zu quadruni gezählt. quudrinotatus F. (viermal bezeichnet). Ost-Indien, Ceylon. Wie vorige Art, Flügeldecken aber mit einer Reihe entfernter Grübchen, an der Schulter mit einem kurzen, streifenartigen, hinten mn einem mehr viereckigen, gelben Fleck. Heine rotbraun oder dunkel. BguratusDej. (gestaltet, gebildet). Para, Rio Janeiro, Porto Alegre (Brasilien), Guyana. Etwas größer und viel breiter als interruptus. Kopf und Halsschild olivenfarben glänzend, jede Flügeldecke mit zwei großen, blassgelben, annähernd viereckigen Flecken, die das Oliv der Grundfarbe zum größten Teil verdrängen. Beine dunkel. Nyctöis Cast, (NyctSis = Antiopa, Namen der griech. Mythologie). Beleopterus Kl. madagascariensis Gor. (madagassisch), cyanipennis Kl. (mit blauen Flügeldecken), äepressa Chd. (eingedrückt!. (2.35). Madagascar. Kopf und Halssohild schwarz, Flügeldecken dunkel grünlichblau, dicht gerieft, hinten in je zwei scharfe Dornen (an der Naht und au der Spitze) aus- gezogen. Beine braun oder schwärzlich, hinterer Schenkelring iTrochanter stets braun. Morinolycc Hag'. (Schreckbild, Gespenstläufer). Die bis jetzt bekannten Arten sind nachstehend beschrieben. phyllodes Hag-. (2.36). Java, Sumatra. Bekannteste Art. In der Größe sehr veränderlich. Das abgebildete Stück ist sehr groß, häufig kleiner, manchmal nur halb so groß. Auch die Färbung variiert von gelblich bis dunkelbraun. v. borneensis Gestr. (von Borneo). Sarawak, Borneo. Das Hals- schild ist beiderseits mit ungefähr 8 fast gleichgroßen Zähnchen besetzt. Kopf, Halsscbild, Fühler und die Oberseite der Beine bräunlich, Flügel- decken gelblichbraun, hinten stärker abgerundet als bei der Stammait. Unterseite und Leib bedeutend heller, ebenso die Heine. Hagenbaehi Westw. (Jacob Johann Hagenbach, schweizerischer Entomolog, gest. 182Ö), blattendes Th. (einer Blatt« ähnlich), Schaumi Deyr. {Dr. H. B. Schaum, Professor und Coleopterolog, gest. 1865 in Berlin . Sumatra, Malakka. Größe ebenfalls veränderlich. Kopf schmal, nicht platt gedrückt. Fühler auf Kosten des dritten Gliedes kürzer. Hals- schild länglich, vorn mit einem und seitlieh mit drei Zähnen besetzt. Flügeldecken vorn eckig, nicht abgerundet, sonst wie bei phyllodes. Castelnanf Deyr. (Francis de Castelnau, französischer Zoologe, gest. 1880), Castelnuiuli Deyr. Sumatra. Malakka. Auch diese Art ist in der Größe veränderlich. Kopf zusammengedrückt, Fühler braun, nicht schwarz, wie bei den übrigen Arten. Halsscbild kürzer und mein rundlich, beiderseits mit je fünf Zähnen besetzt. Flügeldecken vorn ab- gerundet oiler mit stumpfen Eckin CataSCOpUS Kirlj. ( Beobachter). Cypkosoma Hp. (Krummleib). Über 50 Arten, die dem afrikanischen und indo-raalayischen Faunengebiete angehören. cupripennis Th. (mit kupferfarbenen Flügeldecken), (2.87). Bornen. Kopf mit sehr stark hervortretenden Augen, nebst dem Halsschild grün- lich, etwas glänzend. Letzteres ist ziemlich gewölbt, etwas länger als breit, vorn breiter als hinten: es trägt vorn und hinten BCharfe 1 die Seiten sind etwas geschwungen, die Mittelfurche ist scharf und tief Flügeldecken kupferrot, stellenweise recht feurig, hinter den Schultern und in der Mitte des Außenrandes etwas eingedrückt, von leinen Längs- linien durchzogen, hinten in je zwei kurze Dornen auslaufend. Unter- seite und Beine dunkel- bis schwarzgrün. Abbildung leider verfehlt. aeneus Saund. (erzfarbig). Sarawak, Borneo. Voriger Art sein ähnlich, aber größer, stärker und breiter gebaut , bes.milcrs das llals- seliild ist breiter. 16 angulatus CM. (eckig), fUegansM.L. [geschmackvoll, fein). (2.88). Java. Borneo, Neu-Guinea, nicht selten. Die Laugslinien der Flügel- decken sind meist dicht und fein punktiert, einige treten etwas schwülstig hervor. Flügeldecken hinten ohne Dornen, nur schart geeckt. Das letzte Hinterleibssegment ist in zwei Lappen gespalten, die auch von oben sichtbar sind. Unterseite und Beine bläulich und schwärzlich, schwach glänzend. Die Färbung der Oberseite variiert ziemlich; sie ist blaugrün oder grün, manchmal mit rötlichem Seitenstreif. Außerdem werden noch folgende Varietäten unterschieden: v. fasoialls Dej. (mit einer Binde versehen). G. und H. als Synonym der Stammart. Bengalen. Sumatra. Größer, Kopf und Halsschild grün. Flügeldecken tiefblau, nach vorn und hinten zu heller. v. reductus AValk. (zurückgeführt), triafis Dohrn (traurig). G. und H. als eigene Art. Ceylon, Manila (Luzon). Fast ebenso groß wie an- i/tdnfu*. aber ganz blau. aequatus Dej. (gleichgemacht), viridis Ksch. (grün). Manila. Philippinen. So groß wie ani/ulafus. Flügeldecken feiner puuktiert- liniiert, grün, am Hände goldglänzend. Withllli Hp. Madras, Ost-Indien. Ceylon. Bedeutend grüßer und stärker als angulatus, ganz blau (von der Seite besehen dunkelblau, von oben grünlichblau). Flügeldecken hinten nur schwach eingebogen, ohne Dornen. Wallacei SSaund. (Alfred B. WäUace, englischer Entomolog). Waigeoe (Waigiu), Hatam, Neu-Guinea. Prächtige Art, nur etwas größer als a»i/ulatns. violettblau, Halsschild rotgolden. Flügeldecken hinten sehr stark eingebogen, mit zwei deutlichen, sehr spitzen Dornen. Scliaumi SSaiind. (siehe Seite 15). Sarawak, Borneo. Fast so groß wie WitMM, sehr breit angelegt, prächtig grün glänzend. Flügeldecken mit prächtig violetter Binde; hinten eingebogen, mit je einem kleinen Dorm Silpliomorpha WestW. (Von der Gestalt einer SilpJia). Reichlich liO auf Australien beschränkte Arten. pieta Cast. (gemalt). (2.39). Australien. Das Halsschild ist hin und wieder auch iu der Mitte schwarz. Flügeldecken hinten abgerundet. amubilis Cast. (liebenswürdig, beliebt). Kap York, Australien. So groß wie pieta. Kopf schwarz, Halsschild bis auf einen dunkleren Schatten in der Mitte gelb. Flügeldecken gelb, mit je einem schwarzen Punkt in der Mitte des oberen Randes, sonst ähnlieh wie pieta gezeichnet. fallax AVestw. i trügerisch). Australien. Ungefähr 15 mm lang, wie pieta gestaltet, aber ganz einfarbig braun. Flügeldecken ganz sehwach und ziemlich ungleichmäßig gerieft, hinten fast gerade ab- geschnitten, stumpfeckig. Lliperca Cast. (Mythologischer Name, abgeleitet von Lupercus, Name des lycäischen Pan [Gott des Waldes]). Nur einige wenige Arten aus West-Afrika und Ost-Indien. Westerinanni Westw. (B. W. Westermann, Kopenhagen, schrieb über Insekten). (3.1). Goldküste, Guinea, West-Afrika. Oberseite ein- farbig schwarz, glänzend, Unterseite und Beine schwarzbraun. Diewohl- gclungene Abbildung läßt sowohl das eigenartig geformte Halsschild mit seiner tiefen Mittelfurche, als auch die seichten Längslinien der Flügel- decken gut erkennen. laevigata F. (glatt, wegen der glatten Flügeldecken), hereuleana Cast. (herkulisch, groß). (3.10). Südliches Ost-Indien. Beiderseits ein- farbig matt schwarz. Halsschild mit ganz seichter Mittellinie, nebst dem Kopf sehr fein lederartig genaibt (gerunzelt). Flügeldecken ganz glatt, ohne Runzeln, Längslinien oder ähnliches; nur an den Schultern trägt jede Flügeldecke ein kleines Pünktchen, sowie deren vier seitlich der Naht. Graphiptertls Latr. (Schrift- oder Zeichenflügler). Ungefähr 60 Arten, die alle in Afrika (eine einzige in Arabien) vorkommen. Die am weitesten nördlich vorkommenden Arten werden noch zur paläarktischen Fauna gezählt. cordiger Dej. (Herz-tragend). (2.40). Süd-Afrikanische Republik, Kaffern- und Kapland. Die herzförmige Makel, nach welcher dieser Käfer seinen Namen erhalten hat, dehnt sich manchmal über den größten Teil der Flügeldecken aus. bamatus Bob. (mit Haken versehen, hakenförmig). Port Natal, Kaffernland. Ebenso groß wie toriiger und ähnlich gezeichnet, doch i.-t die schwarze Mittelmakel nicht herzförmig, sondern läuft unten in drei Spitzen aus, lim bat iis Casl. (gestreift), ri.ii). Ngami (Inner- Afrika), Kaffern- land, Port Nolloth (Kap). Eine der kleinsten Arten, in einem besonders kleinen Stück abgebildet. Seitenränder des Halsschildes nicht verbreitert, aber mit helleren Schuppen besetzt. Flügeldecken vorn sehr schmal, nur allmählich nach hinten zu breiter werdend, ebenfalls durch hellere Schuppen licht umrandet. marginatus Bob. (gelandet). Svakop, Süd- Afrikanische Republik. Der vorigen Art in der Färbung, der uächsten in Gestalt und Größe ähnlich. Halsschild mit etwas verbreiterten Seitenrändern, die aber nur wenig heller gefärbt sind. Flügeldecken rot- oder graubraun mit breitem Vorderrand, der viel plötzlicher als bei limbatus in den etwas lichteren Seitemand übergeht. biliueatus Bob. »zweifach liniiert, nämlich schwarz und gelb). (2.4S . Svakop und Adelaide (Süd-Afrika), Süd-Afrikanische Republik, Kap. Die Abbildung stellt ein ziemlieh kleines Stück vor. Die Zeichnung variiert hin und wieder, indem die gelbe Linie längs dtr Naht oft schon vor der Spitze endigt und alsdann mit der gelben Umrandung nicht in Ver- bindung steht. rittatus Dej. (mit einer Binde versehen), oitüpennis Boh. (Flügel- decken mit einer Binde versehen). Kaffernland. Der vorigen Art in Größe und Zeichnung ähnlich, die Naht ist aber nur bis kurz vor der Flügelspitze schwarz (nicht ganz schwarz, wie bei bilineatus). Außerdem stehen auf jeder Flügeldecke noch zwei schwarze Linien (bei bilineatus nur eine), die unten zusammenhängen. Vittipennis galt früher als eigene Art, wird aber jetzt als Synonym zu rittatus gezogen. suturalis Boh. (mit einer Naht versehen). Ngami (Inncr-Afrika), Nolagi und Svakop. Größer und schlanker als bilineatus. Eine breite schwarze Linie führt vom Kopf bis zum Ende der Flügeldecken. Letz- tere sind beiderseits der Naht und am Rande gelblich gestreift. Diese gelbliehen Streifen schließen einen breiten rotbraunen Streif ein. Hals- sehild (außer der schwarzen Mittellinie) rotbraun, Vorderecken weißlich. amabilis Bob. (liebenswürdig, beliebt). Ngami (Inner-Afrika). Ebenso groß und ebenso gezeichnet wie suturalis, doch sind die be- schriebenen Streifen nicht gelblich, sondern silbergrau; der von ihnen eingeschlossene Streif ist variabel, braun bis rotbraun. Kopf und Hals- schibl gelblich behaart, letzteres an den Seiten (besonders nach vorn zu) weißlich. Piezia Brl. (Zusammengedrückt |. Ungefähr ein Dutzend auf Afrika beschränkte Arten. Npiuolar Bert. {Graf Max ron Spinola, gest. 1857 auf Tassarola bei Genua). (2.4S). Mozambique, De la GoaBay, Kap. Kopf und Hals- schild fein gerunzelt, letzteres mit seichter Mittelfurche. Flügeldecken hinten stark eingebuchtet, mit unregelmäßigen, kurz anliegend schwarz behaarten Längsrippen, die in der Nähe der Naht durch Queräste mit einander verbunden sind: die Zwischenräume sind braun behaart; iu der vorderen Hälfte treten manchmal noch einige weiße Fleckchen auf. Diese, sowie auch die braune und schwarze Behaarung fehlen manchmal, sodaß der ganze Käfer einfarbig und kahl schwarz erscheint. Ob derartige kahle Stücke als aptinoides Perr. (Aptinus-'&hnlich) gelten, ist mir nicht bekannt; jedenfalls stimmen aptinoides und Spiuolae sehr gut mit ein- ander überein. pilosovittata Th. (mit haarigen Binden versehen). Port Natal, De la Goa Bay. Etwas kleiner, Flügeldecken kürzer und rundlicher, hinten nur wenig eingebuchtet, fast gerade abgeschnitten, jede mir i weißlichgrauen Streifen. fazocliea Th. (in Fasogl vorkommend). Fasogl (Blauer Nil . De la Goa Bay. So groß wie Spinolae, aber feiner (dichter) gerieft. Flügel- decken hinten nur wenig ausgerandet; ebendaselbst mit einem länglich- runden, weißen Fleck auf der Naht. In der Nähe des Vorderrandes ist der Anfang je eines weißen Streifens beiderseits der Naht angedeutet, schräg darunter stehen je 2 kleine Punkte. Anthia Wb. (Die Blumigbonte). Gonogenia Chd., Pachymorpha Hp. (von dicker Gestalt), Thermo- phila Hp. (die Wärme liebend). Über 50 meist stark variierende Arten, die zum größten Teile in Afrika vorkommen; mir wenige sind in Ost-Indien, sowie an den äußersten Grenzen des paläarktischen (icbiotes heimisch. A. Halssehild bei beiden Geschlechtern verschieden, beim rf hinten mit sekopfartigera , selbst bei den einzelnen Individuen einer Art sehr veränderlichem Ansatz; £ ohne dieser Ansatz. a) Afrikanische Arten. maxiüosa F. (mit bemerkenswerten Kiefern). rl.ucf, a ?'. Kap. Ganz schwarz, in der Größe sehr veränderlich. Krim " ist der schopf- artige Ansatz des Halsschildes besonders groß und sehr variabel; er ist hinten gerade abgeschnitten oder, was meistens der Kall ist. tief buchtig eingeschnitten. Flügeldecken fein liniiert; in den breiten Zwischen- räumen stehen unregelmäßig zerstreut viele feiue Punkte, die beim cf mit kurzen Borstenhaaren besetzt sind: beim $ treten letztere nicht oder nur sehr spärlich auf. Die Schaltern treten beim rf viel deutlicher als beim 5 hervor; hinter ihnen sind die Flügeldecken etwas eingesunken, auch wieder beim cf stärker als beim $?. cinetipennis Leq. (mit umgürteten Flügeldecken), marginipetmis Cast. (mit umrandeten Flügeldecken). Sambesi, Kap. Wie vorige Art. Flügeldecken aber weiß oder gelblichweiß gelandet. Die Längslinicu sind ein wenig stärker und die feine Punktierung findet sich nicht nur auf den Zwischenräumen, sondern auch auf den Läugslinien selbst; die kleinen Borsteukaate fehlen meistens. circumscripta Kl. (umschrieben). Tette, Mozambique. 1 'er vorigen Art sehr ähnlich, Halsschild in der Mitte weniger stark eingedrückt, aber stärker punktiert, an den Seiten etwas gelblieh behaart. Liniierung. Punktierung und Beborstung der gelblich umrandeten Flügeldecken stärker als bei einet 'ipennis. l'erox Th. (wild, muthig, kriegerisch). Keren (Abyssinien), .Süd- Afrika, selten. So groß wie die vorhergehenden Arten, bräunlichschwarz glänzend. Halssehild an den Seiten etwas weißlich behaart, in der Mitte stark eingedrückt, Ausatz beim cf kurz, wenig eingebuchtet. Flügel- decken noch stärker als bei circumscripta punktiert-liniiert, mit 4 kleinen weißen, rundlichen Flecken. thoracica F. (mit bemerkenswertem Brustschild), £ fimbriata Ol. (gefranst;. Sambesi, Natal, Kap, häufig. Wie cinetipennis, Halsschild aber breiter, mit fast halbkreisrunden Seiten, die je eine große gelbliche, länglichrunde Makel tragen. Sehr veränderlich, besonders in der Grüße. calida Har. (feurig, hitzig). Lunda (südlich vom Congo). Un- gefähr 35 mm lang, Kopf und Halsschild stark runzelig punktiert , letz- teres an der Seite ein wenig unterbrochen weiß behaart, Ansatz zwei- spitzig. Flügeldecken plattgedrückt, nur längs des Haudes weißlich behaart. b) Indische Arten. sexguttat a F. (sechstropfig). (3.21). Bengalen, Tranquebar, Süd- Indien, häufig. Ausatz des Halsschildes mehr oder minder deutlich zwei- teilig, mit abgerundeten Lappen (falls diese überhaupt deutlich sichtbar sindi. Beim o* ist das Halsschild dicht punktiert und der Ansatz ist dicht mit langen Borstenhaaren besetzt. Heim y ist die Punktierung weniger dicht und die Borstenhaare sind lange nicht so zahlreich. Flügel- decken bei beiden Geschlechtern ohne Längslinien, aber sehr dicht punk- tiert, Vorderrand mit langen Borstenhaaren besetzt, auf der übrigen Flügelfläche ist, das cf weit dichter als das 2 beborstet. Die weißen Flecken sind nahezu kreisrund. eUlptica Mot. (elliptisch). Tranquebar, Süd-Indien, Cochih-China. Von voriger Art nur wenig verschieden, cf mit spitz ausgezogenem, deutlich zweiteiligem Halsschild-Ansatz. Flecken der Flügeldecken nicht ganz so kreisrund wie bei sexguttut, i. orientalis Hp. (östlich). Bengalen. Bombay, Vorder-Iudien. Etwas kleiner, Halsschild unbehaart, sonst wie elliptica. Flecken nur rundlich, nicht kreisrund B. Halssehild bei einem Geschlecht wie beim anderen (soweit das mir zur Verfügung gestandene Material darüber Auskunft gab). Mellyi Breme (Andre Meli//, englischer Insektensammler und Schriftsteller, 1802—1851). (3.17). Port Natal, Süd- Afrikanische Republik. Miese schon nach der Abbildung leicht zu bestimmende Art erinnert in ihrem ganzen Habitus weit mehr an die unter Aa aufgeführten, als au die folgenden Arten, das Halsschild ist alter nicht nur bei beiden Ge- schlechtern gleich, sondern stimmt auch in der Form mit folgenden Arten fiberein. Es ist irauz kahl und nur spärlich punktiert. Flügeldecken lein punktiert-liniiert, in den Zwischenräumen zerstreut punktiert, meist kahl oder mit nur einzelnen Borsten besetzt. Die weiße Zeichnung isi in ihrer Ausdehnung etwas veränderlich; auch sonst ist Mellyi sehr va- riabel und finden sich bei großem Material nicht selten Übergänge zu omoplata. Nach Dohrn's Meinung dürfte Mellyi überhaupt nur als Varietät genannter Art, die dann die Priorität haben würde, gelten. omoplata Leq., homoplata T>up. Kaffern- und Kapland. Wie Mellyi, aber stark punktiert-liniiert. hie Schultermakel ist unregel- mäßiger, mit Teilungsanzeigen. Hildebraudti Har. {Johann Marin Hüdebrandt, deutscher Bota- niker und Beisender, starb 1881). Zanzibar. Etwas kleiner als Mellyi, Halsschild wie bei dieser Art geformt, aber grob und dicht punktiert, vorn wenig, hinten stärker horstiir behaart. Flügeldecken stark gerippt, in den Vertiefungen und auf der Naht dicht punktiert, spärlich mit kurzen Borsteuhaaren besetzt; die gelbliche Umrandung beginnt erst hinter den Schultern. Foruasiuii Bert. Tette, Mozambique. So groß wie Burchelli (3.16) und dieser Art ähnlich. Kopf und Halsschild mit nur einzelnen zer- streuten Punkten. Letzteres ganz kahl und schwarz, ungefähr wie bei Mellyi gestaltet, jedoch mjt breiterem, mehr aufgeworfenem und oberhalb der Mitte schärfer geecktem Halsschild. Flügeldecken nicht ganz So scharf wie bei Burchelli gerippt; von den Zwischenräumen sind die mehr seitlich liegenden durch gelbe Behaarung ausgefüllt, sodaß die Flügel- mitte schwarz bleibt. Naht kaum, Vertiefungen zwischen den Rippen nur weuig punktiert, lange nicht so stark wie bei Burchelli, aber fast so stark borstig behaart. Es kommen auch ganz schwarze (abgeschabte Stücke vor, die als r. uuieolor (einfarbig) von Chd. beschrieben worden sind. Burchelli Hp. (3.16). Port Natal, Kaffcruland. Kopf und Hals- schild stark punktiert, letzteres hinten spärlich mit Borstenhaaren be- setzt. Flügeldecken tief und scharf gerippt, die Zwischenräume gelblich behaart, an der Seite stärker als oben, und nebst der Naht stark punktiert. Pctersi Kl. [Wilhelm Karl "Hartwig Peters, geb. 1815; ehemals Direktor des Zoologischen Museums in Berlin). Tette. Schlanker als Burcheüi, Halsschild in der Mitte etwas schwächer punktiert, an den Seiten nur schmal, nicht mondförmig gelb behaart. Flügeldecken stärker gelb behaart. binotata Perr. (zweimal bezeichnet). Jipe See. Kap. So groß wie decemguttata (3.20!. Kopf und Halssehild mäßig punktiert, gleich den etwas plattgedrückten, schmalen Flügeldecken pechschwarz, matt glänzend. In der Nähe der Schultern steht ein kleiner, zweiteiliger weißer Fleck, bis zu welchem auch der Rand der Flügeldecken weil; behaart ist. suleata F. (gefurcht). Senegal. Ebenso groß. Kopf und Halsschild stark punktiert, letzteres unterbrochen weiß gerandet; Mittelfurche -eicht. Flügeldecken mit ziemlich breitem weißem Band und je 2 — 3 rundlichen, weißen Flecken. Eine Kippe wird wegen der beiden größeren dieser Flecken zweimal unterbrochen, während die nebenliegenden Kippen in entsprechenden Bogen um die Flecken herumgehen. Die Vertiefungen zwischen den Rippen sind fein gelblich behaart und stark punktiert. Die beschriebenen weißen Stellen (Flecken, Ränder u. s. w.) kommen auch gelblich, ja sogar fast goldgelb vor. decemguttata L. izehntropfig). (3.2o). Natal. Kap. häutig. Variiert in jeder Beziehung beträchtlich. Kopf und Halsschild ziemlich stark punktiert, letzteres an den Vorderecken häufig mit einem kleinen weißen Bleck. Flügeldecken mit je 4 Feto stark hervortretenden, erhabenen, scharfen Längslinien und mit je 5 deutlichen weißen, rundlichen Punkten besetzt, hinten (an der Naht) in 2 kurze Spitzen ausgezogen. v. guttata Leq. (mit tropfenartigen Punkten versehen), Be große Exemplare mit sehr großen Flecken und starker gelber Behaarung. v. oblongoguttata N. (lt. Berl. Mus.) (mit länglichen, tri 18 artigen Punkten versehen). Die mittleren Flecken sind länglich, Flügel- decken fast kahl. V. albogultata 1). G. Mit nur 6 weißen Flecken, da die der Naht zunächst stehenden 4 fehlen. Flügeldecken meist gelblich behaart. v. octoguttala N, (lt. Berl. Mus.) (aohttropfig). Mit nur 8 Flecken, da die der Naht zunächst stehenden fehlen. Flügeldecken gelblich behaart. v. quadriguttata F. (viertropfig), elongata Ol. (verlängert). Hier treten nur das oberste und unterste Punktpaar schwach auf. Flügel- decken fast kahl. \. laericollis Schöuli. (mit glattem Halsschild), eruorkoliis Mann. mit blutrotem Halsschild). Entweder fehlen alle Punkte oder sie sind wir bei guaäriguttata angeordnet. Flügeldecken sehr stark behaart. higuttuta Bon. (zweitroptig), Hedenborgi Boh. Kap, Senaar (am blauen Nil;. Etwas kleiner und schlanker als vorige Art. Kopf und Halsschild etwas dichter punktiert: letzteres bedeutend flacher als bei decemguttata und gleich dem Kopf schwarz. Flügeldecken viel flacher. fast platt gedrückt, gelblich behaart, mit je 5 lange nicht so stark her- vortretenden Längslinien. In der oberen Hälfte steht hart am Eande ein zweiteiliger, am unteren Rande ein länglicher weißer Fleck. Letzterer fehlt manchmal ganz, der erstere hin und wieder zur Hälfte. aequilatera Kl. (mit gleichen Seiten). Mozambique, Süd-Afrika- nisehe Republik. Noch schlanker uud flacher als vorige Art. Kopf und Halsschild oben schmutziggelb, an den Seiten, sowie die Seitenstücke der Mittelbrust und die Beine weißlichgrau behaart. Flügeldecken mit je 8 gleichmäßigen Riefen, die schmutziggelb beborstet (tomentiert) sind. Ein ebenso gefärbter Tomentfleck befindet sich in der oberen Hälfte der Flügeldecken, aber nicht ganz so an der Seite wie bei biguttata. Das hintere Drittel der Flügeldecken ist schmal weiß gerandet. caveruosa Gerst. (mit Höhlungen [Löchern] bedeckt). Jipe-See, Mombas, Zanzibar, selten. So groß wie decemguttata, dunkelbraun oder schwarz. Kopf und Halsschild stark runzelig punktiert, letzteres fast nicht eingedrückt. Flügeldecken nur hinterwärts schwach behaart, mit etwa 8 Reihen tiefer (irübchen i ungefähr wie beim südeuropäischen t 'arabus cavernosus 1. Microlestia Chd. Geogenia CM. Von G. und H. unter Anthta aufgeführt. rugosopunetata Thbg. (runzelig punktiert), rubiginosa Perr. (rost- farbig). (3.9). Die Abbildung ist viel zu dunkel geraten und daher ziemlich unkenntlich. Oberseite rostbraun, Unterseite nebst den Beinen schwarz. Kopf und Halsschild braungelb behaart, letzteres hinten sehr schmal, etwa nur ein Drittel so breit als vorn; Vorderecken deutlich abgesetzt, aber nicht zugespitzt. Flügeldecken dicht gerieft; jede zweite Rippe tritt stärker hervor: alle Rippen sind dicht braungelb behaart und sämtliche Zwischenräume ziemlich tief und dicht punktiert: die Rippen verflachen sich nach der Flügelspitze zu immer mehr. tabida F. mach und nach vergehend, gewiß wegen der nach der Flügelspitze zu allmählich schwächer werdenden Skulptur, was beiläufig bei rugosopunetata weit mehr in die Augen fällt), spinosa L. (dornig). Port Natal, Kap. Beiderseits einfarbig schwarz uud ganz kahl. Meist etwas kleiner als vorige Art, Kopf und HalsBchild schmäler, Flügeldecken aber breiter und rundlicher; erstere dicht und fein punktiert, Halsschild etwas stärker eingedrückt. Auf den Flügeldecken treten je 3 Rippen besonders stark hervor, die dazwischenliegenden sind undeutlich oder fehlen ganz, hingegen treten in den Zwischenräumen die Punktreihen lin letzterem Fall zwei neben einander) stets deutlieb auf. Baeojrlossa Chd. (Mit kurzer Zunge). Nur folgende 2 Arten. villosa Tlihg. (zottig, haarig), decemsulcata Bon. (zehnfurchig). Kap. Wie Anthia decemguttata, Flügeldecken aber hinten nicht ein- gezackt, sondern abgerundet, nicht gefleckt: zwischen den erhabenen, glänzend braunen Längsrippen stark gelblich behaart. Kopf und Hals- schild stark punktiert und gleichmäßig gefärbt, schwarz oder schwarzbraun. melauaria Bub. (schwarz!, anthracina Guh: (kohlschwarz). Abvs- sinien. Süd-Afrikanische Republik, Kaffernland, selten. Etwas kleiner, beiderseits ,„ a tt glänzend und ganz schwarz, nur Sehenkelriug und Mittelhüfte dunkel rutbraun. Kopf dicht, Ealssohild zerstreut punktiert. Flügeldecken fast kahl, sehr gleichmäßig gerieft, in den Zwischenräumen nicht oder nur undeutlich punktiert. Cycloloba Chd. Nur 3 afrikanische Arten sind bekannt. septemguttata F. (siebentropfigj, depressa Dej. (eingedrückt). Kap. Ungefähr wie Mierdlestia geformt, aber etwas größer und viel stärke] und breiter gebaut. Kopf stark gelb tomentiert, Halssebild mit 3 gelben Tomentstreifen. Flügeldecken mit etwa 1Ü gleichmäßigen Längslinien, dazwischen mit gelbem Tomeut. Von den 7 gelblichen oder weißliehen Flecken steht einer, der zweiteilig ist, am Beginn der Naht, ein Paar steht au den Schultern, eins in der Mitte und eins am Ende der Flügel- decken. v. sexnotata Thbg. sechsmal bezeichnet). Der zweiteilige Fleck :im Beginn der Naht fehlt. Cypholoba Chd. Nur die folgenden 3 Arten sind bekannt. Planti Chd. (John Plant, schrieb über Insekten |. (3.6, daselbst irrtümlich als Cydoloba aufgeführt). De la Goa Bay, Süd-Afrikanische Republik, Port Natal. Das abgebildete Stück ist ein sehr großes §, cf meist kleiner und schmäler, Kopf und Halsschild dicht und fein punk- tiert, schwarz, schwach glänzend. Halsschild ohne oder fast ohne Tomeut. in der Mitte von einer gleichmäßig breiten und gleichmäßig tiefen Furche durchzogen. Das Halsschild ist kurz vor der Mitte nicht auffallend ver- breitert. Flügeldecken mit 5 deutliehen Rinnen, die mit einander durch schwarze Querrippen verbunden sind und so den gelblichbrauneu Tomeut gitterförmig erscheinen lassen. Am Rande befinden sich noch 2 Reihen tief eingestochener Punkte, die durch eine Reihe sehr viel seichterer und kleinerer Punkte getrennt werden. alveolata Br. (gewürfelt). Süd- Afrikanische Republik. So groß wie Planti, Kopf und Halsschild ganz matt schwarz, noch feiner uud dichter punktiert; letzteres kurz vor der Mitte auffallend verbreitert. Mittelfurche kahl oder tomentiert, vorn und hinten tief, in der Mitte sehr flach, außerdem vorn breiter als hinten. Flügeldecken nur mit -1 Rinnen, doch ist in der dritten vorn der Anfang einer weitereu Rinne zu bemerken. Alle Rinnen reichen näher an die Flügelspitze heran als bei Planti. Ranzauii Bert. Mozambique, De la (ioa Bay. So groß oder etwas größer als Planti. Halsschild und Flügeldecken wie bei alreolata, letz- tere aber mit 5 deutlichen Rinnen, höchstens vermischen sich die dritte und vierte etwas. Polyhiraia Chd. (Mit vielen EeiheD, Ketten). Über 30 Arten in Afrika, eine in Arabien. foveata Perr. (mit Gruben versehen), Drcgei Guh-., exarata Boh. (aufgeackert). (3.27). Süd -Afrikanische Republik, Natal, Kaffern- und Kapland. Die zu dunkel geratene Abbildung läßt die braungelbe Aus- füllung der Grübehen, worin foveata mit den Arten der vorhergehenden Gattung übereinstimmt, nicht erkennen, ebenso wenig die graue Tomeu- tierung des Kopfes, der Mittelfurche des Halsschildes und des Anfanges der Naht. Mehr oder weniger stark grau tomentiert ist auch das Ende' der Naht, sowie verschiedene Teile der Unterseite. Kopf und Halsschild fein runzelig punktiert. gracilis Dej. (schlank, dürftig, schlicht, sehmal), clathrata KL (gegittert), fossulafa Perr. (mit kleinen Gräben versehen). (3.2:>). Süd- Afrikanische Republik. Port Natal, Kap. Ganz schwarz, oberseits meist sranz kahl, unteTseits stellenweise sehr fein grau tomentiert. Kopf und Halsschild schwach gerunzelt (runzelig punktiert). Die erhabenen Längs- linien der Flügeldecken sind alle gleich stark. apicata Fairm. (mit konisch geformter Spitze; mit bemerkens- werten Flügelspitzen). Somali-Länder. So groß wie gracilis. I >ben und unten mehr oder weniger stark grau tomentiert. Kopf uud Halsschild etwas stärker als bei voriger Art gerunzelt. Die erhabenen Längslinien, deren Zwischenräume tief punktiert und glänzend schwarz ausgefüllt sind, sind unter sich gleich stark, fehlen aber auf der Naht gänzlich, wodurch daselbst eine breite Furche entsteht. 19 polioloma Chd. Keren, Abyssinienu Ungefähr so groß wie Oypho- loba, l'lantl (3.6) und auch in der Gestalt nicht unähnlich. Halsschihl vorn breiter als hinten, mit allenthalben glcichbrciter. tonientierter Mittel- furche. Flügeldecken mit gleichmäßigen Läugslinien, deren Zwischen- räume ungefähr wie bei apicata punktiert sind. Der Rand der Flügel- decken ist grau toraentiert, ebenso ein länglieh viereckiger Fleck zu BegiAn der Xaht. spnthulata Gerst. Aruscbu, Zanzibar. Wie pdiohma, Halsschihl aber schmäler, vorn kaum breiter als hinten. Der Tomentfleck an der Xaht setzt sich bis über die Hälfte derselben herab fort. divisa Boh. (eingeteilt i. circumeineta Clid. (umgürtet). Weißer Nil, Ngami (Inner-Afrika). Wie polidoma und spathtäata gestaltet, je- doch viel zierlicher, da nur so groti wie foreata. Ilalsschild sehr schmal. Der Tomentstreifen bedeckt die Xaht ganz und vereinigt sich unten mit jenem, der die' Flügeldecken umzieht, Eccoptoptora Chd. Nur wenige sehr seltene afrikanische Arten. cupricollis Chd. (mit kupferfarbenem Ilalsschild. (3.s). Tabora i inneres Ost- Afrika'. Das allgebildete Stück ist ein kleines Exemplar. Kopf und Halsschild sehr stark gerunzelt, abstehend behaart; Mittel- fnrehe des letzteren nicht toraentiert. Die Ränder der Flügeldecken sind sehmal kupferrot: bei gewisser Beleuchtung schimmern auch die übrigen Teile der Flügeldecken etwas. Adonia Kolbe (Adonisfest). Deutsch-Ost-Afrika. Fast so groti wie cupricollis, aber schwarz. Mittelfurche des Halsschildes etwas to- mentiert. Die schmutzigweißen Tomentflecken sind wie bei voriger Art angeordnet, doch sind die mittleren kleiner, länglich und nuerliegend und die in der Flügelspitze halbmondförmig, durch die Xaht breit getrennt. labrata Fairin. (mit bemerkenswerter Lippe). Mozaiubiuue. Meist größer und stärker als cupricollis, schwarz, stark grau behaart, besonders auf der Unterseite und an den Meinen. Die Zeichnungen sind ähnlich angeordnet, aber die mittleren Makeln sind nicht rund, sondern in die Breite gezogen; die unteren sind nach allen Seiten hin deutlich von der Grundfarbe begrenzt und in der Mitte durch dieselbe getrennt, seitwärts reichen sie bis an den Außenrand. lagenula Gerst. (kleine Flasche; Bläschenförmig). Mombas, Ost- Afrika. Der labrata sehr ähnlieh, etwas weniger stark behaart, aber nicht grau, sondern schwarz. Beide Fleckenpaare sind rundlich (wie das mittlere bei cupricollis); das untere erreicht den Flügelrand nicht. Hyperion Cast. (Sohn des Uranus und der Gäa, Vater des Helios, der Selene und Eos). Campylocnemis Westw. (mit krummen Schienen), Heteroscelis Boisd. (mit außergewöhnlichen Hinterfüßen). Schroetteri Schreibers (Anton Bchrötfer, Chemiker, starb 1875 in Wien''. (3.43). Australien. Einzige, seltene Art. Das abgebildete Stück ist ein sehr kleines: gewöhnlich um 4— 10mm länger. Pasiinaohus Bon. (Ällbekämpfer). Ungefähr 20 auf Nordamerika und Mexiko beschränkte Arten. depressus F. (niedrig), eomplanalus L. (flach, eben gemacht). '3.-'2,i. Nord- Amerika, häutig. Halsschild und Flügeldecken mehr oder weniger deutlich blau gelandet, letztere glatt oder undeutlich punktiert. elongatus L. ilang ausgedehnt), depressus var. u. Say. Missouri und Kansas, Nord-Amerika. Schlanker und kleiner als depressus, sonst kaum verschieden. ignicinetus Bat. (feuerfarbig umgürtet . Mexiko, selten. So groß wie depreSStiS, matt schwarz. Ilalsschild schmal: Flügeldecken, besonders deren Vorderrand, breit rotgolden angeflogen. califoruicus Chd. (kalifornisch). Kalifornien, Mexiko. Größer und breiter als depressus, ganz einfarbig schwarz. Flügeldecken fast glatt. punetatus Haldem. i punktiert), punetulatua Holdem. Lee. i mit Pünktchen versehen). Texas. Wie vorige Art, Flügeldecken aber fein punktiert. me.vicanus Gray (mexikanisch), virene Sturm (grün). .Mexiko. selten. Von Größe and Oestalt des deprtseut, aber grün, an den Rändern des Halsschildes und des Flügeldecken gewöhnlich am hellsten. Unterseite ebenfalls grün, aber stumpfer, da mit. etwas Schwarz untermischt. Molobrns Putz. (Fresser). Ekhydopterua Lac. (mit Flügeln wie eine Sumpfschildkröte). Nur wenige seltene mittelamerikauisehe Arten. Ungefähr wie Pasi/machus gestaltet, Leib aber kürzer, Flügeldecken daher rund- licher. siibangulatus Chd. Jloxiko, sehr selten. Etwas kleiner, aber wie l'iisiniai 1ms mextaUtUS gefärbt: Flügeldecken mit abwechselnd starken und schwachen Längsfitreifen, Rodriguezi Putz. | /. Barbosa Rodriguez. brasilianischer Botaniker und Schriftsteller). Mexiko, Guatemala, sehr selten. Von Größe und Gestalt des PaeimGehuB aaliforrtieus. Ilalsschild und Flügeldecken mit je Kl Riefen. Carenam Bon. (Mit bemerkenswerten! Kopf). Arnidius Leach. Ungefähr 70 meist seltene australische Arten. sinuatum N. (It. Berl. Mus.). Adelaide .Süd-Australien). Flügel- decken glänzend schwarz, undeutlich blau gerandet, fein punktiert-liniiert. opulens M. L. (reich, wohlhabend). Australien. Hinterleib und Flügeldecken etwas gestreckter (länger) als bei sinuatum, ganz glatt, nebst dem Ilalsschild deutlicher bläulichgrün gerandet. marginaturu Boisd. (gerandet). Australien. Wie sinuatum, Hals- schild aber schmäler, nebst den Flügeldecken grün gerandet; das tirün hebt sich scharf von der schwarzen Grundfarbe ab. elegans 31. L. (geschmackvoll, fein). Australien. Wie sittuatum. aber breit grün gerandet; Schwarz und Grün gehen in einander über. splendens Cast. ('schimmernd, glänzend). Adelaide (Süd-Australien). Halsschild hinten breit, nicht eingeschnitten, gleich den Flügeldecken grün gerandet; letztere lebhaft stahlblau, Halssehild ebenfalls noch stahlblau, Kopf aber mehr schwarz als blau gefärbt. loeulosum Newm. (mit kleineu Fächern). Melbourne. Ziemlich viel kleiner als sinuatum, einfarbig schwarz, fast ganz matt. Flügel- decken mit vielen unregelmäßigen, tiefen Grübchen übersät. Mouhotia Cast. Scaritarchus Schaum. gloriosa Cast. (prahlerisch), Midas Sri, nun Sohn des Gordios, König in Thraciem. Laos iHinter-Indien), äußerst selten; einzige Art. 45 mm lang. Schwarz, Kopf und Halsschild ungefähr wie bei Pasimachus dejiressus geformt; letzteres breit gerandet, hinten stärker eingeschnürt, daher an den Seiten stärker gerundet. Das Halsschild ist seitlich und hinten breit grün- und rötlich-goldig umsäumt: ebenso prachtvoll ist der breite Rand der Flügeldecken gefärbt. Letztere sind gewölbt, mit etwa 10 l'uuktrcihen bedeckt: in der hinteren Hälfte steht zwischen jeder Reihe noch eine, sodass die vordere Hälfte nur halb so dicht als die hintere punktiert ist. Scaraphites Westw. Euryscaphus M. L. (mit breitem, muldenförmigem Körper). Ungefähr 25 seltene australische Arten. rotundipennis Dej. tinit runden, abgerundeten Flügeldecken . Mae Leayi Westu: 1 11". 8. Mac Leay, englischer Entomologe diese- Jahr- hunderts). (3.30). Tasmauia, Australien. Ganz einfarbig matt schwarz. Flügeldecken in weiten Abständen undeutlich liniiert. an der Seite mit je 3 — 4 eingestochenen Punkten und auf der vorderen etwas verbreiterten SSlfte des Randes mit einer Reihe ebensolcher Funkte. Der erwähnte Rand ist an den Schultern etwas aufgeschlagen. earbonarius fast, (kohlschwarz), Australien. 25 27 nun lang. Einfarbig schwarz, ganz glatt, oben stark, unten matt glänzend. ILils- schild sehr breit, Hinterecken völlig abgerundet, vordere deutlich her- vortretend. Flügeldecken sehr kurz und rundlich, nebst dem Baisschild schmal gerandet; der Rand ist an der Schulter nicht aufgi auch kaum punktiert. 20 Titanus Oliff. (Titan oder Titanus, Sohn des Uranus undderGäa, Himmelsstünuer). Australien. 45 — 55 mm lang, an seiner breitesten Stelle (in der Mitte der Flügeldecken) bis 23 mm breit. Glänzend schwarz, nicht so stark gewölbt als rotimdipetmü. Halsschild hinten ebenfalls abgerundet, aber nicht so allmählich wie bei carbonarius , sondern viel plötzlicher, nebst den Flügeldecken etwas breiter gerandet. Die letz- teren sind an den Schultern stark aufgeworfen und scharf geeckt, besonders auffallend beim cf. Mandibeln sehr kräftig, vor allem beim d", welches weit größer und stärker als das § ist. Flügeldecken ganz glatt; die Verbreiterung des Bandes ist durch eine Reihe eingestochener Tunkte abgegrenzt. Der umgeschlagene Rand der Flügeldecken ist vorn außerordentlich breit und verschmälert sich nach der Spitze zu bis zum Verschwinden. angulalus M. L. (gewinkelt). Australien. Wie carbonarius ge- staltet, aber fast 1 cm größer und entsprechend breiter und stärker, nicht so stark glänzend. Halsschild hinten eckig, Rand desselben breit, besonders hinten. Rand der Flügeldecken gleichfalls breit, einwärts durch eine Reihe I 'unkte begrenzt. AcanthoseeliS Dej. (Mit dorniger Keule). i-ulicornis F. (rotfühlerig). (3.28). Kap, einzige Art. Vorderschiene mit großen Dornen bewaffnet, Hinterschiene stark gebogen. Kopf und Halsschild fein gerunzelt. Flügeldecken au der Schulter mit kleinem Eckzahn, regelmäßig gerieft, an der Seite körnig punktiert. Oxylobus Ckd. Nur wenige indische Arten. porcatus F. (3.32). Süd-Indien. Schwarz, Kopf und Halsschild matt glänzend, Flügeldecken ganz matt. Von den Längsrippen sind die heiden auf der Naht am stärksten, demnächst je die beiden übernächsten ; die dazwischenliegenden sind etwas schwächer. In den Zwischenräumen steht je eine Reihe eingestochener Punkte (Grübchen). (|uadricollis Chd. (mit viereckigem Halsschild). Tranquebar (Süd- Indien). Stärker glänzend, die Vertiefungen wie bei porcatus, die er- habenen Längslinien aber flacher und breiter. Storthodontns Chd. Nur wenige madagassische Arten. Der auf Tafel 3 der ab- gebildeten Art beigegebeile Gattungsname Pilades nmß in Stortho- dontus umgeändert werden. Coquereli Fairm. (Charles Cotpierd, französischer Marinearzt, schrieb über Insekten). (3.19). Madagascar, selten. Die wohlgelungene Abbildung macht eine Beschreibung überflüssig. Unterseite ebenfalls einfarbig schwarz, Rand der Flügeldecken sehr breit umgebogen. Scarites F. (Scharrkäfer). Weit über 100 Arten, die in allen Erdteilen vorkommen, in Europa nur im Süden; sie sind alle nicht leicht zu bestimmen. inudagascariensis Dej. (madagassisch). (3.34). Eine der wenigen auf Madagascar vorkommenden Arten. Flügeldecken mit je 9 nicht punktierten Längslinien. fatuus Kirsch (auffällig). Auf Sao Thonie und I. das Rolas (West-Afrika). Ungefähr so groß wie madagascariensis, aber ein wenig breiter. Die 2. und 4. erhabene Linie (von der Naht aus gerechnet) ist entfernt punktiert. indus Ol. (indisch;. 1 3.3:;). («inges, Indus und Süd-Indien, häufig. Dem südenropäischen arenarius Bon. (sandig) ähnlich, aber durchschnitt- lich etwas kleiner. Kopf mit schwieligen Runzeln (wie bei arenarius), Halsschild aber ohne solche. Flügeldecken viel matter schwarz als Kopf ii nil Halsschibl. Die Vertiefungen sind nicht oder kaum kenntlich punktiert, jedenfalls viel schwächer als bei arenarius. subterraneus F. (unterirdisch), Beckwithi Steph. (John Beehvith, lebte im 18. Jahrhundert und schrieb über l'halacna), fossor D. G. (Gräber), interruptus übst, (unterbrochen), lustianicus Dej. (portugi- sisch), pieieornis Sturm (schwarzhörnig). Nord-Amerika. So groß oder größer als arenarius, etwas breiter angelegt, Halsschild stärker ge- zähnt, gleich dem Kopf ohne schwielige Runzeln. excavatus Kirb. (ausgehöhlt). Bahia, Brasilien. Bis 2-tmm lang. Flügeldecken mit je 7 Grübchenreihen, wie bei Oxylobus porcatus (3.32). Halssohild au der hinteren Ecke kaum oder nicht gezähnt, Mitte schwach eingedrückt. Riefen und Leisten alle gleichmäßig. srlypticus Pert. (nach G. und H. Synonym der vorigen Art). P.rasilien. Halsschild hinten gezähnt, Hittelfurche deutlicher und tiefer. Riefen und Leisten nicht gleichmäßig, denn jede gerade ist deutlicher als jede ungerade. Sonst wie excai-atus. Brachygnatkus Pert. (Mit kurzen Mandibeln). Eurysoma Dej. (mit breitem Leib). Nur wenige auf Süd-Amerika beschränkte und meist seltene Arten. muticus Pert., rutilans Sturm (rötlich schimmernd, wie Gold glänzend). (3.361. Brasilien. Halsschild mit tiefer Mittelfurche, die vom Hinterrand bis fast zum Vorderrand reicht; beiderseits dieser Furche steht je ein sehr tiefer Eindruck, der aber vom Hinterrand nur bis zur Mitte reicht. Alle Teile einfarbig schwarz, nur wenig glänzend. Flügeldecken jedoch stark glänzend, lebhaft feuerrot, stark gerieft. Rand der Flügeldecken schmal, grünlich: der umgeschlagene Rand der- selben ist breit und schwarz. pyropterus Brl. (mit bronzeglänzenden Flügeln). Corrientes (Argen- tina). Ein wenig größer als vorige Art. Halsschild breiter und mit weniger tiefeu Eindrücken, blau oder grünlichblau, mit etwas erhöhten Rändern, sonst wie muticus. oxygouus Pert., fulgitus Dej. (strahlend, glänzend, leuchtend, schimmernd), fulgipennis Guer. (mit glänzenden Flügeldecken). Inneres Brasilien. So groß wie pyropterus. Halsschild blau, hinten mit 2 scharfen Spitzeu und mit stärker erhobenem Seiteurand. Die Seiteneiudrücke des Halsschildes sind so lang wie die Mittelfurche und hängen mit dieser vorn und hinten durch feine Querlinien zusammen. Flügeldecken in den Riefen mit vertieften Pünktchen. angusticollis Burni. (mit schmalem Halsschild). Argeutina. Größte Art. Halsschild blau, schmal und viel länger als breit, hinten mit 2 scharfen Dornen. Seitenfurchen nur halb so lang als die Mittel- furche. Flügeldecken wie bei oxygonus. Tefflus Latr. (Das Wort Tefflus ist nach dem vaterländischen Namen gebildet). Ungefähr 10 — 12 afrikanische Arten, die meist schwer von einander zu unterscheiden sind und die sich vielleicht später nur als Lokalrassen einiger weniger Arten herausstellen werden. Megerlei F. (Megerle von Mühlfeld, gest. 1840 als Kustos am k. k. Hof-Naturalienkabinet zu Wien). (3.18). Goldküste, Togo, Guinea, überhaupt nur in West-Afrika, häufig. Gestalt gedrungen. Halsschild stark gerunzelt; an seiner breitesten Stelle mehr abgerundet als eckig ; Mitteltürche deutlich sichtbar. Delagorguci Guer. Mozambique. Senna, De la Goa Bay, über- haupt nur im südöstlichen Afrika, weniger häufig. Von Megerlei nur sehr wenig verschieden, etwas schlanker. Halsschild an seiner breitesten Stelle beinahe geeckt, feiner gerunzelt: Mittelfurche sehr fein. zebuliauus Raff. Abyssinien, selten. Ebenfalls schwarz, etwas kleiner und sehr schlank. Halsschild abgerundet, mehr punktiert als gerunzelt. Flügeldecken mit breiten Längsleisten, deren Zwischenräume daher nur ganz schmal sind: die letzteren sind fein punktiert. Keichardi Kolbe (H. A. 0. 'Reichard, schrieb Reisebücher). Tan- ganjika-See (Inner- Afrika) , selten. Größe, Färbung und Flügeldecken beinahe wie bei zebulianus. Halsschild mit etwas verbreitertem Rand, stark gerunzelt: Mitteltürche sehr fein. planifrons Murr, (mit flacher Stirn). Nur am CongO und nördlich desselben bis Alt-Oalabar (Ober-Guinea). Schwarz, Halsschild sehr stark geeckt und verbreitert, fein gerunzelt oder runzelig punktiert: Rand stark aufgeworfen; Mitteltürche lang und tief. purpuripeunis Chd. (mit purpurroten Flügeldecken 1 . (3.29). Bago- mojo und Zanzibar (Ost-Afrika). Kopf und Halsschild schwarz, letzteres dicht gerunzelt, mit feiner Mittelfurche. Flügeldecken purpurrot (dunkel- violett), schwärzlichblau, bläulich oder bläulichgrün. 21 violaceus Kl. (violett). Tanganjika-See, Tette, Mozambique. Etwas größer und vor allem viel breiter, lebhaft blauviolett. in deu Zwischenräumen nicht punktiert. Die 4 gelben Flecken sind ungefähr wie bei nobile, augeordnet. Eudeina Cast. (Mit bemerkenswerten Binden). Craspedophorus Bp. i einen Rand tragend), Epicosmus Chd., Isotareus Laf. (mit gleichen Tarsen). Ungefähr 80 Arten, die alle dem afrikanischen und indo- australischen Faunengebiete angehören: die meisten sind ziemlich selten. angulatum F. (eckig), fasciatum F. (mit Binden versehen), tarnen- tosum Y'nj. (tomentiert, behaart). (3.35). Süd-Indien, Ceylon, häutig. Allenthalben stark behaart, besonders aber am Halsschild, am Vorder- rand und am hinteren Drittel der Flügeldecken. Das Halsschild ist stark runzelig punktiert und trügt außer der Mittelfurche noch 2 kurze Seiteu- eindrücke. Flügeldecken stark gewölbt und diclit punktiert, die unteren gelben Flecken treten manchmal geteilt auf, auch ist bei diesen vor allem zu bemerken, dass bei der Abbildung nicht zu erkennen ist, dass das äußere Drittel in Form eines Anhängsels der Flügelspitze viel näher gerückt ist. nobile Dej. (vornehm). Süd-Afrikanische Republik, Port Xatal, Kaffemland, East-Londou (süd-östlichee Kapland). Etwas kleiner, viel schlanker und flacher als angulatum und viel kürzer und spärlicher be- haart. Halsschild dicht runzelig punktiert, hintere Hälfte des Seiteu- randes ein wenig aufgeworfen; Mittellinie sehr seicht und undeutlich, Seiteneindrückc ebenfalls undeutlicher als bei angulatum. Die 4 hoch- gelben, bei manchen (öligen oder alten?) Stücken braungelben Flecken der Flügeldecken sind nahezu viereckig und reichen nur soweit zur Naht, das>- beiderseits derselben je 3 Längsleisten schwarz bleiben (bei angu- latum nur 2,i. Dil' Flügeldecken sind äußerst dicht punktiert, mandarinum Schaum (Mandarin, vornehmer chinesischer Beamter. Hongkong. Der vorigen Art sehr ähnlich, ein wenig kleiner, Halsschild) dichter behaart. Die oberen gelben Flecken der Flügeldecken sind schmal, reichen aber so nahe an die Naht heran, dass nur eine Längsleiste frei bleibt. bifasciatum Cast. (mit 2 Binden versehen). Koromandel, Ost- ludieu. Etwas kleiner als mandarinum, Halsschild stark, Flügeldecken schwach behaart, Die beiden oberen Flecken der letzteren sind wie bei mandarinum, während die unteren nur bis zur 2. Leiste reichen; alle Flecken sind breit und bindenfönnig. stenocephalum Reich. Abyssinien. Etwas kleiner als angulatum, ebenso breit aber viel Macher; nicht ganz so stark behaart. Halsschild breit und flach, hinten am breitesten, stark runzelig punktiert, fast ohne Mittelfurche. Flügeldecken allenthalben dicht und fein, in den Ver- tiefungen etwas stärker punktiert. Die gelben Flecken sind etwas kleiner als bei angulatum, aber ungefähr so angeordnet, wie es aus der Abbildung von genannter Art ersichtlich ist. conicum Murr, (kegelförmig). Alt-Calabar (Ober-Guinea) und Gabun (Nieder-Guinea). Ebenso wie stenocephalum gestaltet, sehr kurz behaart; Mittelfurche des Halsschildes etwas deutlicher. Die gelben Flecken sind nicht gauz so viereckig wie bei nobile, lassen aber auch jederseits der Naht 3 Längsleisten frei. brevicolle Dej. (mit kurzem Halsschild). Senegal, Guinea. Eben- falls wie stenocephalum gestaltet, aber wie bifasciatum gefleckt. Flecken sehr groß und breit. eustalactum («ersl. (3.87). Abyssinien, Zanzibar, Jipe- und Tan- ganjika-See. Halsschild und Flügeldecken etwas behaart. Die dem Autienrande zunächst stehenden Punkte (au den Schultern und au ihr Flügelspitze) sind doppelt. Sommeri Chd. (M. C. Sommer in Altona), eximium Sommer (aus- gezeichnet). Mozambiijue. Halsschild sehr schmal, etwas behaart. Flügel- decken vorn sehr verschmälert, nur hinten jederseits mit 4 Punkten be- setzt. gTossum Hp. idick), grandelmh. (groß), Aschanti, Kamerun. Ein wenig größer als angulatum, allenthalben ganz kahl. Halsschild ziemlich fein runzelig punktiert, mit scharfer Mittellinie und ziemlich verbreitertem Seitenrand, der besonders in seiner hinteren Haltte geschwungen und aufgeworfen ist. Flügeldecken auf den Längsleisten sehr fem und dicht. Panagaeus Latr. (Kreuz- oder Heiligenkäfer). Vim den von G. und H. angeführten 12 Arten gehören 2 der paläarktischen Fauna an; die übrigen kommen in Japan. Nord- Amerika und Mexiko, sowie eine auf den Antillen vor. rascialus Dej. (gebändert). (3.12). Louisiana, Nord-Amerika. Wm den beiden Europäern leicht durch den bräungefärbten Kopf und desgl. Halsschild zu unterscheiden. Flügeldecken dicht und tief punktieTt-liniiert. stark behaart. cruciger Say (Kreuzträger), crucigerus Sag (der Rreuztragende). lapidarius Chevr. (unter Steinen vorkommend). New Orleans, Louisiana. Bedeutend größer als der europäische quadripustulatus Sturm (mit 4 Bläsehen), Halsschild aber breiter als lang, hinten gezähnt. Die roten Zeichnungen hängen manchmal zusammen. Salici (iid. (Auguste Solle, schrieb über Insekten). Mexiko. So groll wie crutiger, Halsschild hinten nur verengt, nicht gezähnt. Flügel- decken vorn und hinten nebst einer Mittelbinde schmal schwarz, alles übrige rot. Callistlis Bon. (Schönster; Mondlaufkäfer). Je eine Art in Europa und in Hongkong, die übrigen, unge- fähr 8 Arten kommen in Ost-Indien und in Afrika vor. quadripustulatus Gor. (mit 4 Bläschen). Kap der guten Hoff- nung. Wie die europäische Art, auch fast so groß, Flügeldecken aber schwarz, vorn und hinten mit einem Paar weißlichgelber Flecken, am Ende der Flügeldecken mit je einem feinen solchen Pünktchen. Chlaenius Bon. (Mantel- oder Sammetlanfkäfer). Von G. und H. werden 21 Untergattungen und nahezu an 400 Arten nebst beinahe 50 Abarten aufgeführt, die über die ganze Erde verbreitet, sind. xantliospilus Wied., quinquemaculatus Nietn, (fünffleckig). (3.46). Trauquebar (Süd-Indien). Kopf metallisch, matt grünlich oder bronze- farbig; Halsschild fein und dicht gerunzelt, mit scharfer, feiner Mittel- linie. Die fein liniierten Flügeldecken sind von dem hinteren Fleck an auf der Naht und an der Spitze ganz schmal gelb gerandet, was aus der im übrigen getroffeneu Abbildung nicht ersichtlich ist. Fühler und Beine Mass grünlichgelb. dil'linis Laf. (nicht verschwägert, nicht ähnliche eentromaeulatus Chd. (mit bemerkenswerter Mittelmakel). Ganges, Hindostan, Vorder- indien. Uni ein Weniges grölier oder kleiner als vorige Art. Außer dem Kopf ist auch das Halsschild metallisch, matt kupferrot, an den Seiten etwas grünlich; beide sind sehr fein gerunzelt, letztere- mit scharfer Mittellinie. Flügeldecken fein liniiert. vorn nicht so ver- schmälert wie bei xanthospilus, dunkel grünlich- oder grausohwarz. Die vorderen Makeln fehlen ganz, die mittleren sind bemerkenswert groll und die hinteren siud geteilt und bedecken die Flügelspitzen. Fühler dunkelbraun, nur deren erstes, manchmal auch das 1. — .'!. Glied und die Deine liräunlichgelh. posticalis Mot. (mit hinten befindlichem [Fleck]). Peking, Nord- China, Sibirien. So groß wie diffinis; Kopf und Halsschild lebhaft rot und griiu glänzend; letzteres punktiert und gerunzelt, mit feiner Mittel- linie. Das Halsschild ist ungefähr so lang, als an seiner breitesten Stelle (in der Mitte) breit, nach vom und hinten ganz allmählich, aber nicht stark verschmälert. Flügeldecken vorn kaum verschmälert . dunkel M'lnvärzlichgrün. stark gelblich tomentiert und undeutlich grün gerandet; der Rand ist gegen die Spitze zu entfernt eingestochen punktiert. In der Xähe der Spitze stillen zwei unregelmäßig rundliche, zackig ge- landete Flecken. Fühler grau. Glied 1 — '■'• und Keine aber rulgelb. lyux Chd. (Luchs). Hongkong, Sttd-Celebes. So groß wie xanthos- pilus, Flügeldecken vom ebenso oder noch stärker verschmälert, im übrigen dem posticalis sehr ähnlich. Halsschild schmal, länger als breit. -ihr fem punktiert, nebst dem Kopf dunkelgrün metallisch. Flügeldecke? noch dunkler als bei posticalis, kahl. 22 rufifemoratus M. L. (mil rostroten Schenkeln), bmaailatm Dej. (zweimal gefleckt). Java. Den beiden vorhergehenden Arten sehr ähn- lich. Die Form des fein punktierten Halsschildes hält die Mitte zwischen beiden und ist nebst dem Kopf meist bläulichgrün gefärbt. Flügeldecken sehr schlank, fast schwarz und kaum tomentiert oder kahl. Von posti- calis und h/n.r leicht durch die zweifarbigen Beine (dunkelbraun, Schenkel gelb oder rotgelb) zu unterscheiden. Von den Fühlern ist das erste Glied gelb, die nächsten sind schwarz, von der Mitte bis zur Spitze mehr bräunlichgrill. Boisduvali Dej. (•/. B. A, Boisdwal, französischer Lepidoptero- loge, geb. 1801, gest. 1871). Senegal. Kopf und Halssehild wie bei awüis, im übrigen aber mit ru/ifemoratiis fast übereinstimmend. analis Ol.. Upustulatus Kl. (mit 2 Bläsehen), coecus Dej. (trüb, blind), Otulatus Ihip. (in die Augen fallend). Senegal, Nubieu, Abys- sinien. Kopf uud llals.-child düster metallisch (grünlieh, bläulich und ratlich) gefärbt; letzteres stark punktiert, mit sehr feiner Mittellinie. Das Halsschild ist ein wenig breiter als lang, mit stark abgerundeten Seiten. Flügeldecken schwärzlichgTiin, ganz wenig metallisch, ganz kahl und dicht punktiert. Die gellten Makeln wie bei den vorhergehenden Arten. Deine uud Fühler wie bei posticalis. Ilavol'emoratus Lap. (gelbschenkelig). (3.3i). Java. Kopf schwarz ; Halssehild prächtig grün- und rotgold-glänzend. Flügeldecken matt schwarz, mit sehwach vertieften, feinen Längslinien, nur die Naht ist etwas erhaben. Die ersten drei Fühlerglieder schwarz, die übrigen , bräunlichgelb. Beine schwarz, Schenkel zur äußeren Hälfte (mit Aus- nahme des Kniegelenks) bräuulichgelb. costiger Chd. (Kippen-tragend). Hongkong, Kiukiang, Central- China, Nagasaki, Japan. Kopf und Halsschild grün- oder kupferrot glänzend. Flügeldecken mit vielen scharf erhabenen Längsleisten, manch- mal schwach und kurz gelblich tomentiert. Fühler und Schenkel bräun- lichgelb, Schienen und Tarsen schwärzlich, doch kommen bezüglich der Färbung der verschiedenen Gliedmaßen auch Abweichungen vor. Größe uud alles übrige wie bei voriger Art. sinensis Clid. (chinesisch). Hongkong. Etwas kleiner als costiger, von diesem unterschieden durch ziemlieh stark gerunzeltes Halssehild, ' schwächer geriefte Flügeldecken und einfarbige Beine. scutellaris Har. (mit bemerkenswertem Schildeheu). Zanzibar. Annähernd so groß wie flaeofemoratus. Kopf und Halsschild lebhaft grüu, letzteres mit feiner Mittelfurche. Flügeldecken meist etwas tomentiert, schmal gelblich gelandet; Beine einfarbig. Croesus F. (König inLydien, bekannt durch seinen euormen Reich- tum). Senegal, selten. Eine der größten Arten, viel größer und breiter als fiavqfemoratus. Bis 30 mm lang. Kopf und Halsschild grüu, Flügel- decken dunkelgrün, schwach behaart, blassgelb gerandet. Beine blass- gelb, Fühler bräunlieh, nur das 3. und manchmal auch das 1 . Glied blassgelb. Dohrni Bert. (Direktor Dr. Karl August Dohrn, geb. am 27. Juni lSDli. gest. am 4. Mai 1892, ehemals Präsident des Entomologischen Vereins in Stettin; schrieb viel über Käfer. Seine Söhne Prof. Felix Anton Dohrn, Gründer und Direktor der Zoologischen Station in Neapel i und Stadtrat Dr. Wolfgang Litdwig Heinrieh Dohrn in Stettin sind gleichfalls Entomologen und schriftstellerisch thätig). Zanzibar, Mozam- bique. Fast so groß wie Oroesus, aber ganz einfarbig schwarz. Hals- sehild stark punktiert, hinten nur wenig eingedrückt. Flügeldecken stark gerieft, in den Vertiefungen fein punktiert. uigrita Dej. (schwarz- oder dunkelfarbig;. Senegal, Guinea. Wie Dohrni, Halssehild aber stark eingedrückt und fein punktiert. fusciornis Dej. (mit rotem Fühlhorn), distinguendus Escher (der zu Unterscheidende). (3.4l). Wisconsin, Nord-Amerika. Kopf und Hals- schild dunkelblau, dicht punktiert, letzteres mit feiner Mittellinie. Flügel- decken dicht gelblich tomentiert und fein punktiert liniiert. Fühler schwärzlichgrau, nur die ersten 3 Glieder sind nebst den Beinen rotbraun. capensis Gor. (am Kap heimisch). Kap der guten Hoffnung, Port .Vital. Dem südeuropäischen eircwmscriptus Duft, (umschrieben) ganz uhulich, aber bis auf den gelben Band der Flügeldecken fast ganz schwarz. eupreociueius Reich, (kupferfarben umgürtet), tigreanus Roth. (vou Tigre stammend). Tigrc, Abyssinien. Kopf und Halsschild kupfer- rot, erstercr äußerst fein, letzteres etwas stärker punktiert; mit scharfer Mittellinie und zur vorderen Hälfte grünlieh gefärbtem Seitenrande. Flügeldecken schwarz, tief '."streift; in den Vertiefungen sehr dicht und fein und beiderseits von diesen, d. h. unmittelbar neben den vertieften Puuktlinien, noch feiner, aber weniger dicht eingestochen punktiert. Rand der Flügeldecken lebhaft grünspanartig gefärbt, runzelig-punktiert. Fühler schwärzlich, die ersten 3 Glieder nebst den Beinen jedoch bräun- lichgelb. Etwas kleiner als eircwmscriptus Duft. inops Chd. (arm, dürftig). Japan. Mit dem europäischen vestitus (bekleidet) sehr nahe verwandt, aber viel dunkler, ganz dunkel schwärz- lichgrün. Halssehild etwas weniger stark punktiert und kurz vor dem Hinterrande nicht so zusammengeschnürt wie bei genannter Art. lencoristus Chd. (3.5t>). Süd-Afrikanische Republik. Kopf und Hals- schild heller oder dunkler grün, undeutlich runzelig-punktiert, letzteres mit scharfer Mittellinie. Flügeldecken kahl, schwarz, gelb umrandet, mit scharfen Längslinien, in deren Vertiefungen die zerstreute Punktierung nur ganz undeutlich wahrzunehmen ist. Fühler und Beine blassgelb. sulcipennis Dej. (mit gefurchten Flügeldecken). Ambukol, Nubien Etwas größer, vor allem länger und gestreckter als lencoristus. Flügel- decken allenthalben gleichbreit. denticulatus Dej. (mit kleinen Zähnchen versehen i. Senegal. Wie lencoristus, aber die gelbe Umrandung ist breiter, im unteren Drittel zackig von der Grundfarbe begrenzt. Halsschild weniger stark eingeschnürt, dorsalis Dej. (mit bemerkenswertem Rücken). Senegal. Wie den- tiadatns. die gelbe Umrandung aber noch breiter und zwar allenthalben gleichbreit, an der Flügclspitze gerade, nicht zackig begrenzt. xanthopleurus Chd. Madras. Süd-Indien. Nur wenig grüßer als lencoristus. Kopf und Halsschild glänzend grüu, letzteres hinten kaum zusammengeschnürt, überhaupt breiter angelegt, zerstreut fein punktiert, mit feiner Mittellinie. Flügeldecken lang gestreckt, kahl, fein puuktiert- liuiicrt, grün, in der Mitte mehr schwärzlich. Fühler, Beine und die schmale Umrandung der Flügeldecken blassgelb. prasinus Dej. dauchgrüni. Alleghauy, Nord-Amerika, häufig. Ungefähr 18 mm lang. Kopf und Halssehild glänzend grüu, fein punk- tiert; letzteres breiter als lang, mit scharfer Mittellinie und tiefem (Juereindruck am Hinterrande. Flügeldecken sehr breit ; blaugrün, scharf eingestochen punktiert-liniiert und in den Zwischenräumen äußerst fein gekörnt: hinterwärts dicht graugelb tomentiert. Fühler und Beine ein- farbig gelblich, Hiuterleibsende ebenso. sericeus Forst, (seidenartig), laticollis Dej. (mit breitem Hals- schild). Kanada und Vereinigte Staaten von Nord-Amerika, häufig. 14 mm lang. Kopf und Halsschild glänzend grün, fein gerunzelt, letz- teres sehr breit angelegt , fein tomentiert, mit seichter Mittellinie und nur schwach gebogenen Seitenrändern. Flügeldecken grün, fein punk- tiert-liniiert, und äußerst fein gekörnelt, allenthalben graugelb tomentiert. Dieser Toment verleiht den Flügeldecken einen seidenartigen Glanz, welcher aber, von oben besehen, nicht sehr in die Augen fällt. Fühler und Beine kaum dunkler als bei prasinus, Hintcrleibsende aber schwarz. Cursor Chevr. (der Läufer). Mexiko. Der vorigen Art in der Größe und auch sonst sehr ähnlich, aber viel dunkler, blau, grünlichblau oder schwärzliehblau. Halsschild stark punktiert, Flügeldecken äußerst fein punktiert-liniiert, sonst, von deren Färbung abgesehen, wie bei sericeus. Fühler uud Beine dunkler. tomenfosus Say (tomentiert. behaart), aeratus Dej. (erzfarben. metallisch), luctuosus Germ, (traurig, trauervoll). Pennsylvanien, Nord- Amerika. Fast so groß wie der in Nord-Deutschland und Sibirien vor- kommende sulcicollis Pttyk. (mit gefurchtem Halssehild) und ebenso braun gefärbt. Kopf glatt, Halsschild punktiert, in der Mitte gröber als an den Seiten, mit äußerst feiner, kaum angedeuteter Mittellinie, aber ohne die starken Furchen und Bunzcln von sulcicollis. Flügeldecken ziemlich tief punktiert-liniiert, stark gelblich tomentiert. Greyanus White (William Greg, schrieb über Schmetterlinge). Adelaide, Georgesbay, westliches Australien. Dem caclatus W'eb. (eiscliert |, früher quadrisulcatus Payk. (viermal gefurcht) aus Nord-Deutschland und Schweden am nächsten verwandt, aber länger und schmäler, lebhaft grüu, nur die erhabenen Längsleisten brouzetärbig. Meeodema Bl. (Mit langem Leib). Von G. und H. werden 12 Arteu aufgeführt, die in Neu- seeland und je eine Art, die in Tasmania und Victoria vorkommen. sculpturatum Bl. (geschnitzt, gemeiselt, skulptiert). (3.3s). Neu- seeland. Kopf grob runzelig-punktiert. Halsschild stark gerunzelt. BS hinten stark zusammengeschnürt, mit scharter Mittellinie. Flügeldecken etwas feiner gerunzelt, mit undeutlichen und verschwommenen Längs- linien. Die Abbildung ist zu dunkel geraten. PrOmeCOderUS B«',j. (Mit länglichem Halsschild). Cnemacuiitlnis Gray unit stachliehem Bein). Gegen 30 Arten, die auf Australien, Tasinania und Neu-See- land beschränkt sind. gracilis Genn. (schlank, dürftig, schlicht, schmal). (3.5ij. Adelaide. Australien. Oberseite braun, etwas glänzend. Unterseite etwas heller, Fühler und Beine rot- oder braungelb. Kopf glatt; Halsschild fast glatt, mit feiner, manchmal undeutlicher .Mittellinie: Flügeldecken glatt, wie poliert, mit nur äußerst zart angedeuteten Längslinien. gibbosus Gray (buckelig, höckerig). Tasinania. Etwas gröller als gracilis, Flügeldecken schwach gerieft. Ilalsschild mit deutlicher Miftcl- furche. Beine schwarz. Fühler dunkel. Crcobius Glier. (Von Fleisch lebend). Casceliiis Cast.. Casceilius Curt. Nur wenige, seltene Arten, die auf den Südwesten Süd-Ai rikas beschränkt sind. Eudoxii Guei\, Eydou.ri Quer. {Fottunl Eydoucc, französischer Zoologe], Kingii Curf. (Edmoiid King, Arzt in England, schrieb über Insokteni. (3.39). Peru, Puerto Montt, Süd-Chile. Kommt auch grüu- licher vor. besonders am Räude der Flügeldecken. Unterseite schwärz- lichgrüu. Gravesi Curt. Chile, Magellan-Straße. Kaum so groll wie Frame' coderus gracilis (3.51), aber iu der Gestalt äußerst ähnlich, ganz dunkel olivglänzend oder etwas purpnrn. Beine dunkel rotbraun. Barypus Bej. (Mit ungelenkem Fuß). Arathymus Guer., Baripus Dej., Odontomerus Sol. Nur wenige seltene Arten, die im südlichen Süd-Amerika hei- misch sind. rivalis Genn. (Nebenbuhler). (3.52). Montevideo, Buenos Aires. Das abgebildete Stück ist ein ziemlich braunes; es kommen auch bronze- griine Stücke vor oder solche, die mehr grün als braun erscheinen. Unterseite nebst Fühlern und Beinen braun. speciosus Dej. (in die Augen fallend, auffallend schön;. Monte- video, Uruguay. 23 mm lang, bedeutend größer und stärker als rivalis. Rötlich, Kopf und Halsschild mit schwarzen F'lecken, Flügeldecken mit breiten, schwarzen Streifen. Beine blauglänzend, etwas behaart. Cyclosoiuus Lätr. (Mit kreisförmigem Körper). Nur wenige afrikanische und ostindische Arten. llexuosus F. (voll Krümmungen , dytieoides Nietn. 1 Tauchkäfer- ähnlich), mturalis Wied. (mit bemerkenswerter Naht). (3.53). Ganges, Ost-Indien, Ceylon. Variiert etwas, besonders bei Ceylon-Exemplaren, wo die Mittelzeichnung breit bindenförmig auftritt. Die vorliegend, Art erinnert oberflächlich au die Arten der Gattung Omophron (Wasser- läufcr. Grundkäfer). (xeopinus Lee. 1 Erdarbeiten. incrassatus Dej. (3.49). Einzige Art. Wisconsin, Nord-Amerika, häufig. Kommt heller und dunkler gelbbraun vor. Kopf und Halsschild glatt, letzteres mit sehr feiner .Mittellinie. Flügeldecken gleichfalls glatt, scharf liniiert, iu den Vertiefungen nicht punktiert, sondern eben. Agoiioderus Dej. (Mit eckigem Halsschild 1. Hat nur wenige Arten, die auf Nord-Amerika beschränkt sind. aufzuweisen. Der Habitus der einzelnen Arten erinnert an gewisse Arten der Gattungen Badislcr (Wander-Laufkäfer, Schneiischreiter), 8lenolqphu8 (Enghals) und vor allem Bradycellus (Plumpläuferchen). lineola F. (kleiner Strich, kleine Linie . comrha F. (Einschnitt. Komma), furcatus F. (gegabelt 1 . Indiana, Nord-Amerika, häufig. 8 bis 9 mm lang, beiderseits nebst Fühlern und Beinen gelbbraun. Stirn schwarz gefleckt, Augen schwarz oder gr.tu.-chwurz. Halsschild fast quadratisch, mit nur wenig gebogenen Seiten, sehr feiner und ganz seichter Mittellinie und beiderseits derselben mit je einem rundlichen schwarzen Fleck. Flügeldecken fein liniiert . mit je einem schwarzen, streifenart igen Wisch nächst der Naht. pallipes F. (blassfüßig), americanus Dej. 1 amerikanisch . ghany, Nord-Amerika, gemein, timm lang, der vorigen Art ähnlich, Kopf und Hinterleib sind aber einfarbig schwarz und das Halsschild trägt nicht 2 schwarze Flecken, sondern in der Mitte einen meh] minder großen, helleren oder dunkleren braunen Wisch, OrthOgOnillS Bej. (Rechtwinkelig). Haplopisthius Chi., Maraga Wall,-. Mehr als ;>0 afrikanische und asiatische Arten. acrogonus Wied. (3.47). .Java, nicht häufig. Fällt gleich den anilercn Arten dieser Gattung durch die eigenartige (iestalt in die Augen. Die Längslinien der Flügeldecken sind ziemlich dicht punktiert- liniiert. Schenkel gelblichbraun, Schienen und Tarsen dunkelbraun. Hopei Gray {Frederic WUHam Wope, schrieb sehr viel über Insekten und schenkte seine Sammlung der Universität Oxford), malabariensis Hör. lin Malabar heimisch). Malabar (Westküste von Vorder-Indieni. Nur wenig größer als aerogonus. aber verhältnismäßig viel breiter, be- sonders das Halsschild. 1 lieses nebst den Flügeldecken und Beinen glänzend kastanienbraun; Naht der Flügeldecken kaum verdunkelt. deletus Sehiu. Goeb. tausgelöscht), duplicatits l>4 Halsschild ziemlich dunkel, Flügeldecken etwas heller e.rün gezeichnet. Unterseite blassgelb. scalaris Ol. (stufenartig', signatus Dej. (gezeichnet, bezeichnet i. Senegal. Etwas kleiner als pseudoscalaris. Kopf hinterwärts grünlich. Halsschild beiderseits der Mitte mit 2 grünen Längslinien. Flügeldecken mit feineren, zum Verlöschen neigenden, grünlichen Zeichnungen. exornatus Nietn, (ausgeputzt, ausgeschmückt, schiin verziert). Ceylon. Noch etwas kleiner, Kopf und Halsschild blaugrün, letzteres an der Seite gelblich. Flügeldecken bis auf einen breiten gelben Längs- streifen ebenfalls blaugrün. Hypolithus Dej. (Unterm Stein). Mehr als 40 Arten, die zum größten Teile in Afrika zu Hause sind; einige wenige Arten kommen in Süd-Amerika und eine Art in Afrika vor. tomentosus Dej. (behaart, tomentiert). Senegal, Njassa See, häufig. 14 — lti mm laug und 5 — 6 mm breit, im ganzen an den gemeinen euro- päischen Ophonus pubescens Müll, erinnernd, jedoch viel breiter und flachet angelegt. Kopf und Halsschild kahl, schwarz, äußerst fein ge- runzelt; letzteres mit feiner, seichter Mittellinie und bogenförmigen Seitenräudern; Vorder- und Hiuterrand sind ungefähr gleichbreit. Flügel- decken gelblichgrau tomentirt , mit feinen Längslinien. Unterseite schwärzlich oder schwarzbraun. Fühler und Beine briiuulicbgelb, an den Kniegelenken, Schienen und Tarsen meist etwas dunkler. Harpalus Latr. (Reißend, gierig, gefräßig; Schnelläufer). as Halsschild ist undeutlich quergerunzelt. Trigonotoma Dej. (Mit dreieckigem Einschnitt). Nur wenige, auf Asien beschränkte Arten. planieollis Dej. (mit ebenem Halsschild). Ost- Indien. Dem Lesti- cus bicölor sehr ähnlich, aber ganz matt schwarz. modesta Oberth. (bescheiden, anspruchslos). Bonthaiu (Süd-Celebes). Ebenfalls wie die genannte Art gestaltet, aber nur 15 mm lang und 4 min breit. Kopf und Halsschild glatt, stark glänzend, sehr dunkel bronze- grün oder kupferbraun; letzteres mit scharfer Mittellinie und bogen- Pörmig abgerundeten Seitenrändern. Flügeldecken schwärzlich purpur- rot, scharf und verhältnismäßig stärker als bei Lesticus bicolor liniiert, in den Vertiefungen fein punktiert. Unterseite nebst Fühlern und Beinen schwarz: die Fühler mit sehr starkem und langem Wnrzelgliede. Lesticus Dej. (IJenteuiacher, Plünderer, Jäger). Triplogenins Chd. Etwa 10 Arten, die besonders in Java, zum Teil auch im Himalaya und in Japan vorkommen. bicolor Cast. (zweifarbig). (3.88). .Java. Himalaya. Kopf und Halgschild kommen nicht nur grün-, sondern auch rötlichglänzend vor. Flügeldecken dunkel rötlichviolett, matt schimmernd oder gleich den übrigen Teilen ganz schwarz. mugnus Mot. (groß). Japan. Etwas kleiner, viel schlanker, allent- halben glänzend, ganz schwarz. CatadromilS M. L. (Laufend, rennend, eilend). Von den 5 von Cr. und H. angeführten Arten kommen 4 in Australien und eine in Java vor; keine Art ist häufig. australis Cast. (südlich, australisch). (8.44). Westliches Austra- lien und Melbourne. Halsschild vorn olinc Quereifldruck , nebst den Flügeldecken mehr oder minder bläulich-grün umrandet. Laeordairei Boisd. (Jean Theodore Lacordaire, Entomologe und Professor der Zoologie zu Lüttich, geb. 1801, gest. 1870). Melbourne. Fast 10 mm kleiner als australis. Halsschild vorn mit Quereindruck, der parallel mit dem Vorderrande verläuft. Das Halsschild ist hinten stärker zusammengeschnürt und demzufolge schmäler. Halsschild und Flügeldecken sind reiner grün umrandet: letztere sind matter schwarz als bei australis. tenebrioides Ol. (einem Tenebrio ähnlich!, Rajah Wied. (ein- geborner Fürst Javas). Java. Bis 65 mm lang und schon durch seine Größe leicht von dem ähnlichen australis zu unterscheiden, überdies ist die Mittellinie des Halsschildes sehr fein und äußerst seicht. EllCamptOgliathUS Chd. (Mit sehr gebogenen Mandibeln). Euchlamys Dej. (mit schönem Kleid), Abax Cast. (Quadrathals). Nur ganz wenige seltene madagassische Arten. Lafertei Chevr. Madagascar. Von der Gestalt der gemeinen europäischen Abax striola F., aber ca. 28 mm lang und entsprechend breit. Kopf grünlich-goldig. Halsschild und Flügeldecken schwarz, mit breiten, grüngoldenen Rändern (wenn seitlich besehen); von oben betrachtet, mischt sich auch bronzerote Farbe dazwischen. Chevrolati Chd. (Alexandre Auguste Chcvrolat . Steuerbeamter und berühmter Entomolog in Paris, gest. 1884), speetabilis Cast. (sehenswert, ansehnlich), fulgidipennis Dej. (mit glänzenden, strahlenden, schimmern- den Flügeldecken). Madagascar. Wesentlich kleiner, nur 20 mm laug. Kopf und Halsschild glänzend schwarz. Flügeldecken wie bei Abax striola gerieft, aber über und über rotgolden, noch feuriger als der häufige europäische Ptcrostichus metallieusF. (metallischer Schlankläufer). Poecilus Bon. (Scharfhals, Manchfarb- oder Buntläufer). Gegen 100 Arten, die in den gemäßigten Zonen aller Erdteile, besonders auch im paläarktischen Gebiete verbreitet sind. lucublandus Say (recht angenehm, recht reizend), similis Dej. (ähnlich), ricinus Dej. (einsam, einzeln). Alleghany, Nord-Amerika, ge- mein. Mit dem gemeinen europäischen ciipreus (kupferfarben) gut über- einstimmend, aber von den Fühlern sind die drei ersten Glieder rotgellt und die Beine sind dunkelbraun oder rotgelb (v. castanipes Kirb. [mit kastanienbraunem Fuß]), nicht schwarz. Halsschild fein quergerunzelt, Hinterwinkel mit je einem äußeren seichten ijnd je einem inneren scharfen Eindrucke. Kopf und Halsschild dunkelgrün, etwas dunkelfarben unter- mischt und matt glänzend. Flügeldecken ganz matt, einfach liniiert. dunkel rotbraun (kupferfarben). chaleites Say (kupferfarbig), cupreonitens Sturm (kupferglänzend), micans Chd. (schimmernd), Sayi Brl. (siehe Seite 11). Alleghany, New- < Irleans, Nord-Amerika, häutig. Etwas kleiner und wesentlich schlanker als lucublandus. lebhafter schimmernd. Halsschild glatt, nicht gerunzelt, hinten mit je 2 tiefen Eindrücken, Flügeldecken punktiert-liniiert. californicus Dej. (kalifornisch), mutator Lee. (veränderlich). Sim- plex Lee. (einfach). Kalifornien. So groß wie der europäische punctula- tus F. (fein punktiert). Halsschild glänzend schwarz, mit deutlicher Mittelfurche and seitlich davon, am Hinterrand, mit je 1 einem Eindruck. Flügeldecken schwarz, matt glänzend, sehr fein liniiert. peruvianus Dej. (peruanisch), Chaudoiri Gurr. (Baron Maximilian /■im Chaudoir in Jitomir, gest. 1881, beschrieb viele Käfer), politusBug. (geglättet, poliert). Peru, Chile. Dem europäischen lepidus F. (zierlich, nett) ähnlich, aber bläulich-schwärzlich, ziemlich glänzend. Die Naht der Flügeldecken ist vertieft, 25 Houialosoma Itoistl. (Mit flachem Körper). Eudromua Kl. (schön laufen), Feronia Latr. (pr. p.) (Schlankläufer), Omalosoma Boisd. (mit flachem Körper), TricAosternus Chd. Reichlich 30 Arten, deren Hauptverbreitungsbereicli in Austra- lien und Ozeanien liegt; nur wenige Arten kommen auf Madagascar vor. Die meisten Arten sind selten. striatocolle Brl.*) (mit gestreiftem Halsschild). (3.48). Madagascar. Kopf glänzend schwarz, glatt. Halsschild matt schwarz, hinten stark eingeschnürt: dicht und Fein quergerunzelt. Schildchen vertieft. Flügel- decken stark gerieft ; jede zweite Längsleiste ist etwas starker, als die dazwischen liegende. Die Zwischenräume sind fein punktiert. Das ab- gebildete Stück ist ziemlich klein und kommt besonders das § meist größer vor. alternnus Kl. (wechselnd, abwechselnd). Madagascar. Der vorigen Art sehr ahnlich. Halsschild hinten etwas weniger verengt. Schildchen nicht vertieft. Flügeldecken braun, ganz gleichmäßig gerieft. laevieolle Brl. (mit glattem Halsschild). Madagascar. Bis 50 mm lang. Kopf und Halsschild glänzend schwarz. Flügeldecken gleich- mäßig gerieft, wie bei altemans, hinten aber in einen kleinen kurzin Dorn ausgezogen. emarginatnm Patz, (ungerandet). Madagascar. Wie folgende Art gestaltet und gefärbt, aber etwas größer. Flügeldecken hinten mit e 2 kleinen Dornen. Saisseti Mtr. {Emile Sauset, starb 1863 als Professor der I'hilo- >ophie in l'aris). (3.26). Neu-Calcdonicn. Schwarz, Kopf und Halsschild glatt, wenig glänzend, Flügeldecken gerieft, dicht körnig punktiert und ganz matt, hinten ausgorandet, aber ohne Dornen. episcopale Cast. (3.45). Neu-Süd-Wales, Neu-Seeland. Kopf und Halsschild glänzend schwarzblau, letzteres etwas heller gerandet. Flügel- decken mit abwechselnd starken und schwachen Längslinien, blauviolett, gleichfalls heller gerandet, aber ganz matt. Die Vertiefungen zwischen den Längslinieu tragen sehr feine und ganz seichte Punktlinien.. Unter- seite des Leibes bräunlich, Beine braun. Es kommen auch Stücke vor, hei denen das Blau bis auf den Kand verschwunden ist: solche nähern sich dann dem cordatum. eyanotinetum Boisd. (blau gemalt). Australien. Wie episcopale, aber mit grünlichem Anflug und grün gerandetem Halsschild und Flügel- decken. Die Vertiefungen zwischen den Längslinien tragen etwas schärfer eingestochene Punktlinien. Unterseite ganz dunkel grünlich- schwarz, Beine schwarz. cordatum Chd. (herzförmig). Brisbane. Queensland. Etwas größer und länglicher als episcopale. Kopf und Halsschild glänzend schwarz, Flügeldecken matt schwarz, nur deren Rand schwach glänzend. sulcatuin M. L. (gefurcht). Australien. So groß wie episcopale, aber wesentlich schlanker. Kopf und Halsschild glänzend schwarz. Klügeldecken grünlichschwarz, hinten nicht abgerundet wie bei episcopale, eyanotinetum und cordatum, sondern schräg abgeschnitten. CamptOSCelis Dej. (Mit biegsamer Hinterkeule). hottentotta Ol. (im Hottentottenlande heimisch), plantaris Germ. idie Fußsohle betreffend). (8.54). Jarvis, Kap der guten Hoffnung. Einzige, nicht seltene Art, Ganz einfarbig schwarz, fast ganz matt. Kopf und Halssehild glatt, letzteres mit sehr seichter Mittellinie. Flügel- decken fein liniiert, sonst glatt, nur der Hand ist im hinteren Teil mit einigen groben Punkten besetzt. Doliclllis Hon. i Hei Lange). halensis Schall, (bei Halle an der Saale vorkommend), flaviconiis F. (mit gelbem Fühlhorn). Diese bekannte deutsche ATt, die einzige des vorliegenden Genus, kommt auch in China und Japan vor und variier! daselbst gleichfalls sehr. *) Auf Tafel 3 steht irrtümlich striaHeotte. Platyillls Bon. i Flügeldecken nach hinten verbreitert). (!. und H. führen 17 Untergattungen, über 250 Arten und viele Varietäten an. Dieselben sind über alle 5 Erdteile verbreitet und erreichen in den gemäßigten Zonen ihre größte Artenzahl. limbaticollis G. und H. (mit gerandetem Halssehild), lirnbalw Boh. (gerandet). China. 14 — 16mm lang, ganz schwarz, dem seltenen norddeutschen longiventris Mann, mit langem Leibe) sehr ähnlich. Etwas größer, Halssehild hinten ziemlich stark verschmälert, stärker als bei genannter Art. Flügeldecken hinten stark ausgeschnitten, an der Naht fast zu einer Spitze ausgezogen. Colpodes M. L. (Voll Krümmungen). Ungefähr 120 Arten, die im indoaustralischen und besonders im süd- und mittelamerikanischen Faunengebiete vorkommen. Nach (l. und H. sind 7 Unterabteilungen aufgestellt. purpuratus Reich, (purpurn). (8.55). Mexiko, Nicaragua. Kopf und Halsschild glänzend pechschwarz. Flügeldecken ziemlich ge- wölbt, glänzend, dunkel olivengrün bis purpurrot; sehr fein, fast un- deutlich punktiert -liniiert, hinten ganz seicht ausgeschnitten. Fühler und Deine schwarz. variabilis Chd. (veränderlich). Mexiko, Nicaragua. Etwas kleiner als vorige Art, nur 9 — 10 mm laug. Kopf and Halssehild glänzend schwarzblau, Flügeldecken dunkel olivengrün mit purpurnem Schimmer, nicht so stark glänzend, Dächer als bei purpuratus, aber scharf liniiert und hinten stärker ausgeschnitten. Fühler und Heine schwarz. cyanipeunis Clid. (mit blauen Flügeldecken). Mexiko. Wie pur- puratus, Flügeldecken aber glänzend dunkelblau. acuminatus Chevr. (zugespitzt), Chevrolati Chd. (siehe Seite l'4l Mexiko. Kopf, Halsschild, Fühler und Beine rotgelb. Flügeldecken Schlanker als bei purjiiiratus, schwarzblan, schwach glänzend. laetus Er. (prächtig, herrlich). Manila (Luzon). Wie acuminatus, Flügeldecken aber breiter und glänzend grün. pallidipes Chd. (blassfüßig). Mexiko. Kopf, Halsschild und Flügel- decken schwärzlichgrün, fast schwarz, etwas glänzend. Fühler und Deine gelblichbraun. caeruleomarginatus Manu, (blau umrandet). Mexiko, Costa Rica. Etwas größer als purpuratus. Halsschild und Flügeldecken breit, nebst, dem Kopf grünlichhr.iun (olivenfarben) stark glänzend. Fühler bräunlich, Heine bläulichgriin. Oliycliopteryiria Dej. (Flügeldecken mit kleinem Nagel [Dorn I. Onypterygia Dej. (desgl.). 12 auf Mexiko und Costa Rica beschränkte Arten. Rügens Dej. (glänzend). (3.4i>). Mexiko, nicht selten. Kopf and Halsschild glänzend grün oder blaugrün, letzteres sehr schwach quer- gerunzelt; Mittellinie ziemlich seicht. Flügeldecken sehr stark und prächtig glänzend; Grundfarbe grüu, Naht blau, Bändet feurig rot oder goldig schimmernd. Die Flügeldecken sind fein ptmktieit-linücrt und laufen hinten in je 2 kleine Dornen aas. von denen der innere, der in die Naht mündet, am schärfsten hervortritt. Fxdgens variiert etwas in der Größe: das abgebildete Stück ist mittelgroß. Beiläufig erreicht die Abbildung den prächtigen Clanz dieses Tieres bei weitem nicht. Unter- seite, Deine und die ersten 3 Fühlerglieder glänzend bläulichgrün, die übrigen Fühlerglieder bräunlich. Hüpfneri Dej. Mexiko. Kaum größer als fulge/ns, aber kräftiger gebaut. Kopf, Halssehild und Heine glänzend grün. Flügeldecken matt- glänzend, bronzeint. Thoreyi Mann. (Apotheker . G, (mit rotem Halsschilde) ähnlich. C'licillidotus 111. (Plattenhüfter; mit Beinschienen versehen, beschient). Nur wenige, besonders nordamerikanische und paläarktische Arten. diiodecimpunctatus Say (zwölfpunktig), maculatus Sag (gefleckt). Dem südfranzosischen rotundatus Aub. (gerundet) am nächsten verwandt. Kopf und Halsscbild lebhaft gelb, letzteres am Hinterrand mit 2 schwarzen Fleckchen beiderseits der Mitte. Flügeldecken gelbbraun, stark ein- gestochen punktiert-liniiert und schwarz gezeichnet. *) Die 1. Hauptfamilie, genannt Carabicina (Laufkäfer), umfaßt Cicindelidae und Carabidae (siehe Seite 3 und 9). Supliis Aub. Nur ganz wenige amerikanische Arten. ciniicoides Aub. (wanzenartig). (4.i). Georgia, Florida, Cayennc, selten. Sehr eigenartige Form. Der ganze Käfer ist sehr stark gewölbt und läuft hinten spitz zu; einfarbig schwarzbraun, an den Schultern un- deutlich rotbraun. difformis Er. (ausgebreitet). Etwas größer und hinten noch spitzi- ger zulaufend als bei ciniicoides, braun, schwärzlich gefleckt. Laccophilus Leacll (Lachenfreund, Lachentaucher). Über 100 Arten, die mit Ausnahme von Australien in allen Erdteilen vorkommen und größtenteils den Tropen angehören. orientalis Aub. (im Osten vorkommend). (4.2). Java. Kopf und Hals- schild rotbraun, letzteres vorn etwas verdunkelt. Flügeldecken glänzend schwarzbraun, mit gelbliehen Zeichnungen. Unterseite rötlichgelb. fasciatus Aub. (mit einer Binde versehen). Pennsylvanien, Nord- Amerika. So groß wie orientalis. Kopf und Halsschild einfarbig gelb, Flügeldecken ledergelb, im hinteren Teile mit einer breiten, schwarzen Querbinde versehen, sonst jedoch nur undeutlich gezeichnet. uudatus Aub. (wellenförmig [gezeichnet]). Nord-Amerika. Wie fasciatus, doch sind die Flügeldecken, da die schwarze Binde in der hinteren Hälfte fehlt, allenthalben undeutlich gezeichnet. Hexuosus Aub. ([Zeichnungen] gekrümmt). Pondichery, Ost-Indien, Nagasaki, Japan. So groß wie orientalis, Kopf und Flügeldecken leder- gelb, undeutlich gezeichnet. Halsschild ziemlich hellgelb, nur am Hinter- rande von der Farbe der Flügeldecken. maculosus Germ, (gefleckt). Alleghany, Nord-Amerika, häutig. Ungefähr .") nun lang und halb so breit. Kopf und Halsschild einfarbig gelb oder rötlichgelb. Flügeldecken viel dunkler, schmutzig graubraun, mit undeutlich bindenförmigen. schwarzen Zeichnungen. Unterseite gelb- lichbraun. truncatus Mot. ([Binden] abgestutzt), califomicus Mot. (kalifor- nisch). Bussisch-Nord-Amerika, Kalifornien. So groß oder nur wenig größer als maculosus. Kopf und Halsschild, mit Ausnahme der vorderen Hälften, verdunkelt. Flügeldecken dunkel schwärzlichbraun, in der Mitte des Seitenrandes mit einer etwa dreieckigen, blassgelben Makel; zwischen dieser und der Flügelspitze steht ein kleinerer, blassgelber Fleck und auch zwischen der Makel in der Mitte und der Schulter kann ein solcher angedeutet sein. Coptotomas Say (Mit eingeschnittenen Gelenken). Nur wenige, auf Nord-Amerika beschränkte ixten. interrogatus F. (fraglich), venmtus Say (niedlich, anmutig, schön, reizend). (4.3), Massachusetts, Carolina, Florida, Kalifornien, Nord-Amerika, häufig. Zeichnung und Färbung sind aus der Abbildung gut erkennt] Die Ausdehnung des Schwarz variiert etwas. Cyinatoptcrus Lac. (Mit gewellten Flügeldecken). Enthält ungefähr 20 Arten und ist in der paläarktischen und nearktischen Region verbreitet. Paykulli Er. [Gustav von Paykull, gestorben als Kanzleirat zu Sto< k- holm, Coleopterolog), fuscus Aub. (braun), striatus Payk. (gestreift). Kommt außer in Europa auch in Nord-Amerika vor. Rhantus Lac. (Benetzt, besprengt) Hundt.-: Eseh. In über 50 Arten über die ganze Erde verbreitet. punctatus Fourcr. (punktiert), consperus Gyll. (bespritzt), pulverosus Steph. (bestäubt), notatus Luc . nibicollis Hochh. (mit ge- striemtem Halsschild), australis Aub. südlich, australisch), rufimanua Wli. (mit roter Hand), Montroueieri Luc. Diese über den größten Teil von Europa und Asien verbreitete Art kommt auch in Australien, Neu-Cale- donien und Neu-Seeland vor. suturellus Harr, (durch die Deckennaht au^".'! 'lui'i i, agil in Payk (rasch), bistriatics Er. (doppelstreifig). Kommt außer in Europa und Sibirien auch in Nord-Amerika vor. $ in Nord-Amerika und Lappland mit gestrichelter Basis der Flügeldecken. Colymbetes ClailT. (Taucher, Teich-Schwimmkäfer). Die reichlich 30 Arten dieser Gattung verteilen sich auf alle Erdteile. cicur F. (zahm), angustatus Dej. (verengt, verschmälert), cicurus F., consobrinus Curl. (verwandt), laevigatus Steph, (glatt). Kap der guten Hoffnung. Dem europäischen Oymatopterm fuscus L. (bräunlich) ähnlich, alier viel schlanker (schmäler). Kopf schwarz, vorn und in der .Mitte rot gefleckt. Halsschild schwärzlich, an den Seiten rotbraun. Flügeldecken bräunlichgelb, undeutlich schwarz gestreift. calidus F. (siehe Seite 11), mibilus Dej. (wolkig, dunkel), taeniolis Say (mit kleinen Binden). Pennsylvanien, Carolina, Florida, Nord-Amerika, m ßica. Inseln Mittel-Amerikas, Brasilien. 14 mm lang und etwa 7 mm breit. Kopf und Halsschild schwarz, nur das letztere seitlich mtl. raun. Die Flügeldecken variieren von gelblich chwarz; Vorderrani meist mit einer gelblichen Querbinde, die aber manchmal zuFlecken aufgelöst ist. Ilyohius Er. (Im Schlamm lebend, Schlamm-Taucher). Iiybius Er. Gegen 30, auf Buropa, Nord-Amerika und Japan beschränkte Arten. fenestralis Say [fei biguttülus Germ, (mit 2 Tröpf- chen). Pennsylvanien. Dem europäiscl ibscurus Marsh, (dunkel) sehr nahestehend. 11 mm lang, stark gewölbt, mit schwachem Metallg] jwar einschließlich des Seitenrandes von Halsschild und Flügeldecken. Der hinter der Mitte des Seitenrandes stehende kurze, röt- liche Strich ist nur wenig bemerkbar, i . rötliche Fleck in der Flügelspitze. subaeneus Er. (etwas metallisch). Kommt außer in Nord- und Mittel- Baropa Kit I Sibi tuch in Nord- \m fuliginosus F. (berußt). Ebenfalls in Nord- und Mittel-Europa und m Nord- ünerika. apicalis Shrp. (mit bemerkenswert! c Flügels] Dem europäischen fuliginosus ähnlich, aber kleiner, S 9 mm lai gelb- lii !:, Saum dei Flüj immer breiter, während er bei fuliginosus immer schmäler wird und überhaupt nicht bis zur Spitze reicht, was bei apicalis der Fall ist. AgatollS Leacb (Männlicher Eigenname). Gegen L40 Alten, die nach Ganglbauer auf die paläarktis und nearktische Region beschränkt sind; nach G. u. //. kommen aber auch verschiedene Arten in Süd-Amerika, Australien, auf Java u. s. w. vor. octodecimmaculatus M. L. (achtzehnfleckig). (4.4). West- und Ost- Java. Ganz dunkel grünlichschwarz, Zeichnungen Ib. Kopf in der Mitte mit ein in Tunkt oder Strich. Halsschild ni bnet, iber mit rotgelben Vorderecken. Längs der Seiten der Flügeldecken Ausnahme des vorderen Viertelsl läuft ■ le gelbe Linie, die in der Abbildung nicht gut zu erkennen ist. Die Zi i ist ans der Abbildung ersichtlich. spilopterus Germ. (Flügeldecken schmutzig geflecl ide, Au- lien. Fast oß als octodecimmaculatus, Flüj aber ein- ivarz, stark glänzend, Kopf mit einem gelblichen Punkt. taeniolatus Harr, (mit einer kleinen Binde), taeniatus Aub. (mit einer Binde). Pennsylvanien, Nord-Amerika. Von der Größe der vorigen Lrten, Kopf und Halsschild rötlichgelb, dunkel gezeichnet, Flügeldecken gelb, schwarz gestreift punctulatus Aub. (fein punktiert). Nord-Amerika. 7 mm lang, dem europäischen uliginosus L. (feucht, naß, d. b. an solchen Orten lel nahestehend, Ziemlich gewölbt, glänzend grünlich olivenbraun; Kopf größten- teils, Halsschild nur an den Vorderecken rotbr: , Flügeldecken mit un- elmäßigen Reihen eingestochener Punkte, die viel bei uligi- nosus sind. conspicuus Shrp. (auffallend, ansehnlich, Japan. 10 — 11 mm lang und 6 nun breit, in der Gestalt an den europäischen brtmneus F. (braun) erinnernd. Kopf schwarz, mit rotb klundteilen. Halsschild gleichfalls schwarz, ganz schmal rotbraun I üg cken iemlich dunkel schmutzig gelbbraun, an der Basis und besonders an Schultern lichter, reiner gelb; auch ler sind lichter gesäumt. Erichsoni G. u. H. W. /•'. E lerühmter Coleopterolog; 18 19 ''- Professor in Berlin. Er - u. a. die „Naturgeschichte der Insekten Deutschlands' 1 , die noch jetzt gesetzt wird). In Deutschland nur bei Berlin, sonst in Nord-Europa, Sibirien und Nord-Amerika. congener Payk. (von gleichem Gesi cht; der Mit lam). Außer in Kur.., .. Sibirien und Nord-Amerika. CopelatUS Er. (Ich rudre). Gegen 40, besonders in den Tropen einheimische Arten. sulcipennis Cast. (mit gefurchten Flug striutipennü Bit*/. (mit . i Flügeldecken). Cayenne. Variiert sehr in der Grö durchschnittlich 30 groß wie Agabus octodecimmaculatus (4.4), matt schv ai - z, Flügeldecken fein gerieft. peruvianus Cast. (peruanisch), perttanus Er. Peruaner), qtiadrisigna- lus Dej. (vier - I t), Saulcyh Bah. (Fili aulcy in \l Coleopterolog). Peru. Dem Agabus octodecimmaculattn (4.j auch, Flügeldecken aber nur mit je 2 gelblicl Flecken; die beiden ersten (das lere Paar) stehen hinter der Mitte, die beiden anderen (das hintere Paar) am Ende der Flii Eyderodes Hp. (Im "der am Wasser lebend). Shuckardi Hp. l.s). Australien, Art dieser Gattung. Ziemlich stark gewölbt, dunkelbraun inlichblauem Schimmer. Hals- : nne Rand der ! . Wirklichkeit nicht so scharf wie auf der Abbildung hervor, hii B um. Trogns Leach (Ich m Cybister Gurt. (Taucher, Gauckler), Cybisteter Bed, Onycho- hydrus Wh., Trochalus Esch. Reichlich 60 Arten, die über alle gemäßigten und warmer . ite! sind. [Tnter ihnen finden sich ii Formen der Dytiscidae. japonicus Shrp. japanesisch) l. '■■ < '" i 28 äußerst schwach runzelig, beim j fein geriefelt. Die I Flügeldecken ist in der vorderen Hälfte ebenso breit als die des Baisschildes, sodann nimmt sie an Breite immer mehi ab, um an der Fiügelspitze, die sie noch erreicht, ganz schmal zu enden. Unterseite bräunlii bgelb, in der Mitte grünlich, die einzelnen Segmente sind schmal schwarz gerandet, Beine bräunlichgelb, stellenweise dunkler überflogen, Tarsen schwarz. limbatus F. (gerandet), aciculatus Ol. (nadelrissig). Ost-Indien, China, Japan. Fast so groß wie japomatr, binten weniger spitz zulaufend. Die gell i mr ug dei Flügeldecken ist anfangs breiter als die des Hals- schildes und tert sich nach und nach nur wenig, um kurz vor der Flügelspitze, die sie nicht erreicht, zacken- oder halbpfeilförmig zu enden. Oberseite beim ■' bis auf die feinen Punktreihen ganz glatt; j noch feiner geriefelt als das J von japonicus. Unterseite braun, viel dunkler als bei der ebengenannten Art. giganteus Cast. (riesenhaft), grandis l)ej. (groß). Brasilien, Cayenne, Cuba. Größer als japonicus, im übrigen dem limbatus sehr ähnlich, mit :-; sehr deutlichen Punktreihen. Die gelbe Umrandung ist in der Nähe der pitze noch mehr verbreitert, aber unregelmäßig begrenzt. Kommt rüner and schwärzlicher Grundfarbe vor. costalis F. (mit bemerkenswerten Seiten). Para, Surinam, Cayenne, Etwas kürzer, jedoch wesentlich breiter als japonicus. /, sehr lebhafl grün, Rand überall gleichbreit, die 3 Punktreihen deutlich. 5 sehwarzgrün, stark Lt, Umrandung undeutlich, Punktreihen kaum erkennbar. Buqueti Aub. (Luden Buquet, starb 1890 zu Paris, beschrieb be- sonders Longicornier und war ehemals Sekretär der Societe entomologique de France). Senegal, Madagascar. Wie japonicus, Unterseite ebenso. Um- randung der Flügeldecken wie bei giganteus. Halsschüd auch vom und hinten gelb gerandet. Von den Punktreihen sind nur die 2 inneren deutlich. tripunctatus Ol. (dreipunktig), aegijptiacus Peyr. (aegyptisch), africa- nus Cast. (afrikanisch), Bonellü Bald (Andr. Bonelli, Professor der Zoo- lind Direktor des naturhistorischen Kabinets zu Turin, gest. 1830), capensis Dej. (vom Kap stammend), lateralis F. (durch die Seite aus- gezeichnet), meridionalis Gene (südlich), scapularis Esch. (durch die Schul- ter ausgezeichnet), similis Dej. [ähnlich). Sehr weit verbreitet: Sizilien, Sardinien, Sinai. Arabien, Ägypten, Mozambique, Kap der guten Hoffnung, Angola, Ile de France. Ost-Indien , Mauila, Philippinen , China , Japan. 22—31 mm lang, Körper flach gewölbt, etwa wie bei laterimarginalis 1). G. (seitlich gerandet). Von den Mitteltarsen des J sind die Leiden ersten Glieder mil Bürsten besetzt. Kopf vorn etwas, Halsschild seitlich breit gelb gerandet; Flügeldecken noch breiter gerandet. Unterseitlieh dunkel rötlich- braun, mit je 2 gelben Feckchen am Außenrande der 3 vorletzten Abdomi- gmente und an den Seitenstüuken der Hinterbrust. v. Gotschii Hochh. Außer bei Smyrna und im Kaukasus auch in Süd-Indien. Unterseite in ziemlicher Ausdehnung gelblich. chinensis Mot. (chinesisch). [4.7 . China. Oberseite einschließlich des Kopfes und Halssohildes einfarbig dunkel grünlichschwarz, Unterseite pech- schwarz. Fühler und Vorderschienen rotbraun, im übrigen sind die Heine schwarz. laevigatus Ol. (glatt), consentaneus Dej. (übereinstimmend, entsprechend), marginithorax Pert. (mit umrandetem Thorax). Cuba, Costa Rica, Cayenne, Brasilien. So groß wie vorige Lrt, nur etwas breiter. Kopf gelb gefleckt, Halsschild beiderseits gelb gestreift. Fühler einfarbig gelblich, Vorder- und Mittelbeine bräunlich. auritus Gerst. (geöhrt). Zanzibar, Madagascar. Wie laecigalus, je- doch nur 15—17 mm lang. Oberseite dunkel grünlichschwarz, bläulich, grünlich oder violett sei mernd. Kopf vorn. Halsschild seitlich lebhaft Reib gerandet, Fühler schwarz und gelblich. Unterseite glänzend schwarz, der 2. und ;■;. Hinterleibsring beiderseits mit je einem kleinen, rostroten i ben. binotatus Kl. (zweimal i" leichnet), bivulneratus Aub. (zweimal ver- wundet). Senegal. Etv rößei als chinensis. Halsschild seitlich un- deutlich gelblich gerandet; Flügelspitze gelb gefleckt; i nterseite schwärzlich- braun. immarginatus F. (ungerandet). Madagascar, Zanzibar, Senegal, Guinea. Größer und breiter als japonicus. Oberseite aber wie bei chinensis, nur .sind die Flu. | i -,, ■ e „, hmal undeutlich gelb gefleckt; i den Exemplaren von Madagascar und Zai bräui lii bsi bwarz. Dytiscus L. (Taucher, Fadenschwimnikäfer). Dyticus Geoff. (Taucher), Leionotu* Kirb. (mit glattem Kücken), Macrodytes Tit. (Großtaucher). Gegen 30 Arten, von denen etwa ein Drittel der paläarktischen, die übrigen 2 Drittel aber zumeist der nord- und mittelamerikani- schen Fauna angehören. habilis Say (behend, fügsam). Mexiko. Viel schlanker und kleine] als marginalis L. (gesäumt, gerandet), sonst diesem ähnlich gezeichnet. Flügeldecken kaum punktiert, nebsl dem Halsschild sehr breit gerandel Längsfurche desselben vom am deutlichsten. hybridus Aub. (Bastard), compar Mehh. (gleich). Nord-Ainerika. Wie habilis. alier deutlich punktiert. Halsschild ohne Furche, nur in der Mitte kurz und fein eingedrückt, vorn und hinten nur sehr .schmal oder auch gai nicht gelb gerandet. Das In 30 Arten von den Sunda-Inseln bis zu den westlich,:, stauten Süd-Amerikas verbreitet ellipticus Brl. (elliptisch), Leathesi Cturt. Chile. Dem Gyrinus chi- liensis in Größe und Gestall sehr ähnlich. Oberseite lebhaft rötlich schim- mernd, Flügeldecken sehr fein und gleichmäßig punktiert-liniiert, : Spitze abgerundet. obliquatus Aub. (schräg, sehnt gerichtet). Timor, Timorlaui irige Art. Flügeldecken nächsl dei Naht punktiert-liniiert, seitlich gerieft, an der Spitze mit :i kleinen Zähnchen be 30 (»yrinns Greoff. (Kreiszieher, Drehkäfer). In 76 Arten über die ganze Erde verbreitet. Di.' Käfer schwimmen auf der Oberfläche des Wassers mil großer Geschwin- digkeit im Kreise herum. chiliensis Aub. (chilenisch). (4n). Chile. Severin ziehl diese An zu dem von Guatemala bis Texas vorkommenden parcus Say gering). 1 purpurschwärzlich glän end i 1 ■ Flügeldecl scheinen fast ganz glatt, da deren Längslinien nur ganz seicht und n lieh sind; an dei - nd die Flügeldecken abgerundet. minuta F. (klein, winzig). In Europa, Sibirien und Nord-Amerika ver- breitet marinus Gyll. zui > Wie vorige Art. Dejeani Brl. siehe Seite 3.2). [m Mittelmeergebiet und in China. Dinentes M. L. (Sich im Kreis., herumdrehend). Cyclinus Kirb. (kreisartig), Cyclous Eseh. (kreisartig), In mehr als 50 Arten in Amerika, Afrika und Asien ver- breitet; in Europa nicht und im paläarktisehen Gebiet nur an den äußersten Grenzen (Ägypten, China, Tibet) vorkommend. politus M. L. (poliert), Blumei Sturm [Karl Ludwig Blum, deutscher Botaniker und Arzt, starb 1862 in Leiden als Professor und Direktor des Reichsherbariums), Kollmanni Pert. {Julius Kollmann, ans Baiern, An- thropol der Anatomie in Basel), major Dej. (der größere). (4.19). Java, Timor, Das abgebildete ' ist als großes Stück zu bezeichnen, kommt auch nur 17 nun lang vor. Vordertarsen des \ nur wenig schmäler als ". Die dunkel olivengrüne oder schwärzliche Oberseite hat einen leb- haften, grünlichblauen oder blauvioletten Schimmer. Flügeldecke) oder nur mir sei Spuren von Skulptur und einigen äußerst seichten Längslinien. Uni I dunkler rotbraun, Beine häufig heller, raun. grandis Kl. (groß), morio Dej. (stumpf), varians Cast. (veränderlich). Nubien, Abyssinien, Sinai, Arabien. Fast so groß wie politus and noch breiter, Flügeldecken gewölbter, grünlich oder schwarz, nur matt glänzend. proximus Aub. (sehr nah., verwandt), aterrimus Dup. (ganz schwarz). iscar. 16 — IT nun lang, fast wie politus gestaltet, höchstens ein nker. Oberseite einfarbig schwarz, mit oder ohne schwachen Schimmer. Pol rad Liniierung der Flügeldecken zwar fein, aber immerhin viel deutliche] als bi ; politus. Unterseite dunkelbraun oder schwarz. micans F. (strahlend, schimmernd). (4.2»). Aschanti, Guinea, Congo. Abbildi vittatus Germ, (mit einer Binde versehen), suaveolens Krioch (lieblich, anziehend). Pennsylvanien , Nord-Amerika. So groß wie micans; Rand der Flügeldecken stark verbreitert, mit schmalem Streifen vor demselben. longimanus Ol. (mit langer Hand), excisus Forsb. (ausgeschnitten). Pt. au Prince, Antillen. Etwas kleiner als micans, Flügeldecken hinten mit je 2 Zähnch md, Seitenstreif breit; Beine rotgelb. marginatus Shrp. I quaärispina Fairm. {vierfach bedornt). I '. Japan, China, Ost-Indien, Neu-Guinea. Grundfarbe meist dunkel ngrün glänzend, in der Mitte purpurrot angelaufen oder einfarbig schwarz oder schwärzlich mit grünem und blauem Schimmer. Die innei ii der Fl d kurz und treten nur allmählich aus dem Hinterrande hervor. Unterseite und Beine gelbbraun. spinosus F. (dornig »). Ost-Indien, Siam, Birmanien. Wie marginatu o Domen länger und spitzer und treten plötzlich hervor. Der gelbe Rand der Flügeldecken ist etwas schmäler, Unterseite und Beine bräunlichgelb. australis F. (australisch), rufipes F. (rotfüßig), dentatus Suffr. (ge- zähnt), 5 leueopus Mir. (weißfüßig), limbatw M. L. (gerandet, gesäumt). Süd-Asien, Australien, Neu-Caledonien. Ziemlich so lang und etwas schlanker ■ ken nicht gelb gerandet, dii l lernen fehlen. i : eil i gelb. Porrhorhynchus ( ;ist. (Mil verstehendem Schnabel). Trigonocheilus Dej. Diese Gattung bestehl nur aus 2 indischen Arten und einer Ahart. marginatus Cast. (gerandet), rostratus D. Haan (mit einem Schnabel versehen). (4.22). J; B aeo. Nichl häufig. Die gut gelungene Ab- bildung macht eine weitere Beschreibung annötig. Unterseite nebst den Deinen blaß Gyretes Brl. Chimarrobius Lunch (Ziegenbock — Lehen), Cybister Esch. (Taucher, Gauckler). In 35 Arten in Süd- und Mittel -Amerika verbreitet; Art kommt in Kalifornien und Texas vor. dorsalis Brl. (mit bemerkenswertem Rücken). (4.is). Parana, Bra- silien. Die Abbildung läßt leider noch nicht deutlich genug erkennen, wie außerordentlich stark gewölbt diese Art ist; die größte Wölbung beträgt etwa sc viel wie die größte Breite des ganzen Käfers. Färb dunkel schwärzlich olivengrün, oben stark glänzend; Halsschild und Flügel- decken an den abfallenden Seiten mit sehr breitem, aber schwachem Toment- streif. Der gelbe Rand der Flügeldecken beginnt vorn ganz schmal und verbreitert sieh allmählich nach hinteu; er endigt gleich der Naht in einem kurzen, kräftigen Spitzchen (Dum). vulneratus Aub. (verwundet). St. Domingo, Haiti. Nur halb so als dorsalis. Seitenstreif vorn äußerst schmal, hinterwärts nach und nach an Breite zunehmend. Der Außendorn ist kleiu. aber noch bemerkbar. cinetus Germ, (eingefaßt), marginatus Kl (gerandet). margmellus Dej. (mit einem kleinen Rande versehen). Rio Janeiro, Brasilien. Flügel- decken ohne Seitenstreif und nicht gedornt, sondern nur geeckt, sonst wie Didneratus. Orectoclülus Lac. (Mit ausgestreckter Lippe). Patrus Aub. Gegen 50 asiatische Arten, nur 3 in Europa. Weitere 36 nur afrikanische Arten führt Severin unter der Gattung Orecto- gyrus Reg. (länglichrund) an. Soweit diese afrikanischen Arten ehemals bekannt waren, sind sie von Gr. und II mit zu Orecto- chilus gerechnet worden. cyanicollis Aub. (mit blauem Halsschild), 2 coerulescens Aub. (bläu- lich). (4.23$). Madagascar. Kopf, Halsschild und die kahlen stellen der Flügeldecken sind schön bläulich violett gefärbt, was auf der Abbildung zu dunkel geraten ist. Seitwärts der kahlen Striemen fallen die Flügeldecken nach dem Rande zu steil, fast senkrecht ab. Beim 2 ist nur die hintere, kleinere Hälfte der Flügeldecken torrentiert. Verderbeine pechschwarz. ornaticollis Aub. (mit geschmücktem Halsschild). Madagascar. Etwas kleiner und mehr grünlich gefärbt. Halsschild vorn und hinten rotbraun gestreift. Beim J bleibt am Vorderrande der Flügeldecken ein ungefähr viereckiger Fleck, beim f ebendaselbst ein länglicherer, mehr dreieckiger Fleck vom Toment frei. schistazeus Gerst. (gespalten, sich trennend). Mbaramu (Zanzibar). 8' .. mm lang, mit madagascariensis sehr nahe verwandt, Bauch aber rost- farben, Toment der Oberseite aschgrau. Der glatte Nahtfleck und die Striemen der Flügeldecken sind kurzer, letztere an den Außenecken schäri zugespitzt. madagascariensis Aub. (madagassisch). (4. 24 ). Madagascar. Das ab- gebildete J ist kahl auf dem Kopfe, dem mittleren Teil des Halssohildes und den erhabenen Striemen der Flügeldecken. Der zwischen den Striemen liegende mittlere Teil .1er Flügeldecken ist beim 3 borstig behaart, heim kahl. Der Tomentstreifen beginnt unterhalb der Augen und zieht sich dann am Halsschild und den Flügeldecken gleichbreit hin; letztere tragen einen etwas breiteren gelben Rand als erster.-,. Unterseite dunkel bräunlich, die Hinterleibsringe ein wenig heller; die Mittelbrust, der umgeschlagene Rand von Halsschild und Flügeldecken und .Mittel- und Hinterbeine hellgelb, die Vorderbeine eben bräunlichgrau, unten glänzend braun, die Schenkel zum Teil hellgelb. glaueus Kl. (bläulich), semicostatus Dej. (zur Hälfte gerippt), tgypten. Kleiner, schlanker und gewölbter als madagascariensis. Die blanken Seiten- striemen und der Nahtstreif sind länger und erreichen beim '. fasi die Flügelspitze. Toment blaugrau, Beine hellgelb. sericeus Kl. (von Seide gemacht), pattiatus Kl (mit einem Ober- gewand bekleidet). (4.26). Ägypten, Nubien. Stark gewölbt, Oberseite 31 allenthalben kurz tomentiert. Halsschild und Flügeld b ge- randet (auf der Abbildung i onbar). i oterseite and B ai blaßgelb, nur die Vorderbeine auf der Obei bräunli bgelb. gangeticus Wied. (im Ganges einhj iniisch), compiessus 2leg. (zusammen- gedrückt). Ost-Indien, Java. Wie sericeus gestalte! uthalben ein- schließlich der Beine einfarbig grünlichschwarz; Flügeldecken Dich! gelb et and nur seitlich tomentiert. corpulentus Reg. (1 1.26). Vorder- und Hinter-Ind Bornen. Flügeid - t. Vorderbeine schwarz. discus Aub. i Wurfscheibe, Diskus). Philippinen. Knapp halb so groß als corpulentus, enüert. F gei t; Beine in. Hydrophilidae (Familie der Kolbenwasserkäfer). Cf. und //. führen 30 Gattungen mit .".7:; Arten auf, worunter sich viele kleine Tiere befinden. Verbreitung wie bei den Gyri- nidae. Die Käfer halten sich meist im Wasser oder in '1er Nähe desselben auf; einige Arten leben auch im M Hydrophilus Geoff. (Wasserfreund, Wasserliebhaber, Kolben- Wasserkäfer). Hydrodema Cast. (Wasser — Leibesgestalt), Hydrosoma Cast. (Wasser — Leib), Stethoxus Sol. (mit scharfer Brust). Pagi- pherus Knie. (Schleife), Dibolocelus Bcd. (der zweispitzige Pfeil), Hydrous Leach (Lauf — Wasserkäfer). Die Gattung Hydrophilus enthält neben der Gattung Tem- nopterus Sol. die größten Arten der ganzen Familie. Die be- kannten 42 Arten und 8 Varietäten verteilen sich über die ganze Erde. Das Klauenglied der männlichen Vorderfüße ist erweitert- Die Arten leben in stehenden Gewässern, besonders in Teichen und nähren sich von Wasserinsekten und Fischrogen, benaj gelegentlich auch die Fische selbst und verursachen überhaupt Schaden in Fischteichen. A. Kuwert hat die großen Hydro- philiden in der Deutschen Entomologischen Zeitschrift 1893 Heft I. Seite 81 - 93 eingehend beschrieben. triangularis Say dreieckig), tristis Mot. (matt, rauh, traurig). (4.2s). Nord-Amerika, Kalifornien, häufig. G bst den beiden folgenden Lrten zum Subgenus Pagipherus Kuw., indem das Prosternum (Vorderbrust) in senkrechter halber Napfform vorn abgerundet ist. 32 — -in nun. von den beiden bekanntesten europäischen Arten vor allem durch seine viel schlanl Gestalt zu unterscheiden; auch sind die Flügeldecken viel glatter and das männliche Vorderklauenglied ist nui Brustkiel nur vorn mit seichter Vertiefung. Flügeldecl ig von Furchen, hinten let und nicht gezähnt. Die Hin1 tiert. v. subsulcatus Lee. I ireht), Die Furchen sind bei dieser Varietät auf den Flügeldecken angedeutet. olivaceus F. olivenfarbig). Ost-Indien, Polynesien, häufig 30 35 nun. schlank wie triangularis, -•■ nicht so dunkel gefärbt, sondern olivengrün, -braun oder purpurn. stutzt und mit kleinem Dorn versehen; die 2 inneren Punktreihen sind sehr fein, die äußere fehlt oder ist nur ganz fein md unvollständig 1-. überhaupt sind die Flügeldei - bei der voj igen \n Brustki orn nur \\ eft Fühler and Taster gelbhch, kastanienbraun; 5. Vorderklauenglied des ' - wenig er das vierte ist beträchtlich kürzer als bei hastatus dieser Art verschieden, Sinterleibsrii mit schwachem Toment übei hastatus Hbst. (mit einem Spt ei China, bery, d, Dei orig 1: '. " br ähnlich. Bei -'hart' aui ennt man vordem hinteren S Flügeldecken du* hs rötlii be Flecken. Prosternalschleife vorn 1 hi ,1 au chnitten les ' kurz rückwärts gebogen, Vorderschenkel rötlich, australis Mtr. (australisch), Neu-i Diese Lrl gel dei folgenden zum Subgenus Stethoxus Sol. Prosternum vorn nicht spitzt, Flu rtiefte Linien neben den Punktreihen. Der l. nzt nur am Hinterrande, >li'' anderen Seiten einen kleinen behaarten Fleck. Flügeldecken im Nahtwinkel mit einem Dörnchen. 5. Tarsenglied des J verbreitert, nit albipes Cast. (mit weißem Fuß). Australien, Nur 28 mm enso schlank wie triangularis. Flügeldecken ohne Dorn, 5. Tarsenglied des : erbreitert und schwach gelappt. \ 1 hinten nicht ge- nur vorn gefurcht Beine gelblichbraun, Schenkel be- hell, ovatus G. 11. H. (eiförmig), ovalis Ziegl. (eirund). 1 ui. Mexiko, Caracas, nicht hä 3 -35 mm lang and verhält mäßig sehr breit und st ilbt. Oberseite schwärzlich, bäofig mit rauen, oli enfarl a Hauche überzogen. Flu. zieml mit 3 fein ü . m I 'unktlinien . hint ndet, ohne Dorn. Unterseite allenthalben dicht gelbgrau tomentiert, nur die 3 weisen kahl" Stellen in der Mitte auf. I>as Pro- sternum ist bei ovatus und den nachfolgenden Arten zweispitzig, vorn nicht geschlossen [Subgenus Dibolocelus Bed.''. Das 2. Palpenglied ist beim rweitert, aber unten nicht ausgehöhlt. Beine braun fis schwärzlich, Fühler and Taster meist etwas heller. Männliches Vi rderklauenglied stark verlängert, aber nur anbedeutend verbreii palpalis Brl. (mit bemerkenswerten Palpen Fastern]) Buenes Lires. Käfer langoval, das 2."Palj " ■■ and unten ausgehöhlt smaragdinus Brl. (smaragden). Bolivia, Surinam, selten. Gleichfalls eine kurze und mehr rundliche Art, die durch die prächtig grünlichrot glänzende Färbung lei bt zu erkennen ist. Mit einer Punktreihe längs dei mit einer abgekürzten Punktreihe am Schildchen. violaceonitens Ouv. (violett glänzend). Cuba, Mittel-Amerika. Star ch violett glänzend, Flügeldeken längs der Naht ohne Punktri Temnopteros Sol. (Mit ausgeschnittenen Klügeln). Mesocanthicus Hp., Tetracanthicus J//i. Das Prosternum hat eine senkrecht herabf Spitze. spinipennis Gor. (mit bedornten Flügeldecken), aculeatus Sal. (stachlig, spitzig . atgyptiacus Peyr. (ägyptisch), armatus Cast. (bewaffnet), excisus Wallt (ausgeschnitten). (4.38). Ägypten, Arabien, Mauritius, lle de France, aion (Le de Bouibon). Kommt auch kleiner, von 3:; mm an, vor. Die Oberseite glänzt manchmal prächtig dunkelviolett. Unterseite allenthalben gelbg i'a i tomentiert. marginatus Cast. gerandet). Senegal, Halsschild und Flügeldi sind rot gen <■ li ff eitel ■ 1 utei schi le Eii rl Kuwerl zwischen den b ! ler Gattung TemnopU rus Tropisteriius Sol. (Mit kielförmige] Brust). Über 30 nord- und südamerikanische Art in Bindostan. lateralis F. (durch die Seite ausgezeichnet), nimbatus Say (in Nebel 1 N rd- Amerika, Mexiko, Cuba, P lein. Obers en, glänzend, manchmal mit bläulichem oder rötlichem Scheine. Flügeldecken ganz glatt, nebst dem Halsschild deutlich gelb randet; auch dei Kopf ist vorn gelb gesäumt. Unterseite allenthalben d tomentiert. Beine und Fühler blaßj lbbraun. limbalis Lee. gesäumt), marginatus Mot. (gerandet Oregoi Kali- fornien. Ein wi 1 als lateralis. Die gelbe Umrandung von Hals- schild und Flu ist bedeutend breiter und dehnt sich auch am Vordei aus. collaris F. mit bemerkenswertem Halsschild). [4.8*). Pi Costa Rica, Guyana, Brasilien. Ziemlich veränderlich. Das rötlichgelbe Halsschild trägt manchmal nur einen olivenfarl > oder Mittel treifj manchmal abei dehnt sich genannte Farbe so weit aus, daß nur Ib bleiben. Flügeldecken mit stärl 32 Streifen dicht besetzt, die häufig ineinander zusammenfließen. Unterseite schwarzlieh, fein grau tomentiert. Fühler und Beine gelblich, letztere au den Hüften und teilweise au den Schenkeln schwärzlichgrau. lepidus Brl. (zierlich, nett, niedlich). Brasilien, Entre Kies. Algentina. Wie collai-is, aber rotbraun und stark glänzend. Kopf, Schildchen und Mittellinie des Halsschildes lebhaft grün gefärbt. Flügeldecken nur aus- nahmsweise mit einem grünen Längsstreifen versehen. ochripes Curt. (mit ockerfarbenem Fuß). Süd-Amerika. So groß wie lateralis, stärker gewölbt, einfarbig schwärzlich, nur wenig glänzend. Kopf und Halsschild glatt, Flügeldecken sehr fein genarbt. Fühler, Taster und Beine gelblichbraun. chalybeatus Curt. (stählern). Cuba und in ganz Sud-Amerika ver- breitet. So groß wie Hydrous flavipes Stev. (mit gelbem Füll), dunkel violett glänzend. Beine schwarzbraun. HydrOChareS Latr. (Am Wasser Freude haben). Hydrous Brl. (Lauf — Wasserkäfer). Etwa 20 Arten, deren Fundorte weit zerstreut sind. obtusatus Say (stumpf, werden kalt), carabaeoides Knoch (Laufkäfer- ähnlich). Nord-Amerika, häufig. Dem gemeinen europaischen Hydrous caraboides L. in Größe und Färbung sehr ähnlich, die Form ist eine Wenigkeit schlanker, da die Flügelderken au allen Stellen mehr gleichbreit sind. Flügeldecken mit 3 Punktreihen wie bei genannter Art, sonst aber glatter als diese. affinis Shrp. (verwandt, verschwägert). Auch der genannten euro- päischen Art -ihr ähnlich, aber mit rotbraunen Beinen. Cyeloiiotum Dej. (Kugelrücken). Coelostoma Brl. (mit eingebogenem Maul). Etwa 30 Arten, deren Fundorte gleichfalls weit zerstreut sind. Die Käfer leben in stehendem Wasser und überwintern unter feuchtem Moose. hydrophilioides M. L (einem Hydrophilus ähnlich). (4.35). Ceylon, Java, Timor, Borneo; Bogota, Peru, Bolivia, Brasilien. Es kommen breitere und schmälere, schwarze und bräunliche Stücke vor. Flügeldecken äußerst fein punktiert-liniiert, was nur mit der Lupe bemerkbar ist. diaperinum Kl. Madagascar. 8 mm laug, etwas größer und breiter als hydrophilioides, glänzend pechschwarz. Flügeldecken stärker punktiert- liniiert, was schon mit dem bloßen Auge sichtbar ist, Sphaeridiuni F. (Kugelschwimmer). 20 ebenfalls weit zerstreute Arten. Die Käfer leben zwischen Irischem Kuh- und Pferdemist. dimidiatum Gor. (halbiert). Himalaya, Bengalen, Java, Manila. In jeder Beziehung dem europäischen scarabaeoides L. (wie ein Scarabaeus) .sehr ähnlich, jedm/h nimmt das llalsschild nach vom zu schneller an Breite ah und dir Seiten desselben sind schmal gelb gerandet. Die roten Vorder- makeln fehlen fast immer "der sind nur manchmal verloschen angedeutet. Das Blaßgelb der Flügelspitze, zwar ebenso variabel wie bei scarabaeoides, ist durchschnittlich etwas weiter ausgedehnt und bedeckt auch die Naht, die bei der europäischen Lrl schwarz bleibt. quinquemaculatum F. (fünffleckig). (4.86). Mesopotamien, Süd-Indien, Ceylon, Java, Variiert in Größe und Zeichnung. Halsschild etwas breiter gelb gerandet als dimidiatum. Hie schwarzen Flecken der Flügeldecken können auch stark zusam nfließen und verdrängen dann die Grundfarbe; letzter.- ist vorn am dunkelsten, rotgelb und wird nach der Spitze zu Staphylinidae (Familie der Kurzf lügler). Mit dieser Familie beginnt die Hauptfamilie der Staphyli- loiclea (Kurzflügler [im weiteren Sinne]). Die StaphUinidae sind Aber alle Teile der Erde verbreitet. G. u. H. führen 266 Ge- nera in 4130 Arten an; Antoine Duvivier fügt in seiner 1883 erschienenen „Enumeration des Staphylinides decrits depuis La publication du catalogue de M. M. G. et H." 105 Genera mit 2509 Arten neu hinzu und seit jener Zeit sind noch außer- ordentlich viel neue Arten beschrieben worden. Die Lebensweise der Staphylinidae ist eine außerordentlich verschiedene. Die meisten Arten leben räuberisch und verfolgen andere Insekten und deren Larven. Verschiedene Gattungen stehen zu Ameisen und Termiten in einem echten Gastverhältnis, andere werden von jenen geduldet und noch andere feindlich verfolgt. Die Kleinheit vieler Arten einerseits , die schwierige Bestimmung andererseits und schließlich nicht zum wenigsten der Umstand . daß verhältnis- mäßig die exotischen Staphylinidae in den Sammlungen sehr schwach vertreten sind, sind die Ursache, daß im vorliegenden Werke nur eine verschwindend kleine Anzahl aufgeführt wurde. Cordylaspis Nordm. (Keule, Geschwulst — Schild). Smilax Cast. (Name für 5 ganz verschiedene Pflanzen). pilosa F. (haarig), americana Cast. (amerikanisch), tuberculata Nordm. (mit kleinen Höckern). (4.?.;). Einzige Art; kommt in Süd-Amerika, be- sonders in Brasilien und Surinam vor. Die Unterseite ist nebst den Beinen, fast einfarbig braun, nur die beiden letzten Hinterleibsringe sind heller, mehr gelbiichbraun. Haematodes Cast. (Blutrot). Platycnemus Nordm. (mit breiter Schiene), Platytoma Dej. (mit breitem Schnitt). Nur 2 südamerikanische Arten. bicolor Cast. (zweifarbig), haematodes Dej. (blutrot, blutgefleckt), lateritius Nordm (wie ein Ziegelstein [gefärbt]). Brasilien, Buenos Aires. Dem europäischen Emus hirlus L. (Bauchhaar-Staphyline) nahe verwandt und wie dieser stark behaart. 15—16 mm lang, Kopf und Halsschild oben rotbraun, unten schwarz; letzteres nur seitlieh behaart, auf der Scheibe glatt und glänzend. Flügeldecken rotbraun; die beiden letzten Leibest beiderseits rotbraun, alles übrige schwarz. GrleilllS Kr. (Glanz, Schimmer). 10 meist prächtige, südamerikanische Arten. biplagiatus Pert. (mit 2 schiefen [Makeln]), interruptus Brl. (unter- brochen). (4.3S). Bolivia, Brasilien. Kopf goldgelb, matt glänzend, dicht punktiert. Halsschild dunkel grünglänzend, mit erhabener Mittellinie, gleich- falls dicht punktiert Flügeldecken und Hinterleib sehr dicht punktiert, rötlichgelb mit blauschwarzen, etwas variierenden Zeichnungen. Kopf. Hals- schild und Flügeldecken sind dicht goldig behaart oder tomentiert Beine und Unterseite heller oder dunkler riitliehgelb, goldgelb tomentiert, nur der Hinterleib ist blauschwarz gezeichnet, ganz wie auf der Oberseite. regalis Er. (königlich). Brasilien. Etwas kleiner als biplagiatus, Kopf und Halsschild gelblich behaart, Hinterleibsspitze heller gelb. cyanicollis Cast. (mit azurfarbenem llalsschild). Brasilien. Schlanker als biplagiatus, Kopf sehr spärlich tomentiert. Halsschild lebhaft rotviolett, fast kahl. Flügeldecken-Makel mehr bläulich. Hinterleibsringe nur hinten schmal braun gerandet, sonst schwarz, letzter Ring ganz dunkel. chrysis Grav. (goldgelb), auricomus Brl. (golden behaart). Bolivia, Brasilien. Nur wenig größer und breiter als biplagiatus. Hintere Hälfte des Halsschildes. Flügeldecken und Brust rotgolden behaart. Leib variierend, bald wie bei cyanicollis, bald wie bei biplagiatus. Creophilus Mann. (Fleischliebhaber). Staphylinus Er. (Ohrwurm- oder Moderkäfer). 16 Arten mit sehr zerstreutem Vorkommen; nach Ganylbuuer nur 8 Arten, wohl weil die übrigen anderen Gattungen eingereiht worden sind, villosus Grav. (zottig, haarig), 5 fasciatus Cast. (mit einer Binde 33 versehen), 3 mandibular^ Esch. (mit bemerkenswertem Oberkiefer). Vom nörd- lichen Nord-Amerika bis Mexiko verbreitet. Dem gemeinen europäischen maxillosus L. (mit bemerkenswerten Kiefern) äußerst ähnlich und von Ganglbauer zu diesem als Varietät gezogen; unbedeutend kleiner und etwas dunkler, da der gelbgraue Toment spärlicher auftritt. Außer der Brust sind auch die Vorderecken des Halsschildes grau behaart. Dir 3 letzten rleibsringe sind oben einfarbig matl sohwarz und unten fast schwarz, er graue Toment nur äußerst schwach auftritt. variegata Mann, (mannigf arbig, scheckig). Brasilien. Gleichfalls dem maxillosus ähnlich, aber die Flügeldecken sind bräunlich; sie werden nach dem Hinterrande zu etwas heller, während der umgebogene Kami bedeutend heller ist. Die Flügeldecken sind spärlich grau tomentiert und stellenweise, besonders lang an den Hinterecken, goldgelb behaart. Der Hinterleib ist oben auf allen Ringen grau gezeichnet, besonders dicht auf den beiden letzten; die Unterseite des Hinterleibes ist allenthalben dicht grau tomentiert. Beine dunkel bräunlich. erythroeephalus F. (Rotkopf). (4.39). Australien, Neu-Seeland, nicht .selten. Das abgebildete Stuck bat helle Augen; bei schwarzäugigen Exem- plaren sieht der Kopf wie dreimal schwarz gefleckt aus. Flügeldecken bläulieb, seltener ein wenig grünlich. Hinterleib schwarz, bei gewisser Beleuchtung mit schwachem bläulichem Schein. Unterseite, mit Ausnahme des Kopfes, sowie die Beine einfarbig schwarz, Fühler mehr grau. lanio Er. (ich zerreibe, zerfleische), oeulatus v. Grav. (in die Augen fallend). Tasmauia. Her vorigen Art sehr ähnlich, jedoch etwas gröber und stärker und mit schwarzen Flügeldecken. Thinopiiius Lee. (Uferarbeiter). Trichocanthus Mann, (mit behaartem Auge). Nur 2 seltene nordamerikanisehe Arten. pictus Lee. (ausgemalt, zierlich). (4.40$). Kalifornien. <$ länger und gestreckter und auf den Hinterleibsringen stärker gezeichnet. Bei beiden Geschlechtern sind der Kopf, die Seiten des Hälsschildes, die Flügeldecken, sowie die Unterseite und die Beine weililichgrau behaart. Lei'stotrophus Pert. (Raubfresser). Discoccphalus Nordm. (mit scheibenförmigem Kopfe), SchisocMlus Gray (mit gespaltener Lippe), Staphylinus Er., Trichoderma Stejih. (mit behaarter Haut). 14 Arten mit weit zerstreuten Fundorten; fehlt in Afrika und Atistralien. cingulatus Grav. (mit einem Gürtel versehen), chryswrus Kirl>. (der Goldwächter), Sfieciosus Mann, (in die Augen fallend, auffallend schön). Nord-Amerika. Dem gemeinen europäischen nebulosus F. (von Nebel be- deckt) sehr ähnlieh; Brust und die 2—3 letzten Hinterleibsringe goldgelb behaart; jedoch kann dies'- Behaarung auch etwas verschwinden. versicolor Grav. (die Farbe wechselnd), brasiliensis Gray (brasilianisch), Gravenhorsti Pert. (Joh. Ludwig Christ. Gravenhorst, Professor der Zoo- logie zu Breslau, geb. 1777. gest 1857), infuseatm Nordm. (gebräunt). (4.4i). Peru. Columbieu, Surinam. Brasilien (nicht in Nord-Amerika, wie G. u. H. angeben). Variiert ziemlieh in .;> vom Swan River, West-Australien, ist bisweilen in Europa kauflich zu haben. Scydmaenidae. Kleine, meist zwischen 1 / s bis 3 mm lange, braune oder schwarze Käferchen, deren größere Menge einander ähneln, weshalb die Gruppe bei den Sammlern wenig beliebt ist. Die meisten Alten leben wie die Psclaphiden unter Mulm, Laub, Rinden u. s. w. und von Milben: viele davon sind gelegentlieh Ameisengäste, ebne, wie }\ iisiinnui festgestellt hat. auf die Gesellschaft der Ameisen gesetzmäßig angewiesen zu sein. Der dieser Familie von Müller und Kunze in ihre,- Monographie 1822 zugelegte Name „Ameisen- käfer" erseheint deshalb, zumal die Gestalt der Scydmactliden nur wenig und selten an die A isen erinnert, unpraktisch. Nach bandschriftlichen Aufzeichnungen des älteren Schaufuss umfaßt die Familie jetzt etwa (i.'iO beschriebene Arten, doch wird die du], pclte Menge noch unbeschrieben sein, da die Scydmaeniden über die ganze Eide verbreitet sind und dennoch in großen Land- strichen noch kein,- gesammelt wurden. Man kann vier hauptsächliche Formen ui ty- pischen tragen die artenreichen Gattungen Cyrtosci Mot. 38 (gewölbt), Scydniaenus Latr. (mürrisch [der Leb halber]) und eine Anzahl anderer. Sie zeigt auf der Tafel ."). Scydniaenus commilitonis Schaut'. I (Kamerad) aus Mittel- Amerika. Jlir schließt sich das in allen Erdteilen zu findende Cephennium M. u. K. (Verstellung) an, von dem Cephennium spinicolle Schauf. I nur bedorntera Halsschild) aus Süd- Amerika abgebildet « ird (5.6). Die dritte Form wird durch die Asiaten Syndieus Mut. (gleichförmig) and den Riesen Clidicus Lop. (bis l cm!) gebildet, welch letzterer in der Art Clidicus formicarius Pasc. (Ameisengast) (5.6 von Sumatra häufig in den Sammlungen gesehen wird. Afrika endlich liefert als vierte Form die Gattung Neomastigus Schauf. I (Geißelschwinger). Abgebildet ist die im Kaffernland heimische Art Neomastigus caffer Boh. (5.7). Silphidae (Familie it Schaben- oder Aaskäfer). G. u. H. führen 37 Gattungen und 460 Arten auf. Das Vorkommen ist zwar nicht auf die gemäßigten Zonen beider Erd- hälften beschränkt, jedoch kommen in ihnen weitaus die meisten Arten vor. Viele Arten leben an Aas. andere unter Moos und Steinen, auf Bäumen u. s. w.; eine ganze Anzahl sind Höhlenbe- wohner. Necrophorns F. (Totengräber, Totenträger). Cyrtoscclis Hp. (mit krummen, gewölbtem Schenkel). 13 Arten mit zahlreichen Varietäten, mit wenigen Ausnahmen auf die paläarktische und nearktische Region beschränkt. Sie leben vom Aas kleiner Tiere und vergraben solches unter die Erde, um ihre Brut darin abzusetzen. concolor Kr. (gleichfarbig). Japan. Einfarbig schwarz, sc groß wie germanicus L. (deutsch). Halsschild fast kreisrund, matt schwarz oder nur wenig glänzend, Flügeldecken verhältnismäßig kurz, etwas bauchig, kahl oder fast kahl, viel feiner gestreift und punktiert als (jermanicus. Fühlei wie bei humator F. (Totengräber, Beerdiger), als., schwarz mit gelblichem Knopfe. nigrita Mann, (schwarz gefärbt), lateralis Esch. (durch die Seite aus- zeichnet). Kalifornien. Wie humator, Linienzeichnung des Halsschildes stärker eingedrückt. Flügeldecken kahl oder fast kahl, ohne erhabene Längs- i.:i' n: an ihrer stelle stehen feine Punktleihen, wie auch die Flügeldecken überhaupt viel feiner punktiert sind als bei humator. americanus OL (amerikanisch), grandis F. (groß), virginicus Fröl. (der Virginische), vespillo canadensis L. (kanadischer Leichenträger). (4.49). In Nord-Amerika ziemlich verbreitet (Missouri. Louisiana, Pennsylvanien) ihm m.lii selten. Größte Art, durch ihre Größe, den rotgefleckten Kopf und den roten Spiegel des Halsschildes leicht von den übrigen Arten zu [•scheiden. Umgebogener Rand der Flügeldecken rot; der vordere Fleck der letzteren ist damit verbunden. Hinterbrust stark goldgelb behaart; sonstige Behaarung goldbraun. Das Rot durchläuft alle Schattierungen von gelbrof bis brannrot, bei lebenden Stücken ist es ziegelrot. Variiert gleich germanicus beträohtlich in der Größe; die Abbildung stellt ein großes Exemplar dar. carolinus L (aus Carolina stammend). Missouri und Carolina, Nord- Amerika. So groß wie humator, Kopf und Halsschild wie bei diesem, letz- teres fast kreisrund. Flügeldecken spärlich behaart, mit 4 roten Flecken; | der oberste reicht nur bis an den Seitenrand, läßt aber die Schultern schwarz; der untere ist unregelmäßig rundlich viereckig und ist "leichweit entfernt von der Naht und dem Seitenrande. mediatus F. (in der Mitte geteilt). Savanna und Missouri, Nord-Ame- rika. Wie vorige Art, Halsschild aber länglichrund, in der vorderen Hälfte am breitesten, ganz vorn und hinten bedeutend schmäler, ohne Linienein- drücke; vorn fein punktiert, hinterwärts glatt, wie punktiert. Flügeldecken kahl, au den Schultern mit isoliertem roten Fleck; die hinteren Flecken sind nierenförmig und reichen nahe an Naht. Seiten- und Hinterrand heran. marginatus F. (gerandet). (4-.61). Nord-Amerika, häufig. Kommt auch we- sentlich kleiner vor. Schulter und Seitenrand rot; mit letztcrem hängen Flecken der Flügeldecken zusammen. Halsschild mit nur schwachen Linien- eindnicken. Hierdurch und durch die gebogenen Hinterschienen vom euro- päischen investigator Zett. (Erforscher) leicht zu unterscheiden. maritimus Guer. (an der Meeresküste befindlich . Kodiak, Sitkha und ünalaschka, nordwestliches Nord-Amerika. Wie marginatus. Halsschild aber mit noch stärkeren Linieneindrücken als humator. Die vordere Binde, an der Naht deutlich, aber schmal unterbrochen, bist sich zu Flecken auf oder verschwindet auch ganz; letztere Form heißt v. infodiens Mann. velutinus F. (sammetartig), tomentosus Wb. (behaart). (4.62). Mis- souri, Pennsylvanien. Beide Binden variieren, die hintere ist oft viel schmäler, manchmal auch kürzer. Fühler einfarbig schwarz. Halsschild und Hinter- brust dicht gelb tomentiert, ersteres mit je einem länglichrunden kahlen schwarzen Fleckchen beiderseits der Mitte. japanicus Har. (japanisch). Japan. Bern marginatus ganz ähnlich. Halsschild, besonders vorn, mit etwas mehr eingedrückten Linien. Der hintere Fleck der Flügeldecken hängt weniger deutlich mit dem Seitenrand zusammen. Fühlerkeule dunkel rotbraun. nepalensis Hp. (von Nepal stammend). Vorder - Indien. Dem euro- päischen interruptus Steph. (unterbrochen) am nächsten verwandt, jedoch dehnt sich die vordere Binde bis zur Schulter aus. Kommt oft in ganz winzigen Stücken vor. v. quadripunetatus Kr. (viermal punktiert). Nord-Indien. In jeder der roten Binden steht ziemlich seitlich ein kleiner schwarzer Tunkt. v. maculifrons Kr. (mit einer Stirnmakel). Japan. Stirn mit kleinem roten Mittelfleck. didymus Brl. (doppelt, zweifach). (4.G3). Bolivia, Columbien. Schulter rotgefleckt, Fühlerkeule hell rütlichgelb. Ptoinascopiis Kr. (Leichnam-Späher). morio Kr. (Morion, schwarzer Quarz; Rauchtopas). (4.ui). Japan. einzige Art. Variiert etwas in der Größe. Schildchen und Flügeldecken fein punktiert, letztere auch mit einigen zerstreuten gröberen Punkten. Ptomaphila Hp. (Leiehenfreund). Nur 2 australische Arten. lacrymosa Schreib, (weinend, thränend). (4.65). Australien, nicht selten. Variiert stark in der Größe. Die schwarzen, oben abgerundeten Höcker sind die Beste der erhabenen Längslinien, die mehrfach und in verschiedener Aus- dehnung unterbrochen sind. Diainesus Hp. Dieses Genus ist von G. u. //. mit Necrodes vereinigt worden, während es jetzt wieder als selbständig gilt. Außer oculan.-i sind inzwischen noch einige Arten beschrieben worden. OCUlans Vig. (sehend machen, sichtbar machen), bifasciatus Spin, (zwei- mal gebändert), orientalis D. Haan (östlich). (4.60). Bengalen, Sumatra, nicht häufig. Das abgebildete Stück ist ein kleines J- Das $ ist viel breiter gebaut und allenthalben viel gröber gekörnt, besonders stark auf dem Halsschild und der hinteren Hälfte des Kopfes. Alle Schenkel sind beim $ verdickt, ganz auffallend stark die hinteren; letztere tragen auch seit- lich unten einen kräftigen Zahn. Ein breiter rötlicher Schimmer beiderseits der Naht verbindet das obere mit dem unteren Fleekenpaar. Die Färbung des letzteren ist bei beiden Geschlechtern meist rötlicher als auf der Ab- bildung. 39 NftCrodes Lcacll (Leichenkäfer). Nur wenige Arten, darnnter eine europäische. surinamensis F. (aus Surinam stammend).' (4.7u). I'onusylvanien, Nord- Amerika, häufig. Variiert beträchtlich in der Größe, Die Abbildung zeigt ein großes $. Beim 5 sind die Hinterschenkel nioht verdickt, die lliuter- schieuen sind last gerade und die Flügeldecken sind am Ende etwas spitz vorgezogen. Die meist mehr rötliche Binde am Hinterrande der Flügel- leeken löst sieh manchmal in mehrere Tunkte auf oder verschwindet auch bis auf einen solchen; dahingegen treten manchmal kurz vor der Mitte nach einander einige rötliche Fleckeheu auf. nigricornis Har. (mit schwarzem Fühlhorn). Japan, Dem europäischen lätoralis L. (an der Küste verkommend), sehr nahe verwandt. Durchschnitt- lich kleiner als dieser und meist mehr bräunlich als schwarz, Fühler jedoch ganz schwarz. Flügeldecken hinten beim 3 stark abgerundet heim 5 ziem- lich spitz ausgezogen. Gayi Schier, (vielleicht benannt nach Claude Gay, französischer Bota- niker, geb. 1800). Valparaiso, Chile. Ungefähr so groll wie littoralis. in ler Gestalt aber der Silpha cayennensis (4.67) ähnlicher. Fühler schwarz. Halsschild annähernd viereckig; Seitenränder ziemlich gerade, verti in den Vorderrand bogig übergehend; dieser in der Mitte schmal ausgebogen, llinter- rand daselbst schmal eingebogen. Das Halsschild trägt in der Mitte zwei deutlieh erhabene Linien; weitere zwei, aber kürzere Linien treten beider- seits der ersteren am Hinterrande des Halsschildes auf. Flügeldecken hinten abgerundet Silpha L. (Aasschabe, Schal lenkäfer). Dendroxena Mot. (Gastfreund der Bäume), Necrobora Hp. (Tote fressend), Necrophila Kirb. (Totenfreund), Oiceoptoma Leach Leichenbewohner), Peius Geoff. (Schild), Phosphuga Leach (Licht — Flucht), Thanatophilus Leach (mit dem Tod befreundet), Xylodrepa Th. (Holz — abreißen). In etwa 75 Arten besonders im paläarktischen und nearktischen Gebiet verbreitet, einige Arten kommen auch in den übrigen Erd- teilen, mit Ausnahme von Australien, vor. Die Käfer und ihre Larven leben meist an Aas. americana L. (amerikanisch), peltata Cat. (mit kleinem Schild), affinis Kirb. (ähnlich, verwandt), canadensis Kirb. (kanadisch), terminata Kirb. (begrenzt, abgegrenzt'. (4.6G). Kanada. Wisconsin, Missouri, Carolina, Penn- sylvanien, häufig. Halsschild mit seidenartigem Schimmer, der schwarze Fleck desselben ist häufig kleiner. Flügeldecken dunkel chokoladenbraun, mit vielen Querrunzeln und je 3 wenig scharfen Läugslinieu. allenthalben dicht und fein punktiert; nur längs der Naht steht je eine Reihe tiefer und größerer Punkte. cayennensis Sturm (von Cayerme), diseicollis Brl. (mit scheiben- förmigem Halsschild). (4.67). Mexiko, Cayeune, Brasilien, häufig. Oberseite allenthalben fein und dicht punktiert. Halsschild mit 4 undeutlichen Er- habenheiten, die ungefähr so angeordnet sind, wie es bei Necrodes Gayi be- schrieben worden ist; der schwarze Fleck reicht nicht ganz bis zum Vorder- rand, vor allem bleibt in der Mitte desselben ein kleines dreieckiges Fleckchen der rotgelben Grundfarbe stehen. Von den Längsrippen der hinten in eine kurze, dornige spitze ausgezogenen Flügeldecken ist die mittlere in ihrer oberen Hälfte sehr andeutlich. Hinterleibsspitze gelblich. erythrura Bl. (mit rotem After), haemorrhoidalis Sturm(tnit blutigem Hinterleib). Brasilien. Schmäler und ein wenigkleiner alsvorigeAit, etwasstärker punktiert. Die Erhabenheiten des Baisschildes sind schärfer, der schwarze Fleck ist greller und reicht bis ganz an den Vorderrand und bis fast au den Hinterrand. Die mittlere Längsrippe der hinten nur zugespitzten, aber nicht domig ausgezogenen Flügeldecken ist in ihrer ganzen Ausdehnung deutlich. fast so scharf wie die übrigen. Hinterleibsspitze gelblich, marginalls F. (mit einem b'ande versehen), marginata Kirb. (gerandet), noveboracensis Forst. IVunsvIvanien. Nerd-Amerika. 15 mm laug und 7 min breit, ungefähr wie folgende \n gestaltet. Ilalsschild ungefähr wie cayennensis gestaltet und gefärbt, mit verschiedenen schwülstigen Erhaben, heiten auf der Scheibe; der schwarze Fleck dehn! sich vorn, hinten und seitlich sehr «dt aus. Schildchen schwärzlichbraun, gleich dem Halsschild sehr fein und dicht punktiert. Flügeldecken braun, gleichfalls dicht, aber nicht ganz sc fein punktiert, hinten zugespitzt, aber nicht dornig; die mitt- lere Rippe ist zum größten Teil nur fein angedeutet. Hinterleib einfarbig schwarz. rufithorax Wied. (mit zimmetfarbigein Halsschild). (4 rseite der Flügeldecken dunkel schwärzlichblau, fast matt; Unterseite stark stahl- blau glänzend; der umgeschlagene Hand ist kornblumenblau. Brust und Hinterleib grünlichblau, Beine schwärzlichblau glänzend. tetraspilota Hp. (viermal befleckt), chloroptera Cast. (mit grünen Flügeldecken), formosa Cast. (schön). Nepal, Coohmohina, Süd-China, Su- matra. 14—16 min lang, ungefähr wie rufithorax gestaltet. Halsschild röt- lichgelb, häufig mit violettem Schimmer in der Mitte, mit zwei blauschwarz glänzenden Punktpaaren; das 1. Paar wird von 2 kleineren, nahe bei ein- ander stehenden, das 2. von 2 größeren und weiter auseinander stehenden Punkten gebildet. Flügeldecken bei dem kleinen $ prächtig blau, hinten ab- gerundet beim 5 grün, hinten zu einer stumpfen Spitze ausgezogen. Unter- seite einschließlich der Beine bei beiden Geschlechtern prächtig grün -, sel- tener blauglänzend. coelestis Oohrn (himmelblau). Luzon. Eine der prächtigsten Silphiden. Etwas kleiner als rufithorax; Flügeldecken hinten gerader abgeschnitten, gleich Kopf und Halsschild prächtig bläulichgrün gefärbt, nur das letztere ist teilweise schmal rothraun gerandet. ioptera Redt, (mit pfeilförmigem Flügel). (4.69). Kaschmir. Hst-In- dien. Der große Fleck des Halsschildes glänzt je nach der Beleuchtung bläulich oder grünlich. Flügeldecken dicht punktiert, sehr stark gerieft, matt grünlich oliv schimmernd. micans F. (strahlend, schimmernd), cyanea Sturm (azurfarben). Aegypteu, Abyssinien, Senaar, Ost-Afrika, Transvaal, Matal, Kap, nicht selten. Ungefähr wie ioptera gestaltet, aber nur 9—14 mm groß, in der Größe also sehr veränderlich. Oberseite duukel grünlichblau oder schwärzlich, fa I matt; Unterseite heller oder dunkler bläulich, ziemlich lebhaft schimmernd; Hinterleibsspitze gelblich. Kopf und Halsschild. Unterseite und Beine silber- grau tomentiert. Flügeldecken hinten ausgeschweift, an der Naht zu einer dornigen Spitze mehr oder minder scharf ausgezogen. ramosa Say (astreich, verästelt), cervaria Mann, (zum Husch gehörig). Oregon, Kalifornien. 14 mm lang, einfarbig matt schwarz, der europäischen. undata Müll, (wellenförmig [gezeichnet]) ähnlich. Etwas schlanker, da die Flügeldecken gestreckt und ziemlich spitz ausgezogen sind; das Halsschild ist vorn bedeutend schmäler als bei undata. Flügeldecken sehr fein gekörnt, nicht punktiert, wie bei undata; von den feinen Längsrippen laufen viele Querrunzeln aus. truncata Say ( abgestutzt). (4.5,-, 1. Nebraska, Xeu-M< -x iki >. Mexiki 1. Einfarbig schwarz, mit schwachem, seidenartigem Scheine; Flügeldecken manchmal ganz dunkel schwärzlichbraun. Kopf, Halsschild und Sehildcheu sehr fein nadelrissig, manchmal punktiert. Flügeldecken äußerst dicht und fein punk- tiert, Längsrippen nur ganz schwach und zart angedeutet Unterseite und Beine ganz schwarz, etwas glänzend und etwas gröber punktiert und nadel- rissig als die Oberseite. sinuata F. (bogenartig gekrümmt). Kommt außer in Europa auch in Nord-Afrika und in Asien, z. B. in Japan vor. lapponica Hbst. (in Lappland vorkommend), californica, Mann, (kali- fornisch), caudata Say (mit einem Schwänze versehen), granigera Chevr. (Körnchen tragend), tuberculata Germ, (mit kleinen Höckern). Im nörd- lichen Europa, Kamtschatka. ( »regen. Kalifornien, Xeu-Mexiko und Mexiko vorkommend, japonica Mot. (japanisch). Japan. 21 mm lang, einfarbig schwarz, Halsschild. Schildchen und Flügeldecken dicht und nicht sehr fein punktiert, ersteres mit glatten, glänzenden Stellen beiderseits der Mitte und nach dem Hinterrand zu. Kippen der Flügeldecken scharf, die äußerste wulstig. Necrophiluä Latr. (Leichenfreund). Pelates Fisch. (Schutzsucher). Nur wenige paläarktische und nearktische Arten. Die Küfer leben in faulen Schneckenhäusern. hydrophiloides Mann, (einem HyiropW.ua [siehe Seite 31,1] ahn] aterrimus Mot. (ganz dunkel), Eschscholtzi Fisch. (Joh. Friedr. Eschscholt:, Professor der Zoologie, \natomie und Botanik in Dorpat. geb. l~, 1831). 40 Sitkha, Kalifornien. 11 nun lang, gestreckter als der europäische subter- raneus Kl. (unterirdisch) und etwas stärker gerieft. Flügeldecken schmäler gerandet, am Nahtwinke) spitz zulaufend, aber nicht abgestutzt und gezähnt. Sonst wie subterraneus. auch in der dunkelkastanienbraunen Färbung. Trichopterygidae I Familie der 1 hiarfhigler, Haarflügelschaben). Bei der Kleinheit dieser winzigen Zwerglein unter den Käfern — sie schwanken in der Länge von '/ 4 liis zu 1 mm — sind bisher nur wenig Arten, etwa 130, bekannt geworden, jedoch mit Ausnahme der australischen Region aus allen Zonen der Erde. Sie leben unter faulen Pflanzenstoffen, Baumrinden, in Schwämmen, trockenem Dünger und in Ameisennestern und sind Fleischfresser. Die beschriebenen Trichopterygidae verteilen sich auf 10 Gattungen, von denen Ptenidimn Er. (geflügelt), Ptilium Gyll. (Flaum an den Flügeln), Ptinella Mot. (kleiner Ptinns) und Trichopteryx Kirb. (Haarflügler, Haarschabe), die bekanntesten sind. Trichopteryx atomaria D. G. (winzig) (5.8) ist sowohl in Europa bis zum Kaukasus, als in Nord-Amerika und Portorico aufgefunden worden. Scaphididae (Familie der Schaff- oder Nachenschaben, Pilzkäfer). Die bekannten 10 Gattungen zählen etwa 60 Arten, die über alle Erdteile verbreitet sind. Die Käfer leben in faulen Baum- sturzeln und in Schwämmen. Seapliulium Ol. (Schiffchen, Kahn, Boot; Nachen- oder Napf- schabe). Größte Gattung der Scaphididae; die bekannten 25 Arten sind wie die Familie selbst über alle Erdteile verbreitet. quadrinotatum Cast. (vierfach ausgezeichnet). (5.m. Neid-Amerika. Die Abbildung bezieht sicli eigentlich mehr auf den europäischen quadri- maculatum Ol. (mit 4 Flecken). Quadrinotatum ist gröber als die euro- päische Art punktiert und hat orangerote Flecken, von denen die beiden oberen ungefähr viereckig sind und nicht so weit an die Naht heranreichen, als auf der Abbildung. quadriguttatum Say (viertropfig). Nord-Amerika. Fast so groß wie quadrimaculatum, jedoch nur mit i ganz kleinen, hlaßgolben Flecken. piceum Melsh. (pechschwarz), quadriguttatum rar. a. Say. Nord- Amerika. So groll wie quadrinotatum. aber ganz einfarbig schwarz. castaneum Pert (kastanienfarbig). Brasilien. Nur wenig größer als quadrimaculatum, einfarbig hell kastanienbraun; Ilalssehild mit einem kleinen Höcker. basale Cast (mit bemerkenswerter Flügelwurzel). Madagasear. Nur wenig größer als quadrimaculatum. Halsschild lang, vorn sehr sehmal : Flügeldecken und alles übrige schwarz, vorn mit 2 grollen, nur durch die Naht getrennten, rotgelben Flecken. Scaphisoma Leach (Mit kahnförmigem Körper, Wannenleib). Scaphosoma Lcach (desgl). Diese Gattung enthält etwa 20 nur kleine Arten. convexum Say (gewölbt). (5.10). Pennsylvanien. Dom europäischen agaricinum F, (Agaricini, Btätterpilze) sehr ähnlich. Histeridae (Familie der Stutzkäfer). G. u. H. führen Co Gattungen mit 1151 Arten an. Allen Erdteile haben Vertreter aufzuweisen. Die Käfer leben unter Baumstämmen, Steinen, in faulenden Pflanzenstoffen, Dünger und Kot, bei Ameisen u. s. w.; sie sind Fleischfresser. Hololepta Payk. (Ganz dünn). In 50 Arten über die ganze Erde verbreitet, in Europa nur eine Art. Unter Baumrinde lebend. procera Er. (schlank, laug, von hohem 'Wuchs'), subarmata Dej. (etwas bewaffnet). (5.11). Java, Celebes. Sehr flach, glänzend schwarz, Ilalssehild und Flügeldecken ganz glatt: Hinterleib hinten mäßig abgerundet: letztes Segment matt, zur oberen Hälfte punktiert. Unterseite größtenteils glatt, nur seitlieh stellenweise gerunzelt. australica Mars, (australisch). Swan River, West-Australien. So groß wie procera. Vorderecken des Halsschildes mit einer starken Vertiefung. Hinterleib hinten deutlich abgerundet; das große vorletzte Segment nur in der Mitte glatt, sonst allenthalben deutlieh und stark punktiert. elongata Er. (lang ausgedehnt, gestreckt). Java, Sumatra, Ost-Indien. Wie procera. jedoch nur halb so breit und */i so laug. Oxystei'IlUS Er. (Mit zugespitztem Brustbein). maximus L (der größte). Druryi Guer. (Drury sammelte und beschrieb Insekten; gestorben in London zu Anfang dieses Jahrhunderts), maxillosns Ol. (mit bemerkenswerten Kiefern). (5.1-). Cayenne, einzige Art und wohl eine der größten Histeriden. Ziemlich platt gedrückt; vorletzter Hinterleibs- ring stark punktiert. Plaesius Er. (Viereckig). Nur wenige indo-australische Arten. javanus Er. Ijavanisch). (5.13). Java. Mattschwarz, Flügeldecken un- deutlich gerieft. ellipticus Mars, (elliptisch). Java, Amboina. Schmäler, glänzend schwarz : Flügeldecken glatt. llomalodes Er. (Flach gestaltet). Omalodcs Dej. In 40 Arten über Mittel- und Süd-Amerika verbreitet. omega Kirb. («o, omega, letzter Buchstabe des griechischen Alphabets). borealis Lee. (nördlich). (5.U). Brasilien. Die Längslinien der Flügel- decken sind meist nur angedeutet; die letzten Hinterleibsringe sind größten- teils punktiert. faustus Er. (glücklich), cayennensis Dej. (von Cayenne stammend). Cayenne, Para. Ungefähr halb so groß wie omega, mehr länglich als rund; Flügeldeckeu fein gerieft. sobrinus Er. (Geschwisterkind), mexicanus l)ej. (mexikanisch). Mexiko. Veragua, Columbien. Rundlicher als faustus, Flügeldecken aber nicht gerieft. HistCT L. (Stutzkäfer). Atholus Th. (nicht trüb; ohne Schmutz), Pactolinus Mot. (mit hartem Segel). In 256 Arten über alle Erdteile, Australien ausgenommen, verbreitet. gigas Payk. (Riese), maximus Ol. (der größte). (5.16). Sennaar, Tette, Senegal. Kommt auch etwas kleiner vor. Flügeldecken nicht punktiert; die letzten Hinterleibssegmente dicht punktiert. validus Er. (stark, kräftig) , ponderosus Fahr (gewichtig), Walkeri Reich. (Francis Walker, London, schrieb über Insekten, besonders Chalei- 41 dites [Hymenoptera]). Abyssinien, Port Natal, Kaifernland. Der vorigen Art sehr ähnlich, Flügeldecken aber fein punktiert cruentus Er. (mit Blut befleckt). Kaffern- und Kapland. Wie der europäische quadrinotatus Scrib. (viermal bezeichnet), Flügeldecken aber fast ganz rötlichbraun. punctulatus Wied. (klein punktiert). Java. Etwa bo groß wie der europäische unicolor L. (einfarbig), aber viel schmäler und schlanker; Hals- schild fast sii laug wie die Flügeldecken. Dunkel olivenbraun, fast allenthalben punktiert; die nicht punktierten Stellen glänzen, die punktierten sind matt robustus Er. (stark, kräftig), arcuatus Roth (gebogen), gravis Fahr (schwer, gewichtig), obscurus Reich, (dunkel). Abyssinien, Kaffern- und Kap- land. Etwas größer als der europäische major L. (der größere); Halsschild au der Seite nicht behaart. nigrita Er. (schwarz), eaft'er Fa.hr (Kaffer), senegalensis Mars, (vom Senegal stammend). Zanzibar, Natal, Kaffernland, Senegal. Dem europäischen inaequalis F. (ungleich, uneben) ähnlich, manchmal etwas größer. Man- dibeln lang und zugespitzt. bengalensis Wied. (aus Bengalen stammend), grandis Germ, (groß), impressus Meg. (eingedrückt), medius Sturm (der mittlere). Bengalen. Java. "Wie vorige Art, Mandibeln aber sehr kurz und besonders kräftig. biplagiatus Lee. (mit 2 schiefen [Makeln]), binotalus Lair. (zweimal bezeichnet'. Nord - Amerika. Fast ganz wie der europäische sinuatus F. (gekrümmt), nur kleiner und matter gefärbt. bipustulatus F. (mit 2 Bläschen). Tranquebar, Ost-Indien. Annähernd so groß wie sinuatus, sonst aber dem europäischen bimaculatus L. (zwei- mal gefleckt) ähnlich; die roten Flecken sind jedoch verhältnismäßig kleiner und rundlicher; sie erreichen nirgends den Band der Flügeldecken oder die Naht. costatus Mars, (mit bemerkenswerten Bippen). (5.1G1. Mexiko. Ober- seite ganz matt, (der Glanz der Flügeldecken, wie ihn die Abbildung zeigt, ist also falsch). Kopf und Halsschild dicht und fein punktiert, letzteres neben den Seitenrändern mit einer scharfen Leiste und in der hinteren Hälfte mit verschiedenen tiefen Eindrücken. Flügeldecken mit sehr scharf hervortretenden Rippen. Vorletztes Hinterleibssegment mit kurzer, scharfer Mittelleiste und einigen Höckern, nebst dem letzten Segment rauh. Unter- seite größtenteils glänzend schwarz und glatt. SaprillltS Er. (Angegangen, morsch; Moderkäfer). Gnathoncus Jarq. Duv. (mit spitzem Unterkiefer). In 300 Arten über alle Teile der Erde verbreitet. quadriguttalus F. (viertropf ig). (5.17). Tranquebar, Pondichery, Ben- galen. Die leider ziemlich mißlungene Abbildung läßt die schöne stahlblau glänzende Grundfarbe nicht erkennen: kommt auch dunkelgrün und sehwärz- lichbraun vor. v. lateralis III. (durch die Seiten ausgezeichnet). Sumatra, Ost-Indien. Die mittleren beiden Punkte fehlen. laetus Er. (heiter), cyaneus Payk. (azurblau). (5-18). Tasmania. Ober- seite prächtig gläozend. Kopf und Seitenländer des Halsschildes dunkelgrün, letzteres sonst kupferrot; Flügeldecken grünlichhiau. Ilalsschild nur an den Seiten rändern etwas, am Hinterrande ganz schmal punktiert. Flügeldecken mit einigen gebogenen Linien, die nur bis zur Mitte reichen; außerdem sind die Flügeid ecken fast allenthalben punktiert, sodaß nur eine glatte Stelle am Vorderrand frei bleibt. Unterseite dunkel, wenig metallisch, fast allenthalben punktiert, ebenso die Hinterleibsspitze. splendens Payk. (schimmernd, glänzend), capicola Dej. (Kapbewohner), Arabien, Angola, Senegal, Kapland. Dem europäischen semipunetatus F . (halb punktiert) nahe stehend, staik glänzend; Halsschild meist grünlich "der oliven- braun, Flügeldecken blau glänzend. TryponaCUS Kscll. (Loch-Bewohner) Trypanaeus Er. (einem Bohrer vergleichbar), Trypeticus Mars. (durchbohrt, durchbohrend). In etwa 30 Arten in Süd- und Mittel-Amerika und in einigen wenigen Arten im malayischen Archipel verbreitet. thoracicus F. (mit bemerkenswertem Brustschild), eylindrus Dej. (walzenförmig), 3 tlongatus Dej. (lang ausgedehnt, gestreckt), ' prolixus Mars, (reichlich lang). (B. ] 9). Brasilien. Länglich cylindriseh, glänzend schwarz und glatt. Ilalsschild vom in der Mitte mit 2 kleinen Höckerchen. bimaculatus Er. (zweimal gefleckt), + concinnus Dej. (zierlich) amabilis Mars, (anmutig). Brasilien. Wie vorige \n gestaltet, aber nur 4 mm lang und etwa 1 mm breit, schwarz, Flügeldecken mit einem von der Naht geteilten Fleck. Phalacridae (Familie der Kahlschaben, Glanz-Kindenschaben). Die auf Blüten vorkommenden kleinen Angehörigen dieser Familie sind über die ganze Erde, aber nur in geringer Zahl, ver- breitet. Es sind eist gegen 100 Arten bekannt. Von den Gat- tungen sind Phalacrus Payk. (kahl. Kahl- oder Blumenschale). Tolyphus Er. (gerundet) und Olibrus Er. (glatt, Glattschabe) mit der Spezies Olibrus capensis Guer. (vom Kaplande stammend) (.*>.20j zu nennen. Nitidulidae (Familie der Glanzkäfer). G. u. H. führen 80 Gattungen mit 701 Arten an, alle Erd- teile haben Arten aufzuweisen. Die Lebensweise der Nüiduliden ist je nach den Gattungen und Arten eine sehr verschiedene. Colastus Er. (Verstümmelt, verkürzt). In zahlreichen Arten auf Amerika beschränkt. ruptus F. (abgebrochen). (5^1). Brasilien. Kopf, Baisschild and Flügeldecken sehr fein und dicht punktiert. Cillaeus fast. (Benagen). Nur wenige, meist madagassische Arten. castaneus Cast. (kastanienbraun). (5.22). Madagascar. ungefähr wie eine Staphyline gestaltet, sehr platt gedrückt; Flügeldecken mit seichten Längslinien. obscurus Cast. (dunkel), obscurtllus Dup. (der kleine Dunkle). Mada- gascar. Etwas kiemer als vorige Art, einfarbig schwarz, grau tomentiert. linearis Er. (wie eine Linie). Columbien. Nicht viel kürzer, aber nur halb so breit als castantus, sonst diesem ähnlieh. Fügeldecken öfters hinter- wärts undeutlich schwärzlich; auch tragen die einzelnen Hinterleibssegmente nicht selten in der Mitte ihres Hinterrandes ein kleines schwarzes Drei- eckchen. Conotoliis Er. (Mit kegelförmigem Ende). In 11 Arten auf Amerika, besonders Süd-Amerika beschränkt. spissicornis F. (mit zusammengedrängtem Hörn), obscurus Fr. (dunkel). (5-2B). Nord-Amerika, Cuba. Kopf, Halsschild und Flügeldecken matt dunkel- braun, Hinterleib schwärzlicher, stark glänzend. In der Abbildung glänzen irrtümlicherweise alle Teile. Ecnomaens Er. (Gesetzlos). Nur .". seltene, afrikanische Arten. coneavus Er. (bohl, einwärts gebogen). (6.24). Nubii Natal Sehr eigenartig gestaltet; Oberseite allenthalben concav, äußers! fein und dich! punktiert Hinterleibsspitze etwas behaart. 42 scaphula Er. (kleiner Kahn). Nubien. Nur a /a s " ,an S> aber fast eben- so breit wie vorige Art; Flügeldecken verhältnismäßig länger. Phenolia Er. (OberHeid). grossa F. (dick). v">-- :| )- Nord-Amerika. Einzige Art, häufig. Ober- seite von Kopf um] Halsschild dicht punktiert und stellenweise schwulstig aufgeworfen. Flügeldecken zwischen den nur wenig scharfen Längslinien dicht punktiert; manche Exemplare sind etwas gelb gezeichnet CauiptOdeS Er. (Biegsam, geschmeidig). Camptosomus Mot. (mit gekrümmtem Körper), Strongylns Chevr. (rundlich, gedrungen). In 47 meist nichi häufigen Arten auf Amerika beschränkt; weitaus die meisten dieser halbkugeligen Geschöpfe kommen in Süd-Amerika vor vittatus Er. (mit einer Binde versehen), M rubrum Bl. (mit einem roten M). (5.26" 1 . Bolivia. Brasilien. Die rote Zeichnung der Flügeldecken ist in ihrer Ausdehnung veränderlich. v. phaleratus Er. (mit Stirn- und Brustschmuck geziert). Bei dieser Varietät befindet sich auf der Schulter innerhalb der roten Zeichnung ein schwarzer Punkt. plagiatus Er. (schief). Brasilien. Wie vittatus, Halsschild aber fast ganz rot. illustris Chevr. (glänzend). (0.27). Mexiko. Kopf. Schildchen und Baisschild glatt, glänzend schwarz, letzteres am Hinterrande mit 2 runden, meist großen blutroten Punkten. Flügeldecken sehr fein punktiert, schwarz, grünlich oder bläulieh glänzend; hinten an der Naht sind sie stark abge- rundet, wodurch die gelbliche Hinterleibsspitze sichtbar wird. Fühler, mit Ausnahme des schwärzlichen Knopfes, und Beine bräunlichgelb. Die letzteren Merkmale sind auf der Abbildung übersehen, auch ist die Hinterleibsspitze nicht sichtbar. fastuosus Er. (stolz). Salto graude, Berg in Uruguay. Etwas größer als vittatus, Kopf und Halsschild schwarz, letzteres an den Vorderecken röt- ichgelb gefleckt Schildchen schwarz, Flügeldecken glänzend grün oder blau. scutellatus Sturm (mit bemerkenswertem Schildchen), major Dej. (der größere), melanarius Er. (schwarz), nigrita Cast. (schwarz), tristis Cast. (traurig), unicolor Sturm (einfarbig). Argentinien, Uruguay, südliches Bra- silien. So groß oder nur wenig kleiner als vittatus, einfarbig schwarz. Kopf und Flügeldecken schwach, Halsschild stark glänzend. Flügeldecken äußerst fein punktiert. Unterseite und Beine schwarz, meist grangelb be- haart, Tarsen breit, mehr goldgelb behaart TriacanuS Er. (Dreispitzig). apicalis Er. (mit bemerkenswerter Flügelspitze). (5.2S). Manila. Va- •iifrt in der Größe. nigripennis Reitt. (mit schwarzen Flügeldecken). Ceylon. Wie vorige Art, Flügeldecken aber einfarbig dunkel schwarzblau. Liosckema Fairm. et Germ. (Schöne Gestalt). Nur 3 chilenische Arten. Germaini Oliff (Ernst Germain de Saint-Pierre, Arzt in Paris. Bo- taniker). (5.29). Variiert etwas in der Größe, Oberseite stark glänzend und ganz glatt. Die dunklen Teile der Abbildung sind in Wirklichkeit ganz schwarz, die hellen lebhaft rotgelb, Beine und Unterseite glänzend schwarz, nur die Seitenränder von Halsschild und Flügeldecken sind gelb oder gelb- lichrot Ips F. (Bindenkäfer, Nagkäferchen). Glischrochilus Murr, (mit dehnbarer Lippe), Pityophagus Shuck. (Fichtenfresser). In 23 Arten über die paläarktische Fauna. Nord- und Süd- Amerika tind Afrika verbleitet. quadrisignatusj Say (viermal gezeichnet), simüis Melsh. (ähnlich). Peunsylvanien. Nord-Amerika. Ungefähr dem europäischen quadripunetatus übst, (vierpunktig) an Größe gleich und ähnlich gezeichnet, der vordere Fleck der Flügeldecken ist [aber nicht rundlich, sondern winkelig gebogen. fasciatus Ol. (mit bemerkenswerter Binde». (5.30). Nord - Amerika, gemein. Die bald blaß-, bald rotgelben Flecken der Flügeldecken variieren etwas; bei den oberen tritt manchmal eine undeutliche Zweiteilung ein. Von voriger Art durch lebhafter gefärbte und wesentlich größere Flecken unter- schieden sanguinolentus Ol. (blutrot). Nord-Amerika, weit seltener als vorige Art. G mm lang, wie fasciatus gestaltet. Die vorderen 2 / 3 der Flügeldecken sind zinnoberrot, das hintere Drittel schwarz. Jede Flügeldecke trägt in der Mitte einen großen runden schwarzen Punkt und an der Schulter einen kleinen schwarzen Fleck. japonicus Mot. (japanisch'. (5.31). Japan, Korea, Nord-China. Va- riiert in jeder Beziehung, in der Größe von 7 — 13 mm, dementsprechend in der Größe der Mandibeln und in der Zeichnung. Kopf, Halsschild und Flügeldecken sind allenthalben dicht, und fein punktiert. parvipustulata Kolbe (mit kleinen Bläschen). Korea. Etwa 7— S nun laug, wie kleinste japonicus, ebenso gestaltet, braun oder schwärzlich. Flügel- decken mit je 2 kleinen, blaß rötlichgelben Pünktchen. obtusus Say (abgestumpft, verdunkelt). Nord-Amerika. So groß wie durchschnittlich japonicus, mit großen, unregelmäßig rundlichen Flecken. arcuatus Er. (mit einem Bogen versehen, bogenförmig, gewölbt). Mexiko. Wie der mitteleuropäische ferrugineus L. (rostfarbig) gestaltet. Kopf und Halsschild schwarzbraun ; Flügeldecken schwarz, jede nahe am Vorderrande mit einer lebhaft roten, stark gebogenen Liuienzeichnung. Aparomia Redt. (Mit Paromia verwandt, verbunden). bifasciata Redt, (mit 2 Binden), xacarilla Th. (5.32). Chile, einzige Art. Variiert in der Größe, 10 — 14 mm. Glänzend schwarz, glatt; die Binden der Flügeldecken deutlicher, mehr rötlichgelb als auf der Abbildung Paromia "Westw. (Toppsegel). Nur 2 Arten, davon eine in Australien. Westwoodi Dohrn (siehe Seite 37.1). (5.33). Valdivia und Valparaiso, Chile. Variiert ebenso wie vorige Art in der Größe. Kopf mit tiefer Mittel- furche. Die Färbung der Flügeldecken ist vorn und hinten rein gelb, im übrigen rotgelb. Die schwarze Zeichnimg der Flügeldecken stellt ein läng- liches Viereck dar, welches sich oben manchmal etwas rundlich erweitert und am Außenrande noch kurz und schmal fortsetzt. Unterseite pechschwarz glänzend, nur der umgeschlagene Rand der Flügeldecken ist gelb. Trogositidae (Familie der Getreidenager). G. 11. H. führen 19 Gattungen und 144 auf alle Erdteile verteilte Arten an. Die Käfer leben besonders unter Binde, in faulendem Holze, in Häusern u. s. w. Egolia Er. (Griechischer Name eines Nachtvogels). variegata E. (mannigf arbig, scheckig). Tasmania. Einzige Art. un- gefähr wie Acalanthis quadrisignata gestaltet. Kopf und Halsschild bräun- lich, letzteres mit verschiedenen Eindrücken. Flügeldecken kahl, bräunlich, reichlich unregelmäßig gelb gezeichnet, Schultern gelb. Acalanthis Er. (Dornig). Psoa Bl. (Fäulnis). quadrisignata Er. (viermal gezeichnet), quadrinotata Bl. (vierfach aus- gezeichnet). (5.84). Chile. Allenthalben punktiert, am dichtesten auf der 4;l Oberseite vom Kopf und Halsschild, auf den Flügeldecken diu in den Längslinien. Halsschild mir seitlich mit je einem andeutlichen Eindrucke. Oberseite matt, Unterseite dunkler, pechschwarz glänzend; erstere allent- halben mit langen Borstenhaaren zerstreut besetzt (auf der Abbildung fehlend), letztere nebst den Beinen nur stellenweise kurz behaart. Beine rotbraun, oben dunkler als unten. Tciiinochila Wcstw. (Mit gespaltener, zerrissener Lippe). Temnochcila Westw. 21 Arten, von denen einige paläarktisch, alle übrigen ame- rikanisch sind. viridicyanea Mann, (grünlichblau). .">..■,-,.. Kalifornien. Kommt mit stärkerem oder schwächerem Glänze, sowie blau, bläulichgrün, violett und grün vor. l'nterseite und Beine gleichfalls metallisch, uur schwach und feiner punktiert und daher stärker als oben glänzend. Kopf und Halsschild dicht und nicht gerade fein punktiert, Flügeldecken punktiert-liniiert. Von der südeuropäischen eoerulea Ol. himmelblau durch die viel feiner punk- tiert-liniierten Flügeldecken zu unterscheiden. metallica Perch. (metallisch). Mexiko. Meist größer und matter als vorige Art, manchmal auch grün mit kupferrotem Schimmer. Halsschild hinter der Mitte undeutlich dornig abgesetzt. Flügeldecken sehr fein punk- tiert-liniiert. aenea Ol. (erzfarben). Brasilien. Ungefähr wie viridicyanea , aber olivenfarbig und stark punktiert. colossus Serv. (außergewöhnlich groß). Corrientes, Argentina, Bra- silien. Ungefähr 5cm laug und etwa l'/jCm breit. Kopf bläulich, sonst alles schwärzlich. Flügeldecken ziemlieh r i i l gerieft, in den Vertiefungen stark punktiert. festiva Serv. (hübsch, niedlich). Brasilien. Eine der prächtigsten Alten. Länger und schmäler als viridicyanea. Kopf und Halsschild bläu- lich, Flügeid. •■■keii grünlichgolden, mit je _' tiefblauen, feuerrot umrandeten Flecken. Aliildria Er. (Ich drehe [= walzenförmig]). G. u. H. führen einige nordamerikanische , afrikanische und eine persische Art an. grandis Serv. (groß). (5.36). Dar — Salami, Port Natal, Guinea, iL Variiert in der Größe. Einfarbig schwarz, ziemlieh matt, be- sonders oben; allenthalben dieht und kräftig punktiert. Auf den sta rieften Flügeldecken stehen in den Vertiefungen meist eine kräftige and eine feiner.' Punktreihe nebeneinander. speetabilis Kl. (ansehnlich). Madagascar. Kopf und Halsschild sehr viel feiner, Flügeldecken ungefähr wie bei grandis punktiert Kopf und Halsschild undeutlich schwärzlichgrün, Flügeldecken deutlicher grün, etwas glänzend. elongata Guer. (lang ausgedehnt, gestreckt). Guinea, Kamerun. 13 — '22 mm laug und bis 5 mm breit. Einfarbig und ziemlich matt schwarz, viel feiner als grandis punktiert, auf der schwarzglänzenden Unterseite stellenweise glatt. Die Doppel-Punktlinien dei Flügeldecken sind ziemlich gleichmäßig und gehen manchmal Rndei über. Kelambia Er. (Dunk Nur w.-nige. meist afrikanische Arten. opaca Kl. (dunkel). (5.37). Natal, Kap. Variiert in der Größe. matt: Kopf und Halsschild stark punktiert, ebenso dii samte Unterseite und die Beine; beide- letztei hat bwachen Gls Die doppelten Punktreihen zwischen den Riefen der Flügeldecken sind deutlich. gigas F. (gigantisch, groß). Guinea. Kaum größer als vorige An. matt schimmernd. Kopf und Halsschild feiner punktiert. Zwischen den Riefen der Flügeldecken stehen .-in ..der /«.■> undeutliche Punktreihen. Trosrosita 4M. (Brotkäfer, Kornnag Trogossita Ol. In 45 Arten über die ganze Welt verbreitet. mauritanica L. (in Mauritanien [afrikanische Landschaft am Mittel- ländischen Meer] vorkommend), bueepkala Hbsi caraboides F. (Laufkäfer -ähnlich), complanata Pill. u. Milt. [i gemacht), dubia Sci-ib. (schwankend, ungewiß), fusca Preyssl. dunkel- braun), picea Sehall. (pechschwarz), plana Qttens. (eben), striata Fourcr. (gestreift). Durch Arzenei- und andere Waren über die ganze I breitet. 7 — 11 mm lang. Oben brauuret, etwas glänzend, unten heller, mehr rotbraun und stärker glänzend. Kopf, Halsschild und Unterseiti punktiert. Halsschild hinten stark eingeschnürt, quer herzförmig, vorn und an den Seit let; Randlinien vor dem Schildchen unterbrochen ; Vorderwinkel vorgezogen, fast spitzig, Hinterwinkel rechteckig. Flu old punktiert-gestreift, die Zwischenräume fein quer gerunzelt, mit 2 Punktreihen. depressus Guer. (niedrig). Brasilien, Bogota. Wesentlich größer und breiter als mauritanica, Halsschild hinten fast eben... breit als bipustulata F. (mit 2 Bläschen). G Para. Etwas kleiner als mauritanica, glänzend schwarzbraun. Flügeldecken sehr fein liniiert, mit j.. einem länglichrunden, rötlichen Fleck. collaris Sturm, (mit bemerkenswertem Halsschild), nigripennis De/'. (mit schwarzen Flügeldecken), i5.se). Süd-Georgia, Nord-Amerika. Alle Teile beiderseits einfarbig rotbraun, nur die äußerst feil punl iert-linüerten Flügeldecken rnattscb\i quadriguttata Reitt. (viertropfigl. Santa Cruz. Brasilien. So wie collaris. Kopf und Halsschild schwärzlich, ersterer vorn, letzteres seit- lich rötlich. Flügeldecken gewölbter als bei voriger Art. schwärzlich, mit 2 gelbliehen, an der Naht unterbrochenen, kurzen Querbinden. Leperina Er. Kanin. Etwa in zumeist australische Arten. fasciculata Ridt. (mit kleinen Bündeln). 5.8ä). Sidney, Victoria. Variiert m der Größe, 9—13 mm. Mit einigen scharfen Längslinien und kräftigen Punktreihen, dazwischen mit zahlreichen feinen Punktreihen. Die schwarzer Flecken werden von Büscheln grober, aufgerichteter Sc) gebildet; die dazwischen lagernden grauen ..der gelblichen Schuppen glänzen schwach metallisch. Ziemlich flach gedrückt und schlanker ab auf der Ab- bildung. Unterseite und Beine pechbraun, sehr dicht und fem punl,' decorata Er. (geziert, geschmückt). Tasmania. Wie vorige Art, aber kahl, rötliehbraun. Stirn mit 2 feinen weißgelben Pünktchen, neben den Augen mit 2 ebensolchen Linien. Halsschild in der Mitte mit I weiß- gelben Strichelchen und an den hinteren Ecken mit 2 Flecken. Flügeldecken sehr fein silbergrau punktiert und etwas stärker und unregelmäßig sammetbraun gefleckt cirrosa Pasc, (lockig, büschelig). Moreton Bay, Queensland. Wie fascicidala, aber die Behaarung ist mehrfa lichweiß, besond beld.-U Selten deS Hai Grymnochtla Er. (Mit nackter Li] Gymnocheilis Gray, Lepidopteryx Bp. (Schuppenflügel). 12 meist afrikanische und australische Arten. squamosa Gray l vestita Dej. (bekleidet . i."m„). Kap. Transvaal. Variiert in der Größe. Kopf und Halsschild punktiert, gl den punktiert-linüerten Flügeldecken (bei reinen Stücken) vollständig mit grauen und braunen Schuppen bedeckt. Beine und Unterseite fast überall punktiert und mit silbergrauen Schuppen bedeckt. IVltis 111. (Länglicher Schild). GaurambeTli.nmt vorstehendem Rand), Grynocharis TU. (Freude an dürren Wurzeln), Ostoma Laichpr.p., PelHdea Mol. (wie ein Schild aussehend), Peltidion Serv. (ein seltsamer Schild). 44 In 20 Arten über die Alte Welt and Nord-Amerika verbreitet. Pippingskoeldi Mann. iö-4i). Kalifornien, Easton, nordwestliches Nord- amerika. Kommt mich wesentlich kleiner vor. Kopf, Halsschild und Flügel- deckenrand fein punktiert. Halsschild in der Mitte mit 4 kleinen Erhaben- heiten. Flügeldecken mit vielen erhabenen und vertieften Punktreihen dichl besetzt. Dir gelbe Flecken- (seltener Binden-) Zeichnung der Flügeldecken ist in der Abbildung vergessen worden. Unterseite und Beine rötlichbraun oder gelblich glänzend. ferrugineum L. (eisenrost-farbig). Komm! außer in Europa auch in Nord- Unerika vor. Yvani Allib. Ist über die ganze Erde verbreitet Die Beschreibung nebst der Synonymie dieser und anderer Arten, die außer in Europa auch noch andere Erdteile bewohnen, wolle man in den Bestimmungstabellen der europäischen Coleopteren nachlesen. oblongum L. (länglich) und grossum L. (dick). Beide in Europa und Nord- Amerika. Nosodcs Lee. (Krank, siech). Calitys Th. (Schöne Rundung). scabra Thbg. (schäbig, rauh), dentata F. (gezähnt). Wie die vorigen Art on. Tliymalus Duft. ( Rauchschabenkäfer). Nur 2 europäische und 1 exotische Art. fulgidus Er. (glänzend, gleißend), amerieanus Sturm (amerikanisch), marginicoUis Ckevr. (mit gerandetem Halsschild). (5.42)- Pennsylvanien. Dunkel olivf arben , mit schwachem, grünmetallischem Glänze, Umrandung braungelb Dem europäischen limbaius F. (gelandet) sehr ähnlich, die Flügeldecken tragen alier außer der starken Punktierung noch undeutliche, unregelmäßige Runzeln. Colydidae (Familie der Fadenkäfer, Walzenholzkäfer). Gr. u. H. führen 92 Gattungen und 339 Arten an, jeder Erdteil hat Arten aufzuweisen. Die Käfer und ihre Larven leben räuberisch im Holz und besonders unter der Kinde verschiedener Bäume, auch in Baumschwämmen und anderwärts. Enarsus Pase. Bakewelli Pasc. (Robert Bakewell, britischer Landwirt und Vieh- züchter, 1726—0')). (5.43^ Neu-Seeland. Einzige Art. Ein ganz höcke- riges, schwammigolzig tomentiertes Tier. Halsschildhöcker am stärksten, vom zweiteilig, in der Mitte gefurcht. Halsschildhinterecken und Flügel- deckenvorderecken mit je einer kleinen kahlen, länglichrunden Stelle. Flügel- decken hinten stark alifallend, daselbst mit 2 großen Höckern; allenthalben unregelmäßig und ungleich stark eingestochen punktiert. Rbeehodes Er. (Stachlig, spitzig). Rnchodes Er. (desgl.). Nur wenige, meist südafrikanische Arten. serratus Kl. (sägeförmig). (5.44). Madagascar. Kommt bräunlich, blich und weißlich vor. Äußerst höckrig; die dunklen Stellen der Ab- bildung auf Baisschild und Flügeldecken sind größere, spitze Höcker; kleinere Höcker sind außerdem noch zahlreich vorhanden. verrucosus Pasc, (warzenreich, warzig). Fort Natal. Ebenso lang, aber schmäler als vorige Art. Fast einfarbig braun, Halsschild etwas heller. decken feiner gezähnt, mit mehr, aber gleichmäßigeren Höckerchen. UloilOtus Er. (Mit starkem Buckel). antareticus Th. (in der antarktischen [Südpol-jBegion vorkommend). (">.].,}. Neu-Seeland. Einzig'' Art. Halsschild mit einer Doppelreihe von je .". Höckern. Flügeldecken mit vielen kleinen, tomentierten , ziemlich gleichmäßigen und reihenweise angeordneten Höckerchen. Pl'iolomus Er. (Mit sägeförmigen Fransen). spinicollis Fairm. (mit dornigem Halsschild). i.Virc. Madagascar. Einzige Art, nur 5 mm lang und 1 mm breit Kopf und Halsschild schwärz- lich, Dornen des letzteren sehr spitz, gelblieh. Flügeldecken schwärzlich, undeutlich bräunlich gestreift, in eine dornige Spitze auslaufend, mit scharfen Läugslinien und feinen Punktreihen dazwischen. Tarpkisoiua Mot. (Mit einem Körper wie ein Tarphius [palä- arktische Cofydirfen-Gattung]). Nur wenige indische Arten. fasciata Mot. (mit einer Binde versehen). (5.47). Ceylon. Halsschild- und Flügeldeckenrand sind mit einem dichten Kranze von abstehenden kurzen Borsten umgeben. Nächst dem Vorderrand der ziemlich geweihten Flügeldecken treten gewöhnlich noch je 3 kleine, undeutliche Fleckchen in einer Querreihe auf. pilosa Mot. (haarig). Ceylon. Nur reichlich halb so groß als fasciata und ganz undeutlich gezeichnet. Flügeldecken fast kugelrund. Meryx Latr. (Griechischer Name eines wiederkäuenden Fisches; Fabeltier). Rhyssoptera Pasc, (mit runzeligem Flügel). Nur wenige indo-australische Arten. rugosa Latr. (runzelig, faltig). (5.48)- Ost-Indien, Tasmania. Kopf und Halsschild grob runzelig, letzteres mit scharfer Mittellinie. Flügeldecken dicht und kräftig punktiert, durch zahlreiche erhabene Linien in viele kleine Feld'')' eingeteilt. Au Ion in in Er. (Kanal, Wasserrinne). Anaectochilus Redt, (mit offener Lippe), Gloeania Pasc. Ungefähr 15 europäische, amerikanische und australische Arten. bidentatum F. (zweizähnig). (5.49). Para, Brasilien. "Wie der mittel- europäische sulcaium Ol. (gefurcht) oder etwas größer; oben dunkelbraun, unten rotbraun. Halsschild an den Vordereeken deutlich gezähnt. Mit breit vertiefter Mittelfurche und je einer scharfen Längsleiste parallel und un- weit der Seitenränder. Flügeldecken mit sehr feinen Läugslinien. AgleilllS Er. (Waise). Munopis Ziegl. brunneus Gyll. (braun). Einzige, über Europa und Nord- Amerika verbreitete Art. Anarm Ostes Pase. (Nicht verbunden]. Nur wenige südamerikanische Arten. carinatus Kirsch (gekielt). (5.60). Columbien. Halsschild mit 4 sehr scharfen Längsleisten, die auf den Flügeldecken ihre Fortsetzung linden. Letztere mit 6—8 solchen Leisten; Zwischenräume mit je 2 feinen Punkt- linien. 45 Rhysodidae Eine kleine Familie mit 3 Gattungen und etwa ein Dutzend Arten; über alle Erdteile, Australien ausgenommen, verbreitet; hauptsächlich Tropenbewohner. .Manche Arten leben in abge- storbenen Bauinen. Rhysocles Dal in. (Runzelig Rhyssodes Redt. faltig). In 7 Arten wie die Familie selbst verbreitet figuratus Germ, (gestaltet), capensis Dej. (am Kap lebend). Kapland. Etwas kleiner als der europäische sulcatus !■'. (gefurcht), Halsschild sehr stark gefurcht, Flügeldecken stark verkürzt. americanus Cast. (a rikanisch), exaratus Serv. (aufgepflügt), aratua Xc/nit. (gepflügt). Europa und Nord-Ainerika, < 'Imidin in Kirb. (In Betten vorkommend). In 3 Arten über Nord- und Mittel- Amerika verbreitet. sculptile Newm. (geschnitzt). (5.5i). Noid-Amerika, Kahfornien. Längs- furchen von Kopf, Halsschild und Flügeldecken sehr scharf. Cucujidae (Familie der Flach-Rindenkäfer, Rindenholzkäfer). G. u. H. führen 38 Gattungen und 190 Arten an; sie sind über alle Erdteile verbreitet. Käfer und Larven unter Baumrinden, vegetabilischen Abfällen, Körnerfrüchten und anderen Pflanzen- waren Passandra Dnllll. (Ein zerfleischter Mann). In wenigen Arten auf das tropische Afrika und Süd-Amerika beschränkt. Columbus Newm. (Christoph Columbus, Entdecker Amerikas). (5.52). Brasilien. Oberseite glänzend schwarz, Flügeldecken mit je einem purpur- roten Streif nahe den Seitenrändern. fasciata Gray (mit einer Binde versehen), Cuba, Aragua, Venezuela, Etwas kleiner, manchmal nur halb SO groß. Kopf und Ealsschild rotbraun, Flügeldecken schwarzbraun, deutlich rotbraun gestreift. Catogeniis Westw. (Später erzeugt). In 8 Arten über Afrika und besonders Amerika verbreitet. decoratus Newm. (geziert, geschmückt). (5.5s). Brasilien, Chile. Kopf und Halsschild runzelig punktiert, ersterer mit 2 Eindrücken, letzteres mit breiter, seichter .Mittelfurche. Flügeldecken fein liniiert; das Rotbraun ist scharf vom Schwarz getrennt. acutangulus Reitt. (spitzwinkelig). Aragua, Venezuela. Noch kleine] als vorige Alt. einfarbig dunkelbraun. Halsschild hinten einfach ein- gedrückt. castaneus Pert. (kastanienfarbig). Costa Rica, Aragua, Venezuela, Brasilien, s — 15 mm lang, kräftiger als decoratus gebaut, einfarbig rotbraun [kastanienbraun); Halsschild hinten mii 2 Eindrücken; Flügeldecken stark- gerieft. Hectarthrum Neirm. (Las sechste Glied). In 1 ö Arten über das tropische afrikanische und indo-austra- lische Gebiet verbreitet gigas F. (gigantisch, riesenhaft). i">.-, t : Guinea, West-Afrika. Glän- zend schwarz, nur die Schenkel und die hintere, kleinere Hälfte der Flügel- decken rotbraun: Hinterleibsspitze manchmal etwas rotbraun. Halsschild mit 2, Flügeldecken mit je 2 scharfen Längslinien. heros F. (Heros, Halbgott). (5.5s). Ceylon, Sumatra, Borneo, T Manila. Kommt wesentlich größer, aber auch bedeutend kleiner vor. Ein- farbig schwarz, stark glänzend. Fühler kürzer und stärker als bei gigas. Cneujus F. In !) , meist seltenen Arten über die nearktische und palä- arktische Region (einschließlich Japan) verbreitet. puniceus Mann. (Scharlach- oder mennigrot). (5. ■:„;'. Süd-Colorado, Kali- fornien. Einfarbig mennigrot, nur die Augen und die Fühler, mit Aus- nahme des i. Gliedes, schwärzlich. Kopf und Halsschild dicht punktiert, letzteres an den Vorderecken und am Seitenrande gezähnelt. Fliigeldei ken viel feiner punktiert, mit äußerst schwachen Längslinien, aber stark erhöhter Seitenkante. clavipes F. (mit keulenförmigem Fuß). Pennsylvanien, Nord-A rika. Fühler einfarbig schwarz, Sein. neu und Tarsen schwärzlich, sonst wie puniceus. bicolor Smith (zweifarbig), sanguinolentus ///>. (blutrot). Nepal. Wesentlich größer als puniceus. Kopf, Halsschild, Fühler und Beini dunkel bläulichschwarz ; Flügeldecken bräunlicbgelb oder blutrot. Mniszechii Grouv. (siehe Seite 8, 1 1. Japan, sehr Belten. Fast doppelt se groß als puniceus. Kopf, Halsschild, Fühler und Beine tiefschwarz, Flügeldecken blau. coccinatus Lew. (in Scharlach gekleidet). Japan, sehr selten. So groß wie puniceus. Kopf, Halsschild, Fühler und Beine tiefschwarz, Flügeldecken zinnoberrot Palaestcs Pert. (Ringkämpfer). Camptognathus Dij. (mit gekrümmten Kinnbacken). Freyersi Heyd. (wahrscheinlich benannt nach 0. F. Freyer in Augs- burg, sehrieb 1827 — 00 über Schmetterlinge, bicolor Pert. (zweifarbig), liiiuiiii i'iruij (siehe Seite .'!, i'i, imittdihularis Dej. (mit bemerkenswerten Kiefern', i .">..-,- 1. Brasilien, Beiderseits glänzend, besonders stark nul der Unterseite. Feine mit schwarzen Schienen und rötlichbraunen bis schwärz- lichen Tarsen; auch der Anfang der Sehenkel ist schwarz. Das dem abgebildeten #, nur sind die Mandiholn viel kürzer und nicht ders auffallend. Die vordere gelbe Hälfte des Käfers ist etwas zu dunkel geraten. Ino Cast. (Mythologischer Name; Ino, Tochter des Kadmus). InopepJus Smith (Gewand der Ino). In einigen Arten über die Tropen verschiedener Erdteile verbreitet bifossulata Reitt. (zweimal eefureht). (5.5s)- liegnta. AuKei'M (lach gebaut. Kopf und Halsschild außerordentlich fein punktiert, letzteres mii je einer tiefen Furche längs des Seitenrandes. Flügeldecken mit etwas er- höhter Seitenkante, v ler sich an der Schulter eine erhabene Linie ab- zweigt, die schräg verläuft and hinter der Mitte verlischi flavidorsis Reitt. (mit gelbem Rücken). Colnmbien. Ziemlich viel kleiner als bifossulata, dunkelbraun, Flügeldecken mit je einem gelben, länglichrunden Fleck. elongatula Reitt. i klein und lang ausgedehnt). Ceylon. Wesentlich kleiner als bifossulata. Flügeldecken vorn dunkelbraun, hinten gelblich; Kopf und Baisschild rotbraun, Beine dunkelbraun. Brontcs F. (Ein Cyklop; Quetschkäfer). Uleiota Latr., HyJiota Latr, In etwa 20 Arten über alle Erdteile zerstreut. 46 chilensis Bl. (chilenisch). (5.59). Chiioe, Chile. Kopf äußerst fein, Halsschild etwas kräftiger punktiert; letzteres mit spitz ausgezogenen Vorder- ecken und gezähnelteu S.-it. •iiraii^li-rn. Flügeldecken gleichmäßig und dicht punktiert-liniiert, Oberseite pechbraun, Beine rötlichgelb. militaris Er. (b I. Tasmania. Wesentlich kleiner als cküemia. Kopf und Halsschild schwarz, letzteres stark dornig. Flügeldecken braun, vorn mit zwei großen, gelblichroten Flecken; Flügelspitze ebenfalls gelblich. Fühler braun oder rötlichgelb. Beine gelblich. spinicollis Gor. (mii dorni em Sal ichild). (5.&o). Java, Sumatra. Einfarbig schmutzig schwarz. Fühler kräftiger als bei chilensis, Baisschild mit stärkeren Dornen. b m punktiert-liniiert, dazwischen mit schwach erhabenen Läng linien. Laemoplilociis Cast. (Rindenhungriger). In Ober 50 Arten, besonders in der paläarktischen und neark- tischen Region, viel spärlicher in den tropischen Teilen von Amerika und Asien verbreitet. biguttatus Say (mit 2 Tropfen), bisignatits '.'»./■. (zweimal gezeichnet). Pennsylvanien, Nebraska, Nord-Amerika. 2 — 3 mm lang, dem mitteleuro- hen denticulatiis Preyssl. (fein gezähnt) sehr nah'' stehend. Etwas heller als jener gefärbt, Halsschild an den Seiten abgerundet. Kopf and Halsschild einfarbig, nicht schwarz gefleckt, sonst wir genannte Alt. Silvanus Latr. (Mythologischer Xame, Beschützer der Wälder). Leptus Duft. (Dünn, fein, zart). In 22 Arten über die ganze Erde verbreitet. Die folgenden sind im Getreide, besonders in Europa eingeschleppt worden. Reis und anderen Waren in surinamensis L. (surinamisch), Cursor F. (Läufer), frumentarius F. iim Getreide vorkommend), serricollis Sturm (mit gesägtem Halsschild), sexdentatus F. (sechszähnig). Kosmopolit. 3 mm lang, braun fein behaart. Halssehiid mit 2 breiten Längsfurchen, die durch 3 scharferhabene Leisten de! werden, 'li'' Seitenränder sind mit je 6 Zähnehen besetzt. Flügel- decken punktiert-gestreift, mit abwechselnd erhabenen Zwischenräumen. advena Waltl. (Fremdling, Ankömmling), amerieanus De/, (ameri- kanisch), ferrugineus Sturm (rostfarbig), Guerini All ib. (siehe Seite l;;. i i. musaeorum Ziegl. (in Museen vorkommend), quadrieollis Gtter. (mit vier- eckigem Halsschild). Nord-Amerika, China. Buropa. Cryptophagidae i Familie der Verborgennager, Glattkäfer, Gkttrindennager). Kleine, auf Pflanzen, in Schwämmen und im Abraum, gelegent- lich als indifferent geduldete (laste in Ameisennestern Lebende Tierchen, die dem Laien wenig Interesse abzugewinnen ver- Die etwa 100 diagnosticierten Arten . mit den Haupt- gattungen Cryptophagus Hbst. (im Verborgenen fressend) und Atomar ia Steph. (winzig) verteilen sich auf alle Zonen. Atomaria kamtschatica Mot. au- Nord - Amerika. Abgebildet auf Taf. 5.61. Die Familien der Derodontidae (am Halsschilde einen Zahn) und der Othniidav (Fremdling), erstere nur aus zwei nord- inischen, Letztere aus drei ebenfalls nordamerikanischen Arten bestehend, können als unwichtig übergangen weiden. Lathridiidae (Familie der .Mulmkäfer, Heimliehnagi Es gilt von dieser Gruppe dasselbe, was von den Grypto- phagiden gesagt wurde. Bekannt sind ebenfalls etwa 400 Arten. Die Hauptgenera sind: Monotomu Hbst. (mit einem [Fiihler-]Ab- schnitte, Zwergholzkäfer), Holoparamecus Curt. (ganz länglich), Lathridius Hbst. (Heimlich- oder Verstecktnager), Corticaria Marsh. (Rindenkäfer, Rindennager). In Abbildung wird Corticaria expansa Lee. (diok) aus Kalifornien auf Taf. 5.62 vorgeführt. Mycetophagidae (Familie der Pilzfresser, Pilzkäfer). G. u. H. führen 15 Gattungen und 64 Arten an, die ihre Hauptverbreitung im paläarktischen und nearktischen Gebiet haben. Sie leben in Baumschwämmen, morschen Bäumen und unter der Rinde. MyCCtophagUS Helhv. (Pilzesser). Bohtaria Marsh. (Röhrenpilzkäfer) , Myccfoxides Mot. (Giftpilz- käfer), Silphoides Hl»t. (wie eine Schabe gestaltet), Tritoma Gco/fr. (Drei schnittkäfer). In 21 Arten in Europa und Amerika verbreitet. punetatus Say (punktiert). ;.Y,,3). Pennsylvanien, Nord-Amerika. Die Flügelspitze ist auch rötlich gefärbt, was auf der Abbildung vergessen worden ist. flexuosus Say (voll Krümmungen), Mmaeulatus Melsk. (zweifleckig). Pennsylvanien, Nord-Amerika. 3 — 4 mm lang, Flügeldecken zum größten Teil rötlichgelb, sodali die bräunliche bis schwärzliche Grundfarbe nur punkt- oder bindenartig bestehen bleibt. Thorictidae. Sehr kleine, als gesetzmäßige Gäste in Ameisennestern lebende Tierchen. Die einzige Gattung, Thorictus Germ, (bepanzert, ge- harnischt) umfaßt etwa 40 Arten, die der paläarktischen und äthiopischen Region angehören. Abgebildet ist Tit. castaneus Germ, (kastanienbraun), lorioatus Dej. (bepanzert, geharnischt) auf Taf. 5-iu. in Ägypten und Nubien vorkommend. Dermestidae (Familie der Speckkäfer oder Hautfresser). G. u. //. führen 10 Gattungen und 194 Arten an; alle Erd- teil,' haben Vertreter aufzuweisen, einzelne Arten haben sich durch den Handel über die ganze Erde verbreitet. Manche der Käfer besuchen Blüten, viele gehören zu den berüchtigtsten Schädlingen in Museen, andere' leben von Fleisch, Speck u. s. w. 47 Dcrmestes L. (Haut- oder Speckkäfer). Über die bekannten 50 Arten gilt das für die Dermcstidae im Allgemeinen Gesagte. vulpinus F. (fuchsrot), lateralis stm-m (durch die Seite ausgezeichnet), lupimts Manu. [Lupimts, Lupine, Wolfshohne), maeulatus /'. 0. marginatus Thbg. (gerandet), senegalensis üej. (vom Senegal), senei Qerm. (Greis). Ober die ganze Erde verbreitet, außer in Europa auch in Afrika (Ägypten, Senegal, Kap, Tette, Madagascar), Asien (Ost-Indien, Ceylon), Australien und Amerika (Kalifornien, Costa Rica, Brasilien, Lima). 5'/« — 10 mm, länglich, schwarz, grau behaart, unten schneeweiß. Die Seiten des Halsschildes weiß- filzig; Flügeldecken an der Spitze nur einem kleinen Dorn. Bauchringe an den Seiten mit je einem schwarzen Fleck, der letzte Ring noch mil einem schwarzen Fleck in der Mitte. Frischi Kug. (J. L. Frisch, lebte 1714— 17S4 in Preußen und schrieb aber Insekten), pollinettts Hp. eine Leiche zub reitend), milpinm III. (fuchs- tot). Außer in Europa auch in Afrika (Ägypten, Madagascar). 7— 9 nun, Länglich, schwarzbraun, Unterseite weiß. Die Seiten des Halsschildes weiß- haarig. Flügeldecken ohne Dorn. Bauchringe wie bei vulpinus gefleckt, jedoch ist der Vorderrand des letzten Segmentes in der Mitte weiß. peruvianus Cast. (peruanisch), gulo Muh. et God. (Feinschmecker, Leckermaul), haemorrhoidalis Eilst, (mit blutigem Hinterleib), eUmgatas Hopp, (gestreckt i. Über die ganze Erde verbreitet, am verbreitetsten in Amerika (Anden, Mexiko, Peru. Chile, Patagonien), 8— 10 mm, langgestreckt, Flügel- decken einfarbig, ohne Furchen. Unterseite -ei, r dich! goldgelb behaart, an den Seiten ohne dunkle Flecken. cadaverinus F. (an Las lebend), noxius Muh. (schädlich), Favarcqui God., chinensis Jdot. (chinesisch). Verbreitung in Amerika (Mexiko, Costa Rica, Cameta, Bahia, Brasilien), Asien (Tranquebar, Ceylon, Manila), Afrika (Tette und Loanda), Australien und Europa i Frankreich. Süd-Rußland). 7 — 9 mm, langgestreckt, oben schwarz, dunkelbraun behaart, Unterseite gelblich, bräunlich behaart. Bauchringe an den Seiten mit dunklen Flecken und in der Mitte des 2. — 4. Bauchringes noch jederseits mit einer dunklen Makel. Schildchen hell, Fühlerkenle dunkelbraun. Mannerheimi Lee. (Karl Gustav Graf v. Mannerheim, gest l s ">4 in Stockholm, schriel) viel über Küfer), marmoratm Manu, (marmoriert). (5.65)- San Diego, Kalifornien. Fühlerkeule rötlich. Flügeldecken haupt- sächlich vom tomentiert. Attagenus Latr. (Pelzkäfer, Kürschnerkäfer). Megatoma Quer. pr. p. (Langschnittfühler). Von den bekannten MS Arten gilt das für die Dermcstidae Gesagte; Australien ist von der Verbreitung ausgeschlossen. pellio L. (Pelzkäfer, Pelzarbeiter, Kürschner), ater Hbst. (schwärzlich, dunkeli, bipunetatus D. G. (zweipunktig) , T eylindricornis Sekrk. (mit walzenförmigem Fühlhorn). 5 maceMarius F. (Fleischmarktbesucher), Schränkt Eng. (Franz Schrank, bayrischer Naturforscher. 1747 — 1S35). Ju Europa, Asien, Afrika und Amerika verbreitet 4 — 7 mm lang, eiföri oben schwarzgrau, unten aschgrau, fein behaart. Hinterrand des Hals- Schildes mit 3. häufig undeutlichen, weißen Fleckchen; Flügeldecken mit nein deutlichen weißen Pünktchen iu der Mitte. Fühler und Deine rotbraun. japonicus Reitt. (japanesisch). Korea, Japan. Voriger Art ähnlich, etwa- breiter und nicht weiß punktiert Acthriostoma Mot. Nur 2 Arten. (Mit unbedecktem Bein). denticorne F. (mit gezähntem Fühlhorn). •">. T . Brasilien Die sehr gut geratene Abbildung macht eine Beschreit mmen auch starker weiß gezeichnete Stücke vor. Cryptorhopalum Gtucr. (Keule verborgen). In iL' Arten über Amerika verbreitet quadripunetatum Guer. (vierpunktig) •">., Brasilien, Callao. Dil der Abbildung gelbgrauen Seitenränder des Halsschildes und die Fleck Flügeldecken Bind häufig goldgelb tomentiert gloriosae F. (voll des Ruhmes). (5.66). Ost-Indien, Ägypten, l 1 France. Tette, Alvarado. .^ehr stark gewölbt; Flügeldecken hinten viel stärkei ibgi i undet; überha i lang ziemlich vei fehlt Trogoderma Latr. (Hautzernagei . Eurhopalus SoJ. (mit schöner Keule), Globicornis Gu4r. (Kugel- horn), Macroprion 11p. (mit langer Säge). Byrrhidae (Familie der Pillenkäfer). Einige 150, über die ganze Erde verstreute Arten, an trockenen Orten lebende, langsame Tiere, welche in den Gattungen Synca- lypta Steph. (der sieh Verhüllende), Byrrhus L. (mit wolligem Kleide: jetzt Cistela Geoffr. , mit Byrrhus americanns Lee. (&.««) aus Nord-Amerika, Pedilophorus Steft'. (Sohlenträgei . Amphicyrta Er. (ringsum gekrümmt), Chdonarium F. (kleine Schildkröte) u. s. w. unter- gelii-iii-iit sind. Georyssidae (Familie der Erdgräber). Die Familie wird bis jetzt mir durch die Gattung Georyssus (Erdgräber) mit etwa 20 sein- kleinen Arten gebildet, von denen eine in Australien, zwei in Amerika, mehrere in Asien und Europa vorkommen. Abgebildet ist auf Taf. ;,. 7 , Georyssus laesicollis Germ, (verletztes Halsschild), eine in Mittel-Europa. Italien und dem Kaukasus vorkommende Art, da mir eine exotische nicht zur Verfügung stand. Die Tiere leben an leuchten Orten auf bezl. in der Erde und sind gewöhnlich mit Sandkörnchen oder Erde bedeckt. Parnidae (Familie der Hakenkäfer "der Wasserkriecher). Kleine, im Wasser an Gewächsen und Steinen vorkommendi hen von verschiedenen Fennen. Man kennt etwa 120 Alten aus allen Erdteilen. Die haupt- sächli Gattungen sind Potamophilus Genn. (fließendes Was» i lieb ad), Lutrochus Er. B idei i mit Lutrochus geniculatus Chevr. ."i.:i von Cuba, ferner 48 Parnus F. (der Verkannte), Elmis Latr. (Ruderer) und Macro- nychus Müll, (großklauig) mit Macronychus glabratus Say (.kahJ) (5.72) aus Nord-Amerika. Heteroceridae (Familie der Kammhorn- oder Maulwurfkäfer). Diese Familie besteht nur aus der Gattung Heterocerus (andere Fülüer) mit etwa 90 kleinen, sich ähnelnden Arten. Die Tierehen sind in allen Erdteilen im Sande der Bäche zu finden. Heterocerus labiatus Lee. (mit bemerkenswerter Lippe) (5.73) aus Nord- Amerika. Lucanidae (Familie der Hirschkäfer). G. u. H. führen 72 Gattungen mit 529 Arten an und teilen diese Familie in 2 Unterfamilien, die Lucanini und Passalini. Lucanini (Hirschkäfer im engeren Sinne). Diese Unterfamilie ist über die ganze Erde verbreitet; in den Tropen ist der Artenreichtum weit größer als in den gemäßigten Zonen. Die auffallenden Formen sehr vieler Arten, bei denen in einzelnen Gattungen noch wundervolle Farbenpracht hinzutritt und ihre außerordentliche Veränderlichkeit in Größe und Gestalt (Näheres hierüber siehe unter Odontolabis, Seite 51) haben diese Gruppe zu einer der beliebtesten aller Käferfamilien gemacht. G. u. H. führen 45 Gattungen und 355 Arten an; in der 1875 erschienenen III. Edition seines Catalogus Coleopferorum Lucanoidum führt Major F. J. Sidney Parry, ein hervorragender Kenner und Sammler dieser Gruppe bereits 65 Gattungen mit 409 Arten an; diesen konnte 1891 A. F. Nonfried in seinem Verzeichnis der Luca- niden, beschrieben von 1875 bis Ende des Jahres 1SS9, weitere 9 Gattungen und 98 Arten hinzufügen und jetzt dürfton, nach sorgfältig zusammengetragenen Notizen des Ver- fassers 7(5 Gattungen, 559 Arten und 92 Varietäten bekannt sein. Soweit sich nach den europäischen Allen urteilen läßt, leben die meisten Larven in faulen Baumstämmen; die Käfer selbst saugen gern den an verwundeten Bäumen austretenden Saft. Pliolidotus 31. L. (Beschuppt). Casignelus 31. L. (leiblicher Bruder), Chalcimon Bahn, (eine unbestimmte Pflanze). Humboldti Gyll. (siehe Seite 37. 1), $ geotrupoides M. L. (einem Oeo- trupes [Mistkäfer] ähnlich i. lepidosm (beschuppt). (6.i6^, i6$). Brasilien. Gehörn stark, grünlich oder bläulich, innen gelb behaart, bei großen $ $ uur mäßig und allmählich abwärts gebogen, bei kleinen $ $ gerade. J mit spärlich behaartem Schildchen; Halssehild sehr grob gekörnelt, ohne jeden Toment Hitmbnltlti ist seltener als Spixi. Spixi Pert. (Spix. geb. 1781 zu Höchstädt, gest. 1826 zu München, machte mit Martius Entdeckungsreisen durch Brasilien), $ Dejcani Buq. (siehe Seite 3.2). (6.1;). St. Catharina, Brasilien. Der vorigen Art ähn- lieb, deren Größe aber nicht vollkommen erreichend. Gehörn rötliehbraun, schwächer, kahl, bei großen "i/. (blau), 2 puneti- collis Dej. (mit punktiertem Halssehild). (6.3 2). Südost- und Nordost- Australien. Neu-Seeland. $ wie aurata . Halsschild aber viel feiner punk- tiert. Grundfarbe reiner grün, nicht so grüngolden und stärker glänzend als aurata. aurata Latr. (goldfarben), aenea Gast, (erzfarbig), aeneus Don. (erz- farbig), fulgiiln Boisd. (glänzend), Schreibersi Hp. (Dr. Carl Ritter v. Schrei- bers, Regierungsrat und Direktor des Hofnaturalien-Kabinets zu Wien, geb. 1775, gest. 1S53). (6.4 rj). Südost-Australien, Waigeoe. $ kommt grüu bis rotgolden vor, meist purpurglänzend oder grünlich und bläulich. rutilans Er. (schimmernd). Victoria, Tasmania. Einfarbig matt rot- braun, Halsschild fast gar nicht, Flügeldecken etwas, beim 2 beides stärker glänzend. eultridens Burm. (mit ausgebildetem Zahn), Micardi r. Reich. (6.5). Süd- und West-Australien. (J meist olivengrünlich, mehr oder minder röt- lich untermischt, selten stark glänz 1. 2 blaugrün oder purpurn, rtarfc glänzend. Neolamprima Gest. (Neue Lamprima). Bisher sind nur folgende zwei seltene Arten bekannt ge- worden. Adolphinae Gest. (6.7). Hatam, N'eu-Guinea. Das Geweih ist aus- wärts an der "Wurzel feuerrot, im übrigen auswärts (unten) matt schwarz, ganz kahl, auf der inneren Seite stumpf bläulich oder grünlich, behaart. Unterseite des ganzen Käfers eigenartig rötlichblau, silberglänzend (schillernd). 2 dem Lamprima Latreillei-2 sehr ähnlich. mandibularis M. L (durch die Oberkiefer ausgezeiohnel Serbert River District, Queensland. Kleiner, Kopf mit ähnlichen, aber kürzeren Hörnern, die auf der äußeren, resp. oberen Seite glatt, nicht gezähnt, innen aber stark goldgelb behaart sind. Halssehild und Flügeldecken starker als bei Adolphinae glänzend, besonders die letzteren ziemlich goldig. 5 klein, feuerrot glänzend. Phalacrognathus M. L. Auller Mülleri ist nur noch eine, gleichfalls in Nord-Austra- lien vorkommende Art bekannt. Mülleri M. L. (6.1 i). Sierra Leone, Guinea, West-Afrika, Selten; eine 2. Art ist kürzlich beschrieben worden. J stark glänzend, pechschwarz. Form des Geweihes und des Vorderrandes des Kopfes lassen sich auf dem Bild nur bei scharfem Hinsehen ungefähr erkennen. Ersteres ist sehr kräftig, trag! oben Eindrücke, hinten einen starken, rückwärts gerichteten Zahn und unten an der Innenseite starken goldbraunen Pelz. Vorderrand des Kopfes durah 2 Einbuchtungen in 3 Teile zerlegt, deren mittelster etwas überragt. Schenke! ebenfalls bepelzt $ mit ganz kurzen Mandibeln. Vom Kopf sind die vorderen 3 / t stark punktiert, während das hintere Viertel glatt ist; in der Mitte stehen 2 kleine Höckercheu. Halsschild hinten nicht gezähnt. PseudolueanUS Hp. (Falscher Lucanus). Platycerus Gcoff. (Breithorn), Außer den genannten Arten ist nur noch eine aus Central- China bekannt. capreolus L. (Reh). ' domo F. (Damhirsch). (6.u). Kanada. Penn- sylvauien. Virginien, Kalifornien, häufig. Kommt nur selten größer, häufig 50 aber wesentlich kleiner vor, Färbung rötlich kastanienbraun, dui selten dunkler als die Abbildung. Stirnfortsatz l bei größten ' ' breit, mit schräg zulaufenden Seiten, vorn gerade abgeschnitten, bei kleineren and beim häufig vorn zugespitzt oder abgerundet. •<•'< ganz kurzem kräftigem Ge- hörn und grob runzelig punktiertem Kopf; weniger glänzend und bä dunkler ale das '. mazama Lee. Santa Clara. Chihuahua, Neu-Mexiko, sehr selten. Wie eapreohts, aber Kopf, Gehörn, Halsschild und Flügeldecken allenthalben ganz matt schwarz und reichlich punktiert Btirnfortsatz sehr breit, mit fast ge- raden Si iten. atratus Hp. (geschwärzt). Nepal, Himalaya, selten. Wie der iberisch- nordafrikanische Barbarossa F. (Botbart). Gehörn stark, stumpfspitzig, Er- habenheiten der Stirn deutlich, ungefähr wie bei Lucanus eervus /.. (Hirsch- käfer). Stimfortsatz mir schrägen Seiten, vorn concav, beiderseits mit einem Spitzchen. Unterseite goldgelb behaart. Lucanas Scop. (Hirschkäfer). Eexaphyllns Muh., Flatycerus Geo/f. (Breithorn). In 20 Arten und einer Anzahl Varietäten über die palä- arktische Fauna, Nord-Amerika, Nord-Indien, Japan und China verbreitet. lunifer Hp. (Mondträger), lama Burm, (der Lama, buddhistischer Priester), rugifrons Hp. (mit gerunzelter Stirn). (6.11). Persien, Bhutan, Himalaya. Nicht häufig. T kommt auch wesentlich kleiner vor. '2 durch- schnittlich 35— 40 mm, dem von eervus L. (Hirschschiöter) ähnlich, Kopf aber viel stärker gerunzelt, Halsschild und Flügeldecken mehr oder weniger stark behaart, besonders an den Rändern. Unterseite bei beiden Ge- schlechtern tomentiert. Bein.- beim T rotbraun und schwärzlich, beim $ einfarbig schwärzlich. Mearesi Hp., lunifer v. Burm., $ nigripes Hp. (schwarzfüßig). Silhet, Darjeeling, Himalaya. Ziemlieh selten. $ 40— 55 mm. Durch die oliven- artig metallisch glänzenden, kaum tomeutierten Flügeldecken leicht zu er- i ii. Geweih ungefähr wie bei lunifer, dünner, die Zähnchen nahe der Gabel fehlen ganz oder fast ganz, der mittlere große Zahu ist vorhanden; nahe der Geweihwurzel ist noch ein einfacher oder geteilter Zahn vor- banden, der bei lunifer fehlt. Stirnfortsatz ungefähr wie bei maculifemo- ratus, Stirn annähernd wie bei lunifer, ebenso die Beine. $ durchschnitt- lich 30 mm, schwärzlich, kaum metallisch, dem lunifer-% ahnlich, jedoch sind die Zähne der Vorderschienen Schürfer zugespitzt. laminifer Wat. (Plättchen tragend). Assam. Birma. Selten, ß etwa 55 mm lang, ziemlich tomentiert. Geweih einfach, lang vorgestreckt, vom ungleich gegabelt, innen mit vielen kleinen Zähnchen, hinten oben mit einem großen Zahn. Stimfortsatz vom fast gerade ab-, in der Mitte seicht geschnitten; Stirn vorn mit einem schmalen Aufsatz, au den Hinteiecken runde! eingeschnürt Beine braun und rötlichgelb, maculifemoratus Mot. (mit geflecktem Schenkel). Ost-Sibirien, Japan. Nicht selten, t 35—75 mm, etwas tomentiert. Kopf mit nach unten ge- richtetem, spitz zulaufendem Stirnfertsatz. Geweih gelingen, vorn gegabelt. hinten mü einem sehr starken breiten Zahu; zwischen diesem und der 1 treten noch 3 — 5 mehr oder weniger starke Zähne auf. Stirn in der Mitte vorn mit einem kurzen Höcker. Rand des Kopfes über den Augen sehr ^tark eingeschnürt Schenkel deutlieh gelb gefleckt $ nicht t n- tiert, dem eervus-ff -ehr ähnlich, aber durch die gelbgefleckten Heim' leicht zu 1 len. Cantori Hp. (Theodore Edw.Cantor, geb. 1809, gest. 1860, Zoologe). (6.12). Usam, Darjeeling. Stirnfortsatz keilförmig zugespitzt, Unterer Teil des Ge- ns, Kopf, Halsschild und Flügeldecken mehr oder minder fein, Unter- seite stark gelblich tomentiert. Schenkel größtenteils gelb, Mittel- und Hinterschienen mit kleinem rotbraunem Fleck kurz vor deren Kode. $ 35—10 mm. Kopf schwärzlich, kahl. Halsschild und Flügeldecken braun, fein gelblich tomentiert. Beine gelb und braun. Westermanni Hp. (siehe Seite 16. 1). Assam, Himalaya. .{ 25—45 mm. Geweih kräftig, stark gebogen, un abelt; bei grellen Stücken mit einem und 3— 4 kleinen Zahnen, bei kleinen mit einem breiten, *) Stirnfortsatz scheint mir eine zutreffendere Bezeichnui in als < Iberlippi . 1- Teil am b öftei g< nannt wird. reu Zahn. Stimfortsatz von hinten nach vom zu nur wenig ver- schmälert, gegen die spitze zu beiderseits bogig verlaufend, sonst ist der Kopf ungefähr wie bei CerVUS gestaltet. Kopf und Halsschild ziemlich. Flügeldecken spärlich tomentiert, Beine bräunlichschwarz, gelb gefleckt Smithi Parr. Darjeeling, Nord-Indien. 3 35 — 50 mm, unserem eervus ähnlich. Geweih, Kopf, Halsschild und Flügeldecken schwärzlich, letztere etwas glänzend, nicht tomentiert. Geweih vorn mehr oder weniger deut- lich gegabelt, nur in der vorderen Hälfte mit einem Zahn, höchstens ganz große J J noch undeutlich gezähnelt. Stimfortsatz wie bei Westermanni. Stirn ungefähr wie bei eervus, jedoch ist deren Hinterleiste halbkreisförmig abgerundet. Oelavayi Fairm. Yunnan. Eine seltene, kleine, bis 24 mm lange Art, mit kleinen braunen Mandibeln, braunem Kopf und Halsschild, beides stellen- weise fein und anliegend graugelb behaart. Flügeldecken hellgelblich, allenthalben schmal braun umrandet. Beine blafigelh und bräunlich. elaphus F. (Edelhirsch), americanus Hp. (amerikanisch), eervus v.D. O. (Hirsch), $ plaeidus Say (sanft, still). (6.13). Carolina, Pennsylvanien, St. Louis, Nord-Amerika. Von den beiden Gabeln de- Geweihes ist die obere Zinke stets um ein Drittel länger als die unter.'; der grobe Zahn nächst der Stirn ist schwach rückwärts gerichtet. Stirnfertsatz dreieckig keilförmig. Hinterrand des Kopfes sehr hoch, in der Mitte (am Scheitel) mit kreisrunder Unterbrechung. Oberseite meist kahl oder kaum tomentiert. Unterseite schwach gelblichgrau tomentiert. $ etwa 3 cm, braun, schlanker als eervus-^; Mandibeln sehr kräftig. Fortunei Saund. (siele' Seite 10.2). China. i lont« »labini ( Odontolabis, Anoplocnemus, Heterochthes und Neolucanus) ausführlich über die große Veränderlichkeit der Lucanidae. Er zählt zunächst die Ver- änderlichkeit der 22 auf und schreibt: Die JJ sind oft bemerkenswert von den welches von 39 — 52 mm vorkommt, weniger stark eingebuchtet, sonst dem von Dalmani ähnlich. Die telodonte Form ist als dux Westw. (Führer, Anführen, die amphiodonte Form als Cumingi Hp. beschrieben worden. Stevensi Th. Meuado, Celebes, ziemlich selten. S 51 — 82 nun, in allen 4 Formen vorkommend, einfarbig schwarz, sehr breit augelegt. Kopf sehr tlach, Vorderrand gerade oder nur wenig eingebuchtet, nicht oder kaum erhöht, Hinterrand stark verschmälert, Augeudorn zugespitzt oder abgerundet. Halsschild kurz, breiter als der Kopf, vorn stark, hinten weniger stark doppelt eingebuchtet, Seitenränder ziemlich geradlinig, nicht gezähnt. 2 dem von sinensis ähnlich, seitlich breiter gelb gerandet, Flügelspitze mäßig breit, Außenrand ganz schmal schwarz gerandet. Duivenbodii Deyr. Sangir, nördlich von Celebes, selten. S > n alten Formen bekannt, 49 — 80 mm, der vorigen Art ähnlich, aber kastanienbraun, Kopf und Geweih dunkler; Halsschild rötlichbraun, schmäler als der Kopf; Flügeldecken dreifarbig, das etwa dreieckige Mittelteil rotbraun, daneben schwarz und seitlich gelb, Saum schmal schwarz. 2 dem Stevensi -$ sehr ähnlich, aber Halsschild und Vorderschienen sind schmäler und die drei- eckige schwarze Mittelzeichnung endet an der Flügelspitze ganz schmal. sinensis Westw. i chinesisch), gaxella l'li. pr. p. (Gazelle). (7.«s). Shanghai, Lilong, Honkong, China, nicht selten. S 34—79 mm, die amphiodonte Form scheint zu fehlen, tief schwarzbraun, Kopf und Geweih dunkler, fein punktiert, Flügeldecken außen rotbraun, Rand ganz schmal schwarz. 2 34 — 48 mm, den kleinsten ' ' (7.s) ähnlich, der Kopf aber nur halb so lang als breit und das Geweih sehr kurz, innen mit 3 — 4 kleinen Zähnchen; Kopf und Halsschild punktiert; Flügeldecken -Rand fast immer rotbraun. Cuvera Hp., bicolor Barm. pr. p. (zweifarbig), Delessertü Hp. Darjee- ling, Silhet, Assam, llinialaya. ziemlich häutig. S 46 — 77, die amphiodonte Form fehlt; tief schwarz oder dunkel kastanienbraun, Flügeldecken gelb, mit einein schwarzen Dreieck, welches in der Spitze ganz schmal endet, der umgeschlagene Rand auch gelb, nur die Kanten schwarz. Der vorigen 52 Art sonst ähnlich, Kopf und Halssckild aber feiner punktiert und stärker glänzend, auch beim §. Die mesodonte Form heißt v. Prinseppi Hp., die priodonte v. Saundersi Hp. (Saunders, englischer Entomolog). +33—39 mm, dem sinensis-'} ähnlich, die Flügeldecken aber wie beim . Chusan, Assam, Darjeeliug, seltener. Der vorigen Art ähnlich. S bis 85 mm, Geweih vom spitz, nicht gegabelt, in der vorderen Hälfte gezähnelt, in der Mitte mit einem größeren Zahn, der bei giraffa fehlt. $ wie bei giraffa. Psalidorenuis Mot. (Mit gewölbter Soheere). Psalidognathus Mot. (ScheerenMefer). Es ist nur noch eine weitere Art bekannt. inclinatus Mot. (geneigt), mandibiUaris T/t. (mit bemerkenswertem Oberkiefer). (7.15). Japan, häufig. S 35—65 mm. Je größer die Exem- plare, desto stärker sind die Mandibeln nach abwärts gebogen. Kleine SS haben ganz gerade, ungefähr gleichmäßig gezähnte Mandibeln; bei den kleinsten fallen die Zähnchen fast weg. ? 25— 35 mm, braun, einem kleinen 1. uranus mws-J ähnlich, aber allenthalben stark punktiert, Kopf und Halsschild gröber als die Flügeldecken. Metopodoiltus Hp. (Mit gezähnter Stirn). In 23 Arten über die indoaustralische und afrikanische Fauna verbreitet. Savagei Hp. (7.2i). Guinea, Kamerun, nicht selten, S 18 — 60 mm. Es kommen auch viel hellere Stücke als das abgebildete vor. Bei diesen sind die Mandibeln hell rotbraun, der Kopf trägt in der Mitte einen ziemlich großen, gelblichbraunen Fleck, Halsschild mit Ausnahme der dunklen Mittel- zeichnung mehr oder minder gelblich und die Flügeldecken haben oft viel heller gelbliche Wische. Die Zähnelung der Mandibeln tritt meist erst bei mittelgroßen Stücken auf, unter mittelgroße haben meist keine Zähnelung. $ mit ganz kurzen kräftigen Mandibeln, K"pf schwarzbraun, fast allent- halben stark gerunzelt, Halsschild größtenteils schwarzbraun glänzend, Mittelstreif schmal purpurbraun, an den Seiten gelblichbraun mit schwarz- lieben Punkten. Flügeldecken ähnlich wie beim S gezeichnet, doch ist das Schwarzbraun stärker ausgedehnt. Flügeldecken uud Halsschild glänzen stärker als beim . (mit gelbem Fuß), paüidipenms Hp. (mit blassen Flügeldecken), 5 Rafflest Jf/>. (Sir Thomas Strafford Raffles, geb. 1781, gest. 1826, Gouverneur der ostindischen Kom- pagnie auf Java uud Sumatra). (i.2>). Java, nicht häufig. Von 22—60 mm; auch bei den kleinsten SS sind die Mandibeln gezähnt. Bei Manchen SS besitzen die Mandibeln noch nahe dem Kopf einige Zähnchen. Kopf vorn mit 2 abgerundeten Höckern , die bei kleinsten SS gänzlich verschwinden können. Mandibeln, besonders bei großen SSi etwas nach unten gebogen. Kopf beim $ gerunzelt, Halsschild punktiert, seitlich am dichtesten. Flügel- decken wie beim ni), ,/1,1,/mt»,- Ihj. (Fechter). Madagascar, Mozambiijue, ziemlich häutig. Dem natalensis sehr ähnlich, kommt noch größer und kräftiger vor; meist mehr oder minder braun, manchmal ganz schwarz. Mandibeln innen sehr dicht gezähnelt, kräftiger, größer und langer als bei natalensis. 5 lnit äußerst kleinen Mandibeln, Kopf stark, Halsschild etwas gerunzelt, besonders an den Seiten und Ecken. Hoiuoderus Parr. (Mit bemerkenswert gestaltetem Halsschild). Nur 2 seltene westafrikanische Arten. Mellyi Parr. (siehe Seite 17.2) (8.1.2). Guinea, Barombi-Station beim Elefanten-See und Lolodorf, Kamerun. Tor allem durch die große Ver- schiedenheit der beiden Geschlechter bemerkenswert. Das S kommt auch sehr viel kleiner vor und fehlt alsdann der plastische Aufsatz des Kopfes. Cyclophthalmus Hp. (Kreis — Auge). Cyclommatus Parr. (Kreis — mit Augen versehen), Cladognathus Burm. (Zweig- oder Astkiefer), Mcgaloprcpes Th. Die bekannten 15 Arten und einige Abarten sind auf das indo-australische Gebiet beschränkt; meist insulare Arten. tarandus Thbg. (Renntier). (7.18 ?, 19 und 20 o abgebildete vor. Allenthalben unbehaart. Kopf, Halsschild und Mandibeln sind matt glänzend bronze- oder olivengrün, letztere an der Spitze glänzend braun. Flügeldecken ledergelblich, nächst der Naht stets, sonst nur selten grünlich metallisch. Mandibeln dreiteilig; erstes Drittel unregelmäßig ge- zähnelt, mit starkem Endzahn, Mitte glatt, letztes Drittel spitz zulaufend, sägeartig dicht gezähnt, der mit der Spitze korrespondierende erste Zahn am kräftigsten und meist stumpf. Stirnfortsatz ungefähr dreieckig, vorn in eine abgestumpfte Spitze auslaufend. metallifer Boisd. 1 metalltragend). Halmaheira, Batjan, Celebes, weit seltener als vorige Art. Größer als tarandus, vollständig kahl und allent- halben metallisch (grünlich, bräunlich und bläulich) schimmernd. Geweih plötzlicher gebogen als bei tarandus, an der Spitze kräftiger ausgezogen und gebogen, im hinteren Drittel nur mit einem starken und 2 kleinen Zahnen. Kopf und Halsschild viel breiter als bei tarandus angelegt und viel feiner gerunzelt. Stirnfortsatz ungefähr viereckig, vorn beiderseits ab- geschrägt. De Haani Westw. (siehe Seite 10.1), metallifer Hp. (metalitragend). Java, selten. Bis 50 mm. Allenthalben, besonders auf den Flügeldecken, fein grau tomentiert. Geweih mit nur einem kräftigen Zahn oder Zähnchen nächst dem Kopfe und mit einigen Zähnchen an der Spitze. Stirnfortsatz breit, viereckig, seitlich und vorn leicht eingebuchtet. canaliculatus Rits. (rinnenförnüg). Nias, selten. Nahe mit De Haani verwandt und nur durch eine auffallende Mittelfurche des Halsschildes unterschieden; diese beginnt vom flach und vertieft sich in der hinteren Hälfte sehr stark; ebenda stehen beiderseits der Furche ein aufgeworfener Längshöcker. Geweih mit nur einem kräftigen Zahn nächst dem Kopfe, an der Spitze mit kleinen Zähnchen, von denen nur der hintere kräftiger ausgebildet ist und sich deutlich von den übrigen abhebt. Leptinopterus Hp. (mit zierlichem Flügel, Dünn- oder Feinflügler). Psalicerus Dej., Psalidostomus Burm. In 12 Arten und einigen Varietäten über Brasilien verbreitet. femoratus F. (mit bemerkenswertem Schenkel). (8.5). Brasilien, nicht selten. Es giebt noch größere SS mit entsprechend größeren Mandibeln, aber auch sehr viel kleinere, die an Größe sogar dem $ nachstehen können Schildchen hell graugelb behaart. Halsschild und Flügeldecken mehr oder minder gelblich tomentiert. 5 von Größe und Gestalt des tibialix-%, ganz kahl. erythroenemus Burm. (mit roten Schienen), femoratus Th. (siehe vorn), tibialis Kl. (mit bemerkenswerter Schiene). Brasilien, etwas seltener. Wie femoratus, aber Schenkel schwärzlich und Schienen rötlichgelb, bei femoratus ist es gerade umgedreht. Fryi Parr. Brasilien, nicht häufig. Wie femoratus, Kopf und Hals- schild dunkler braun, Flügeldecken braun, dicht, Halsschild etwas grau- gelb tomentiert. Beine einfarbig, dunkler rotbraun. tibialis Esch. (mit bemerkenswerter Schiene), ochraeeus Hp. i. I. (ockergelb), ochropterus Hp. i. I. (mit ockergelben Flügeldecken). (8. 4). Sta. Catharina. Süd-Brasilien, häufigste Art. Das abgebildete Stück ist ein kleines $, die SS werden so groß wie femoratus, mit welcher Art auch die Mandibelbildung ungefähr übereinstimmt. ibex Billb. (Steinbock), $ aries Dej. (Widder), S eomplanatus Dej. (flach), $ poliodontus Dej. (vielzähnig), $ politus Hp. i. I. (wohl bearbeitet), sarcoramphm Cast. (mit krummen Schnabel), ? Wilsoni Hp. i. I. Brasilien, nicht häufig. Größte Art, bis 38 mm, ? bis 20 mm. Heller und dunkler rotbraun, Schildchen und Halsschild-Vorderrand lebhaft gelblich behaart. Geweih bei kräftigen SS von allen Arten am meisten gezähnelt, besonders im vorderen Drittel, resp. in der vorderen Hälfte. melanarius Hp. (schwarz), funereus Hp. (zum Leichenbegängnis ge- hörig), morio Burm. (stumpf), nigripes Dej. (schwarzfüßig). Brasilien. So groß wie femoratus, aber breiter gebaut, namentlich Kopf und Halsschild. Geweih kurz und kräftig, vorn und hinten etwas gezähnelt, in der Mitte auf dem Hörn ein kräftiger Zahn. Grundfarbe, bis auf den goldgelb be- haarten Vorderrand des Halsschildes und das gelbliche oder goldgelbe Schildchen, eintönig schwarz, doch kommen auch Stücke vor, deren Geweih, Kopf und Halsschild dunkel rotbraun bis schwärzlich sind, ebenso die Unter- seite, mit Ausnahme der ganz schwarzen Beine; derartige Stücke haben gelblich rotbraune oder lederbraune Flügeldecken, deren Naht dunkler oder schwärzlich beschattet ist. V-niger Hp. (schwarzes V), triangularis Burm. (dreieckig). (8.g). S bis 32 mm. Geweih rotbraun, sehr breit, in der vorderen Hälfte klein ge- zähnelt, in der Mitte und am Kopf stehen meist auch noch einige kleine Zähnchen. Schildchen und Halsschild-Vorderrand gold-, resp. braungclb behaart. Kopf, Halsschild und Flügeldecken matt. affinis Parr. (verschwägert), pulchellus Kl. i. I. (Mus. Berl.) (gar schön). Parana, Alegrete, Rio Grande do Sul, Süd-Brasilien. Bis 20 mm. Der vorigen Art sehr ähnlich, Mandibeln sehr breit, schwärzlichbrau u, nur am Kopf mit einem Zahn und etwas an der Spitze gezähnelt. Kopf und Halsschild dunkelbraun, nebst den Flügeldecken etwas glänzend. Schild- chen und Halsschild-Vorderrand goldgelb. Die Flügeldecken sind nicht schwarz, sondern bräunlich gezeichnet, die Zeichnung ist weniger ausge- dehnt und bedeckt nur je die innere Hälfte des Vorderrandes. Macrocrates Burm. (Der lange Starke). bueephalus Hp. (ochsenköpfig), longieornis Burm. i. I. (langhönng). (8.3). Brasilien, einzige, sehr seltene Art. Hörner verhältnismäßig sehr kräftig, auf der Abbildung zu stark gebogen. Kopf und Flügeldecken ziem- lich gewölbt, einfarbig, dunkel rotbraun. Maerognathus Hp. (Mit starkem Kiefer). Dorcus Burm. (Geweihkäfer), Hemisodorcus Th. (Halb- Geweihkäfer). Nur wenige, besonders nordindische Arten, deren systematische Stellung zudem ziemlich zweifelhaft ist. nepalensis Hp. (aus Nepal), Ghevrolati Cheh. (siehe Seite 24.2). similis Hp. (ähnlich). (8.11 Si 12 $)■ Kaschmir, Assam, Nepal, Himalaya, ziem- lich selten. Abbildungen gut gelungen. fulvonotatus Parr. (zimmetartig bezeichnet). Darjeelling, Ost-Indien, selten. 17 — 20 mm, ungefähr wie Oyelophthalmus tarandus-% gestaltet, dunkel .,.1 bräunlich olivengrün; Kopf and Halsschild wonig, Flügeldecken stark glänzend. Halsschild in jeder Ecke mit einem verloschenen, gelblichen Fleck. Flügeldecken mit ebenso gefärbter Binde, die nächst der Schulter beginnt und sich bis zur Flügelspitze hinzieht, im letzten Viertel am breitesten wird und daselbst umbiegt; es kommt auch vor, daß der lange, schmale und gerade Teil dieser Binde fehlt. Beine bräunlich, Schenkel zum Teil gelb. Macrodorcas Mot. (Groß-Geweihkäfer). Psalidostomus Mot. (Scheerenmund). In 11 Arten oder Formen über China und Japan verbreitet. Macrodorcas und Eurytrachelus waren früher mit Dorcus ver- einigt. rectus Mot. (gerade l. (N.nl. Japan. Kommt bis 143 mm vor. striatipennis Mot. (mil gestreiften Flügeldecken). Japan. 15— 18 mm, ungefähr wie Dorcus striatopunctatus, aber viel feiner und dichter punktiert- liniiert, auch Kopf und Halsschild sind feiner punktiert. Eurytrachelus Th. (Mit breitem Hals). Phüyprosopus IIp. (mit breitem Gesicht), Dorcus Hp. (Geweih- käfer). In 2.'! Arten and zahlreichen Varietäten in der indischen Fauna verbreitet; die meisten sind schwer zu bestimmen, besonders die einander sehr ähnlichen j £. Die meisten Arten sind in der Größe sehr veränderlich. bucephalus Pert. (ochsenköpfig 1 , ' axis Dej. (Axishirsch), ? bilunatw 1,'iinir. i. I. (zweimal sichelförmig), $ Briareus Hp. (in der Mythologie ein hundertarmiger Riese), ' Goliath Qistl. (Goliath), latus Sturm i. I. (breit), lateralis Dej. (durch die Seite ausgezeichnet), ', punctifrons Sturm imit punktierter Stirn), y rugifrons Hp. (mit gerunzelter Stirn), ' + l subcos- taius Sturm (etwas gerippt), , T , urus \> — 20 mm, ungefähr wie taurus gestaltet, aber allenthalben, einschließlich der .Mandi- beln. stark graugelb bepelzt. Flügeldecken mil einigen undeutlichen Reihen längerer Härchen. S int einem Buckel in der Mitte der vorderen Kopf hälft.'. velutinus Th. (sammetartig). Darjeeling, Ost-Indien, 18 mm. Außer den kurzen, kahlen, schwarzen Mandibeln allenthalben mit bräunlichem l'elz besetzt. Flügeldecken mit je 5 sehr deutlichen Reihen längerer Haare Aegus M. L. (Ziege). In 39 Art ii über die indo-australische Fauna verbreitet. capitatus Westw. (großköpfig) , malabaricus \\'(.-.tn-. (aus Malabar). platycephalus Westw. (plattköpfig). (8.21). Malabar, Malakka, indische Inseln, häufig, ': kommt selten größer, aber häufig wesentlich kleiner vor. { 4 ' mit dicht und runzelig punktiertem Halsschild. Flügeldecken stark liniiert und punktiert. acuminatus F. (zugespitzt), cicatricosus Wied. (genarbt), ; cornutus Thbg. (gehörnt), frontieornis ll/>. (mit einem Stirnhorn). Java, Sumatra. Amboina. Etwas kleiner als capitatus, Geweih breit, stark gebogen, der größte Zahn steh! eicht airJ dein Hörn, sondern auf der inneren Seit, desselben, ogivus Deyr. (8.17 ■ 1 ') Malakka, Java, Sumatra, Nord-Borneo. Mit voriger Art nahe verwandt und \ nanchen Autoren alsYarietät da 11 ge SclerOgnatilUS Hp. (Mit hartem Hörn). EpipedltS Sol. (eben, flach), Godartia Clirn., Pycnosiphorus (dieht Gemachtes tragend), Schrostomus Burm. (hartmäulig). 56 In 25 Äxten über Süd-Amerika, besonders Chile, verbreitet. Bacchus Hp. (Gott des Weines, Sohn des Jupiter und der Semele), ehilensis Dej. (chilenisch), Danrini Burtn. (siehe Seite 10 1). (8.19)- Puerto Montt, Chile, gemein. Kommt nur selten größer, häufig aber etwas kleiner vor. 5 von kleinen $$ ml1 ' u hicden; Mandibeln runzelig, scharf- kantig, beim $ glatt und mit abgerundeten Seiten, Außerdem ist beim ' der Kopf und hintere Teil der Flügeldecken etwas starker als heim $ punktiert. mandibularis Sol. (mit be rkenswerten Kiefern). Lessemi Buq. (R. P. Lesson, geb. 1794, gest. 1849, französischer Zoolog und Weltreisonder). iS.jii. Chile, nieht selten ' etwas kleiner, mit ganz kurzen Mandibeln und ohne die über den lugen so scharf hervortretenden Höcker. Beine ein- farbig schwarz. femoralis Guer. (mit bemerkenswertem Schenkel). 3 Daricini Hp. (siehe Seite 10.1), modestus Phil, (bescheiden), rubripes Jfji. (mit rostrotem Fuß), 3 rufifemoralis Curt. (mit rotem Schenkel). Chile, Fori Familie, Patagonien, Magellan-Straße. Etwas größer und breiter als mandibularis, Grundfarbe ebenso, aber der Rand von Halsschild und Flügeldecken sticht nicht so scharf ab. Geweih etwas gebogen, kurz und kräftig, in der Mitte ähnelt, $ ohne Augenhöcker. Beine schwarz, Schenkel kastanienbraun glänzend. neotragus Westw. (neuer Bock), $ eribratus Th (siebartig durch- löchert). Brasilien. Eine etwa 10 min große, einfarbig mattschwarze Art. Bas kleine, breite Geweih ist vorn zweiteilig. Halsschild-Vorderrand in der Mitte mit einem eingekerbten, glänzend schwarzen Höcker. $ mit dicht und fein punktiertem Kopf und Halsschild, worauf auch der zweiteilige Höcker angedeutet ist. caeiatus Bl. (ciseliert), circumdatus Dej. (umringt), Oumingi ///'., tariolosus Hp. (mit Knötchen besetzt), ritlatus Burm. (mit einer Binde ver- sehen). (S.25). Chile, häufig. Bie Abbildung zeigt ein größeres ', $ kleiner, mit seitlieh mehr abgerundetem Halsschild und ganz kurzen Mandibeln. Seovtizus Westw. Nur wenige südamerikanische Arten. cucullatus Bl. (mit einer Kappe versehen), 5 cornutus So/, (gehörnt). (8.22). Chile, nicht häufig. <3 bis 15, $ 8—10 111111. Abbildung zu hell. Einfarbig schwarz, mit unbestimmtem bläulichem Scheine. Mandibeln schräg aufwärts gerichtet. Kopf matt schwarz, nieht punktiert. Halsschild glänzend schwarz, schräg vorwärts überragend, längs der Mitte etwas punktiert. Flügeldecken und Schildchen ziemlich matt, dicht und fein punktiert. Unter- seite größtenteils etwas punktiert. Beim 5 fehlt das große Hörn auf dem Halsschild, bei großen S3 ist es an der Spitze eingekerbt. maculatus Kl. (gefleckt), irroratus Hp. (beträufelt). (8.23). Brasilien, ziemlich selten. 3 bis 15, 7 bis 10 mm. Mandibeln ganz schwarz. Hals- schild beiderseits neben der Mitte mit aufgeworfenen Wülsten. Flügel- decken ii sben der Naht flach, seitlich der einzigen erhabenen Längslinie nach dem Rande zu stark abfallend. J mit etwas flacherem Halsschild und ganz kurzen Mandibeln. Platycerus Gceoff. (Mit breitem Hörn). Systenocerus Weise (mit dünnem Hörn). Etwa ein Dutzend meisl nordamerikanische Arten. quercus Wb. (Eicho),? pireus Kuh. (pechschwarz), quercieola Knoch ■ .'. iliner), scaritoides Sturm (einem Searites ähnlich), securidens mit beilförmigem Zahm,' virescens F. (grün). New-York, Carolina. Vertritt unseren caraboides /,. (einem Laufkäfer ähnlich) in Nord-Amerika. iifig bräunlich. oregonensis Westw. (von Oregon), coerulescens Lee. (blau glänzend), ?depressus v. Lee. (zusammengedrückt). Oregon, Kalifornien, Vancouver. Wie caraboides, aber matt, fast ohne Glanz. Kopf und llalssehild ganz dunkel schwarzblau, fein punktiert, Flügeldecken etwas heller, allenthalben fein punktiert-liniiert. Geweih des 3 stark gebogen, viel dünner als bei caraboides. Lissapterus Deyr. (Mit glattem Flügel). Nur 2 australische Arten. Howittanus Westw. (8«2o)- Moreton Bay, Gippsland, Swan River, selten Die eigenartige Plastik des Kopfes — Stirn sehr hoch, stark concav ein- gebogen — ist im Bild nicht zu erkennen. Über diese Einbuchtung ragt ein quer-länglich-viereckiger Vorsprung, der innen runzelig ist. Kopf au den Hinterecken sehr grob punktiert, auf der Mitte gleich dem Halsschild glatt. Flügeldecken mit einigen unvollständigen, eingestochenen Punktlinieu, von den Schultern längs der Seiten nicht dicht punktiert. 5 mit kurzen, gezähnelten und runzelig punktierten Mandibeln; Kopf überall runzelig punktiert und vorn nicht so erhöht. Lissotcs Westw. (Glatt). Sclerostoutus Th. In 21 Arten über Australien und Neu-Seeland verbreitet, meist selten. reticulatus Westw. (netzartig gezeichnet), cicatricosus Burm. (genarbt), squamidorsis 117/ (mit schuppigem Kücken), teelandieus Fairm. (aus See- land), xelandicus Hornbr. et Jacq. (desgl.). (8.2g). Neu-Seeland. Weder in (irölie noch Geschlechtern nennenswert verschieden. Abbildung sehr gut; alle dunkelbraunen Stellen sind erhaben und glatt, die gelblichen dagegen versenkt. Unterseite stellenweise toinenfiert. Beine (Schenkel) unten glänzend und ziemlich hell rotbraun. obtusatus Westw. (stumpf, abgestumpft, verdunkelt). Tasmania. So groß, aber schmäler und gewölbter als reticulatus. Einfarbig braun, überall runzelig punktiert, Flügeldecken mit einigen, sich etwas abhebenden Linien. Mandibeln schon in nächster Nähe des Kopfes stark umgebogen, undeutlich gezähnelt. llalssehild beim 5 ziemlich gleichmäßig runzelig punktiert, beim $ beiderseits der Naht mit je einer glänzenden, viel glätteren Stelle. cancroides F. (krebsartig). Tasmania. Wie obtusatus, aber mehr schwärzlich und viel feiner punktiert. Halsschild bei beiden Geschlechtern ungefähr gleich, ohne besonders hervorragende glättere Stellen. Flügel- decken höchstens mit Spuren hervortretender Linien. Mandibeln stark ge- bogen, sehr kurz und dick. Xiilidius M. L. (Römischer Geschlechtsname). Eudora Cast. pr. p. (Namen verschiedener Halbgöttinnen). In 2?> Arten in der afrikanischen und indo-australischen Fauna verbreitet. auriculatus Guer. (geöhrt). (8.27). Senegambien, Port Natal, Abvs- sinien. Käfer fast schwarz (Abbildung undeutlich). Die beiden Hörner aufwärts strebend, nebst Kopf und Halsschild dicht und grob punktiert, llalssehild innerhalb der kahlen Stellen mit angedeuteter Mittellinie. Flugeidecken mit scharfen Längslinien, dazwischen mit je einigen feinen Punktlinien. bubalus Swed. (Büffel:, auriculatus Kl. (geöhrt), integer Westw. (un- verletzt), Midas Cast: (siehe Seite 19.1), vervex I>. Haan (raub), cornutus Gray (gehörnt), cylindrieus Dej. (walzenf örmig) , trackodes Halm, (von rauher Art). (8.30.) Java, Timor. Nicht variierend. XiphodOIltuS Westw. (Seitwert -- Zahn). Cephax Cast. (Drohne), Coryptius Dej. (mit den Hörnern stoßen). antilope Westw. (Antilope), antilopus Westw. (Antilope), eapensis I><;i d (vom Kap), cribratus Gor. i. I. (siebartig), lleiehei Cast. (siehe Seite 10.2), Irironiis llp. /. I. (dreihörnig). (8.29). Kap- und Kaffemland. Einzige Art; ganz dunkel rotbraun. Kopf mit 2 schräg auf- und vorwärts ragenden Börnern. Halsschild mäßig dicht, aber ziemlieh grob punktiert, mit sein starkem, etwas überragendem Mittelhöcker, der von 4 kleinen, glänzenden Höckerchen gekrönt ist; der Mittelhöcker verringert sieh mit der Grolle der Stücke, beim $, welches ungefähr an jenes von Sinodendron cylindricum L. erinnert, ist er nur durch 3 kleine, im Dreieck stehende Höckerchen an- gedeutet. Flügeldecken mit vielen Längslinien, die durch Punktierung allenthalben unterbrochen werden. Syndesus M. L. (Verbind.', vereinige). Nur in 2 australischen Arien bekannt. cornutus F. (gehörnt), parvus Don. (klein). (8.si). Tasmania. 8 bis 12 mm. ' mit geteiltem, etwas aufwärts gebogenem, $ mit einfachem, gerade vorstehendem Geweih. Halsschild vorn mit kleinem Mittelhöcker, mit tieter Mittelfurche und allenthalben punktiert. Flügeldecken dicht und regel- mäßig tief eingestochen punktiert-liniiert. Hexapliyllum Gray (Sechsblatt). Psilodon Fert. (mit kahlen Zähnen). War früher mit voriger < lattung vereinigt. Nur 2 südamerikanische) Arten, brasiliensis Gray (brasilianisch), .■ Schuberti Pert. (G. II. Schubert, Naturforscher und Naturphilosoph, geb. 1780, gest. isi;n). Brasilien, i'. 1 bis 15 min, der vorigen Art sein- ähnlich, aber viel kräftiger und breiter, schwarz, nur selten dunkel rotbraun. CerucllllS M. L. (Hörner tragend, Homschrötei Platycerus Latr. (mit breitem Hörn), Tarandus Meg. (Renntier). In 5 Aiten in der nördlichen Erdhälfte verbreitet. piceus Wb. (pechschwarz), americanus h< : j. (amerikani ch), Balbi < (A. Balbi, geb. 1782, gest. 1848, italienischer Geograph und Stati tiker), frontosus Knoch i. I. (durch die Stirn ausgezeichnet), querci \i (Eichenbewohner). Pennsylvanien. Wie der europäische tenebrioides F. (einem Tenebrio ähnlich), dunkelbraun; Mandibeln etwas kürzer und kräftiger, der Mittelzahn stärker zugespitzt; Stirn stark eingesunken, grob gerunzelt; Halsscliild kräftiger punktiert; Flügeldecken weniger scharf lindert, aber allenthalben dicht runzelig punktiert. Ceratognathus Westw. (Mit gehörntem Kiefer). 7 australische und neuseeländische Arten. niger Westw. (schwarz), cornutus Th. (gehörnt), furoatm Cast. (ge- gabelt). (8.82). Tasmania. Dunkel schwarzgrau, tark gewölbt, alle Teile spärlich gelb tomentiert. Oberseite allenthalben runzelig punktiert. Hals- scliild manchmal mit breitem, gelbem Toment-Seitenrand, Flügeldecken mit undeutlichen Längslinien. 5 kleiner, Kopf und Halsschild gröber gerunzelt, Mandibeln sehr kurz, die 3 letzten Fühlerglieder (oder Fächer) nur halb so groß als beim Arten an, zu denen inzwischen noch sein- viele weitere mm beschrieben worden sind. Die Passaliden sind schwer zu bestimmen und vermögen zufolge der sich fast immer nahezu gleichbleibenden, meist flachen Form und zufolge der Eintönigkeil in i\ry Färbung nur geringes Interesse zu erwecken. Ks sind da- her auch nur einige Vertreter angeführt. Die Verbreitung erstreckt sich besonders auf die tropischen und subtropischen Teile der Alten und Neuen Welt; im paläarktischen Gebiete kommen keine Passaliden vor. A. Kuweit hat die Passaliden monographisch bearbeitet, ist seine Arbeil vielfach angegriffen worden. Aulacocyelus Kp. (Furchenkreis). Gegen 20, zumeisi indo-nustralische Arten. bihastatus Perch. (mit 2 S] ren versehen), fronticornis Westir. (mit Stirnhorn), Haworthi llp. i. I. (A. 11. Haworth, engli 1 hei E und Botaniker, geh L772, gest. 1834), tricornis Wurm. i. I. idreihi (S.,:ii. Tibet, Nepal, Himalaya, Malakka. Kopf mit;.' ,1- und vor- wärts ragenden Spießen und starkem Hinter! er oben zweiteilig und 58 auf dem Rücken runzelig punktiert ist. Halssohild glatt, Mittelfurche scharf, il am Vorderrand nicht soharf. Flügeldecken in den Längslinien tief and dicht punktiert. Solonocyclns Kp. (Binnenkreis). exaratus Kl. (a t), Manouffi Perch. (8.35). Nossibe, Madagascar, einzige An. Kopf mil einem kleinen und spitzen, wagerecht vorwärts ge- richteten tfittelhom Eal ohild mit tiefer Mittelfurche, die aber nicht ganz bis zum Vorden i arche der Halsschildränder vorn am deutlichsten. Leptanlas Kp. (Mit dünner Furche). 14 afrikanische und indische Arten. bicolor F. (zweifarbig . planus IV,. (eben, flach, platt). (8.33). Sumatra Bor 1 [nselarehipel. Eine der kleinsten Passaliden oben glänzend kastanienbraun, unten mehr gelblichbraun. Halsschild seitlich und in den Vorderecken zerstreut punktiert. I'roculus Kp. (Pflock, hölzerner Nagel). G. und //. führen die folgenden 3 Arten an. die alle ziem- lieh selten sind. Die Gattung Procains enthält die größten Passaliden; sie ist auf Guatemala beschränkt. Mniszechi Kp. (siehe Seite 8.1), Ooryi Tk. (8.36)- Behaarung deutlich rostrot. Kopf und Halsschild nicht punktiert; letzteres mit scharf und tief eingeschnittener Mittellinie, die nicht bis zum Vorderrande reicht. Flügeldecken in den Längslinien undeutlich punktiert. Goryi Guer. Noch größer als vorige Art, die beiden Höckerchen am Mude des Kopfes sind aber nur schwach angedeutet. Flügeldecken in den Vertiefungen viel starker punktiert und nicht nur am Vorderrande, sondern auch an den Seiten bis zur Naht dicht und lang fuchsrot behaart. Auch die Behaarung der Unterseite ist länger und lebhafter fuchsrot. opaeipennis Th. (mit dunklen [glanzlosen] Flügeldecken). Etwas kleiner als Mnis.nhi, Kopf ungefähr wie bei dieser Art geformt, llalsschild hinten (seicht) herzförmig ausgeschnitten. Flügeldecken glanzlos, matt schwarz, Vertiefungen lange nicht so scharf, Punktierung darinnen aber schärfer als Lei Mnisxechi und weniger scharf als bei Goryi. Die seitliche Behaarung der Flügeldecken reicht nicht bis zur Naht. Passalus F. (Pflock). G. und //. führen 19 amerikanische Arten an. cornutus F. (gehörnt), disjunetus Hl. (getrennt), distinetus Wb. (unter- chieden), ' interruptus /.. (unterbrochen). (S.37). Virginien, Carolina. Ait Nord-Amerikas, häufig. Hörn mehr oder minder kräftig, stark irts gebogen und vorn mit kurzer, aber scharfer Spitze. assimilis Wb. (ähnlich), semicylindricus Eseh. (halbwalzenförmig), (8.38). Bio Janeiro, Brasilien. Das Kopfhorn hat die Form eines kleinen spitzen Höckers. Nelcus Kp. (Vater >]<-^ Ntestor, König in Pylos). Nach G. und //. in s Arten über Süd-Amerika verbreitet. interruptus L (unterbrochen), grandis J'iy. fgroß), spectabilis Pert. (ansehnlich, sehenswert), sulcatus Scop. (gefurcht). (8.39). Brasilien. Oayenne, 1 tolumbien, Peru, häufle, Scarabaeidae (Familie der Mist-, Blatt- und Laubkäfer). Die Scarabaeiden, auch Lamellicornier (Blatthörnige)*) ge- nannt, werden von G. und 11. in die später folgenden Unterfamilien eingeteilt: von letzteren sind zusammen G05 Grattungen und 6550 Arten angeführt. Seit lsr,>'./■ (mit gezähntem Fuss). (9.5), Kap- und Kaffernland. selten. Abbildung gut gelungen. Spinipes ist wegen seiner sehr eigenartig geformten Mittel- und Hinter- beine leicht zu erkennen. muricatus Ol. (stachelig). Kapland. Etwa.- grösser als spinipes. Halsschild durch vorspringende Ecken vorn stark verbreitert. I decken mit einigen Leihen kurzer Haarbüschelchen. Beine viel ein- facher: die mittleren mit stark verbreiterten Schenkeln ohne Dorn, Schiene sanft gel,,, gen (geschwungen). Die Hinterbeine haben dache, breite Schenkel, deren Innenseite nur einige Zähnchen, aber keine Dornen trägt; Schiene allenthalben ungefähr gleich dick, geschwungen oder in der Mitte rechtwinkelig gelingen. Tarsen aller Keine viel stärker als hei spinipes. barbarossa Wied. (Botbart). Kapland. So gross wie spinipes. Tarsen gleichfalls sein- zart. Beine viel einfacher. .Mittelschenkel schwach verdickt, ohne Dorn. Mittelschiene fast gerade. Hinter- schenkel ziemlich stark verdickt, ungefähr in der Mitte, mehr nach innen zu, mit einem sehr langen und einem kurzen Dom. Hinterschiene gebogen, innen sägeartig go/äiuielt. Bowringi Wh. (Sir .lohn Bo wring, Schriftsteller und Reisender, geb. L792, gest, L872), Hongkong. Wie barbarossa, Hinterschenkel aber mit nur einem und zwar ganz gewaltigen, langen und spitzen Dorn. Hinterschiene fast rechtwinkelig gebogen oder nur geschwungen Helwigi F. .loh. Christ. Ludw. Hellwig, Entomolog, geb. 177:'.. gest. L8S1). Tranquebar, Ost Indien. Etwas kleiner als der euro- päische Schä/I'eri I... Flügeldecken mit deutlicheren Wülsten. Hinter Schenkel etwas schlanker und länger, Innenzahn undeutlicher. Hinter schiene innen dichte]-, feiner und gleichmässiger gezähnelt als bei Schaffen. Gymnoplenrns III. (Mit nackter Rippe). Ungefähr 110 Arten, die etwa die gleiche Verbreitung wie die der vorigen Gattung haben. Audi die Oymnopleu »•««-Arten sind Pillendreher. azureus F. (azurfarben). (9.8). Guinea, Kamerun. Kommt blau. bläulich und grünlich VOr| Beine BChwarz oder schwärzlich. Ganz grüne und zugleich leiner punktierte Stücke sind VOU Kolbe als v. viridimicans (grünglänzend vom südwestlichen Albert Njansa be- schrieben worden. 60 smaragdifer Walk. Smaragd tragend), smaragdirtus Mus. Berl. (von Fähr, (smaragdfarben). Ceylon. Wie viridimicans , aber etwas stärker glänzend und mit grünen Beinen. caffer Fahr. (Kaffer). Kaffernland. Nur wenig grösser als a u n us, aber dunkel purpurrot, Beine schwarz. sinuatus Ol. bogenartig gekrümmt . /.' i i /»•■/'. .1. /■'. Lee, Zoolog l. 9.9). China, Java, Ost-Indien, häufig. Die Halsschildhinterecken sind deutlich eckig-spii en, was .-ms der Abbildung nicht oder nur ungenau zu erkennen i>r. Seitlich ist das Halsschild in der Mitte eckig vorgezogen. Flügeldecken mit feinen, etwas gebogenen Linien. Unterseite schwarz, schwach schimmernd, Oberseite fast ganz matt, allenthalben fein genarbt, mehr oder minder deutlich purpurrot. Beine dunkelpurpurrol bis schwarz. Wahlbergi Fahr. Wahlberg, schwedischer Entomolog), amoenus Reich, (anmutig, reizend), Kaffernland, Port Natal. Nur wenig kleiner als vorige Art, Oberseite mattgrün, ähnlich genarbt und liniiert, Unter- nebst den Beinen gleichfalls grün, zumeist glänzend. Halsschild hinten stumpf geeckt, seitlich in der Mitte abgerundet. mundus Wied. (sauber, nett, zierlich, fein), capicola Cast. (Kap- Bewohner?), Ost-Indien, China. Etwas kleiner alt- sinuatus, oben fast ganz matt, ganz dunkel olivenbraun, unten fast schwärzlich, mit grünlichem Glänze. Halsschild wie bei voriger Art geformt, aber ziemlich stark runzelig. Flügeldecken deutlicher liniiert. umbrinus Gerst. (umbrabraun). Luitpoldkette, Ost-Afrika. Wie mundus gestaltet, aber nur wenig grösser als fulgidus und flacher als diese Art. Oben unbestimmt rotbraun mit gelblichbraunem Toment. Halsschild mit kurzer Mittelfurche und beiderseits davon mit einem kleinen glänzenden Punkte. Flügeldecken mit würfelig unterbrochenen, nicht tomentierten und daher etwas glänzenden Fleckenstreifen. Unter- seite dunkel kupferrot, gleich den etwas grünliehen Beinen glänzend. fulgidus Ol. (glänzend), Leei r. F. (siehe oben). (9. 10). Goree, imance, Senegal, Guinea, Mhonda, Deutsch-Ost- Afrika, Zanzibar, Senaar, Blauer Nil, Sudan. Keren, Abyssinien, Seriba Ghatta, Djur-Gebirge, häutig. Die glatten Stellen auf dem Halsschild (in der Abbildung die dunklen Zeichnungen) und die Flügeldecken ziemlich stark glänzend. Unterseite und Beine heller oder dunkler kupferrot, meist ziemlich matt. Flügeldecken stark runzelig gewellt, am stärksten nächst der Naht und daselbst wie würfelig eingeteilt erscheinend. bicolor Latr. (zweifarbig), ci/anopterus Sturm (Flügel azur- farben . Senaar, Nubien, Kopf und Halsschild ungefähr wie bei fulgidus, letzteres mit weniger viel glatten Stellen. Flügeldecken blaugrün, ziemlich glatt. thoracicus Har. (mit bemerkenswertem Brustschild), coeruleovirens Sturm (himmelblaugrün), cupricollis Koll. 'mit kupferigem Halsschild), dimidiatus Waltl (halbiert, balb). Oberes Ägypten, Nubien, Kordofan, ogl, Blauer Nil. Wie bicolor, Halsschild aber beinahe überall gleich massig gerunzelt, fast ohne glatte Stellin. Flügeldecken grünlich, runzelig wellig. virens Er. (grün), gibbosus Roth (buckelig, höckerig), nitidus (blin- kend, glänzend, schimmernd), pumilus Reich. 1 niedrig, zwergenhaft). Congo, Benguela, Loanda, Angola, Herero-Land, Tugela, Port Natal, Tigre, Abyssinien, häutig. So gross wie fulgidus, aber ganz grün oder blänlichgrün. Jlalsschild stark glänzend, fein punktiert. Flügel- decken etwas matter, an der Naht am meisten glänzend und daselbst etwas gewellt. Unten dunkler als oben, manchmal schwärzlich, etwas glänzend. Koenigi F. (Joh. Gerhard König, geb. 1728, gest. 1785, dänischer Missionsarzt auf Tranquebar, Vorder-Indien), guttatus L. (mit tropfen- artigen Tunkten versehen), scriptus Pall. (beschrieben, bezeichnet), (9.ii). Tranquebar, Ost-Indien, Ceylon, Tartarei, Mongolei, häufig, hie erhabenen, glänzend schwarzen Streifen der Flügeldecken sind ab- wechselnd kurz und lang, was auf der sonst gut gelungenen Abbildung nicht deutlich zu sehen ist. Unterseite und Keine schwarz, etwas glänzend. Kommt in Xord Indien auch in einer deutlich kupferroten Form vor. granulatus F. gekörnt), Koenigi Ihm. (siel ben). Nord-Indien. Calcutta, Pondiehery, Dindigal, Süd-Indien, Penang, Hinter- Indien, häutig. (9. 1:1). nie grauen Teile der Abbildung sind tomentiert. Unter- seite und Beine stellenweise tomentiert, sonst glänzend schwarz. parvus M. L. (klein, gering, unbedeutend). Pondiehery, Ost-Indien. Etwas kleiner und zierlicher als granulatus, ganz grün bestreut, nur die stahlblauen Flecken (H auf dem Halsschild und gegen 10 auf den Flügeldecken) treten deutlich hervor. Vorderrand des Kopfes gleich den beiden vorigen Arten mit 2 Zähnchen. miliaris F. (fein gekörnt oder punktiert, von Milium, Hirse). 1 langes. Ost-Indien, Ceylon. Voriger Art sehr ähnlich, etwa so gross wie granu- latus, meist weniger dicht als parvus und mehr graublau bestreut. Die stahlblauen Flecken etwas grösser, wie bei parvus angeordnet, abe] auf den Flügeldecken stehen in der Mitte nicht 2, sondern 4 Kopf des Vorderrandes mit 2 grösseren und 2 kleineren Zähnchen. spilotus M. L. (mit Schmutzfleck), scabrosus Dej. (rauh). Nilgiri Hills, Süd Indien , Java. 8 — 12 mm, meist grösser und klüftiger als miliaris. Toment grau oder gelblichgrau. Halsschild mit ungefähr 1 1 blanken Stellen. Auf den Flügeldecken bricht die dunkelblaue Grund- farbe allenthalben durch, so dass in der Mitte eine Querbinde Von mehr oder weniger zusammenhängenden Flecken entsteht. Vorderrand des Kopfes mit 4 deutlichen und 2 undeutlichen Zähnchen. Beine meist. braun. cyaneus F. (azurblau). Nord- West -Himalaya, Gogo, Kathiawar, Tranquebar, Nilgiri Hills, Ost-Indien. 9 — 12 mm, ganz stahlblau, seltener etwas grünlich, ohne jeden Toment. Kopf und Halsschild stark und tief punktiert, ersterer mit 2 grösseren Mittelzähnehen und daneben mit Andeutungen kleinerer. Flügeldecken allenthalben stark runzelig ge- wellt. Beine metallisch. Stenodactylus Brl. (Sehmalfinger). Eudinopus Burtn. (mit wohlgerundeten Beinen . dytiseoides Schreib. (Wasserkäfer- ähnlich), ateuchoides Burm. (Strahlenkäfer -ähnlich). (9.12). Süd-Brasilien, Tucuman, Argentina, Patagonien. Selten, nach G. u. //. einzige Art. Megathopa Esch. (Mit grossem Antlitz). 14 fast ganz auf Süd- und Mittel-Amerika beschränkte Arten; die meisten sind selten. columbica Har. (columbisch). (9. 11). Onlumbien. Das Hauptmerk- mal dieser Art ist, dass seitlich der S. Strich der Flügeldecken an deren Basis gekielt ist. virens Har. (grün). Porto Allegre, Rio Grande du Sul. Wesentlich grösser als columbica, bis 20 mm. Kopf und Halsschild schwarz oder olivengrünlichbraun. Flügeldecken heller, deutlicher dunkelgrün, fast ganz glatt, da die Längslinien äusserst schwach sind, violacea Bl. (violett, veilchenblau). Patagonien. So gross oder kleiner als columbica, dunkelblau, mehr blau als violett. Flügeldecken sehr fein lüngsliniiert. : mehr wellig, nicht glatt und glänzend wie bei columbica. Canthon Hft'nig. (Krabbe, Käfer). Coeloscelis Reich, (mit holdem Hinterfuss . Coprobius Latr. (im Kot lebend), Tetraechma Hl. (vierspitzig). Gegen 150 Arten, davon viele mit zahlreichen Abarten, deren Vorkommen auf Amerika beschränkt ist. vigilans Lee. (wachend, wachsam). (9.15). Indiana, Texas, Nord- Amerika, häufig. Augen eirund. laevis Dr. (glatt), püularius D. r,\ (Pillendreher), volvens F. (wälzend). New York, Maryland, Fast St. Louis, Louisiana, Missouri, lil New Orleans, Nord-Amerika, häufig. Voriger Art sehr ähnlich. Augen schmaler. Kommt dunkelkupferrot, aber auch bläulichschwarz und grün, v. iriridescens Lee. grün, grünend) vor. chalcites Haldem. (kupferfarbig). Missouri. Der vorigen Art sehr ähnlich, deutlich kupferrot, schwächer granuliert. speculifer Cast. (Spiegel tragend), conopygus Sffmg. (mit kegel- förmigem Steiss), parellinus Sturm (O.is). Bogota, Columbien, Su- rinam, Cayenne, Amazonas, Brasilien, häufig. Kommt auch glänzend blaugrün vor. septemmaculatus Latr. (siebenfleckig). (9.n). Veragua, Magdalenen- strom, Columbien, Cayenne, nicht selten. Variiert beträchtlich, u. a. indem die gelben Flecken andeutlich werden oder fehlen. nigrieeps Har. (mit schwarzem Kopf), coronatus Bl. (gekrönt, be- kränzt), l'ara. Brasilien. Wie vorige Art, aber Baisschild, Leib und der grösste Teil der Schenkel gelb. Flügeldecken rötlichgelb, Vorder und Hinterland ziemlich schmal, Naht ganz schmal, schwarz. Schi, neu Und Kopf schwarz. triangularis Dr. (dreieckig), paramaribi us Hbst. (von Parama- ribo). Columbien, Surinam, Cayenne. Wie nigrieeps, Kopf dunkel- bis schwarzgrün, Leih und Beine grösstenteils ledergelb; Vorderbeine häufig wie der Kopf, die übrigen stellenweise verdunkelt, besonders an den Schienen und Gelenken; manchmal alle Beine grünlichschwarz und alle Schenkel gelb gefleckt. Halsschild Ledergelb, mindestens mit grünlichen Schienen, häufig längs der Mitte oder auch zum grössten Teile mit grünlich oder rötlich schimmerndem Metallfleck. Flügeldecken einfarbig, gelblich bis grünlichbraun. V. sexpunetatUS Ol. (seehspunktig). Cayenne, Tara. Halsschihl mit 6 mehr oder minder deutlichen Flecken, die auch ineinander über- gehen können. quinquemaculatus Cast. (fünffleckig), cyanopterus Redt. (Flügel azurfarben). Pebas, Amazonas, rem. Para, Rio Grande do Sul, Bra- silien. 1" mm, Kopf vorn mit 2 sehr spitzen Zähnchen, schwarz, grün- lich und gelblich oder ganz gelblich. Halsschihl rötlichgelb, stark glänzend, mit 5 schwärzlichen Punkten, von denen die beiden äussersten manchmal verlöschen oder der mittlere sich nach vorn und hinten strichförmig ausdehnt. Flügeldecken bräunlichgelb mit schmal schwarzem Vorderrand oder ganz schwarz. Unterseite schwarz, Heine ganz schwarz (ehr mit gelblichbraun gefleckten Schenkeln. Simplex Lee. (einfach). Oregon, Kalifornien, ö— <; mm, einfarbig mattschwarz, Schultern mit einem kleinen blutroten Fleck. rugosus Bl. (runzelig, faltig . coriaceus Reich, (lederartig), tessel- l,itns Er. gewürfelt). Anden, Peru, Bolivia, Patagonien. 8 — 10 mm, einfarbig schwarz. Kopf dicht punktiert, Halsschild dicht runzelig- punktiert, Flügeldecken sehr grob gerunzelt. Lacordairei Cast. (siehe Seite L2), caesus Lac. (ausgehauen, aus- geschnitten), gemmatus Bl. (mit Edelsteinen besetzt, geschmückt). Peru, Tucuman, Argentina, Patagonien. Wie rugosus, etwas glänzend, Hals- schild in der Hinterhälfte mit breiter Mittelfurche, an den Seiten etwas buckelig, also nicht so glatt wie sonst bei ('nulluni. Flügeldecken stark buckelig-wellig. violaceus Ol. (violett, veilchenblau), leueopygus Kb. (mit weissem Pygidium, Hinterleibsspitze). San Domingo, Haiti, häutig. S— 11 mm. oben glänzend dunkelblau, unten und Keine schwärzlich, weniger glänzend. Flügeldecken am Vorderrande mit je ■_' kleinen Wülsten. Fühlerkeule und Pygidium gelblichweiss. Deltochiluin Esch. (Mit deltaförmiger Lippe . Annamesis Vig., Hyboma Serv. (Buckel, Höcker). Über 40 Arten, die tust ganz auf Süd-Amerika beschränkl und meist nicht häufig sind. brasiliense Cast. (brasilianisch), cognatum Germ, (verwandt, bluts- verwandt), Lacordairei Dej. (siehe Seite 4.2), subrugoswm Sturm (etwas runzelig, faltig). (9.18). Rio Grande do Sul, Brasilien, häutigste Art. .Manchmal nur 20 mm gross. Die eigenartige Form ist aus der Abbildung leider nicht zu erkennen. Die Flügeldecken haben einen sehr scharfen Seitenrand, von dem sie nach unten zu breit senkrecht abfallen: von den Rippen sind nur Spuren vorhanden, die aber an tiin Hinterecken der Flügeldecken in Form von je 5 kurzen, aber sehr deutlich erhabenen Schrägstreifen auslaufen. Färbung manchmal etwas rötlicher. Unterseite und Keine schwärzlichblaugrün, stellenweise etwas glänzend. Icarus Ol. (Sohn des Dädalus). Surinam. Brasilien. So gross wie brasiliense, ganz purpurglänzend. Kopf mit 1 deutlichen Zähnchen. Halsschihl in iler hinteren 1 lallte not deutlicher .Mit telfnrche, nebst den Flügeldecken dicht punktiert: letztere mit je 8 erhabenen Längsstreifen und unweit des Vorderrandes mit einem Buckel auf der Naht. Hinter- schienen sehr stark gebogen. dentipes Esch. (mit gezähntem Fuss), bufo Dej. (Kröte), Mac Leayi Vig. (siehe Seite L9.2), rugosum Sturm in i i/.e| i g. faltig). Sta. Catha- rina, Brasilien, lüs 27 nun, Kopf mit nur •_' Zähnchen, Halsschild ungefähr wie bei brasiliense. Flügeldecken dunkelbraun, sehr stark and grob gerunzelt. Die Hinterschienen sind ungefähr in der Mitte etwas geknickt und tragen beim )' nahe dem F.ndo einen kräftigen Zahn; beim 9 laufen sie in einen spitzen Dorn, beim >' in eine löffel artige Erweiterung aus, die innen einen sehr spitzen, geraden Dorn, aussen ein gebogenes Häkchen trägt. gibbosum F. (buckelig, höckerig). Carolina, einzige nordameri- kanische Art. So gross wie brasiliense, schwach purpurschimmernd. Flügeldecken stark gewölbt, manchmal beiderseits der Naht mit einem Buckel, an den Schultern mit einer längeren und einer ganz kurzen scharfen Linie; fein gerunzelt und mit deutlich hervortretenden Punkt- reihen. Hinterschienen stark geschwungen, resp. in der Mitte geknickt. trisignatum Har. (dreimal gezeichnet). Süd-Brasilien. 15 mm, Kopf dunkeloliv metallisch, mit 2 kleinen, nahe bei einander stehenden Zähnchen, Halsschild fein gerunzelt, gelblich bis rötlich, goldglänzend, vorn mit 3 dunkeloliv metallischen Flecken: ein ebenso gefärbtes, feines Pünktchen tritt noch am Seitenrande auf. Flügeldecken matt purpurfarbig, undeutlich dunkler gestreift, mit feinen Punktlinien, die an der hinteren, halbkreisförmigen Abrundung stumpfzackig enden. Beine schwarz, Hinterschienen fast rechtwinkelig gebogen. hypponum Buq. speeiosum Burm. (in die Augen fallend, auf- fallend schön). Bogota, Columbien, nicht häutig. Kleiner als brasi- liense, etwa '_''_' mm. prächtige Art. Kopf ungefähr wie hei liraxi- liense, Halsschild verhältnismässig bedeutend grösser. Flügeldecken an diu Schultern mit einer scharfen Leiste und mit je 7 Reihen glän- zender Grübchen und dazwischen mit mal. ist fein granu- lierten Streifen. Kopf grösstenteils, Halsschihl nur seitlich punktiert. Beiderseits grün. Halsschihl stark feuerrot glänzend, Flügeldecken etwas rötlich schimmernd. Seltener sind blaue Exemplare, während rote l v. arrogans Buq. (anmassend) beschrieben worden sind. Anachalcos Hp. (Oben wie Kr/.. Chalconotus Reich, (mit erzartigem Rücken). cupreus F. (kupferfarbig). Belial F. (hebr. : Nichtswürdigkeit, Ver- derben; Name des Teufels). (9.19). Senaar. Sudan. Aiptapim. Togo, CongO, Guinea, Senegal. Albert Njansa, häutigste Art. Die noch be- kannten li> afrikanischen Arten unterscheiden sich all. nur wenig heim ; noch leichter als beim 9> durch Form t\r< Halsschildes, Pygi- diums und der Hinterschenkel. F.pilissus Reich. (Olien glatt). Arachnodes Westw. (spinnenartig), Gyronotus Kl. (mit i hm Rücken), Nanos Westw. (Zwerg). Gegen 30 Arten, davon 22 von Madagascar, die übrigen ans Australien, Afrika und Brasilien. nitidus Cast. (blinkend, glänzend, schimmernd). (9.so), Madagascar. 62 prasinus Kl. (Urach- oder smaragdgrün . Klugi />• j. siehe Seite 4.1). Madagascar. Nur wenig grösser, ganz grasgrün, wie lackiert glänzend. Halsschild seitlich mehr abgerundet, nicht so eckig. Flügeldecken mit je 6—7 vii'l schärferen Linien. Hinter schienen verhältnismässig sehr kurz, stark gebogen. Coptorhina Hp. < ^N I i r gestossener Nase). 11 afrikanische und eine nordindische Art. Klugi Hp. (siehe Seite LI). (9.2i). Kap der nuten Hoffnung, nicht häufig. Eigenartig geformt, sehr hoch gewölbt. Cantliidiuni Er. (Vom Aussehen eines Canthon). Cniretalir 100 fast nur siul amerikanische Arten, eine von Honolulu. decoratum Pert. (geschmückt, geziert i. scuputare Cast. (mit be- merkenswerten Schulterblättern). (9.22). Minas Geraes, Brasilien. Manchmal dehnt sich die gelbe Färbung am Rande liis weit nach hinten aus: von der grünen Färbung bleib! dann nur ein grosser, ungefähr viereckiger Fleck übrig. Halsschild hinten gerandet. Flügeldecken deutlich punktiert-gestreift. collare Cast. (mit bemerkenswertem Halsschild), flavicolle Dei/r. (mit gelbem Halsschild), luteicolle denn, (mit goldgelbem Halsschild), sciniillans Herrn, (funkelnd, schimmernd). Cayennc, Brasilien. 6 — 7 mm. Kopf dunkelgrün, vorn seicht eingebuchtet. Halsschild oben und unten gelbbraun, oben sehr stark glänzend, mit einem feinen, schwarzen Mittelstreif. Flügeldecken glänzend schwarzgrün, deren Längslinien die Punktierung nur schwer erkennen lassen. Brust schwärzlich, Hinter- leib rotbraun. Marseuli Har. (S. A. Marseul, französischer Coleopterolog). Bra- silien. Nur wenig grösser als decoratum, Baisschild hinten nicht ge- landet, reiner grün und stärker glänzend. Kopf mit einem zweiteiligen Höckerchen. Flügeldecken auf der hinteren Hälfte mit einem grossen, matt schimmernden grünlichen Fleck, der aber nicht bis an die Seiten reicht wie bei decoratum; schwächer als decoratum punktiert-liniiert. auricolle Har. mit goldigem Halsschild), cupricolie Kl. (mit kupfrigem Halsschild). Para, Brasilien. So gross wie decoratum. Vorderrand des Kopfes nur ausgebuchtet, ohne Zähnchen. Halsschild ledergelb, stark rötlich goldglänzend. Flügeldecken einfarbig bräun- lichgelb bis braun. Coptodactyla Buna. (Mit gestutzten Fingern). Nur 4 australische Arten, 1 von Neu-G-uinea. glabricollis Hp. (mit kahlem Halsschild). (9.23). Somerset, Nord- Queensland, Port Essington, Nord-Australien. Halsschild seitlich, nahe den Hinterecken, mit einer tiefen Grube. Die Punktlinien der Flügel- decken Bind sehr deutlich. 9 ohne Hörn. subaenea Har. (etwas metallisch). Queensland. 10 mm, Kopf beider Geschlechter ohne Hörn. Halsschild dicht und fein punktiert, besonders seitlich und daher nicht so stark wie bei glabricollis glän- zend; die Grube an den Hinterecken nicht sehr tief. Flügeldecken violett schimmernd. Ontherus Er. (Kot, Mist, Dünger. Gegen '2"> mittel- und südamerikanische Arten. didymus Er. (doppelt, zweifach). Columbien, Peru, gemein. Beinahe so gross wie Coptodactyla glabricollis, Kopf beim J mit kürzerem, mehr kegelförmigem Hörn; bei $ ist dasselbe zu einem Höcker abge- stutzt. Halsschild nicht stark glänzend, Flügeldecken mit deutlichen Längslinien, in denen aber eine Punktierung kaum zu erkennen ist. Chalcocopris Biirin. (Erzartiger Copris). Hespei'US Ol. (Abendstern), chrySoUthUH Sturm i Topas), psüta- i hius Herrn. | PsittaCUS, Papagei, mit grünen oder blauen Schuppen), puncticollis Dej. (mit punktiertem Halsschild), smaragdinus Lac. (smaragdgrün). (9.24). Rio Janeiro, Brasilien, häutig; einzige Art. Variiert sehr stark in der Grösse, bis herab zu 10 mm. Unterseite und Beine prächtig kupferrot. Geschlechtsunterschiede unbedeutend. Pinotus Er. (Kot, Mist, Dünger). Brachycopris Holdem, (kurzer Copris), Dichotomius Hp. (in 2 Teile gespalten), Holocephalus Hp. (ganzköpfig), Homo- copris liu rm. i einem Copris ähnlich, gleich), Selenocopris Jliirm. i Kond-Copris). Über 60 Arten, die zumeist in Süd-Amerika, einige wenige auch in Nord- und Mittel-Amerika vorkommen. torulosus Esch. (knotig, wülstig), punetatissimus Cast. (dicht oder tief punktiert), scabricollis Germ, (mit rauhem Halsschild), valdivianus Phil, (von Valdiviai. Chile, häutig. Fast ganz matt schwarz. Das C? erinnert an mittelgrosse Copris hispanus L. (spanischer Kotpillenkäfer), mit ungefähr gleichem Hörn, Halsschild aber mit 2 grösseren Mittel- and 2 kleineren Seitenhöckern, beim 9 mit einem kleinen Buckel nahe am Vorderrande. Kopf mit Ausnahme des Hinterrandes und Hals- schildes allenthalben dicht und kräftig gerunzelt. Flügeldecken mit je 7 Linien, in denen seichte Punkte stehen. Gehört zur Untergattung Homoccpris. Mormon Lj. (ein in weiblicher Gestalt gedachtes Gespenst; vielleicht auch Hinweis auf die Mormonen, eine religiöse Sekte Nord-Amerikas!, c? exsertus Sturm (ausgereiht), nasutus Cast. (mit grosser Nase), serricollis Germ, (mit gezähneltem Halsschild), sexdentatus Pert. (sechszähnig): 9 protensus Pert. (ausgestreckt), rugifrons Dej. (mit gerunzelter Stirn), thersites Germ. (Sohn des Agrius, ein Grieche von Troja, durch Hässlichkeit berüchtigt). (9.26 ö\ 27 9 )• Brasilien, häufig, Kommt auch etwas grösser vor. Die feinen Linien der Flügeldecken sind sehr fein punktiert. Gehört nebst den folgenden Arten zur Unter- gattung Selenocopris. Achamas Har. (Sohn des Theseus und der Phädra, wurde vor Troja als griechischer Unterhändler in die Stadt geschickt). 9 Baal Buq. (eine syrische Gottheit). Bogota, Columbien. Bis 27 mm, Kopf vorn halbkreisförmig. Hörn beim J nach vorn gebogen, grösser als bei Mormon : beim 9 besteht es nur aus einein ganz kleinen und kurzen Höcker, der kleiner als bei Mormon ist. Halsschild ungefähr wie beim Mormon-ty , jedoch ist beim mm, Kopf des J in der Mitte mit einer Leiste, die den Rand nicht erreicht, alper jederseits zahn- oder homaitig ausgezogen ist. Halsschild mit auswärts gewen- deten Vorderecken, in der Mitte mit dreiseitiger, etwa- aufgerichteter Hervorragung, die in der Mitte jeder Seite einen Zahn zeigt. Hals- schild bei beiden Geschlechtern runzelig punktiert, beim 9 mit einfach gebogenem Kiel. Flügeldecken glänzend schwarz- bis rotbraun, sechs- fach tief lindert und dicht und deutlich punktiert, aber nicht runzelig w ie bei gigas und Midas. Pirmal F., Conon Kl. (berühmter athenischer Feldherr im pelo- ponnesischen und corinthischen Kriege . Kap and Kaffernland Bis 5 cm. Kopf sehr kräftig gerunzelt, beim ; in dir Mitte mit kräftigem Moni, beim 9 mit fast gerader Querleiste. Halsschild bei beiden Ge- schlechtern gerunzelt, nicht runzelig punktiert wie bei Hamadryas, Vorderecke beim ; ZU einem kräftigen, spitzen Koni \ oben in der Mitte trägt das Halsschild 2 Buckel, die nach vorn in ziemlich breite, quer abgeschnittene Anhängsel auslaufen, und seitlich bilden je 2 Halbkreise die Verbindung zur Vorderecke. Heim 9 sind die beiden Buckel nur schwach angedeutet. Kopf und Halsschild schwarz, Flügeldecken schwarzbraun, liniiert, aber nicht punktiert. colossus Bat. (Kolossi, giyiis "I . Kiese, Gigant). Westafrikanisches Hinterland, Keta (Quitta), Goldküste, Senegal. 6 cm lang. J vorn mit -ehr seicht ausgerandetem Kopf und Mittelhorn, quer gerunzelt, vorn feiner als hinten. 9 mit ausgebogener Querleiste. Halsschild vorn runzelig punktiert, hinten quer gerunzelt, beim V ungefähr wie bei bueephalus gestaltet, beim ; aber in der Mitte etwas anders ge- formt. Die bei bueephalus seitlich auftretenden, schräg auswärts ge- richteten Spitzen sind breiter und muh vorn gerichtet, der dazwischen liegende Teil ist in der Mitte seicht ausgebuchtet. Flügeldecken glän- zend, tief gestreift, Zwischenräume mit kaum merklichen Punkten. bueephalus F. (Leibpferd Alexander- des Grossen), 9 Tmolus Fisch. (Gebirge und Stadt in Lydien), cristatus D. G. (gekämmt). 9.36 ,* '. Ost-Indien, häufig. 9 mit kleinem, zweispitzigem Kopfhöcker, Halsschild mit geschwungener Querleiste. Letztere- und der Kopf schwarz, Flügeldecken schwarzbraun, zuweilen rotbraun, liniiert und -ehr fein punktiert. Sturleri Har. (nach den, Entdecker Sturler, einem holländischen Sammler, benannt). Sunda-Inseln, sehr selten. Bis T cm Kopf vorn fein gerunzelt, hinten gekörnt, beim j fast kreisrund, vorn schwach ausgerandet, am Vorderrand mit 4 schwachen Ecken, mit kräftigem Mittelhorn, das oben quer abgeschnitten ist: bei kleineren ; ; ist das Mittelhorn oben tief ausgerandet und mit •_' Zähnchen besetzt. Beim 9 ist der Kopf breiter als beim 7. mit kräftiger, an jedem Ende etwas gehöckerter Leiste. Halsschild beim ; in der Mitte mit etwas aus- geschnittener Verzierung, an den Seiten VOM COncaV, der senkrechte Teil vorn sehr grob, die hintere Halsschildhälfte feiner gekörnt. Heim 9 hat das llalsschihl eine bogig geschwungene Leiste und i.-t dicht gekörnt. Kopf und Halsschild schwarz, Flügeldecken matt dunkelbraun, seidenartig, Nahtstreif sehr fein, erhaben, etwa- glänzend, grob und weitläufig punktiert; die übrige Fläche ist äusserst fein, alier sehr dicht runzelig punktiert; Streifen kaum bemerkbar. Anterior F. (vornehmer Trojaner, Gründer von Patavium). 9.34 d). Senegal, nicht selten. Kopf beim 9 '"' Gegensatz zum J mit breitem Grunde, nach vorn gerundet verschmälert, seitlich nicht ausgebuchtet, auf der Mitte mit einer kräftigen, schwach drei ähnigen Leiste. Quer- leiste des Halsschildes geschwungen, seitlich etwa- eingebuchtet; sie verbreitet sich über die ganze Querlänge des Halsschildes, übrigens ist das 9 den 9 9 einiger anderer Arten sehr ähnlich und ohne grosses Material nicht sicher zu unterscheiden. Catharsius Hjt. Reiniger). über 7(> Arten, die von Afrika über Indien nach China, Borneo u. s. w. verbreitet sind. Molossus L. (molossisch; Molossis, Landschaft im östlichen Epirus), abbreviatus Hbst. (abgekürzt), berbiceus Übst., Janas Ol. (römischer Kriegsgott i. 9 ursus F. Bär), ? Molossus var. Ol. (9.87 9< »8 d 1 )- China. Ostindien. ,la\ a. g.n z Süd Asien, gemein. Variiert sehr in der Grösse. Kleine ; ; nähern sich den 9 9- indem da.- Knpfhorn und die seitliche Halsschildspitze immer mehr an ( rrösse verlieren, je kleiner die Stücke Bind. sagax Quens. (spürend . Nur in Madras. Tranqnebar, Süd-Indien. Wie vorige Art, Halsschild beim ; aber ohne Seitenhörner, hingegen am Vorderrand des Halsschildes mit einem etwa- glänzenden Fleck. 9 dem MolOSSUS- f sehr ähnlich. 64 gorilla Th. (Gorilla, Affe . Memnon Kl. (Sohn des Titonus und dej Aurora, Königin Äthiopien 9.3 1 Gabun, Guinea, Lolodorf, Kamerun, nicht häufig. 9 angefähr wie Molossus- 1 }, aber nicht so matt, sondern fast allenthalben lebhaft glänzend. Kopfleiste nach hinten schwach ausgebogen. Halsschild viel feiner gekörnt. dux Har. (Führer, Leiter . West Afrika, selten. Bis 35 nun. J mit etwas kleinerem Hörn. < I i • ■ ~ • ■ ?~ mehr dreieckig. Halsschild gri ' gerunzelt, mit weniger scharfen Vorderecken; die Querleiste ist ähnlich wie bei gorilla gezäl It, aber i laufen nicht so gleichmässig schräg zu, sondern sind seitlich ausgebuchtet und bilden \urn ein breites Mittelteil. tricornutus 0. G. (dreihörnig), Nemestrinus F. (der Gott der Baine). 9.36 . Kapland, Useramu, Deutsch-Ost-Afrika, häufig. Die Abbildung ist nicht gut gelungen. Meist etwas kleiner und gewöhnlich schwarz, etwas glänzend. Kopf und Halsschild dicht gerunzelt, letzteres hin wärts mehr punktiert, mit 2 glänzenden, glatten Stellen hinter den beiden kegelförmigen, kurzen, aber kräftigen und nicht spitzen Hörnern; zwischen ihnen glatt, doch läuft in der Mitte eine seichte Furche, Kopfhorn ähnlich wie die Hörner des Halsschildes. Flügeldeckenlinien fein punktiert. Klein,' ; ; mit kleineren. Hörnern, die besondersauf dem Halsschild zu kleinen Höckern zusammenschrumpfen. Beim 9 sind letztere nur angedeutet und der Kopf trägt Statt des Horns ein kleines, zweispitziges Höckerchen. Sabaeus F. (sabäisch, arabisch ; Saba, Stadt im glücklichen Arabien). cribricollis Walk, (mit dicht punktiertem Halsschild), J Pithecius Jti>s/. (Pithecusae, [nsel im tyrrhenischen Meer), ? sinensis J/j*. (chinesisch . !>. io . China, Ost-Indien, Ceylon, häutig. Zumeist wesent- lich kleiner und matter als vorige Art. Kopfhorn, sehr lang, dünn und spitz, senkrecht aufsteigend. Halsschild mit nur kleinen, sehr zum Verschwinden neigenden Höckern. Kopf fein gerunzelt, Halsschild LS gerunzelt und punktiert, die glatten Stellen hinter den Kopf- höckern nur angedeutet, lange nicht so glatt und glänzend wie bei tricornutus. 9 mit kleinem, stumpfem Kopfhöcker, gleich dem Hals- schild ziemlich gleichmässig gerunzelt und punktiert, letztere ohne glatte Stellen Copris Geoff. (Kot, .Mist. Dünger; Mistpillen-Käfer). Onthomera Ziegl, (Mistteiler). In ungefähr 110 Arten über alle Faunen-Gebiete, das südamerikanische ausgenommen, verbreitet; '2 Arten in Europa. La'ius Har. (Sehn des Labdacus, König in Theben, Vater des Oedipus). (9.39). Sedhiou, Casamance, Senegal, Guinea, nicht sehr häufig. Bei icch grösseren ; ; i-t das Hörn wesentlich länger und stäii _u und der zweiteilige Halsschildhöcker ist grösser und .-eine Spitzen sind länger. 9 mit einem kurzen und breiten, .dien teiligen Hörn und kleinerem Höcker auf dem Halsschild. Das Hörn i-t unten und oben am breitesten, in der Mitte schmäler. Jachus F., Jacchus F. Fest de- Bacchus zu Athen), ? Oedipus F. König in Theben, Sohn des Lapis und der Jocaste). Kapland. Wie us, aber der Kopf hat 2 kleine Spitzchen in der Mitte des Vorder- randes. Hörn des ; gerader, oben mein- zugespitzt. Halsschild-Höcker wie bei Latus, aber die beiden Spitzen tragen innen, etwa in der Mitte, noch ein ganz kleines Zähnchen, sind auch eine Kleinigkeit länger, sowie gröber gekörnt. V mit einem allenthalben ungefähr gleich breiten, olien gerade abgeschnittenen, dreihöckerigen Hörn. minator Har. (9. 40). Kapland. Kopfhorn ziemlich spitz, gerade auf- schräg auf- und auswärts gerichteten Hörner des Hals- schildes sind noch spitzer. Kopf dicht, Halsschild im senkrechten, vorderen Teile weitläufig, im hinteren Teile wieder feiner und dichter tiefen Gruben hinter der» Seitenhörnern sind glatt. Linien der Flügeldecken deutlich punktiert. 9 "'it kurzem, kräftigem Hörn, ihr wie (_!,i),ris /usjiami.s-^ . integer Reich, (unversehrt). Abyssinien. Ungefähr so gross wie Anceus, dem europäischen lunaris L. (mit Mondflecken) ziemlich ähn- lich. Hörn des 3 etwas weniger stark. Halsschild seitlich mit sehr scharfkantigen, spitzen Höckern statt der Hörne]- bei Amens; Mittel- höcker schmal, vorn mit 4 Zähnchen, deren beide mittlere einander sehr genähert und spitzer nnd kleiner sind als die äusseren. Linien der Flügeldecken kaum punktiert, y mit oben fast gerade abgeschnittenem Hörn. Seitenhöcker des Halsschildes stumpfer, Mittelhöcker kleiner und viel undeutlicher vierspitzig. armatus Har. (bewaffnet). .Mexiko. Wie integer, das Hörn des 3 i-t alier lang, spitz, dünn und stark gebogen. .Mittelhöcker vorn deutlich zweiteilig, die abgerundeten Spitzen mehr oder minder nach aussen gebogen. Halsschild dichter, Flügeldecken schärfer und deut- licher punktiert-liniiert. 9 wie lunaris- 1 }, mit ganz kurzem Hörn. incertus Say (ungewiss), denticornis hl. (mit gezähntem Hörn), exadius Chevr. {Exadios, Eigenname eines Lapithen). Chiriqui, Columbien, Mexiko. Etwas kleiner als vorige Arten, armatus und lunaris ähnlieh. Las nur wenig gebogene, feine und spitze Hörn trägt am Grunde rückwärts ein kleines, spitzes Zähnchen. Halsschild unge- fähr wie bei lunaris, aber fast überall glatt, nicht gerunzelt; der zwei- teilige Mittelhöcker geht vorn etwa- spitzer zu. Unmittelbar hinter dem Mittelhöcker läuft eine tiefe Mittelfurehe zum Hinterrand: seitlich der Furche ist das Halsschild viel ebener und glatter als bei lunaris. Linien der Flügeldecken fein punktiert. mesacanthus Har. (mit einem Dom in der Mitte). (9.4i). Nyi See. Zanzibar, ziemlich selten. 3 durch das eigenartig geformte Hörn, welche- etwa in der Mitte ein Zähnchen trägt und durch die Form des Halsschildes leicht zu erkennen. 9 ohne Hörn und Halsschildein- druck; Halsschild matt, stark runzelig. Fidius Ol. (Beiname des Zeus). Kapland. Voriger Art ganz ähnlich, das Hörn des ; trägt aber das kleine Zähnchen am Fusse. Kopf vorn ganz -eicht ausgerandet, nicht zweizähnig: die Halsschildhöcker stehen näher bei einander und neigen -ich etwa.- nach innen. 9 dem mesa- cdnthlis-Q sehr ähnlich. Gromphas Brl. (Sau). Nur -i südamerikanische Arten. aeruginosa Pt. (mit Grünspan überzogen!. Lacordairei El. (siehe Seite 4.2). (9.42). Bolivia, Amazonenstrom, Para, Paraguay, seltener als inermis. Abbildung schlecht gelungen. Olivenbraun bis oliven- grün, mit kupferrotem und grünlichem Schimmer. Hörn des Kopfes gerade, breit, oben schwach zweiteilig; Kopf ziemlich gleichmässig ge- runzelt. Halsschild vorn und seitlich kräftiger runzelig punktiert als auf der Scheibe: vorn mit 2 kräftigen, wagerechten, schräg auswärts zeigenden Hörnern, unter und neben denen das Halsschild steil abfällt. Flügeldecken deutlich gerieft. inermis Har. (unbewaffnet), Lacordairei Dej. (siehe Seite 4.2). Montevideo, Buenos Aires, Rio Grande do Sul . Bahia, häufig. Nur 10—16 mm gross, wie aeruginosa gefärbt. Kopf mit schwach zwei- teiligem Höckerchen statt des Hörn.-, nebst dem Halsschild etwas feiner gerunzelt. Bei letzterem ist in der Mitte des Vorderrandes ein ganz schwaches Höckerchen angedeutet. Flügeldecken viel feiner, fast un- deutlich gerieft. Oruscatus Bat. opalescens Bat. (opalartig). Columbien. nicht häufig. Ungefähr wie die Arten der nächsten Gattung gestaltet, noch ähnlicher denen der (bittung Onitis (Eselsmistkäfer), die jedoch in Süd-Amerika nicht vorkommt. 16 — '24 mm, einfarbig schwarz, Kopf mehr dreieckig, stärker als bei Gromphas vorgezogen, mit mehr oder minder deutlicher Querleiste im hinteren Teile, ziemlich gleichmässig gerunzelt. Hals- schild vorn in der Mitte, fast am Vorderrand, mit etwas gebogener Querleiste, nur im vorderen Teile und seitlich gerunzelt, Seheibe fast glatt. Letztere und die stark gerieften Flügeldecken etwas blaugrau, opalartig schillernd. Beine und Unterseite schwärzlich, etwas glänzend. Davus Er. 1 römischer Sklavenname). Peru. Meist etwas kleiner als vorige Art, blau, ohne Opalglanz, Halsschild granuliert. 65 Phanaeus M. L. (Liehl bringend). Lonchophorus Germ, (eine Lanzenspitze tragend), Oxysternon Cast. (mi1 spitzer Brust), Sternaspis Hp. (mit einem Schild an der Brust). G. u. //. führen 69 Arten an; B. Gr. Nevinson in seiner /,', vised Synonymic Lisi of Species of the Genus Phanaeus, London 1S!1"2. zählt bereits 82 Arten auf, zu denen weit ü treten, die er in die von ihm wieder abgezweigte Gattung Oxysternon unterbringt. Es sind das die Arten, welche am Mittelbrust- (Mesosternal-) Fortsatz einen spitzen Dorn tragen und oben wie lackierl aussehen, während die echten Phanaeus immer mehr oder minder metallisch sind. Neuerdings scheinen i nach Verzeichnis Felsche) keine weiteren Phanaeus beschrieben worden zu sein. Synonymie nach Nevinson's Liste. Phanaeus ist auf A rika beschränkt, die meisten Arten kommen in Süd- und Mittel-Amerika, 4- in Nord-Amerika vor. Die teilweise sehr groteske Bildung von Kopf und Halsschild ist fast bei allen Arten, bei den grössten und kräftigsten J J am besten ausgebildet; sie wird mit abnehmender Grösse immer einfacher und ist zumeist bei den ? 9 am einfachsten. laneifer L. (Lanzen-, Spiessträger), ' heros Cast. Held, Halb- gott), miles Cast. Soldat), taurus Marcgr. Stier, Ochse), gregarius Dej. hordenweise, zur Herde gehörig), satelles Lieht. (Trabant, Be gleiter eines Fürsten). Cayenno, Guayana, Para. Der folgenden Art an Grösse nur wenig nachstehend, dunkelblau, ziemlich glänzend. Der Halsschildhöcker bei den grössten J ,' in der Mitte mit einem breiten, vorn zweispitzigen Auswuchs, zu dessen beiden Seiten 2 weitere, breite Auswüchse stehen. Kleinere j J und $ 9 nähern sich in der Form des Halsschildes der nächsten Art, \ ler sie durch die anders skulp- tierten Flügeldecken leicht zu unterscheiden sind. Laneifer trägt ziemlich glatte Längsriefen, die unter einander durch unregelmässige Quersprossen verbunden sind. Die bei ensifer vorhandenen Quer- sprossen verbinden die durch Punkte (Körnelung entstehenden Längs- linien. Das 9 trägt nebst den beiden nächsten Arten Tarsen an den Vorderbeinen, die allerdings leichl abbrechen und daher Läufig fehlen. Auch ist den 2? dieser 3 Arten gemeinsam, dass die Halsschildhöcker br.-iter sind und weiter von einander getrennt stehen als beim 9- ensifer Germ. (Schwertträgei . Ajax Sturm (Name zweier grie- chischer Helden vor Troja), I ducalis Cast. (zum Feldherrn gehöi principalis Dup. (der erste, hauptsächlichste). (10.ii). Bahia, Bra- silien, nicht selten. 9 nur wenig kleiner. Hörn kürze]-, breiter und gerader. Halsschild bläuliel r ganz bläulich. Der Mittelhöcker trägt oben nur eine linienförmige Begrenzung, nicht beiderseits einen Höcker wie das .; . Die beiden Spitzen der Mittelhöcker -Unterseite steh. Mi näher zusammen und sind viel stumpfer; endlich fehlen seitlich abwärts vom Mittelhöcker die beiden kräftigen Dornen. bonariensisGor. (von Buenos Aires) bonaSrensis Burm. (desgleichen). Buenos Aires, Paraguay, Süd-Brasilien, ziemlich häufig. Voriger Art sehr ähnlich, dunkelblau, manchmal grün. Die Form ist bei bonariensis und ensifer die gleiche, abi rössten benariensis sind um die Hüllte kh-in. •!■ als ensifer, trotzdem Bind die Höcker und Zähne des Halsschildes viel schärfer jt als bei letzterer Art. bellicosus Ol. (kriegerisch, streitbar), silvanus Dtj. (die Wälder betreffend), Silvanus Cast. altlatinischer Waldgott, Beschützer der Wälder; auch Feldgott 10.19). Espirito Santo, Brasilien, ziemlich häufig. K int no, di etwas grösser vor. Die grössten ; J zeigen be sonders den Halsschildhöcker stärker entw ickelt, indem sich seine beiden Hälften noch etwas verlängern und verbreitern, nach vorn übernei und an ihrer oberen Kant, seicht ausgeschnitten sind. Bei den kleinsten ; [ schrumpfen die Höcker zu kleinen, länglichen, abge rundeten Buckeln zusammen, '1" ; itte Mittelstelle einschliessen. 9 mit ganz kurzem iiom. zu de sen beiden Seiten noch je ein kleines, spitzes Höckerchen auftritt. Die hintere Halsschildleiste stimmt mit der des f etwas überein, während die vordere schrägüber der Hinter- ecke zu einem kleinen Zahn ausbiegt und dum halbkreisförmig zum Mittelhöcker verläuft, der nur aus einem kräftigen vorn seicht ausge- randeten, hinten in der Mitte stark gefurchten An it odet Höcker besteht. lasius Ol. (kretischer Landmann und Geliebter det Cen l nr Kleine Antillen, Cayenne, Guayana, Bahia, Espirito Santo. Der nächsten Art -ehr ähnlich. Halsschild deutlich grün, mit auffallenden, gla( Stellen, die bei acrisius fehlen oder undeutlich sind. Flügeldecken grünlich, seltener rötlich, bei acrisius schwarz. ? mit ganz kleinem Mittel- und je einem deutlichen Seitenhorn. Halsschildleiste wagerecht hen orragend, undeutlich dreihöckerig, dahinter kreisförmig eingesunken. acrisius M. L. (König in Argos, Vater der Danas), Satyrus Cast. (Satyr, Gefährte de- Bacchus, auch Pau oder Faun genannt, Beschützer des Gedeihens in Wald und Feld). (10.28). Guayana, Brasilien. Kopf und Balsschild sind ein wenig mehr bläulichgrün als in der Abbildung. Dardanus M. L. (Sohn des Jupiter und der Electra, Ahnherr der trojanischen Könige), Eolus Dej. \ Aeolus), Aeolus Dej. (Sohn des Bippotes, Beherrscher der Windei. Bitias II, ir. (Sohn des Idäers Alcanor, von Turnus getötet). (lO.so). Mexiko, Guayana, Espirito Santo, Blumenau, Sta. Catharina, ziemlich häufig. Ganz kleine seigen nur 2 undeutliche kleine Buckel statt des Halsschildaufpatzes. 9 mit dreihöckeriger, ziemlich stark aufgeworfener Kopfleiste. Halsschild mit fast senkrecht abfallender Vorderhälfte, die nächst dem Vorderrand .ine wagerecht vorstehende, leistenartige Erhabenheit zeigt. Cadmus Har. Solin des phönicischen Königs Agenor, Bruder der Europa, Gründer der Cadmea in Theben, Erfinder des Alphabet mimaeformis Ane. (wie Mimas gestaltet), mimiformis Anc. des gleichen). Costa Rica, Cartagena, Columbien, Guayana. Nächster Art -ehr ähnlich, -ebener. Kopfsch ck ähnlich wie bei Mimas, bei grossen ; ; mit •"> Spitzen; die beiden äusseren und grössten sind ein wenig einwärts gebogen; Kopfleisten beim $ mehr gebogen. Dil grün- bis rotgoldenen Partien des Halsschildes sind ziemlich glatt, bei Mimas sehr deutlich gekörnelt. Halsschildaufsatz beim ;kig und beiderseits zu einer scharfen Spitze ausgezogen. Die schwarzen Teile des Halsschildes sind stärker und vor allem gleichmässiger als bei Mimas gerunzelt, auch läuft die grüngoldene Färbung noch als schmaler Saum am Hinterrande hin. Flügeldecken deutlicher bläulich, seitlich und hinten schmäler grün. Mimas L. (Name eine- Gi ter, . 10.8 Venezuela, Columbien, Surinam. Guayana, Amazonas, Brasilien, häufig. Kommt noch etwas grösser vor; die beiden kräftigen, geraden, aufwärts und etwas schräg auswärts gerichteten Hörner sind dann grösser. Bei kleineren wird der Halsschildaufsatz immer unbedeutender: beim $ ist nur noch .•ine gebogene Leiste vorhanden. Letzteres trägt auf dem Kopf 2 nicht ganz parallele Leisten, ab.r keine Hörner. Faunus F. .alter König in Latium, Enkel des Saturn, Vater des Latinus). (10.9 . Guayana, Amazonas, Para, Brasilien, nicht sehr selten. Bei etwa- kleineren ; ,' wird da- Hörn wesentlich kleiner, so wie es beim 9 ist. Bei letzterem ist der Kopf einschliesslich des Horns etwas, die vorderen 2 Drittel des llal--cl.il. I.s \i.l gröber gerunzelt. Hals- schild in der Mitte mit l kleinen, seitlich mit einem grösseren, schart kantigen Höcker. Kleine tragen auf der Mitte nur 2 Höcker, während der seitliche w ie heim 9 ist. Leander Wat. (Jüngling zu Abydus, Geliebter der Hero, der zu ihr allnächtlich durch de,, Hellespont schwamm), Laeander Wat. (des- gleichen). Bogota, Columbien. So gross wie nächste Art, ab.r un wie splendidulus- ; gefärbt; die Vertiefungen der Flügeldecken inartig matt. Kopl bei beiden Geschlechtern ungefähr wie bei Columbi. Hal-child mit nur 2 Böckem, die den beiden inneren von Columbi entsprechen. Statt des Aussenhöckers tritt im Hintereck des I [alsschildes nur eine I r minder l>h- er- habenen Linien der Flügeldecken sind rötlich, etwas glänzend, die Hellen mattgrUn, Columbi M. L. (Christoph Columbus, Entdecker Amerikas), d 1 has- tifer Germ. (Speerträger). (10.-). Marajo, Para, Brasilien. Die kleinsten ; ; zeigen ausser dem kleinen Hörn nur abgerundete Wülste 66 an den Halsschildhinterecken und auf der Scheibe 2 kleine Buckel, während die grossen, spitzen Höcker bei grossen : ' viel naher am Hinterrande stehen. Hörn des ? breit und gerade, verhältnismässig kürzer. Halsschild in der Mitte mit Querleiste, die ihrerseits in der Mitte eingezackt ist: bis zu dieser Querleiste reicht von hinten her die beim ? etwas deutlichere Mittelnaht. Neben letzterer stehen •_' kleine spitze Höcker, während die Querleiste durch 2 grössere und spitzere, mit den Spitzen nach aussen gerichtete Höcker begrenzt wird. imperator Chevr. (Feldherr, Kaiser), dimidiatus Sol. (halbiert). (lO.s). Bolivia, Chile, Argentina, Rio Grande do Sul. Prächtiges Tier, dessen grosse Schönheit aus der Abbildung nicht zu erkennen ist. Manchmal in Menge gekommen, dann wieder fehlend. ? ohne Kopf- horn und ohne die beiden Halsschildhöcker; an Stelle der letzteren tritt im schwarzen Mittelfleck eine etwas gebogene Querleiste auf; die beiden seitlichen Höckerchen sind etwas kleiner als heim f. splendidulus F. iet»;i> glänzend), Menelas Cast. (Verstümmelung von Menelaus, Sohn des Atreus, Bruder des Agamemnon, Gemahl der Helena), Menalcas Dej. (griechischer Hirtenname!, viridanus Sturm (grün . euprifer Kl. (kupfertragend). (10.4 5. s 9)- R>" Grande do Sul. Uruguay, Buenos Aires, gemein. Die Färbung variiert von grün- lieh bis rötlich. In dir Grösse sehr veränderlich, kommt aber nur selten grösser als da- abgebildete .' . sehr häufig aber kleiner vor. Je kleiner die J 3' werden, desto kleiner sind Hörn und Höcker; da aber ersteres nie ganz verschwindet, lassen sich auch die kleinsten , von den s,.nst -ehr ähnlichen 9 9 leicht unterscheiden; letztere tragen auf dem Kopf immer eine Querleiste. Batesi Har. (siehe Seite 8.2). Anden von Peru, Bolivia, Ecuador, Brasilien. Durchschnittlich etwa- grösser, ha beiden Geschlechtern wie splendidulus gestaltet, aber dunkelblau, etwas glänzend: in den Ver- tiefungen der Flügeldecken nicht so matt wie splendidulus. Demon Cast. (Eigenname), Dämon Dej. (Freund des Phintias, der von Dionysos zum Tode verurteilt war), Pegasus Sturm (geflügeltes Ross, aus dem Blute der Medusa entstanden, dessen Hufschlag die Quelle Hippokre rzeugte), Dejeani Höpfn. (siehe Seite 3.2), Mer- curius Kl. Seim des Jupiter und der Maja, Bote der Götter, Gott des Handels und Verkehrs, der Redekunst und Gymnastik). Mexiko. Etwas grösser als Dejeani. Hörn beim J lang und spitz, stark gebogen. Kopf stärker gerunzelt, vorn halbkreisförmig, nicht eingekerbt, nebst Halsschild und Flügeldecken grün bis grüngolden. Halsschild sehr grob gerunzelt, mit 2 sehr kräftigen, schwarzen Höckern, die oben breit ab- geschnitten sind und vorn weiter als hinten auseinander stehen. Flügeldecken wenig tief gerieft, mit einigen schwachen Eindrücken nächst der Naht. 9 "''t schmaler, gerader Querleiste, beiderseits mit '_' spitzen Höckerchen. Halsschild vorn mit schwarzem Mittelbuckel und 2 schwarzen Flecken am Hinterrande. Wagneri Har. (Joh. Andr. Wagner, Professor der Zoologie und Paläontologie zu München, geb. 17^7 . gest. 18G1). Mittel -Amerika, Guayana. Durchschnittlich ungefähr so gross wie palliatus, ebenso oldengefärbt. Kopf des ; eben-., geformt, Halsschild aber breit schräg Eibgeschnitten, mit 2 ganz kleinen Höckerchen am Vorderrande und 2 etwa- grösseren am Hinterrande; die schräge Fläche ist nicht ganz so stark wie bei palliatus gerunzelt, in der Mitte des Hinterrandes sehr fein bis ganz glatt. Kopf des 9 wie beim palliatus - 9 , Halsschild viel feiner runzelig, in der Mitte mit rundem und zu beiden Seiten des Hinterrandes mit je einem länglichen, scharf begrenzten schwarzen Fleck. Sallei Har. (siehe Seite 21.2), Sallaei Bat. (desgleichen), scabrosus Buq. (rauh), auriehaleeus Kl. (messingglänzend), cuprinus Chevr. (kupferig), fulgens Dup. (glänzend). Vera Cruz. Mexiko, Honduras, Guatemala, ziemlich häufig. Etwas kleiner als Wagneri, sehr ähnlich. Die schräge Fläche des Halsschildes ist etwas breiter und die hinteren Höcker beginnen aus einer ziemlich geraden, erhabenen Linie, die bei Wagneri stärker gebogen ist. Die. fast glatte Stelle des Hinterrandes wird durch einen kleinen Querhöcker nach vorn zu begrenzt, der bei Wagneri fehlt. Bei grossen <3 d ist der Kopf vorn schwach dreiteilig, bei Wagneri nahezu rund, nur ganz sehwach eingebogen. Halsschild in der Mitte des schwarzen Fleckes meist etwas vertieft, bei Wagneri daselbst ohne Vertiefung. Kopf beim rj dunkel kupferrot. Hörn grösstenteils schwarz. Beim 9 ist der Kopf grösstenteils schwarz; er trägt eine schwach, aber deutlich dreihöckerige Hinterleiste. Im übrigen ist das Hallei-ty dem Wagneri-^ sehr ähnlich. Daphnis Har. (Sohn des Mercur, ein Hirtenjüngling in Sizilien, Erfinder der bucolischen Dichtkunst). .Mexiko. Dem furcosus ganz ähnlich. Halsschild bei grossen 3 y mit 3 ungefähr gleichgrossen, schräg aufragenden spitzen Höckerchen, von denen einer hinten in der Mitte, ü in der Mitte der Seitenbegrenzungen des stark vertieften Drei- ecks stehen. Kleinere J J zeigen kleinere, breitere und stumpfere Höcker; besonders schnell verliert der hintere seine Grösse. Kopfleiste lies 9 niit 3 kleinen Höckerchen und schwarzem .Mitteldeck hinter der kleinen Erhabenheit am Vorderrande i\'^ Halsschildes. Nimrod Har. (passionierter Jäger). Triton Kl. (Sohn des Neptun und der Salacia. eine Gottheit des Mittelmeeres). Oaxaca, Mexiko. Etwas kleiner als folgende Art, kommt grün, grünlichblau und blau vor. Kopf wie bei tridens, Halsschild mit sehr breit angelegtem Mittelhöcker mit nur einer Spitze. Die Vertiefungen des Halsschilddreiecks sind mehr runzelig oder gekörnt, stellenweise auch glatt. tridens Cast. (Dreizahn), Neptunus Cherr. (Sohn des Saturn, Gemahl der Amphitrite, Gott des Meeres). Mexiko. Eine dem furcosus sehr ähnliche Art. Halsschildhinterecken zu einem spitzen, schwachen Höcker ausgezogen. Der zweispitze Mittelhöcker steht näher der Hals- schildmitte; sein Aufsteigen beginnt nicht vom Hinterrande des Hals- schildes aus. sondern es rindet ziemlich plötzlich statt. Die Körnelung in der Vertiefung ist stellenweise sehr grob, stellenweise fast fehlend. 9 mit dreihöckeriger Kopfleiste. Halsschild mit schwarzem Buckel nächst dein Vorderrand: rückwärts desselben ist die Mittellinie schärfer und tiefer als bei furcosus; die Körnelung nimmt nach dem Hinter- rand zu stark ab, während sie bei furcosus allenthalben ungefähr gleichmässig ist. furcosus Bat. (gegabelt), irrtümlich furiosus Bat. (Duges) (rasend, toll). (10.17). Mexiko. Kleinere o 1 d 1 haben nur ein ganz kurzes, fast gerades Hörn, welches länglich dreieckig ist. Auf dem Halsschild treten nur 3 kleine Höcker auf, von denen der mittelste am kleinsten ist. und zwar kurz hinter der Mitte parallel mit dein Hinterrand. Statt der scharfen Begrenzung des Stirndreiecks treten nur schwache Linien auf: die Körnelung daselbst ist sehr viel feiner. Die allerkleinsten , ; zeigen weder ein Hörn, noch Höcker auf dem Halsschild oder von letzteren höchstens äusserst undeutliche Spuren. Vom 9 unterscheiden -ich so kleine J jf durch den nur am Vorderrand schwarzen Kopf und den Mangel der weiblichen Halsschildauszeichnung. Kopf beim 9 grösstenteils schwarz, mit gerader und ziemlich schwacher Leiste ohne Höcker. Halsschild dicht runzelig punktiert, mit 2 getrennten oder zusammenhängenden, kleinen schwarzen Buckelchen nächst dem Vorder- rande. palliatus Sturm (mit einem Obergewand, weitem Mantel versehen), sulcatus Kl. (gefurcht). (10.12). Mexiko. Kommt grösser und auch kleiner als die Abbildung, ausserdem grün und auch blau vor. Ferner sind Halsschild und Flügeldecken häutig mehr oder minder schwarz angeflogen. Kopf fast so stark wie beim d 1 gerunzelt, vorn mit 3 ganz kleinen Höckerehen; Leiste kurz, gerade, undeutlich dreihöckerig. quadridens Say (Vierzahn), violaceus Cast. (violett, veilchenblau), laevipennis Sturm (mit glatter Flügeldecke), Evippus Dej. (reich an guten Rossen; auch Eigenname), eustos Kl. (Wächter, Hüter, Aufseher). (10.13;. Arizona, Nord-Amerika, Promontorio, Durango, Mexiko, ziem- lich häufig. Die Gestalt ist aus der Abbildung ziemlich gut zu er- kennen. Auf der auffallend breiten, schrägen Fläche des Halsschildes -teilen vorn und hinten je 2 kleine, spitze Zähne; das vordere Paar ist einander mehr genähert und ein wenig grösser als das hintere. Bei kleineren d 1 d 1 verkleinert sich das Hörn bedeutend, die vorderen und hinteren Zähne werden kleiner und die Hinterecken des Halsschildes ragen seitwärts weitaus weniger über; ganz kleine c? d 1 besitzen statt der überragenden Ecken nur eine erhabene Linie etwa in der Mitte jeder Halsschildseite; und während grössere stark und ganz grosse Stücke -ehr stark gerunzelt resp. gekörnt sind, sind sie nur fein gerunzelt. 9 mit ziemlich deutlich dreihöckeriger Kopfleiste und ziemlich kurzer Leiste vorn auf dem Halsschild; letzteres allenthalben mit kräftigen Iw Runzeln und andeutlich begrenztem schwarzen Mittelfleck, der um so weniger hervortritt, als das Ealsschild schon sehr dunkel ist. Färbung auf der Tafel nicht gut geraten, denn ausser den schön dunkelblauen, schwach glänzenden Flügeldecken sind auch Halsschild und Kopf ziem- lich deutlich blau, Hörn schwarz; ; ausnahmsweise dunkel grünlich; 9 manchmal blaugrünlich und stellenweise schwärzlich. Die sehr feinen Längslinien der Flügeldecken beginnen aus sehr tiefen Eindrücken am Vorderrand. Melampus Har. (Sohn des Amythaon, berühmter Arzt, Seher und Weissager zu Pylos), gladiator Reich. (Fechter), Hector Dup. (Sohn des Priamus, Gemahl der Andromache), toltecus Bl. (toltekisch; Tol- teken, Volk in Mexiko). Orizaba, Vera Cruz, Mexiko, Guatemala. Etwas grösser als quadridens, ganz dunkel schwarzgrün, ohne Glanz; nur beim J glänzen Kopf und Halsschild ein wenig. Kopf wie bei qua- dridens, Hörn ebenso gebogen, nur ein klein wenig schwächer. Halsschild sehr kräftig gerunzelt, mit nur wenig Überragenden Hinterecken, die zu senkrechten, spitzen Höckern aufgeworfen sind. Nächst dem Vordei rand tritt in der Mitte eine Kunze] als undeutlicher Höcker etwas kräftiger hervor. Ganz am Hinterrand stehen in der Mitte 2 vertiefte Punkte und davor ein kleiner Höcker. Flügeldecken etwas kräftiger gerieft als bei quadridens. Kopf des 9 mit deutlieh dreihöckeriger Leiste; Halsschild vorn mit kurzer, gebogener Mittelleiste, die in der Mitte einen kleinen, spitzen Höcker trägt; dahinter ist das Halsschild unbedeutend eingesunken. Die beiden vertieften Punkte in der Mitte des Halsschildes sind sehr deutlieh. Hermes Har. • Kopf, gewöhnlich >\'-v des Mercur, auf einer Säule oder einem Würfel auf vielen öffentlielnn Plätzen in Athen i, chalameltix Har. (erzschwarz), olivaceus Sturm olivenfarbig). (10 .16). Guatemala, Chiriqui, Panama, Bogota, Columbien. Das 7 kommt auch mit bräun- lichgrünem Kopf und Halsschild vor. Flügeldecken hei beiden Ge- schlechtern olivenbraun, deutlich liniiert; die Linien sind immer ein- gestochen punktiert und manchmal undeutlich grünlich gefärbt, m